Silke Ziegler - Im Tal der Hoffnung

  • Buchdetails

    Titel: Im Tal der Hoffnung


    Band 4 der

    Verlag: GRAFIT

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 512

    ISBN: 9783894255947

    Termin: Neuerscheinung Mai 2019

  • Bewertung

    4.8 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Im Tal der Hoffnung"

    Sechs tote Frauen, eine hat überlebt. Warum? Eine grausame Verbrechensserie erschüttert das südfranzösische Montpellier: Jahr für Jahr wird eine Studentin entführt, missbraucht und getötet. Als Adèle Nélard verschwindet, wendet sich ihr Vater an Raphaël Dumont. Der charmante Ex-Polizist genießt einen hervorragenden Ruf als Privatdetektiv und sieht nur einen Weg, sich dem Täter zu nähern: Er muss Coralie Beladier fi nden und sie überzeugen, ihm zu helfen. Denn sie ist das einzige Opfer, das der Entführer hat laufen lassen. Und dafür muss es einen Grund geben … Die perfekte Mischung aus packendem Krimi und romantischer Liebesgeschichte!
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  • Autor: Silke Ziegler

    Titel: Im Tal der Hoffnung
    Verlag: grafit
    Erschienen: 18. Mai 2019
    Seiten: 400
    Format: Taschenbuch, e-book
    ISBN: 9783894255947

    Amazon schreibt:
    Vor acht Jahren ist Coralie Beladier Schreckliches widerfahren: Sie wurde entführt und über mehrere Monate gefangen gehalten und missbraucht. Seither hat sie sich in die Cevennen zurückgezogen, um zu vergessen. Ihr Peiniger wurde nie gefasst. Und sorgt weiter für Angst und Schrecken in Montpellier. Insgesamt sind schon sechs junge Frauen tot aufgefunden worden, die zwei Dinge einen: Alle waren Studentinnen der Psychologie, und alle haben vor ihrem Tod Unglaubliches durchmachen müssen. Als nun Adèle Nélard von einer Feier nicht zurückkehrt, wendet sich ihr Vater voller Verzweiflung an Raphaël Dumont. Der Expolizist genießt einen hervorragenden Ruf als Privatermittler und sieht nur einen Weg, sich dem Täter zu nähern: Coralie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen und erzählen, was damals vorgefallen ist. Und zwar alles …

    Zum Inhalt
    Coralie Beladier wird entführt, viele Monate gefangen gehalten und unterdessen geschändet, gequält und schwer verletzt. Doch sie kämpft und ergibt sich ihrem Schicksal nicht. Letztlich tut sie etwas, was den Entführer fassungslos macht und woraufhin er sie unverzüglich frei lässt.
    Sie taucht unter. Niemand weiß, wo sie wohnt. Niemand ahnt, wie einsam sie ist, wie abgeschieden sie lebt und das niemand dort ihre Vergangenheit kennt. Sie hat eine einzige Freundin, doch auch die ahnt nur, dass Coralie etwas Schlimmes erlebt haben muss.
    Unterdessen versucht der ehemalige Polizist und Privatermittler Raphael Dumont seiner Arbeit nachzugehen. Als er von den Eltern des neuen Entführungsopfers beauftragt wird, ihre Tochter zu finden, beginnt für ihn eine äußerst unerwartete Reise durch Südfrankreich, durch Akten, zu Hinterbliebenen, zurück zu seiner alten Polizeidienststelle und nicht zuletzt zum damaligen Entführungsopfer Coralie, die er unbedingt aufspüren muss. Er glaubt nämlich, dass sie damals nicht die ganze Geschichte erzählt hat, dass sie ein Detail verschwiegen hat. Es ist nur ein Gefühl, aber das treibt ihn unentwegt an.


    Meine Meinung

    Das war mein erstes Buch von Silke Ziegler. Obwohl ich Frankreich aufgrund eigener Reisen dorthin nichts abgewinnen kann, wollte ich diesen Südfrankreich-Krimi dennoch lesen, denn der Plot bewegte mich und er klang sehr spannend.
    Auf den ersten 40 Seiten wurden diverse Charaktere eingeführt und Situationen beleuchtet, was noch so gar keine Spannung aufkommen lies, auch wenn der Prolog direkt an den Ort des Grauens führte. Doch nachdem die Hauptakteure eingeführt waren, die Autorin einen mit den ständigen Perspektivwechseln immer an jeden Schauplatz führte, wurde es spannend, wie bei einem Thriller. Dieser Krimi wurde zum Pageturner, weil man alle Fäden verfolgen konnte. Den Entführer, Raphael, den Privatermittler, Coralie, die Überlebende, Adèle, das aktuelle Entführungsopfer und die ermittelnde Polizei.
    Stück für Stück erfährt man mehr von Coralies traumatischer Vergangenheit, von den unzufriedenstellenden Ermittlungen, von den psychopathischen Ideen und Vorstellungen des Entführers und nicht zuletzt von den starken Opfern, die einfach nicht aufgeben, die kämpfen.
    Dieser Krimi nimmt langsam Fahrt auf und entwickelt sich zu einem ICE, aus dem man nicht aussteigen möchte, auch wenn man das Ziel nicht kennt und nicht weiß, ob er in einen sicheren Hafen fährt.
    Und das ganze wird abgerundet mit einer ganz zaghaften, leisen Liebesgeschichte zum Ende hin. Man merkt, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde, dass der Autorin trotz der Grausamkeit das Gute in der Story wichtig ist. Mit ein wenig zaghafter Romantik rundet sie das "Gute" in ihrer Geschichte ab. Das hinterlässt aber keinen Schalen Beigeschmack, es passt zu den Entwicklungen und dem Plot.
    Silke Ziegler hangelt sich gekonnt und spannend an dem roten Faden entlang, bis zur Auflösung, die man mit viel Krimierfahrung erahnen könnte. Aber letztlich weiß man es bis zum Schluss nicht. Alle Fäden werden aufgelöst.
    Die Autorin hat sehr ausgefeilte Dialoge geschrieben. Bei jedem Dialog glaubte man, man säße mit in dem Auto oder am Tisch, oder hörte den Beteiligten zu, weil alles so "echt" war. Äußerst glaubhafte Dialoge, die einem mitunter sehr bekannt vorkommen oder einen sogar schmunzeln lassen, wenn es um Familiendialoge geht.


    Fazit
    Ein besonderer Krimi. Ein besonderer Ort. Ein besonderes Geschehen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::thumleft:



    © 2019
    Querbeet-Literatin
    Tanja Küsters


    Liebe Grüße von Tanni


    :study: Ich lese gerade:montag:



    2021 gelesen: 42

    Januar = 20, Februar = 22


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