Mechtild Borrmann - Mitten in der Stadt

  • Buchdetails

    Titel: Mitten in der Stadt


    Band 3 der

    Verlag: Pendragon

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 224

    ISBN: 9783865321282

    Termin: Mai 2009

  • Bewertung

    4.5 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    90% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Mitten in der Stadt"

    Mitten in Kleves Innenstadt ereignet sich ein skrupelloses Verbrechen. Drei Männer durchbrechen mit einem Gelän de wagen die Scheibe eines Juweliergeschäfts und erbeuten wertvollen Schmuck. Als einer der Hauptverdächtigen tot aufgefunden wird, ermittelt das Team um Hauptkommissar Victor Grube in alle Richtungen und stößt dabei auf die tragische Geschichte der Familie Koller. Wie hängt die ses unheilvolle Schicksal mit dem Fall zusammen?
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  • Wenn es das Leben nicht gut mit dir meint ...


    Wie schafft man es in einer manchmal fast poetisch anmutenden Sprache solch tragische Lebensverläufe zu beschreiben? Tja, da muss man wohl die wunderbare Autorin Mechtild Borrmann fragen, genau das ist ihr mal wieder hervorragend gelungen. Wie in all ihren Büchern konzentriert sie sich auf das Wesentliche und verliert sich nicht im Detail. Auf starken 200 Seiten findet man als Leser alles was das Herz begehrt. Während man sich zu Anfang noch wundern mag, wie die zwei Handlungsstränge zusammengehören könnten, tritt schon bald der AHA Effekt ein und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ohne viel Gefühlsduselei litt ich mit Frau Koller und ihren Kindern, konnte aber auch Vittorios Dilemma nachvollziehen, der seinen Sohn gerächt sehen möchte. Normalerweise bin ich kein Fan von solch kurzen Büchern aber bei Frau Borrmann mache ich da gerne eine Ausnahme – vielleicht etwas salopp ausgedrückt aber „Die Frau hat’s echt drauf!“

  • Kurz zum Inhalt

    In Kleve donnert ein Geländewagen in das Schaufenster eines Juweliers. Zwei Männer rauben den Laden aus, ein Mann chauffiert. Beim stürmischen Abgang verletzten sie einen Italiener, der gerade vor dem Lokal einen Blumenkübel transportiert. Der Chauffeur und der Italiener haben nur einen kurzen Blickkontakt scheinen sich aber erkannt zu haben. Die Ermittler finden den Hauptverdächtigen tot in einer Halle, aber von der Beute keine Spur. Sie müssen nun im weiteren Umfeld des Juweliers und des Toten nach Hinweisen suchen. Auch die italienische Familie wird unter die Lupe genommen, denn sie geben nur sehr zurückhaltend Auskunft und scheinen etwas zu verbergen.


    In einem zweiten Strang wird die tragische Geschichte der Familie Koller geschildert. Am Ende wird das Rätsel wie die beiden Teile zusammengehören restlos geklärt.


    Meine Meinung

    Es ist nur ein dünnes Buch mit 219 Seiten, aber die Autorin hat eine klare, schnörkellose Sprache ohne unnützes Füllmaterial oder Aufbauschungen. Sie schildert die einzelnen Personen sehr genau, so daß man sie bildhaft vor Augen hat und auch die Ermittlungsarbeit wird nachvollziehbar und authentisch beschrieben. Die kursiv gedruckte Geschichte der Familie Koller ist sehr bewegend, man leidet mit den einzelnen Figuren und hofft, daß es einen guten Ausgang nehmen wird.


    Ich hatte bereits mit Begeisterung zwei Bücher der Autorin gelesen „Wer das Schweigen bricht“ und „Der Geiger“. Und auch dieses dritte Buch war wieder ein echtes Highlight für mich. Eine tolle Geschichte, spannend und intensiv erzählt von der ersten bis zur letzten Seite.


    Eine ganz klare Leseempfehlung!

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Mitten in der Stadt von Mechtild Borrmann“ zu „Mechtild Borrmann - Mitten in der Stadt“ geändert.

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