GEO-Epoche: Der Kolonialismus. Die Welt im Griff Europas

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GEO Epoche 97/2019 - Der Kolonialismus

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Verlag: Gruner + Jahr

Bindung: Broschüre

Seitenzahl: 173

ISBN: 9783652008518

Termin: September 2019

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    Es ist das vielleicht anmaßendste Schriftstück der Geschichte: Im Vertrag von Tordesillas beschließen Spanien und Portugal im Jahr 1494, die gesamte Welt unter sich aufzuteilen. Ungefähr auf dem 46.Grad westlicher Länge trennt nun eine unsichtbare Grenze den Globus. Östlich davon darf der König des kleinen Portugal alle neu entdeckten Länder in Besitz nehmen und für immer behalten; alle Territorien westlich der Linie gehören fortan den Kronen Kastiliens und Aragons. Vermittelt hat das megalomane Abkommen Papst Alexander VI., ein Spanier.

    Mit diesem Akt der Überheblichkeit beginnt das Zeitalter des Kolonialismus - der europäischen Unterwerfung des Erdballs. Von nun an werden Jahr für Jahr Entdecker und Abenteurer rivalisierender Nationen, Kaufleute und Konquistadoren, aber auch Missionare von den Häfen des Kontinents in See stechen.

    Zunächst sind es vor allem die Spanier und Portugiesen, die immer größere Stücke fremder Erdteile an sich reißen. Doch schon bald folgen Niederländer, Franzosen, Engländer, Dänen, schließlich auch Belgier, Deutsche und Italiener. Meist angetrieben von der Gier nach Macht und Reichtum, erobern sie Nord- und Südamerika, Australien, fast ganz Afrika und weite Gebiete Asiens. Sie plündern vielerorts die Naturschätze, unterjochen oder versklaven die einheimische Bevölkerung


    Eigene Beurteilung:


    Eine ziemlich umfassende Betrachtung des europäischen Kolonialismus, in der neben der üblichen Verdächtigen wie Portugal, Spanien, Frankreich und Großbritannien auch Deutschland, die Niederlande und Belgien jeweils mit mindestens einem Artikel gewürdigt werden.


    Das erste Drittel des Hefts konzentriert sich dabei auf die Entdeckung und Kolonisierung der beiden Afrikas, bevor man sich bei der Betrachtung der Niederlande als Kolonialmacht nach Asien wendet. Aber auch Asiaten - speziell Japaner - bleiben als Kolonialherren nicht unerwähnt. Aber auch dänische Niederlassungen in der Karibik bekommen einen Artikel, genau wie Alaska zur Zarenzeit.


    Im letzten Drittel des Hefts geht es dann um die sukzessiven Auflösung der großen Kolonialreiche und der Frage, wie es in den entsprechenden Ländern dann weitergegangen ist. Und auch, welche Folgen die Kolonisierung auch heute noch zeitigt.


    Wieder mit sehr hilfreichen Bildern udn Zeichnungen angefüllt ist dies schon eine relativ weitreichende Einführung die Beschäftigung mit der Kolonisation.

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