Jenny T. Colgan, Justin Richards, James Goss & Matt Fitton - The Diaries of River Song. Series One

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    River Song ist sicherlich eine der interessantesten wiederkehrenden Nebenfiguren der Doctor Who-Serie und darum ist es wenig überraschend, dass die BBC beschlossen hat, ihr eine eigene Audio-Serie zu gönnen.


    The Boundless Sea (Jenny Colgan)


    Nach einigen emotional überaus erschöpfenden Erfahrungen mit dem Doctor hat Professor River Song beschlossen, sich verstärkt der archäologischen Forschung zu widmen – und das vorzugsweise am Schreibtisch und im Archiv, denn von Abenteuern, Rumrennen und Lebensgefahr hat sie zunächst erst einmal die Nase voll. Tage und Nächte über archivierten oder noch zu archivierenden Funden und Akten und ihren eigenen Notizen wirken wie die richtige Erholungskur.

    Doch dann gibt es mit einer Grabung ihres Instituts in Mesopotamien Schwierigkeiten und eine junge Assistentin verschwindet in einer frisch freigelegten Grabungsstätte. Bevor ein Kollege damit fertig ist, sie durch eine geschlossene Tür zu informieren, hat River bereits ihren Expeditionsrucksack gepackt.

    In Mesopotamien begegnet sie dann – wir befinden uns immerhin kurz nach der Entdeckung Tutanchamums – neben dem zu erwartenden Sexismus auch komischen Lichtern und einer Art Zombieschlange. Und einem Mann, der in ihrem Leben eine große Rolle spielen soll, auch wenn sie dies zu dieser Zeit besser weiß als er.


    I Went to a Marvellous Party (Justin Richards)


    Am Ende des vorhergehenden Abenteuers hat River eine Einladung erhalten, der sie ob ihrer Geheimnisträchtigkeit einfach folgen muss – und findet sich auf einer Art Raumzeit-Kreuzfahrtschiff, das in einer ständigen Zeitschleife in ständiger Party-Stimmung ist. Die Partiegäste werden von Robotern bedient und als sie von einem dieser Roboter einen Champagner bekommt, wird River von diesem um Hilfe gebeten. Doch bevor sie dieser Sache nachgehen kann, wird sie einigen wichtigen Gästen vorgestellt, die sich selbst als „Ruler of the Universe“ sehen, zu denen auch die anderen ständigen Partiegäste zu gehören scheinen. Denn außer feiern, gehen sie an Bord dieses Schiffs noch einer wesentlich tief greifenderenden und weitreichenderenden Tätigkeit nach.

    Könnte diese Tätigkeit der Grund dafür sein, dass River wenig später in der Nähe des hilfesuchenden Roboters eine Leiche findet? Um dann kurz darauf selbst fast das Zeitliche zu segnen?

    Eine SF-Miss-Marple auf einem Kreuzfahrtschiff. Sehr unterhaltsam.


    Signs (James Goss)


    Nach einem beinahe geradezu „bombigen“ Ende ihres letzten Abenteuers findet sich River mit ihrem „Ehemann“ nun auf einem weiteren Abenteuer, das damit losgeht, dass River eine sehr ungesunde Ladung Strahlen eingefangen hat, während sie versucht ein sogenanntes Sporenschiff daran zu hindern, einen bewohnten Planeten zu entvölkern. Nun ist sie in einem Rennen gegen die Zeit um herauszubekommen, wo diese Schiffe herkommen, was sie wollen und wie man sie an weiteren Auslöschungen hindert – und das alles unter Medikamenten, die ihre Leben aufrecht erhalten, aber ihren Geist irritieren. Und die irritierende Gegenwart ihres wenig hilfreichen „Ehemanns“ ist auch nicht besonders nützlich. Und das erstaunt sie doch sehr.

    Eine Episode, die alles bisher in dieser Geschichte Geschehene in Frage stellt.


    The Rulers of the Universe (Matt Fitton)


    Nach den Ereignissen in der vorhergehenden Episode, hat sich River Song für die „Ruler“ als unzureichend erwiesen, weswegen sie auch noch eine weitere Person auf ihr Schiff einladen. Eine frühere Inkarnation des Doctors, denn von der Anwesenheit eines Zeitherren versprechen sie sich eine Lösung ihrer Probleme.

    Doch River hält nichts von der Idee, diese Probleme zu lösen, denn diese Lösungen stellen für viele Milliarden Lebewesen noch größere Probleme dar, weswegen sie beginnt intensiv – und nur über Funk – mit dem Doctor zusammenzuarbeiten, der in dieser Inkarnation ihr besser nicht begegnen – ja, nicht einmal von ihrer wahren Identität wissen – sollte.

    Interessante letzte Episode dieser Box, auf die noch ein paar andere folgen werden.


    Wie gewohnt erfahren wir in den Extras, wie die einzelnen Darstellerinnen und Darsteller zu diesem Projekt gekommen sind und wie die Skripte entwickelt wurden. Ist nett, wenn auch nicht unbedingt notwendig.

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