Kevin Hearne, Chuck Wendig & Lila Bowen - Death and Honey

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Buzz Kill (Kevin Hearne)


    Ein weiterer Oberon/Starbucks-Kriminalroman. Nach seinen Abenteuern, die ihn seinen Arm gekostet haben, befindet sich Atticus mit seinen beiden Hunden auf Tasmanien um dort weitere Tasmanische Teufel zu retten. Bei einem kleinen Ausflug stoßen die Hunde auf ein wildes Bienennest und darunter liegt die Leiche eines zerstochenen Mannes, der aber anscheinend nicht an den Bienenstichen gestorben ist, wie eine große Menge von Blut unter der Leiche zeigt. Als zunächst eine Frau erscheint um nach Entdecken der Leiche laut schreiend zu flüchten und dann ein Pfeil beinahe den Kopf des hinzugeeilten Atticus durchbohrt ist klar, dass sich die beiden ermittelnden Hunde und ihr etwas unwilliger Besitzer diesem Fall nicht entziehen können und so verständigt Atticus die Tasmanische Polizei.


    Aus der Sicht Oberons erleben wir also einen weiteren Krimi – diesmal in einer neuen Umgebung. Amüsant, wie immer und mit ein paar unerwarteten Informationen zu Bienen speziell auf Tasmanien. Hat wieder Spaß gemacht.


    Grist of Bees (Delilah S. Dawson)


    Rhett lebt mit ihrem/seinem alten Freund Sam, der mittlerweile ein Vampir ist, in einem kleinen Pueblo und macht gezwungenermaßen in der Regel die Nacht zu Tag – auch wenn er/sie immer mal wieder mit den anderen Bewohnern aneinander gerät. Eines Tages fliegt ihm/ihr eine Biene um die Ohren, die ungefähr so nervig ist wie Lassie, wenn mal wieder eines der Kinder in den Brunnen gefallen ist.


    Rhett sattelt das zweitbeste Pferd des Pueblo und folgt der aufdringlichen Biene, wobei es auf dem Weg allerlei magische und gefährliche Begegnungen gibt. Doch schließlich kommt er/sie am Ziel an, einem kleinen, eher gemütlichen und wohlhabenden Ort, aus dem aber von den Priesterinnen eines nahegelegenen Orakels ein Mädchen entführt worden ist, zu deren Mutter die Biene Rhett führt. Und so kennt Rhett den neuen Auftrag – der im Endeffekt aber doch ganz anders abläuft, als zunächst angenommen.


    Sprachlich stellenweise ein wenig zu albern für meinen Geschmack, aber insgesamt eine nette Erzählung.


    Interlude: Tanager (Chuck Wendig)


    Ein Tanager ist ein Bienenfresser – und damit für einen gewissen Jimmy, der für eine gewisse Lisa einen Schwarm von afrikanischen Bienen in den USA schützt. Und diese treffen in der Erzählwelt von Miriam Black auf Lauren ‚Wren‘ Martin, die in der Lage ist, an der Aura von Menschen zu erkennen, ob diese einen Menschen töten werden. Lange Zeit hatte Wren wegen dieser Fähigkeiten „Monster“ getötet um sich danach selbst mehr und mehr wie ein Monster zu fühlen. Doch vor Kurzem hat sie dieser Tätigkeit abgeschworen und versucht sich so durchzuschlagen – bis sie auf ein weiteres Monster trifft, dass sie direkt angreift. Währenddessen wird sie von einem Schwarm von Bienen gerettet, die von Lisa kontrolliert werden.


    Lisa macht Wren wenig später das Angebot, gemeinsam mit ihr und ihrem Scharfschützen Jimmy auf Monsterjagd zu gehen und nach anfänglicher Ablehnung geht Wren darauf ein. Aber Zweifel an diesem neuen Kurs in ihrem Leben wollen nicht nachlassen und dann findet Wren etwas, das ihre neue „Arbeitgeberin in ein ganz neues Licht schubst.


    Drei sehr unterschiedliche Fantasy-Erzählungen mit Bienen in tragenden Rollen. Diese kleine Anthologie soll wohl auch auf die Gefahren des Bienensterbens eingeben – aber auch sehr unterhalten.

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