Anna J. Eichenlaub - Walzer, Wein & Altenheim (ab 22.07.2019) (mit Autor)

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  • Bis Seite 279

    Da ist ja einiges passiert. Die Prostituierte war das Tagesgespräch. Ist die Sexualität wirklich ein solches Problem in den Heimen? Wie Tina belästigt wird, vor allem von den Frauen, das finde ich ja heftig. Mal ein Flirt mit den Pflegern ist ja ok, aber so offensichtlich und dann nackt im Bett warten :shock:. Echt erschreckend.


    Dann die Frau die Geister sah.

    Halluzinationen sind schlimm. Damit hat es bei meiner Mutter angefangen, das kam vom Parkinson und vermutlich auch von den Medikamenten, die die Neurologin wohl auch überdosiert hat. Sie hatte Menschen gesehen, die es nicht gab. Abends "lagen die in ihrem Bett" und sie fragte mich, wo sie schlafen soll. Sie hat um 23 Uhr ihr Bett abgezogen, weil da ja vorher Fremde drin lagen und ich musste es dann wieder überziehen. Irgendwann sah sie auch mal Käfer. Das war eine schreckliche Zeit und irgendwann konnte ich nicht mehr und sie musste aus ihrer Einliegerwohnung bei uns ins Heim.


    Es sind einige gestorben, das finde ich jedesmal sehr schön beschrieben. Aber es ist sehr deprimierend, dieses Warten auf den Tod und das Miterleben des Sterbens der anderen.


    Ich mag Tina sehr, sie bringt ein bisschen Leben und Freude in das Altenheim und zu den Bewohnern. :applause:Das finde ich klasse. Ich kenne da auch einige im Heim, die lustig, fröhlich und den alten Leuten gegenüber liebevoll sind. Leider gibt es auch andere. Eine hat den Mund nicht aufgekriegt, wenn sie rein ist, hat die Tabletten hingestellt und ist wieder gegangen, das finde ich sehr traurig. :cry:

    2019 gelesen: 43 Bücher / 17003 Seiten

    :study: Das Labyrinth vergisst nicht - Rainer Wekwerth

    :study: Und es schmilzt - Lise Spit

    :musik:Harry Potter und die Kammer des Schreckens - J. K. Rowling

  • Gerne über PN wenn du magst


    Werde ich die Tage machen


    Bis Seite 272

    Tina ist eindeutig die gute Pflegerin. Dennoch hat sie so einige Angewohnheiten, die eher negativ auffallen. Es wurde nun mehrmals erwähnt, dass sie mit Schreien und Aufgeregtheit reagiert, wenn sich Bewohner daneben benehmen. Zuletzt in der Szene, als die demente Frau Schorr halbnackt im Speisesaal herumlief. Keinem Dementen und anderen meist auch nicht, ist mit Geschrei bei zu kommen. Mir ist auch schon bei der Frau Ebel aufgefallen, dass Tina durchaus gemein reagieren kann. Schade. Niemand ist perfekt aber einer "guten" Pflegerin sollte so nicht handeln.


    Die Professionelle zu Besuch, das würden sich wohl so einige Bewohner wünschen. Vielleicht wären sie zufriedener, wenn es solche "Behandlung" auf Krankenschein gäbe und nicht nur für Männer.

    Der türkische Bewohner, das sehe ich sehr problematisch in einem Altenheim

    Speziell Menschen aus diesem Kulturkreis kann man kaum gerecht werden in der normalen Pflege. Ich habe keine Ahnung, ob es Einrichtungen für diese Menschen gibt. Oder ob sie in ihre Heimatländer gehen, wenn sie Pflegebedürftig werden und daheim nicht versorgt werden können?

    Es war die logische Konsequenz, dass er wieder abgeholt wurde.


    Es sind einige gestorben, das finde ich jedesmal sehr schön beschrieben.

    Das finde ich auch.


    Das Buch lebt von Tina und den Bewohnern. Ausschließlich. Es ist nicht böse gemeint, aber mir wird ein wenig langweilig. Vielleicht weil ich vom Fach bin und das alles nichts neues für mich ist. Aber mir fehlt einfach was. Ein roter Faden der sich durch die Beschreibung des Alltags zieht und eine Geschichte erzählt, die ein Anfang und ein Ende hat. Sorry!


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Halluzinationen sind schlimm. Damit hat es bei meiner Mutter angefangen, das kam vom Parkinson und vermutlich auch von den Medikamenten, die die Neurologin wohl auch überdosiert hat. Sie hatte Menschen gesehen, die es nicht gab. Abends "lagen die in ihrem Bett" und sie fragte mich, wo sie schlafen soll. Sie hat um 23 Uhr ihr Bett abgezogen, weil da ja vorher Fremde drin lagen und ich musste es dann wieder überziehen. Irgendwann sah sie auch mal Käfer. Das war eine schreckliche Zeit und irgendwann konnte ich nicht mehr und sie musste aus ihrer Einliegerwohnung bei uns ins Heim.

    Oh je, das tut mir leid. Ich kann mir vorstellen, dass du in den Situationen überfordert warst. :friends:

    Es wurde nun mehrmals erwähnt, dass sie mit Schreien und Aufgeregtheit reagiert, wenn sich Bewohner daneben benehmen. Zuletzt in der Szene, als die demente Frau Schorr halbnackt im Speisesaal herumlief. Keinem Dementen und anderen meist auch nicht, ist mit Geschrei bei zu kommen.

    Okay, geschrien wurde in dem Heim, in dem ich war auch nicht. Eben weil es keinem was bringt

    Mir ist auch schon bei der Frau Ebel aufgefallen, dass Tina durchaus gemein reagieren kann. Schade. Niemand ist perfekt aber einer "guten" Pflegerin sollte so nicht handeln.

    Naja, gemein... Tina hat sie ein bisschen veräppelt. Ich finde es aber z. B. auch nicht okay, dass Frau Ebel immer behauptet Tina wäre faul. Sehr dement scheint Frau Ebel ja (noch) nicht zu sein.


    Als ich dann damals nach hause konnte, kamen die Pfleger zu mir und haben sich z. B. bedankt. Dadurch das sie mit mir normal reden konnten. Auch konnte ich in ihren Augen noch relativ viel selber, was sie auch klasse fanden. Mein Mann haben sie auch gelobt, weil ich "saubere Haut" habe. Sprich keine Decus oder wunde Haut Druckstellen und dergl.


    Die eine Küchenhilfe mochte mich besonders, weil ich auch mal gerufen habe, wenn ich von einem Lebensmittel Nachschlag haben wollte. Mir wurden immer die beiden einzigen Körner-Brötchen gegeben, die immer mitgeliefert wurden, aber sonst nie gegessen wurden. Fand ich ja irgendwie süß. :love:

    SUB: 01.01.2019: 558
    SUB: 01.07.2019: 560

    am Lesen: 1

    gelesene Bücher im Auguti: 1
    gelesene Bücher gesamt: 9
    gelesene Seiten im Juli: 342
    gelesene Seiten gesamt: 5728
    abgebrochene Bücher:
    neue Bücher seit dem 01.01.2019: 6


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“


    Albert Einstein

  • Ich finde es aber z. B. auch nicht okay, dass Frau Ebel immer behauptet Tina wäre faul. Sehr dement scheint Frau Ebel ja (noch) nicht zu sein.

    Stimmt. Das ärgert einen auch als Pflegekraft wenn man solche Unterstellungen hört, die nicht zutreffen. Irgendwie versucht man trotzdem, auch zu solchen Bewohnern einen Draht zu bekommen. Häufig sind sie mit sich selbst nicht eins und lassen ihre Laune an anderen aus. Aber ich veräppel sie nicht und schon gar nicht vor anderen. So was verschärft die Situation nur. In der Realität versucht man, wenn auch ein klärendes Gespräch nicht hilft, auszuweichen. Bedeutet zumindest die größeren pflegerischen Tätigkeiten bei ihr nicht selbst durchzuführen und sonst sachlich höflich zu sein, ohne sich auf Gespräche einzulassen.




    Als ich dann damals nach hause konnte, kamen die Pfleger zu mir und haben sich z. B. bedankt

    Das ist schön. Leider ist es wirklich so, dass der Großteil der Bewohner dement ist. In verschiedenen Stadien. Da freut man sich wirklich, wenn man welchen begegnet, mit denen man normal reden und auch mal eine Unterhaltung führen kann. Ich empfinde es durchaus als anstrengend, den ganzen Tag zu reden und im Prinzip nur zu validieren, oder immer wieder das gleiche zu sagen, bis es verstanden ist.


    Was du mit deiner "Frau Ebel" erlebt hast war krass! Bei uns wird versucht so extrem auffällige Bewohner nicht mit "fitten" zusammenzulegen. Schon gar nicht wenn es um Kurzzeitpflege geht.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Oh je, das tut mir leid. Ich kann mir vorstellen, dass du in den Situationen überfordert warst.

    Naja, war eine schlimme Zeit damals, aber jetzt ist sie zum Glück gut versorgt.

    Naja, gemein... Tina hat sie ein bisschen veräppelt. Ich finde es aber z. B. auch nicht okay, dass Frau Ebel immer behauptet Tina wäre faul. Sehr dement scheint Frau Ebel ja (noch) nicht zu sein.

    Ja, schaden tut ihr das nicht. :mrgreen: Ich glaube auch nicht, dass sie sehr dement ist, sondern einfach gemein und fies ist.

    Die eine Küchenhilfe mochte mich besonders, weil ich auch mal gerufen habe, wenn ich von einem Lebensmittel Nachschlag haben wollte. Mir wurden immer die beiden einzigen Körner-Brötchen gegeben, die immer mitgeliefert wurden, aber sonst nie gegessen wurden. Fand ich ja irgendwie süß.

    Das ist für die Pflegenden, aber auch für das restliche Personal sicher schöner, wenn sie sich mit jemandem unterhalten können und derjenige "nur" körperliche Einschränkungen hat. Und ihre Arbeit wird dadurch natürlich auch erleichtert.


    Ich finde das lustig. Unser Grüppchen besteht aus drei Leuten und jeder hat einen anderen Bezug zu Altenheimen. Traute arbeitet dort, Butenkielerin war selber schon mal zur Kurzzeitpflege und ich bin als Angehörige. Wir sehen das alles aus verschiedenen Blickwinkeln. Mir bleibt als Besucherin natürlich vieles verborgen, ich bin ja auch nur noch 1 bis 2 Stunden pro Woche dort. Aber viele Schilderungen habe ich auch schon dort erlebt.

    2019 gelesen: 43 Bücher / 17003 Seiten

    :study: Das Labyrinth vergisst nicht - Rainer Wekwerth

    :study: Und es schmilzt - Lise Spit

    :musik:Harry Potter und die Kammer des Schreckens - J. K. Rowling

  • So, ich habe das Buch ausgelesen.


    Es tat sich noch einiges auf diesen Seiten.


    Bewohner sterben, neue Bewohner mit neuen Problemen ziehen ein.

    Sexuelle Probleme nehmen Überhand. In der Form wie hier geschildert, habe ich das allerdings nie erlebt. Der ausufernde Bewohner wird ruhig gestellt. Vielleicht hätte eine niedrigere Dosierung der Medikamente auch gereicht.

    Davon abgesehen, er liegt im Bett bei einer schlafenden Bewohnerin und belästigt sie. Die wacht nicht mal auf davon. also das ist nicht glaubhaft.

    Ein Sommerfest wo eine Bewohnerin betrunken auf dem Tisch tanzt. Naja.


    Der Alltag ist oft treffend geschildert. Ich will nicht alles in Abrede stellen, was geschrieben ist. Das Buch lässt sich auch leicht und gut lesen! Wie so oft, steckt die Tücke im Detail. Zwar ist es ein Roman, dennoch sollten gewisse Dinge treffender geschildert sein.


    Eine neue Auflage mit einigen Verbesserungen (wie geplant) tun dem Ganzen sicher gut.


    Mich würde interessieren, wie du auf den Gedanken gekommen bist, ein Buch mit dem Thema Altenheim zu schreiben. So häufig kommt das Thema in der Buchwelt ja nicht zu Papier.


    Es war schön, an der Leserunde teilzunehmen und dabei sein zu können. Wie flohmaus schon erwähnt hat, habe wir drei alle einen Bezug zum Pflegeheim. Für mich ist es auch interessant, wie das Buch aus einem anderen Blickwinkel heraus gelesen und gesehen wird.


    Liebe Anna.J.E, ich hoffe du bist von meiner Bewertung nicht all zu enttäuscht. Ich bedanke mich ganz herzlich, dass ich dabei sein durfte und du dir trotz deiner Hochzeitsvorbereitungen die Zeit genommen hast, hier rein zu schauen und dich zu beteiligen.


    Ich wünsche dir und deiner zukünftigen Frau ein wunderschönes Fest und alles gute zur Vermählung!:flower:


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Ich finde das lustig. Unser Grüppchen besteht aus drei Leuten und jeder hat einen anderen Bezug zu Altenheimen. Traute arbeitet dort, Butenkielerin war selber schon mal zur Kurzzeitpflege und ich bin als Angehörige. Wir sehen das alles aus verschiedenen Blickwinkeln. Mir bleibt als Besucherin natürlich vieles verborgen, ich bin ja auch nur noch 1 bis 2 Stunden pro Woche dort. Aber viele Schilderungen habe ich auch schon dort erlebt.

    Das habe ich auch schon gedacht. :wink:


    Wisst ihr was mir noch eingefallen ist? Genau zu dieser Zeit vom 29.07.2013 - 13.08.2013 war ich in dem Heim. Für mich schon irgendwie gruselig, der Zufall.


    Bis Seite 400 einschliesslich

    Au Mann, auf den letzten Seiten passiert ja noch echt viel Zwei Bewohner sterben, was mich echt traurig gemacht hat.


    Aber dass Tina Herrn Katz ins Gewissen redet, finde ich gut. Ich habe auch die Devise, aufgeben is nich. Das bringt mich nämlich nicht weiter. Wäre es nach meiner Familie gegangen, würde ich im Heim leben und wahrscheinlich langsam verblöden. Aber ich habe mich auf meine Hinterbeine gestellt, bin nach Kiel gezogen und bin Glücklich mit meinem Mann und meinem Hund.


    Das Frau Ebel etwas aufgetaut ist freut mich sehr.


    Ich habe gerne an dieser Leserunde teil genommen, auch wenn ich am Anfang dachte, ich bekomme die erforderlichen Beiträge nicht zusammen.


    Danke auch an Anna.J.E und alles Gute für dich, deine Hochzeit und Ehe.

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    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“


    Albert Einstein

  • Tina schreit doch nur zu der halbnackten Frau, weil sie so weit weg ist (andere Seite des Raumes) und nicht aus Böswilligkeit. Auch die Beziehung zwischen Tina und Frau Ebel, ist eigentlich nicht böse. Sie mobben sich gegenseitig, Tina ist in Wirklichkeit der Clown, der auch hier und da bei den Bewohnern ein Schmunzeln hervorlockt.

    Ich habe einige der Begebenheiten überspitzt dargestellt und einiges dazu erfunden, womöglich kommt es deshalb bei dir so an?

  • Eine tolle Feststellung. Das macht für mich, die Leserunde auch sehr interessant und spannend, dass Ihr aus den verschiedenen Blickwinkeln lesen könnt. :wink:

  • Vielen Dank das du bei der Leserunde dabei warst und für deine Glückwünsche.

    Nun, wie bin ich auf dieses Thema gekommen? Wenn man mit einer Altenpflegerin verlobt ist und immer wieder Geschichten und Erlebnisse hört, dann kommt frau vielleicht auf so eine verrückte Idee, darüber ein Buch zu schreiben :lol:


    Liebe Grüße und alles Gute für dich.




























  • Vielen Dank, dass du an der Leserunde teilgenommen hast. Deine Kommentare haben mir sehr gut gefallen. Ich wünsche dir alles Gute, Anna.

  • Ich habe gestern extra nochmal das Buch beiseite gelegt. Ihr seid ja viel zu schnell :loool: :friends:Vorm Sommerfest habe ich aufgehört. Geht dann heute weiter.


    Den Herrn Herzberg fand ich echt witzig, verliebt sich in eine 101-jährige. :love: Gibt es wirklich Liebesgeschichten im Heim? Generell sind bei uns sowieso sehr viel weniger Männer als Frauen, da meistens die Männer früher sterben.


    Wenn man mit einer Altenpflegerin verlobt ist und immer wieder Geschichten und Erlebnisse hört, dann kommt frau vielleicht auf so eine verrückte Idee, darüber ein Buch zu schreiben

    Ah, dann hast du ja auch direkten Zugriff auf das Insider-Wissen. :mrgreen:


    Wisst ihr was mir noch eingefallen ist? Genau zu dieser Zeit vom 29.07.2013 - 13.08.2013 war ich in dem Heim. Für mich schon irgendwie gruselig, der Zufall.

    Ich hoffe, dass du nie mehr ins Heim musst. :kiss:

    Aber dass Tina Herrn Katz ins Gewissen redet, finde ich gut. Ich habe auch die Devise, aufgeben is nich. Das bringt mich nämlich nicht weiter. Wäre es nach meiner Familie gegangen, würde ich im Heim leben und wahrscheinlich langsam verblöden. Aber ich habe mich auf meine Hinterbeine gestellt, bin nach Kiel gezogen und bin Glücklich mit meinem Mann und meinem Hund.

    Eine erschreckende Feststellung. Zum Glück hast du dein Leben selber in die Hand genommen :friends:. Für jüngere Menschen, die im Heim leben müssen, ist das nochmal schwieriger. Das wünsche ich keinem. Ich glaube, dass es da auch spezielle Heime gibt oder Wohngruppen, die altersmäßig besser passen. Aber ein selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung ist mit nichts zu vergleichen.

    2019 gelesen: 43 Bücher / 17003 Seiten

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  • Bis zum Ende

    Ich habe gestern auch fertig gelesen. Es ist noch eine Menge passiert, einige liebgewordene Bewohner sind gestorben bzw. die verrückte Italienerin kam in die geschlossene. :cry:

    Das Sommerfest war eine Schau, schlimm der Alkoholismus [-(. So hat das schöne Fest ein jähes Ende gefunden. :loool: Ganz besonders schön fand ich die Liebe, die Tina zu den Bewohnern entwickelt und diese auch zu ihr. Eine liebevolle, fröhliche Betreuung macht es für die Menschen im Heim viel schöner. :love:

    Und das Ende mit Frau Ebel hat mir sehr gut gefallen. :applause: Man erfährt, warum sie so hartherzig und böse geworden ist und sie scheint sich ein bisschen zu öffnen. Sie schleppt ein schweres Schicksal mit sich rum und vielleicht geht es ihr nach dem Erzählen ein bisschen besser.


    Und auch wenn das Buch ein paar Rechtschreibfehler enthält (das findet man auch in vielen anderen Büchern), hat es mir sehr gut gefallen. Von meiner Sicht aus war es auch sehr realistisch, das einzige, was ich in dem Heim nie erlebt habe, waren sexuelle Übergriffe. Aber das dringt nicht bis zu mir als Besucherin durch.


    Liebe Anna.J.E : ich danke dir für das Buch und vor allem für deine Begleitung hier in der Leserunde. Es hat viel Spaß gemacht und war unterhaltsam zu lesen. Ich wünsche dir eine wunderschöne Hochzeit und alles Gute für euch beide. :kiss:

    2019 gelesen: 43 Bücher / 17003 Seiten

    :study: Das Labyrinth vergisst nicht - Rainer Wekwerth

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  • sexuelle Übergriffe. Aber das dringt nicht bis zu mir als Besucherin durch.

    Glaubst du das wirklich? Meinst du die Bewohner erzählen so was nicht ihren Angehörigen? Viel Neuigkeiten haben die ja nicht zu berichten, wenn Besuch kommt. Da sind solche Begebenheiten, wenn sie dann noch im Aufenthaltsraum statt finden, Thema Nummer eins.

    Irgendwie bleibt kaum was "geheim". Man wundert sich manchmal wirklich, was die Leute alles mitkriegen, was gar nicht für sie bestimmt ist.


    Man könnte direkt auch ein Buch über Besucher schreiben :lol:.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • sexuelle Übergriffe. Aber das dringt nicht bis zu mir als Besucherin durch.

    Glaubst du das wirklich? Meinst du die Bewohner erzählen so was nicht ihren Angehörigen? Viel Neuigkeiten haben die ja nicht zu berichten, wenn Besuch kommt. Da sind solche Begebenheiten, wenn sie dann noch im Aufenthaltsraum statt finden, Thema Nummer eins.

    Irgendwie bleibt kaum was "geheim". Man wundert sich manchmal wirklich, was die Leute alles mitkriegen, was gar nicht für sie bestimmt ist.


    Man könnte direkt auch ein Buch über Besucher schreiben :lol:.

    Das stimmt. Meine Mutter hätte das aber nicht erzählen können :(. Sie hat sich von Anfang an nichts erinnert, was kurz vorher war.


    Bei uns im Heim sind wirklich wenige, die geistig (relativ) fit sind. Auf unserer Station sind es zwei, die auch schon länger drin sind und vielleicht noch zwei bis drei neuere. Der Rest ist mehr oder weniger dement oder kann nicht mehr aus dem Bett. Von daher gibt es schon nicht viele, die das erzählen könnten.

    Aber ich kann mir das auch nicht vorstellen, schon gar nicht von Frauen. Die älteren Frauen, die ich kenne, sind nicht so. Vielleicht gibt es auch Unterschiede zwischen Stadt und Land.

    2019 gelesen: 43 Bücher / 17003 Seiten

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  • Vielen Dank, dass Du bei der kleinen Leserunde dabei warst. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

    Ich wünsche Euchallen ein schönes Wochenende :winken:

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