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Ney Sceatcher - Die Welt, in der ich mich verlor

Kreona: Die Welt, in der ich mich verlor

4.5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Zeilengold Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 384

ISBN: 9783946955252

Termin: Juli 2019

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  • Kreona (Die Welt, in der Ich mich verlor) - Ney Sceatcher


    Zeilengold Verlag

    384 Seiten

    Fantasy

    Band 1

    15. Juli 2019


    Inhalt:


    Eine Stadt aus Gold und Silber

    Eine Stadt, in der Wünsche wahr werden

    Eine Stadt der Toten …


    Die Welt der jungen Diebin Sayen droht im Chaos zu versinken und ein Krieg steht unmittelbar bevor, denn jede Stadt kämpft um die Vorherrschaft.

    Einzig das Buch der Zukunft kann dies verhindern, doch es darf nicht in die falschen Hände fallen.

    Ausgerechnet Sayen soll den fünf Hinweisen nachgehen, die auf der ganzen Welt verteilt sind, und das Geheimnis, um das jahrhundertealte Versteck lüften.

    Schon bald gerät sie allerdings ins Visier der tyrannischen Regierung, die alle Städte unterdrückt.

    Eine gnadenlose Jagd auf Sayen und ihre Unterstützer beginnt und eins steht fest:

    Für das Buch, das die Zukunft zeigt, schrecken die wahren Herrscher der Städte vor nichts zurück.


    Meinung:


    Ich bin entsetzt. Verwirrt. Beeindruckt und wütend.

    Entsetzt, weil dieses Abenteuer nur der Anfang von etwas Großem war.

    Verwirrt, weil dieses Ende so viele verdammte Fragen offen lässt.

    Beeindruckt, weil diese Welt unglaublich groß und fantasievoll ist.

    Wütend, weil ich die Fäden nicht schon vorher entwirrt habe.


    Kreona... puh. Was für eine Geschichte.

    Nicht perfekt, emotional definitiv noch ausbaufähig, aber doch so komplex, dass ich mich tatsächlich zwischen den Seiten verloren habe.

    Trotz der Komplexität habe ich die einzelnen Handlungen verstanden und begeistert die Reise von Sayen Dust mitverfolgt.


    Ein Kontinent und viele, unzählig viele Städte, jede von ihnen mit einer besonderen Eigenart.

    Es gibt die Stadt der Wahrheit, die Stadt aus Wasser, die Stadt der Toten, der Masken, aus Gold und Silber und noch einige mehr.

    Sayen, auch die Prinzessin der Diebe genannt, lebt in Taian, der Stadt aus Wasser. Sie hat dort nicht viele Freunde und kämpft eigentlich nur ums Überleben.

    Bis sie eines Tages von einem Buch erfährt, das all ihre Probleme auf einen Schlag lösen könnte. Ein Buch, in dem die Zukunft geschrieben steht.

    Und so macht sie sich auf eine Reise, die ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen wird.


    Punkt eins, der mich überrascht hat, war, dass die Geschichte fast durchgängig aus Sayens Perspektive erzählt wird. Das hat zum Einen den Vorteil, dass man als Leser jeden ihrer Schritte nachvollziehen kann, zum Anderen aber auch den Nachteil, dass man eben nur sieht, was sie tut und andere Dinge nur aus Erzählungen erfährt. Bei einer solch fantasievollen Welt hätte ich gern noch diverse weitere Legenden und Geschichten und Hintergründe erfahren - doch das ist mir erst am Ende klar geworden und ich hoffe nun einfach, dass der zweite Teil damit aufwarten kann.


    Ich kenne schon andere Bücher der Autorin und der Schreibstil ist wundervoll zu lesen, flüssig, wenn auch mir nicht so viele Bilder in den Kopf gezaubert wurden, wie ich sie gern gehabt hätte. Dafür war ich aber auch zu sehr damit beschäftigt mich von den einzelnen Städten und ihren Bewohnern faszinieren zu lassen.

    Ein Halt auf der Suche nach dem Buch der Zukunft war zum Beispiel eine Stadt, in der man nicht lügen darf. Wer’s doch tut, der fliegt. Unheimlich.

    Aber auch unheimlich genial.


    Die Settings verändern sich stetig, sodass ich das Gefühl hatte, mich auf einer großen Entdeckungsreise zu befinden.

    Einmal quer durch Kreona und doch hat man noch längst nicht alles gesehen. Spannend wird es dadurch, dass Sayen und das Schiff, mit dem sie reist, eigentlich auf der Flucht vor der Regierung sind. Weil sie anders denken. Und die Regierung in Frage stellen.

    Im Laufe der Handlung kommen so viele Fäden zusammen, dass ich irgendwann nicht mehr wusste, wo ich zuerst hinschauen sollte.

    Zu Silver, dem geheimnisvollen Käpt’n mit den schwarzen Augen?

    Zu Bell, der lebensfrohen Steuerfrau mit dem offenen Ohr für jeden?

    Zu Scetch und dem Rest der Mannschaft, die Sayen zwiegespalten betrachteten?

    Oder sollte ich doch herausfinden, was die Regierung aller Städte - obwohl jede davon einen König oder eine Königin hat - vor hat?


    Spannung, Setting, Atmosphäre - all das ist in Kreona ausreichend vorhanden.

    Ich hatte unheimlichen Spaß beim Lesen, habe mitgefiebert und über die Hinweise gerätselt.

    Und auch die Haptik des Hardcovers hat ihr Übriges zum schnellen Lesen getan. Nur eins fehlte mir und das war essentiell:

    Eine richtige, tiefgehende Verbindung zu Sayen. Ich habe von außen zugeschaut, doch ihre Emotionen blieben vor mir verborgen. Ebenso Silvers.


    Fazit:


    Lasst euch von Sayen Dust und Silver die mystischen Städte Kreonas zeigen.

    Taucht ein in bunte, wundervolle Welten und sucht nach den fünf Hinweisen für das Buch der Zukunft.

    Aber aufgepasst - jeder Hinweis hat seinen Preis und schon viele haben sich auf die Suche nach ihnen begeben.

    Manche sind nie zurückgekehrt, andere wurden wahnsinnig, einige starben.

    Sayens Reise ist aufregend, die Charaktere ebenso vielfältig wie die Städte, die sie besuchen und es gibt so viele Geheimnisse zu lüften.

    Einzig an Emotionalität mangelt es, doch in der Gesamtheit ist Kreona unglaublich lesenswert!


    Bewertung:


    ⭐️⭐️⭐️⭐️💫(4,5/5) ⬇️

    (4 Sterne auf gängigen Portalen)

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Ney Sceatcher - Die Welt, in der Ich mich verlor“ zu „Ney Sceatcher - Die Welt, in der ich mich verlor“ geändert.

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