Selina Wilhelm - Wiedersehen auf Downfield Hall

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  • Das Buch ist mehr Liebesroman als historisch, daher hier in diesem Genre.


    Über die Autorin (Amazon)

    Selina Wilhelm, geboren am 10.04.1989 in Emmendingen, wuchs zusammen mit ihren drei jüngeren Geschwister im pfälzischen Limburgerhof auf. Heute lebt die gelernte Wirtschaftsfachwirtin zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in Ettlingen bei Karlsruhe. Ihr Herz als Leserin und Autorin schlägt für historische und fantastische Liebesromane.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 2822 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 541 Seiten

    Verlag: Forever (3. Juni 2019)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B07RX86VXZ


    Nach einer Zeit des Schwächelns doch sehr spannend

    Julie war nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Stiefbruder nach Deutschland geschickt worden. Nach nunmehr neun Jahren durfte sie zurückkehren. Doch alles hat sich verändert, sogar ihr Stiefbruder Grant. Einem Wiedersehen mit ihm konnte sie nichts abgewinnen, hatte doch er sie damals weggeschickt. Keine einzige Nachricht war von ihm in all der Zeit gekommen. Doch als sie ihn dann sieht hat sie ein berauschendes Gefühl, das doch nicht richtig sein kann, er ist doch ihr Stiefbruder! Doch die aufkommende Beziehung wird überschattet von der dunklen Familienfehde, die ihre Eltern tötete und der Mörder ist noch nicht zufrieden.


    Meine Meinung

    Das Buch fing mit den Geschehnissen auf Downfield Hall gleich mit einer leichten Spannung an. Doch danach schwächelte es eine gewisse Zeit leider etwas. Vielleicht, weil die Autorin doch sehr ins Detail ging, was etwas gestrafft auch gereicht hätte. Allerdings wurde es letztendlich so spannend, dass dieses Schwächeln voll kompensiert wurde. Es ließ sich leicht und flüssig lesen und es gab auch keine Unklarheiten. Der Schreibstil war sehr angenehm. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Julie, die immer nur von ihrem Bruder einmal im Jahr Post bekam, aber nie von ihrem Stiefbruder. Sie hatte den Eindruck, dass er sie vergessen hatte. Und als sie zurückkehrte, hätte sie wohl nie gedacht, dass sie sich in ihn verlieben könnte und wollte das auch nicht wahrhaben. Der Ausspruch ‚er war doch ihr Stiefbruder‘ hat mich durchaus etwas irritiert. Sie war doch nicht blutsverwandt, also kein Inzest! Wieso dachte sie dann, das dürfe nicht sein? Ach ja, und dann noch der Mörder. Doch darüber soll der geneigte Leser selbst lesen. Grant hatte ich nicht ganz verstanden. Wieso hatte er seiner Stiefschwester nicht auch geschrieben? Auf jeden Fall hat mich dieses Buch – als es so richtig spannend wurde – gefesselt, in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Von mir dafür eine Leseempfehlung sowie – trotz der leichten Schwächen am Anfang - die volle Bewertungszahl.

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    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

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