Ryosuke Takeuchi - Moriarty, The Patriot #1 / Yuukoku no Moriarty #1

  • Buchdetails

    Titel: Moriarty the Patriot 1


    Band 1 der

    Verlag: Carlsen

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 210

    ISBN: 9783551746467

    Termin: Neuerscheinung Oktober 2018

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

    84% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Moriarty the Patriot 1"

    MORIARTY THE PATRIOT erzählt die Vorgeschichte der in Krimiserie von Arthur Conan Doyle SHERLOCK HOLMES immer wiederkehrenden Figur: die des Oberfieslings Jim Moriarty. BBC verpflanzte Doyles markante Charaktere ins London der Neuzeit und verhalf der Kultserie bekanntlich zu neuen Glanz und Gloria. Der junge James Moriarty ist Professor für Mathematik im London der 1870iger Jahre und mit den gesellschaftlichen Unterschieden dieser Zeit ganz und gar nicht zufrieden. Aus dieser Unzufriedenheit entsteht die Idee einer Bürgerwehr – eine Art private Armee zum Kampf gegen Diskriminierung, die allerdings nicht immer legale Mittel zum Erreichen ihrer Ziele einsetzt. MORIARTY THE PATRIOT beschreibt den Weg des guten Bürgers James zum Oberfiesling Moriarty! Eine wunderbare Serie um sich die Wartezeit auf die neue Staffel von SHERLOCK zu versüßen – und die Aufschluss darüber gibt warum Moriarty ist wie er eben ist.
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  • Kurzmeinung

    Enigmae
    ein interessanter Einstieg, der leider noch sehr an der Oberfläche bleibt mit blassen Charakteren

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  • Klappentext:


    Ende des 19. Jahrhunderts war die

    Blütezeit des britischen Empire.


    Der junge James Moriarty ist Professor für Mathematik im London der 1870er-Jahre und mit den gesellschaftlichen Unterschieden dieser Zeit ganz und gar nicht zufrieden- Aus dieser Unzufriedenheit entsteht die Idee einer Bürgerwehr - eine Art private Armee zum Kampf gegen Diskriminierung, die allerdings nicht immer legale Mittel zum Erreichen ihrer Ziele einsetzt.


    Die Entstehungsgeschichte von Sherlock Holmes' Gegenspieler.


    Eigene Beurteilung/Eigenzitat aus amazon.de:


    Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes und sein Dr. Watson sind in ihren Geschichten eigentlich nie wirklich auf die Klassenstruktur der britischen Gesellschaft im Viktorianischen Empire eingegangen, obwohl diese ja eigentlich ein ständiges Moment politischen Kommentars etwa auch bei Dickens gewesen ist.


    Die Familie Moriarty gehört zum älteren Adel und die beiden Eltern tun alles, um in der Gesellschaft noch weiter aufzusteigen, nach dem Motto: "Nach unten treten, nach oben buckeln." Zu diesem Aufsteigeversuch gehört auch eine gewisse öffentliche Caritas, weswegen sie ein Bruderpaar adoptieren, dessen Herkunft allerdings schon die Bediensteten im Haus eher irritiert. Deswegen befinden sich die beiden Jungen immer wieder in einem Spannungsverhältnis eines öffentlichen adligen Auftretens und einer Dienerstellung im Haus selbst. Eine Situation, mit der sich der ältere liebliche Sohn der Familie nicht abfinden möchte. Und so begeht er ein "perfektes" Verbrechen um die Situation der Schutzbefohlenen der Familie und seine eigene Zukunft zu verändern. Zumindest ind er ersten der drei Geschichten dieses Bands. In den nächsten beiden Geschichten trägt er den Kampf aus den Grenzen der eigenen Familie hinaus.


    James Moriarty als Kämpfer im gerade beginnende Klassenkampf? Eine gewagte Idee, die aber vielleicht nicht ganz von der Hand zu weisen ist, wenn man bedenkt, dass Holmes in seiner Arbeit - gerade auch wenn er Aufträge für Mycroft erfüllte - eher staatstragend und -stützend gehandelt hat, was ihn zu einem "natürlichen" Gegner eines Klassenkämpfers gemacht hätte. Bei dieser Serie werde ich auf jeden Fall dranbleiben.

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