Cornelia Funke – Das Labyrinth des Fauns / Pan's Labyrinth: The Labyrinth of the Faun

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Das Labyrinth des Fauns

4.2|9)

Verlag: FISCHER Sauerländer

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 304

ISBN: 9783737356664

Termin: Juli 2019

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  • Verlagstext

    Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

    Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.


    Die Autoren

    Cornelia Funke zählt zu den international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. In ihrem Schreibzimmer hing jahrelang das Filmposter von ›Pans Labyrinth‹ des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro an der Wand. Del Toro wusste, wie sehr Cornelia Funke seine Filme liebt, seit sie ihm eine spanische Ausgabe der »Tintenwelt« für seine Kinder zukommen ließ. Als er sie schließlich bat, eine Romanfassung von ›Pans Labyrinth‹ zu schreiben, hielt sie das für ein unmögliches Unterfangen: »Aber zu unmöglichen Aufgaben kann man nicht nein sagen!«, so die Autorin, »das wissen wir schließlich aus den Märchen. Die Aufgabe wurde eins meiner aufregendsten kreativen Abenteuer.« Cornelia Funke wurde für ihre Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Malibu, Kalifornien.


    Guillermo del Toro ist Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Romanautor und erhielt für sein Schaffen unzählige Preise. Mit Werken wie ›Pans Labyrinth‹ zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Regisseuren der Welt.


    Illustrator: Allen Williams


    Inhalt

    Cornelia Funkes Märchenadaption zum Film Pans Labyrinth (2006) wurde in amerikanischem Englisch verfasst und dann ins Deutsche übersetzt, damit Guillermo del Toro, der Drehbuchautor und Regisseur, den Text lesen konnte.


    Erzählt wird die Geschichte der 13-jährigen Ofelia. Ihre Mutter erwartet ein Kind von Capitán Vidal und zieht mit Ofelia zu Vidal in die Wälder Galiziens. Vidal, den Ofelia „den Wolf“ nennt, bekämpft dort mit seiner Truppe Rebellen gegen das Francosystem. Schnell wird klar, dass der grausame Stiefvater nur Interesse an seinem ungeborenen „Sohn“ hat, weder an dessen Mutter Carmen noch an der unerwünschten Stieftochter. Was Ofelia über das Leben weiß, hat sie aus Märchen gelernt. So wundert es nicht, dass sie in Vidals Hauptquartier, dem verwunschenen wie unheimlichen Gelände einer ehemaligen Mühle, ein geflügeltes Feenwesen und einen Faun trifft. Der Faun stellt Ofelia drei Prüfungsaufgaben, nach deren Lösung sie Prinzessin seines Reichs werden darf.


    Auch für Vidal wirkt das Szenario unheimlich; denn der Wald bietet den Widerstandskämpfern Schutz und stellt für Vidals Männer eine Gefahr da. Der Wald repräsentiert alles, was Vidal ablehnt und nicht kontrollieren kann: Schmutz, Deckung, wuchernde Pflanzen. Vidal und die Soldaten könnten nicht existieren ohne Mercedes und einen ganzen Trupp Dienerinnen, die für die Männer kochen und waschen. Diese Frauen dienen denjenigen, die ihre Väter und Brüder bereits getötet haben oder sie noch töten werden. Mercedes erkennt sofort, dass Ofelia keine Überlebenschance hätte, sollte Carmen bei der Geburt von Vidals Kind sterben. Beeindruckende Frauenfiguren lässt bereits del Toros Film auftreten, Mercedes, die sich klein macht, weil sie nur so Hilfsgüter für die Guerillas abzweigen kann, Carmen, die nur wahrnimmt, was sie selbst direkt betrifft, und die hellsichtige Ofelia, die Zuflucht in einer verwunschen Welt unterhalb der realen Welt findet.


    Verknüpft mit dem Gelände sind alte Geschichten vom Müller und von der Hexe Rocio, die im Mühlteich ertränkt wurde, vom Bildhauer Cintolo, der für die Prinzessin Moanna Blüten fertigte, die unter der Erde nicht verwelken, und vom Buchbinder Aldus Caraméz, der für Moanna Bücher in Echsenleder bindet, damit sie nicht auf die Idee kommt, ihre unterirdische Welt verlassen zu wollen.


    In märchenhaft verdichteten Grundkonflikten geht es um Angst, Rache, Loyalität, Verrat, besonders um den Verrat, den die Kirche (und hier auch die Welt außerhalb Spaniens) an ihren treuen Gläubigen begeht, indem sie vor Vidal passiv die Knie beugt. Was Bücher Menschen bedeuten könnten und ob sie sie von der Realität fernhalten, ist eines der zentralen Themen. Die Illustrationen beziehen sich beeindruckend auf Baumwesen, Baumrinde und spielen mit dem, was Menschen in Bäumen zu sehen glauben. Während in Pans Labyrinth noch hauptsächlich das düstere Setting auf mich wirkte, fand ich im Buch die Frauenfiguren und -beziehungen am faszinierendsten. Indem Mercedes und Ofelia Vidal durchschauen, stellen sie auch das bequeme Konzept infrage: Sex und Schwangerschaft gegen Schutz vor der bösen Welt außerhalb, das ja leider nicht zusammen mit Vidal von der Erdoberfläche verschwunden ist, sondern aktueller denn je zu sein scheint.


    Fazit

    Mit Einbandillustration und ganzseitigen Schwarz-Weiß-Illustrationen von Allen Williams definitiv ein Buch zum Besitzen und nicht „nur“ zum Lesen.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: - Auchincloss - East Side Story


    Reihen neu/ergänzen

    01. Buchtitel dt. (Jahr)--ISBN

    02. Buchtitel dt. (Jahr), Buchtitel engl.--ISBN

    1-3 (Jahr) (Sammelband)--ISBN

  • Das Original - für Guillermo del Toro

    :study: - Auchincloss - East Side Story


    Reihen neu/ergänzen

    01. Buchtitel dt. (Jahr)--ISBN

    02. Buchtitel dt. (Jahr), Buchtitel engl.--ISBN

    1-3 (Jahr) (Sammelband)--ISBN

  • Klappentext:

    Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.

    Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?


    Autoren:

    Cornelia Funke zählt zu den international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. In ihrem Schreibzimmer hing jahrelang das Filmposter von ›Pans Labyrinth‹ des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro an der Wand. Del Toro wusste, wie sehr Cornelia Funke seine Filme liebt, seit sie ihm eine spanische Ausgabe der »Tintenwelt« für seine Kinder zukommen ließ. Als er sie schließlich bat, eine Romanfassung von ›Pans Labyrinth‹ zu schreiben, hielt sie das für ein unmögliches Unterfangen: »Aber zu unmöglichen Aufgaben kann man nicht nein sagen!«, so die Autorin, »das wissen wir schließlich aus den Märchen. Die Aufgabe wurde eins meiner aufregendsten kreativen Abenteuer.« Cornelia Funke wurde für ihre Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Malibu, Kalifornien.


    Guillermo del Toro ist Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Romanautor und erhielt für sein Schaffen unzählige Preise. Mit Werken wie ›Pans Labyrinth‹ zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Regisseuren der Welt.


    Allgemeines:

    Erscheinungsdatum: 2. Juli 2019

    Seitenanzahl: 320

    Verlag: Fischer Sauerländer


    Eigene Meinung:

    Was war ich gespannt auf ein neues Buch von Cornelia Funke. Ihre anderen Bücher habe ich geliebt ob ihrer märchenhaften Anspielungen. Sie schafft es immer wieder mich zu verzaubert. Irritiert war ich, dass sie diesmal zusammen mit Guillermo del Toro ein Werk herausgebracht hat. Das merkt man dann auch.


    Die Welt ist ziemlich düster und stellenweise auch richtig brutal, weshalb ich das Buch keinesfalls als Lektüre für Kinder nehmen würde. Ich empfehle es eher erst ab 14 oder 15 Jahre.

    Aus wechselnden Perspektiven werden hier die Erzählstränge zusammengeführt. Einige Kapitel sind märchenhafte Erzählungen, die aber in der Gesamtgeschichte nicht fehlen dürfen und Sinn machen.


    Ich habe erst nachher erfahren, dass das Buch die schriftliche Fassung des Filmes „Pans Labyrinth“ ist und verstehe jetzt auch, warum das Buch so düster ausgefallen ist. Richgtig fesseln konnte es mich allerdings nicht und ich weiß auch nicht, ob ich den Film schauen werde. Vermutlich hatte ich einfach etwas anderes erwartet. Schön, aber, dass Funke immer noch genau so herrlich schreibt wie immer. Auch wenn diese Geschichte jetzt nicht nach meinem Geschmack war. Auch das Nachwort war seh sympathisch und erzählt, wie es zu dem Buch gekommen ist.


    Fazit: Ziemlich düstere Geschichte um ein kleines Mädchen, die mich allerdings nicht ganz so berührt hat. Kein Kinderbuch! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Wie Krankheiten Geschichte machen - Ronald D. Gerste

    :study: Das Flüstern der Nacht (Dämonen-Zyklus 2) - Peter V. Brett

    :montag: Tag der Geister (Die Beschwörer 1) - Alexey Pehov

    :musik: Woodwalkers: Hollys Geheimnis (3) - Katja Brandis

  • Inhalt:

    Ofelia reist mit ihrer hochschwangeren, kränklichen Mutter zu ihrem neuen Stiefvater, der seine Truppen in einer alten Mühle mitten im Wald stationiert hat. Ihr richtiger Vater war Schneider und ein guter Mann, der leider schon verstorben ist. Schon beim ersten Treffen sieht Ofelia das Böse in ihrem Stiefvater und dass er keinen Funken Liebe oder Barmherzigkeit in sich trägt. Ihre Mutter jedoch versucht diesem zu Gefallen und ihm alles recht zu machen.

    Ofelia hat es in dieser Mühle schon nicht leicht, da taucht auf einmal ein geheimnisvoller Faun auf der Ofelia offenbart, dass sie eigentlich eine Prinzessin des Reiches tief unter der Erde ist. Um dorthin zurückzukommen muss sie drei Aufgaben lösen. Doch diese Aufgaben sind nicht einfach zu lösen und Ofelia stehen harte Prüfungen bevor.



    Meine Meinung:

    Schon der Film von Guillermo del Toro „Pan's Labyrinth“ hat mich absolut begeistert und gleichzeitig schockiert. Als ich erfahren habe, dass Cornelia Funke den Roman zum Film geschrieben hat, musste ich dieses Buch einfach lesen und ich wurde nicht enttäuscht.


    Ofelia hat es nicht leicht. Sie reist mit ihrer schwangeren, kränklichen Mutter zu ihrem Stiefvater. Dieser ist ein grausamer Mensch und hat keinen Funken Liebenswürdigkeit an sich. Selbst ihre Mutter liebt er nicht wirklich, weil er wohl auch nicht wirklich lieben kann. Er sieht sie nur als Brutstation für seinen Sohn, den er unbedingt braucht. Die kleine Ofelia würdigt er zunächst keines Blickes.


    Es ist ein wirklich düsteres Setting. Schon am Anfang zeigt sich wie brutal und grausam Ofelias Stiefvater Vidal und seine Soldaten sind. Der einzige Lichtblick in der ganzen Geschichte ist die Dienstmagd Mercedes, die das Leid der kleinen Ofelia sieht und dieser auch Beachtung schenkt.


    Auch der fantastische Teil der Erzählung ist schaurig und man weiß bis zum Ende nicht, ob der Faun nun gut oder böse ist. Die Aufgaben die er Ofelia stellt sind schwierig und gefährlich und bringen sie auch in der „echten“ Welt in Schwierigkeiten.


    Ganz besonders gefallen haben mir auch die Illustrationen. Diese sind wirklich wundervoll gezeichnet. Auch die einzelnen Geschichten die zwischendrin erzählt werden waren sehr interessant und haben noch einmal ein bisschen Einblick in die Vergangenheit gegeben und die Geschichte bereichert.



    Fazit:

    Der Roman von Cornelia Funke steht dem Film in Nichts nahe. Vor allem die zwischengeschobenen Geschichten fand ich interessant. Dieses Buch ist jedoch nichts für Kinder, da es sehr brutal und blutig zugeht. Die Geschichte ist traurig, aber auch schön, obwohl mich das Ende trotzdem etwas wehmütig zurücklässt, wie es schon der Film getan hat.


    Bewertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Über die Autorin (Amazon)

    Cornelia Funke zählt zu den international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. In ihrem Schreibzimmer hing jahrelang das Filmposter von ›Pans Labyrinth‹ des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro an der Wand. Del Toro wusste, wie sehr Cornelia Funke seine Filme liebt, seit sie ihm eine spanische Ausgabe der »Tintenwelt« für seine Kinder zukommen ließ. Als er sie schließlich bat, eine Romanfassung von ›Pans Labyrinth‹ zu schreiben, hielt sie das für ein unmögliches Unterfangen: »Aber zu unmöglichen Aufgaben kann man nicht nein sagen!«, so die Autorin, »das wissen wir schließlich aus den Märchen. Die Aufgabe wurde eins meiner aufregendsten kreativen Abenteuer.« Cornelia Funke wurde für ihre Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Malibu, Kalifornien.


    Guillermo del Toro ist Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Romanautor und erhielt für sein Schaffen unzählige Preise. Mit Werken wie ›Pans Labyrinth‹ zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Regisseuren der Welt.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 3362 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 273 Seiten

    ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3737356661

    Verlag: FKJV: FISCHER Kinder- und Jugendbuch E-Books; Auflage: 1 (2. Juli 2019)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B07J63TJ3C

    Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren


    Jugendbuch?

    Spanien 1944. Ofelia zieht mit ihrer Mutter zu ihrem Steifvater, den sie nicht leiden kann, was auf Gegenseitigkeit beruht. Vidal ist grausam und ein Soldat Francos. Das einzige Positive ist, dass Ofelia in den Wald flüchten kann, der ein Königreich birgt voller verzauberter Orte und magischer Wesen.

    Ein Faun stellt ihr drei Aufgaben. Er behauptet, sie sei die lange gesuchte Prinzessin, wenn sie die Aufgaben bestehe. Ofelia lässt sich immer tiefer in eine fantastische Welt ziehen. Sie ist wundervoll aber auch grausam. Doch kann Unschuld das Böse besiegen?

    Es geht in diesem Buch um Ofelia, ihre schwangere Mutter und um Mercdes, deren Bruder bei den Widerstandskämpfern ist.


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Auch bin ich gut in die Geschichte hineingekommen. In die Protagonisten konnte ich mich recht gut hineinversetzen. In Ofelia, die mir ihrer hochschwangerin Mutter zu ihren Stiefvater fuhr. Unterwegs begegnete sie zum ersten Mal einem magischen Wesen, einer Fee. Doch ihrer Mutter ging es bei ihrem Stiefvater nicht gut, denn der hatte nur den kleinen Sohn ihm Sinn, denn seine Frau noch in sich trug. Nur auf den kam es ihm an. Dann begegnete Ofelia dem Faun, der ihr eine Aufgabe stellte, sie sei bewältigte. Ob sie die folgenden Aufgaben auch schaffen würde, dass muss der Leser selbst herausfinden. Auch die Rebellen hatten sich gerührt, und Vidal hatte zurückgeschlagen. Einen nahm er gefangen und behandelte ihn ungemein grausam. Vidal war ein Monster in meinen Augen. Aber solche gab es zu Kriegszeiten viele. Ob es Ofelia geschafft hat als Prinzessin Moanna zu den ihren zurückzukehren, das wird der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches erfahren. Zwischen den Kapiteln der Gegenwart, gab es immer mal wieder eine Geschichte auch über die Prinzessin Moanna. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn es war spannend, auch wenn diese zu Anfang nur langsam anstieg. Aber mit der ersten Aufgabe des Fauns fing die Spannung an zu steigen. Es hat mich dann auch gefesselt und gut unterhalten. Trotzdem war es mir für Jugendliche ab 14 Jahren zu grausam, zumal es eben unter der Sparte Märchen läuft. Von mir bekommt es – auch wenn es mir als Erwachsene gut gefallen hat, nur muss ich es eben unter dem Aspekt Jugendbuch bewerten - nur vier von fünf Sternen. Als Buch für Erwachsene hätte es von mir fünf Sterne bekommen. Aber diese Überlegung ist hinfällig, denn es wird als Jugendbuch bezeichnet. Etwas, was es definitiv nicht ist. Auf jeden Fall nicht ab 14 Jahren, vielleicht gerade noch ab 16 oder eher 17, denn dann sind die Jugendlichen ja schon ziemlich erwachsen. Deshalb eben von mir nur vier Sterne bzw. acht Punkte. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    1. (Ø)

      Verlag: FKJV: FISCHER Kinder- und Jugendbuch E-Books


    Liebe Grüße
    Lerchie



    _______________________
    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Es ist eine Weile her, dass Ofelias geleibter Vater gestorben ist. Inzwischen hat die Mutter eine neue Beziehung und ist schwanger. Mit Ofelia zieht sie in die Berge, wo ihr neues Zuhause sein wird. Ofelias Stiefvater, Capitán Vidal, ist ein grausamer Mann, dem es Vergnügen bereitet, die Widerstandkämpfer im Spanien des Jahres 1944 zu jagen und auszuschalten. Das Mädchen flüchtet in die Traumwelt ihrer Märchenbücher, um der düsteren Atmosphäre der Mühle zu entfliehen. In der Nähe der Mühle ist ein Labyrinth, das Ofelia erkunden möchte. Dort begegnet sie einem Faun. Er sieht in ihr eine lange verloren geglaubte Prinzessin. Daher stellt er ihr Aufgaben, die Ofelia bestehen muss, um zu beweisen, dass sie diese Prinzessin ist.

    Inspiriert von Guillermo del Toros Werk „Pans Labyrinth“ hat die Bestsellerautorin Cornelia Funke eine phantastische Welt erschaffen, die faszinierend und grausam zugleich ist. Ich kann dieses Buch nicht mit dem Film vergleichen, da ich ihn nicht kenne. Ich lese auch sehr selten Fantasy-Romane, doch das Buch hat mich angezogen.

    Der gut zu lesende Schreibstil ist bildhaft und sehr poetisch. Die Charaktere sind interessant und gut dargestellt. Ofelias Mutter ist eine schwache Frau, die bei dem imposanten Mann halt sucht. Doch der verliert schnell das Interesse an ihr, nur der ungeborene Sohn interessiert ihn noch. Er ist grausam und ihm bereitet es Vergnügen, andere Menschen zu quälen. Ofelia entflieht der bedrückenden Atmosphäre des Hauses und gerät in diese magische Welt. Doch wird es ihr gelingen, die Aufgaben zu erfüllen, die ihr abverlangt werden? Zum Glück gibt es da Mercedes, die als Haushälterin für Vidal arbeitet, weil sie die Rebellen unterstützen will, zu denen auch ihr Bruder gehört. Sie kümmert sich um Ofelia.

    Die Atmosphäre in dieser Geschichte ist unheilvoll und düster und es geht ziemlich brutal zu. Darauf sollte man sich beim Lesen einstellen, doch ich will nicht zu viel verraten.

    Das Buch ist sehr schön gestaltet, das beginnt bereits mit dem Cover.

    Eine sehr fantasievolle Geschichte, die mir aber zu grausam war.

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