Ivan Ertlov - Todessprung

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Todessprung: Reiche Mentoren auf fernen ...

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Bindung: E-Book

ASIN: B07S93F3JK

Termin: Juli 2019

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  • War der Vorgänger "Mutation" mein bisher "emotionalstes" Buch, so kann man "Todessprung" als jenes bezeichnen, dessen Erscheinen mit der größten Unsicherheit verbunden war.


    Zum Einen, weil es in insgesamt drei Monaten fertig gestellt wurde - und der direkte Nachfolger eines Werkes ist, an dem ich 20 Jahre lang schrieb. Ich denke, es ist normal, dass man sich da öfter mal fragt "Kann das gut gehen?", selbst dann, wenn die Story schon im Kasten ist und man eigentlich ziemlich zufrieden mit dem Entstandenen ist.

    Zum Anderen, weil der Erfolgsdruck ziemlich gewaltig war.

    "Mutation" hat - inklusive KU Entleihen - in kurzer Zeit mehr als 2000 Bücher verkauft (wahrscheinlich schon eher gegen 2500), einige Tage lang die Nummer 1 Bestseller Position in seiner Amazon Sparte besetzt und nicht zuletzt bis jetzt 34 Rezensionen eingefahren, von denen 2 vier Sterne und der Rest die Höchstzahl vergaben. Zusätzlich sind in einigen Buchbesprechungen - wie auf VLP oder Phantastisch Lesen - Vergleiche zu Douglas Adams und Terry Pratchett gezogen worden. Als jemand, der die Ehre hatte, hauptberuflich kurzzeitig mit Terry Pratchett zusammenarbeiten zu dürfen und Adams schon als Student verehrte, habe ich mich darüber nur bedingt gefreut. Natürlich war es aus Marketingsicht toll, und man muss geradezu solche Zitate verwenden, aber der Gedanke "Junge, das ist eine Nummer zu groß für dich", war trotzdem omnipräsent.


    Hat es funktioniert?


    Ich würde sagen, ja. Sowohl Verkaufserfolg als auch Buchbesprechungen und Leser Rezensionen können mit Band Eins mithalten, der Grudntenor des Feedbacks schwankt zwischen "So gut wie Teil Eins" und "Etwas schwächer als der Vorgänger, aber immer noch exzellent". Letztere Stimmen bemangeln teilweise, dass ich im Vergleich zu "Mutation" etwas zahmer geworden sei. Das mag stimmen, und für den dritten Teil gelobe ich da Besserung.

    Bei den Vergleichen sind jetzt Expanse, Dr. Who und Firefly dazu gekommen - allesamt sehr schmeichelhaft und nachvollziehbar. Und dennoch hoffe ich, dass meine Avatar Reihe irgendwann einmal nicht über Vergleiche mit anderen Werken, sondern über sich selbst definiert wird.

    Klappentext:


    Colonel Alice Winston und Captain John Harris sind zurück!


    Und für einen kurzen Zeitraum haben sie richtig Schwein - immerhin dürfen sie Fredderick, den Ratsassistenten des venusianischen Kollektivs zu einer Ansprache vor den Vereinten Nationen kutschieren. Nicht ganz uneigennützig, denn der hochintelligente Vierbeiner bringt eine experimentelle Technologie an Bord der neuen Avatar - eine Technologie, die ihnen hilft, einen ganz besonderen Auftrag zu erfüllen.

    Ohne dessen speziellem "Honorar" wären sie nicht nur pleite, sondern hoch verschuldet.

    Doch als das Wichtigste erledigt scheint, holt die beiden Veteranen ihre militärische Vergangenheit ein: Johns ehemaliger Vorgesetzter, Admiral Ross, und der britische König höchstpersönlich reaktivieren die beiden Veteranen - und schicken sie auf eine Undercover Mission, die nur auf den ersten Blick harmlos erscheint.

    Denn hinter einer seltsamen Anhäufung dubioser Geschäftspraktiken verbirgt sich ein Geheimnis, das nicht nur dem britischen Schatzkanzler Kopfzerbrechen bereitet. Mit Spürsinn und Feuerkraft alleine wird das ungleiche Duo diesmal nicht auskommen - und so muss eine alte, eigentlich sehr junge Bekannte um Hilfe gebeten werden...


  • Ich finde es eine Spur "harmloser" und "massentauglicher" als Mutation, die Aggressivität, mit der John Harris einem eigentlich feindlichen, turbokapitalistischen System lachend selbst dann ins Gesicht spuckt, wenn das sein Tod sein könnte, ist ein wenig verloren gegangen.


    Aber die Chemie zwischen Alice und ihm kommt diesmal noch besser rüber, ist förmlich fühlbar. "Mutation" und "Todessprung" zusammen sind bis jetzt meine Lieblingsbücher des Jahres.

    Besondere Gratulation dafür, dass du es schaffst, auch Leute zu begeistern, die normalerweise keine SF lesen.

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