Boskop (Hrsg.) - Sturm und Beton

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Sturm & Beton

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Verlag: BoD - Books on Demand

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 404

ISBN: 9783749451142

Termin: Mai 2019

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  • Ich hoffe, es ist okay, wenn ich das Buch nur als 1/5 der Autor*nnen vorstelle:uups:


    Inhalt: Fünf Protagonisten erleben einen ereignisreichen Sommer in Bochum. Ein Sturm fegt das Sommerfest der Universität regelrecht weg und auch der Förderturm eines Museums, Wahrzeichen der Stadt, wird in Mitleidenschaft gezogen. Er wird zum Zentrum von Debatten und Protesten über Gelder Verteilung, Bildungsproblemen und Ruhrgebietsromantik.

    Mittendrin fünf Menschen, die sich von dem stürmischen Sommer mitreißen lassen: Die junge Pam begleitet ihren Freund Oscar durch Stadt auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Der fußballverrückte Ben schlägt sich mit seiner Familie herum. Die Thailänderin Benja flieht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Studentin Lara begibt sich auf einen Kampf gegen die Currywurst und Herr Walter von der Uni Verwaltung hat Probleme mit einer Kommission seines Heimatplanetens.


    Entstehung: Im letzten Jahr bot das Kulturbüro unserer Uni einen Kurs namens "Text and the City" an. Unter der Fittiche einer lokalen Autorin sollte dabei tatsächlich ein richtiger Roman entstehen. Einzige Bedingung: Er muss in Bochum spielen.

    Alles andere war uns erstmal freigestellt. Bei unserem ersten Treffen diskutierten wir vordergründig über die Form der Geschichte: Schreibt jeder unabhängig an einer eigenen Geschichte oder wechseln wir Kapitel für Kapitel den Autor bei einer durchgehenden Handlung?

    Die Ideen gingen weit auseinander, aber letztlich haben wir uns dafür entschieden, jeder etwas eigenes zu schreiben, aber mit dem gleichen Hintergrund und kleinen Verknüpfungspunkten.

    Die legten wir beim zweiten Treffen fest: beispielsweise sollte ein Sturm das örtliche Unifest ruinieren - das erste große Ereignis im fertigen Roman. Außerdem stellten wir erste Skizzen unserer Protagonisten vor und lasen die Versuche für den Einstieg. Dabei wurde schon deutlich, dass wir alle völlig unterschiedliche Stile haben und unsere Geschichten in verschiedene Richtungen gehen würden.

    In unregelmäßigen Treffen besprachen wir dann unsere bisherigen Schreibergüsse, diskutierten Probleme und suhhten kreative Hilfe.

    Zum letzten erschien dann auch eine Mitarbeiterin des Kulturbüros mit Vorschlägen zur Innengestaltung. Dort wurde dann auch diskutiert, wie die einzelnen Geschichten abgedruckt werden würde. Im Ergebnis wechseln sich die Geschichten ab. Jeder Anfang ist aber durch ein extra angefertigtes Symbol gekennzeichnet.

    Das Cover haben wir allerdings erst nach Fertigstellung gesehen.


    Zu meinem Teil: Meine Protagonistin ist eine Studentin. Ich glaube, ich habe darin auch meine Perspektive auf das Ruhrgebiet /Bochum etwas verarbeiten wollen. Sie hat einen erst einmal völlig unbegründeten Hass auf Currywurst - DAS Essen der Stadt. Diese Essensthematik kam mir in der Bahn, als sich ein Mitfahrer über Vegetarier echauffierte. Von da zu Currywurst war es in Bochum nicht weit.

    Sie ist nicht unbedingt eine liebenswürdige Protagonistin. Meine Mitschreiber haben das auch schnell bemerkt. Aber ihr genervtes Auftreten half mir, einen doch recht zynischen Blick auf die reale Umgebung zu werfen, was mir beim Schreiben den meisten Spaß gemacht hat.

    Und ich glaube je mehr man von Bochum versteht, desto unterhaltsamer könnte die Geschichte sein. :wink:

    "All we have to decide is what to do with the time that is given to us."

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