Christian von Aster - Sieben Arten von Dunkelheit

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Sieben Arten Dunkelheit

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Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 336

ISBN: 9783522202619

Termin: August 2019

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  • Eigentlich ist David ein ganz normaler Junge. Doch dann
    ändert sich sein Leben von einem auf den anderen Tag, als mit der blinden Ayumi
    eine neue Mitschülerin in seine Klasse kommt. Mit ihr lernt er die sieben Arten
    der Dunkelheit kennen. Wir erfahren , dass es sieben verschiedene Arten von
    Dunkelheit gibt, und dass alle ihre eigenen Gefahren bergen. In der Dunkelheit
    leben ganz unterschiedliche Lebewesen, teils harmlos, wie die Schattenhamster;
    aber auch gefährliche Wesen lauern dort im Dunkel, wie die Grantelschwänze und Dämmermahre.
    Die Gefahren in der Dunkelheit bleiben dank der Schattenmeister und Nachtzähmer,
    die auf der kleinen Insel Whaku leben, vor den Menschen geheim gehalten. Doch
    dann verändert sich die Dunkelheit und bringt neue, bisher unbekannte Gefahren
    mit. Der junge Krigk und seine kleine Schwester R’hee werden auserkoren, gegen
    die neue Dunkelheit vorzugehen. Um die Welt vor dem ewigen Dunkel zu bewahren,
    müssen plötzlich ganz unterschiedliche Menschen beidseits der Grenze zwischen Licht und Dunkelheit zusammenarbeiten.

    Dem Autor ist hier ein Jugendbuch gelungen, an welchem
    sicher auch viele Erwachsene ihren Spaß finden werden. Schon von der ersten
    Seite an schafft er es einen Spannungsbogen zu errichten, den er gekonnt bis
    zum Schluss aufrechterhält. Dies gelingt nicht zuletzt durch die Beschreibung
    der unterschiedlichen Wesen in den Dunkelheiten. Auch die einzelnen Personen sind
    sehr schön beschrieben. Man folgt ihnen als Leber nur zu gerne durch die
    Geschichte.

    Das etwas düster gestaltete Cover macht sofort neugierig und
    unterstreicht die einzelnen Dunkelheiten der Geschichte.

    Eine durch und durch gelungene Fantasygeschichte für Jung
    und Alt, die ich voll und ganz weiterempfehlen kann.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    1. (Ø)

      Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH


  • Das Vielnachtamulett schützt seinen Träger vor der Magie der Finsternis. Als Schüler eines Nachtzähmers tragen David und Ayumi diesen Talisman. Doch im Dunkel braut sich etwas zusammen, so finster, dass kein Amulett der Welt dagegen etwas ausrichten kann ...

    Angst vor der Dunkelheit ist nicht albern sondern klug. Denn im Dunkeln leben Wesen die man nicht kennen lernen möchte.

    Das Cover ist so dunkel und geheimnisvoll wie das Buch.

    Eine spannende Geschichte nicht nur für Jugendliche auch Erwachsene haben mit Sicherheit ihre Freude daran.

    Gut gefallen hat mir, das die Kinder nicht absolute Helden waren, sondern Fehler gemacht oder sich einfach natürlich verhalten haben.

    Für mich hätte das Buch etwas mehr Farbe haben dürfen, damit es nicht ganz so gruselig ist.

    Auch die teilweise sehr langen Sätze haben mich im Lesefluss gestört.

  • Kinder- und Jugendbuch ab 12 Jahre


    Verlagstext

    Phantastik zwischen Licht und Schatten, für Leserinnen und Leser von 12 bis 99. Das Vielnachtamulett schützt seinen Träger vor der Magie der Finsternis. Als Schüler eines Nachtzähmers tragen David und Ayumi diesen Talisman. Doch im Dunkel braut sich etwas zusammen, so finster, dass kein Amulett der Welt dagegen etwas ausrichten kann


    Der Autor

    Christian von Aster, geboren 1973, studierte Germanistik und Kunst, um sich schließlich Bühne, Film und Schreiben zuzuwenden. Neben seinen Fantasybüchern ist er auch mit seinen Lesungen, die gleichermaßen die Gothic- wie Phantastikszene begeistern, einem großen Publikum bekannt. Außerdem betreibt er die Leipziger Lesebühne »Staun & Schauder«. Christian von Aster wurde 2012 mit dem SERAPH-Preis ausgezeichnet.


    Inhalt

    Auf einer kleinen Insel im Golf von Bengalen bereiten sich Krigk und seine jüngere Schwester R’hee auf ihre Prüfung als Nachtzähmer vor. Krigk fühlt sich bereit für die Prüfung, ist allerdings reichlich sauer, dass er in seiner Entwicklung als Magier Rücksicht auf seine jüngere Schwester nehmen soll. Bisher konnten Mädchen auf Whaku nicht Nachtzähmer werden. Doch der betagte Meister Chaya scheint es mit der Ausbildung des Nachwuchses so eilig zu haben, dass er die Tradition mal schnell über Bord wirft. Außer ihm gibt es weltweit nur zwei andere qualifizierte Meistermagiere, die sich für den Kampf gegen einen gemeinsamen Gegner rüsten. Die Geschwister werden mit ihrem Mentor Menga in eine Welt reisen, deren höchst aktuelle Probleme den beiden sicher sehr fremd sein werden. Menga verfolgt auf dieser Reise eigene Ziele, denn er will seine Heimatinsel unbedingt vor der Bedrohung durch die Moderne und die Gier der Menschen schützen.


    In der Gegenwart bereitet sich die 9. Klasse einer Realschule auf ihr Schulpraktikum in einer Glühbirnenfabrik vor. Der 15-jährige David wird Christian von Asters Lesern sehr zeitig als künftiger Held angekündigt. David fürchtet sich vor der Dunkelheit und hat gerade eine neue Mitschülerin als Tandem-Partnerin zugeteilt bekommen, mit deren Hilfe er Dunkelheit auch als Chance begreifen lernen könnte. Ayumi Watanabe wird zu Davids Verbindungsperson in eine Welt voller phantastischer Wesen. Ihr Großvater Kuro nimmt die Geschwister von der Insel Whaku bei sich auf – und er entpuppt sich als einer der drei mächtigen Nachtzähmermeister.


    Währenddessen verschwinden in der Welt außerhalb jener der magischen Wesen im Dunkeln immer mehr und immer größere Gegenstände, so dass bereits eine innenpolitische Krise droht und der Innenminister um seinen Posten fürchtet. Das Schulpraktikum bei Erebos Industries bringt den Schülern schließlich erstaunliche Erlebnisse.


    Fazit

    Setting, Weltenbau und Figuren fügen sich gemeinsam mit gehörigem Sprachwitz zu einem Fantasy-Abenteuer, das alle Altersgruppen ansprechen könnte. Als erwachsene Leserin habe ich gern darüber nachgedacht, wie unterschiedlich Menschen Dunkelheit erleben können und wie die Figuren sich entwickeln. Auch die Einbindung von fantastischer Welt, Schulalltag und globalen Problemen mit Elektroschrott hat mir sehr gut gefallen. Für ein All-Age-Buch fehlt es mir allerdings an Logik, die durch magische Fähigkeiten und Wesen ja nicht außer Kraft gesetzt wird. So verhält sich Ayumi von der ersten Szene an nicht wie eine Blinde, sondern wie eine Sehende (die behauptet, blind zu sein) und David macht so gar keine Anstalten, ihr auf die Schliche zu kommen. Da Ayumi keine Mimik anderer sehen, sondern höchstens Gesten spüren kann, erscheint es mir völlig unlogisch, dass sie selbst nickt oder Gesten einsetzt, da sie die Reaktion des Gegenübers darauf nicht sehen kann. Die klischeehafte Darstellung des Glühbirnen-Unternehmers als eingebildetem Popstar fand ich für eine All-Age-Zielgruppe zu schwach. Wenig gefallen hat mir auch das vermittelte Frauenbild. Mädchen dürfen allein deshalb Magier werden, weil der Nachwuchs fehlt, nicht etwa, weil sie dafür talentiert sind? Wahrscheinlich versinkt die Welt von Krigk und R‘hee gerade wegen Einstellungen wie dieser in Dunkelheit …


    Ein gelungener Plot, der im letzten Drittel leider stark abfällt und den ich eher Lesern unter 15 empfehle.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: - Georges Simenon - Der Uhrmacher von Everton

    :musik:- Sally Rooney - Gespräche mit Freunden


    Reihen neu/ergänzen

    01. Buchtitel dt. (Jahr)--ISBN

    02. Buchtitel dt. (Jahr), Buchtitel engl.--ISBN

    1-3 (Jahr) (Sammelband)--ISBN

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