Beate Ferchländer – Sterbenstörtchen

  • Buchdetails

    Titel: Sterbenstörtchen


    Band 3 der

    Verlag: Emons Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 336

    ISBN: 9783740805043

    Termin: Neuerscheinung März 2019

  • Bewertung

    4.5 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Sterbenstörtchen"

    Süß, köstlich, tödlich Hanna und ihre Schwestern haben eines gemein: ein schlechtes Händchen in der Wahl ihrer Ehemänner. Doch eine Trennung ist eine mühsame Prozedur. Als ihre sterbenskranke Mutter ankündigt, nur jenen Töchtern etwas zu vererben, die zum Zeitpunkt ihres Todes ohne Mann Kind, kommt Bewegung in die Sache. Während Hanna noch zögert, die Scheidung einzureichen, stirbt der erste Schwager ...
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    Chattys Buecherblog
    Selten hat mich ein Krimi so gut unterhalten. Tolle Story und sehr gelungene Protagonisten.
  • Kurzmeinung

    wampy
    Morbider Charme wie es wohl nur Österreicher können

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  • Buchmeinung zu Beate Ferchländer – Sterbenstörtchen


    „Sterbenstörtchen“ ist ein Kriminalroman von Beate Ferchländer, der 2019 im Emons Verlag erschienen ist.


    Zum Autor:
    Beate Ferchländer wurde 1961 in Scheibbs, Niederösterreich, geboren. Beruflich verschlug es sie als Lehrerin ins Weinviertel, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und dem Bio-Kater Tofu lebt.
    Geschrieben hat sie seit sie einen Stift halten konnte, mal mehr, mal weniger. "Im Leben gibt es eben oft andere Prioritäten, und das ist auch gut so", sagt die Autorin. Jetzt, wo ihre Kinder außer Haus sind, ist das Schreiben wieder an vorderste Front gerückt.
    Ihr großes Vorbild ist Ingrid Noll, auch sie hat erst jenseits der 50 erstmals veröffentlicht. Humor und Spannung sind der Autorin wichtig, das Leben ist ernst genug.


    Klappentext:
    Süß, köstlich, tödlich
    Hanna und ihre Schwestern haben eines gemein: ein schlechtes Händchen in der Wahl ihrer Ehemänner. Doch eine Trennung ist eine mühsame Prozedur. Als ihre sterbenskranke Mutter
    ankündigt, nur jenen Töchtern etwas zu vererben, die zum Zeitpunkt ihres Todes ohne Mann Kind, kommt Bewegung in die Sache. Während Hanna noch zögert, die Scheidung einzureichen, stirbt der erste Schwager ...


    Meine Meinung:
    Die Stärke es Buches ist der heitere Grundton bei einem morbiden Geschehen. Die Geschichte wird aus der Sicht Hannas erzählt, die von Mann und Mutter ausgenutzt wird. Sie ist mit ihrem Leben nicht wirklich zufrieden, aber sie hält den Laden am Laufen. Sie ist auch eine gute Beobachterin und hat zu jeder Person ein paar spitze Bemerkungen, deren Schärfe aber durch den ruhigen Erzählstil im Hintergrund bleibt. Hanna wirkt sympathisch und man leidet mit ihr mit. Während ich dieses Buch las ist mir das Lied „Tauben vergiften im Park“ von Georg Kreisler in den Sinn gekommen, allerdings haben hier Ehemänner Probleme. Immer bleibt die Frage offen, ob es Unfall oder Mord gewesen ist. Die Witwen blühen auf, aber was wird Hanna unternehmen? Neben diesem morbiden Aspekt werden etliche Familiengeheimnisse gelüftet und der Spannungsbogen steigt weiter. Die Autorin bindet eine Reihe ernster Themen in die Geschichte ein, aber der heitere Grundton bleibt dominant. Nach etlichen überraschenden Wendungen kommt ein Ende, das etwas weichgespült wirkt. Aber auch das passt schon.


    Fazit:
    Ein gelungener Kriminalroman mit einem heiteren Grundton, der mir viel Vergnügen beim Lesen bereitet hat. Diese Mischung von Humor und Tod bekommen wohl nur österreichische Autoren hin. Von mir gibt es vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung.

    :study: Remy Eyssen - Verhängnisvolles Lavandou

    :study: Hanna Caspian - Sternenwende

    :study: Günther Pfeifer - Endstation Waldviertel

    :musik: Richard Osman - Der Donnerstagsmordclub

  • "Der Mann ist die Wurzel des Übels." (Seite 46)


    Die Autorin, die für ihre bissigen, aber unblutigen Krimis nicht nur in Österreich bekannt ist, sorgt mit ihrem neuen, schmackhaften Kriminalroman für unterhaltsame Stunden. Wer Mord und Totschlag erhofft, wird leider etwas enttäuscht sein, denn die Autorin legt eher Wert auf die Vorbereitung der Tat. Das soll aber nicht heißen, dass der Leser nicht mit Mordmethoden konfrontiert wird. Nein, es sind aber dennoch eher die leisen Töne, die das Buch schmackhaft werden lassen. Dieser Krimi zeigt auch die starke Familienbande, die die Schwestern so zusammen hält.
    Eine springt für die Andere ein, auch wenn dieses große Verluste oder auch den Tod eines "geliebten" und "geschätzten" Menschen bedeutet.
    Selten hat mich ein Krimi so gut unterhalten. Interessante und sehr detailliert ausgearbeitete Charakteren runden die Handlungen ab und machen die Story zu einem runden Ganzen.

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