J. Jefferson Farjeon - Dreizehn Gäste / Thirteen Guests

  • Buchdetails

    Titel: Dreizehn Gäste


    Verlag: Klett-Cotta

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 348

    ISBN: 9783608963922

    Termin: Neuerscheinung März 2019

  • Bewertung

    3.5 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Dreizehn Gäste"

    »Kein Beobachter, der sich in Unkenntnis der Situation befand, hätte vermutet, dass der Tod ganz in der Nähe lauerte und nur wenig entfernt vom Funkeln des Tafelsilbers und dem Stimmengewirr zwei Opfer stumm auf dem Boden des Ateliers lagen.« Zwölf Gäste hat Lord Aveling zu einer Party auf sein Landgut Bragley Court geladen. Darunter befinden sich eine Schauspielerin, ein Journalist, eine Krimiautorin sowie die schöne und mysteriöse Witwe Nadine Leveridge. Da diese am örtlichen Bahnhof einen Verletzten aufliest und kurzerhand mit nach Bragley Court nimmt, erhöht sich die Zahl der Anwesenden unvorhergesehen auf die unglückbringende Dreizehn. Und tatsächlich lässt das Verhängnis nicht lange auf sich warten. Als erst ein Gemälde zerstört und dann ein Mann ermordet aufgefunden wird, ruft man die Polizei. Doch kann Kriminalinspektor Kendall ans Licht bringen, welcher der Gäste ein dunkles Geheimnis birgt?
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  • "Kein Beobachter, der sich in Unkenntnis der Situation befand, hätte vermutet, dass der Tod ganz in der Nähe lauerte und nur wenig entfernt vom Funkeln des Tafelsilbers und dem Stimmengewirr zwei Opfer stumm auf dem Boden des Ateliers lagen." Zwölf Gäste hat Lord Aveling zu einer Party auf sein Landgut Bragley Court geladen. Darunter befinden sich eine Schauspielerin, ein Journalist, eine Krimiautorin sowie die schöne und mysteriöse Witwe Nadine Leveridge. Da diese am örtlichen Bahnhof einen Verletzten aufliest und kurzerhand mit nach Bragley Court nimmt, erhöht sich die Zahl der Anwesenden unvorhergesehen auf die unglückbringende Dreizehn. Und tatsächlich lässt das Verhängnis nicht lange auf sich warten. Als erst ein Gemälde zerstört und dann ein Mann ermordet aufgefunden wird, ruft man die Polizei. Doch kann Kriminalinspektor Kendall ans Licht bringen, welcher der Gäste ein dunkles Geheimnis birgt?

    für mich war es kein Krimi im Sinne des Wortes. Das Buch hatte viel von Agathe Christie nur ohne Detektiv. Es war mehr eine spannende Beschreibung der gesellschaftlichen Umstände im England vor dem zweiten Weltkrieg. Vor allem die spitzen fast boshaften Dialoge haben mir sehr gefallen. Egal wer mit wem sprach es fiel immer eine Bemerkung über die ich als Leser schmunzeln konnte. Die Morde waren fast Nebensache obwohl der Inspektor nicht ohne war.

  • Und das Original: Thirteen Guests
    Und noch ein bischen zum Autor:
    Joseph Jefferson Farjeon war ein englischer Krimiautor, Dramatiker und Drehbuchautor. Sein Vater, sein Bruder und seine Schwester machten sich auch in der Literatur einen Namen. Seine "Ben" -Romane wurden 2015 und 2016 neu aufgelegt

    Geboren: 4. Juni 1883, London, Vereinigtes Königreich

    Gestorben: 6. Juni 1955, Hove, Vereinigtes Königreich

    :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „J. Jefferson Farjeon Dreizehn Gäste“ zu „J. Jefferson Farjeon - Dreizehn Gäste / Thirteen Guests“ geändert.
  • Ich hatte mal wieder Lust auf einen guten alten Kriminalroman. Mit 13 Gäste von J. Jefferson Farjeon schien ich gut bedient, Ersterscheinung war 1936, also in etwa Agatha Christie-Zeit und in dem Stil ist der Roman auch gehalten, wenn auch leider nicht so spritzig wie die Schreibe der Queen of Crime.


    Bei 13 Gäste handelt es sich um einen traditionellen Landhauskrimi und was mich dabei am meisten gereizt hat, war der sogenannte closed circle of suspects, sprich: man hat eine bestimmte Anzahl von Verdächtigen und versucht sich selbst als Miss Marple, bzw. Hercule Poirot. Leider hat das beim vorliegenden Roman nicht so wirklich Spaß gemacht, aber dazu gleich mehr.


    Der Krimi beginnt auf einem schotterigen britischen Bahnsteig und der Autor schafft es das ganze Buch hindurch bravourös, das Setting und die Atmosphäre einzufangen. Dazu gehören leider auch Dialoge, die leider so gar nichts mit der Handlung zu tun haben, was den Autor jedoch nicht im Geringsten davon abhält, diese schier endlos in die Länge zu ziehen. Was hierbei noch ermüdend hinzu kommt, ist, dass oft von Personen der damaligen Zeit die Rede ist und man leider den Sinn des ein oder anderen Kommentars nicht versteht.


    Die Handlung an sich nimmt recht langsam Fahrt auf und die einzelnen Gäste werden mehr oder weniger ausführlich vorgestellt. Hierbei habe ich mir bei zwei Herren immer recht schwer getan, sie auseinanderzuhalten, aber da recht schnell klar war,


    Die Geschichte war an sich recht spannend, hat mich allerdings nicht wirklich vom Hocker gerissen, es war mir irgendwie nicht gewitzt, nicht kniffelig genug - auch wenn das Ende doch recht überraschend war - in mehrerer Hinsicht.


    Wenn ich zukünftig wieder einen klassischen, "alten" Krimi lesen will, werde ich wohl doch wieder bei der guten Agatha bleiben - dort werde ich einfach besser unterhalten, da sie sich auf die Handlung an sich konzentriert und nicht auf diverse Nebenschauplätze.


    Leider hier nur ein so-lala.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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