Petra Hülsmann - Meistens kommt es anders, wenn man denkt

Meistens kommt es anders, wenn man denkt

4.2 von 5 Sternen bei 21 Bewertungen

Band 6 der

Verlag: Bastei-Lübbe

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 512

ISBN: 9783404178230

Termin: Neuerscheinung Mai 2019

Klappentext / Inhaltsangabe: 'Wer noch auf der Suche nach einer locker-leichten Urlaubslektüre ist, der kann getrost den neuen Roman von Petra Hülsmann in den Koffer packen.' Petra Albers, DPA 'Auch in dieser Geschichte hat die Autorin es geschafft, Chaos in Beruf, Familie, Liebe und das Leben zu bringen und doch so wundervolle Charaktere zu schaffen. Auch das Setting kommt nicht zu kurz: Es gibt Streifzüge durch Hamburg, bei denen man gerne auf den Spuren der Charaktere wandeln möchte. Mal wieder ein wunderschöner Sommerroman von Petra Hülsmann.' Sarah Michel, Delmenhorster Kreisblatt, 27.06.2019 'Meistens kommt es anders, wenn man denkt [ist] mehr als nur ein oberflächlicher Wohlfühlroman - es ist auch ein Mutmachbuch.' Gießener Allgemeine, 20.07.2019 'Petra Hülsmann sorgt für Chaos mit Ansage, einen Herz-Schmerz-Roman für jede Tageszeit.' Mitteldeutsche Zeitung, 08.06.2019 'Eine beschwingte, liebenswerte Geschichte.' Frankfurter Neue Presse, 16.07.2019
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  • Kurzmeinung

    claudi-1963
    Ein schöner, netter Fortsetzungsband von Nele der Freundin von Annika aus dem Vorgängeband.
  • Kurzmeinung

    Cocolina
    Für mich leider langweilig, kitschig und vorhersehbar. Nele nervte ziemlich...
  • Die Liebe kommt PR-Profi Nele erst einmal nicht mehr zu nah, nun geht die Karriere vor. Ihr neuer Agenturchef Claas gibt ihr die Verantwortung, das fragwürdige Image eines Anwärters auf den Bürgermeisterposten wieder aufzupäppeln. Währenddessen plant ihr Bruder Lenny, der nicht nur das Down Syndrom, sondern auch einen Herzfehler hat, zukünftig ein Leben in den eigenen vier Wänden zu führen. Da ist Neles helfende Hand natürlich auch gefragt, da ihre Eltern dem ganzen Unternehmen recht ängstlich und besorgt gegenüberstehen. Nele hat also alle Hände voll zu tun, und ausgerechnet ihr attraktiven Chef Claas ist da immer wieder zur rechten Zeit am richtigen Ort und unterstützt Nele, wo es nur geht. Das bringt ihren Herzrhythmus ganz schön aus dem Takt…


    Petra Hülsmann hat mit „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“ erneut einen wunderschönen Liebes- und Unterhaltungsroman vorgelegt, der nicht nur mit einem gefühlvollen, flüssig-leichten und humorvollen Erzählstil, sondern auch durch Geschichten wie im richtigen Leben einmal mehr überzeugen kann. Der Leser ist von Beginn an mitten im Geschehen und darf mit Nele, Lenny und Claas so einiges erleben. Mit viel Empathie beschreibt die Autorin die Gefühlslage ihrer Protagonistin, die ihr Leben lang die zweite Geige gespielt hat und einige Enttäuschungen wegstecken musste. Der Leser kann gar nicht anders, als mit ihr zu fühlen, obwohl man sie manchmal auch gern gehörig schütteln möchte bei so viel Selbstlosigkeit und Verständnis. Der Roman punkte zusätzlich mit tollen Beschreibungen von Hamburg, und wer die Stadt kennt, fühlt sich gleich zuhause und kann im Geiste die Strecken mit den Protagonisten abgehen, was die innere Verbundenheit mit ihnen noch zusätzlich fördert.


    Die Charaktere sind mit viel Liebe und sehr lebendig gestrickt. Der Leser kann sich gut in sie hineinfühlen, da sie glaubhaft und authentisch wirken und insgeheim das Gefühl wecken, man würde sie schon lange kennen. Dies fördert die Verbundenheit mit ihnen noch mehr, so dass man die Geschichte von A bis Z genießen kann. Nele ist eine Frau, die sich immer um andere kümmert und sich selbst dabei aus den Augen verloren hat und ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellt. Sie ist freundlich und hat das Herz am rechten Fleck, das Wort NEIN kommt in ihrem Wortschatz einfach nicht vor, was ihr so gar nicht guttut. Schlechte Erfahrungen haben sie auf den Boden der Tatsachen geholt und man wünscht ihr einfach, dass sie endlich mal auf die Sonnenseite gelangt. Lenny ist ein toller Typ, der genau weiß, was er will und sich seine Selbständigkeit erkämpft. Claas ist ein sehr netter Mann, der nicht nur mit seinem Charme punktet, sondern auch mit seinem Verständnis und Einfühlungsvermögen. Dabei hat er selbst sein Päckchen zu tragen. Besonderer Star ist auch Sally, eine Hündin, die sich ganz schnell ins Leserherz schleicht.


    „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“ ist ein rundum gelungener Roman für Herz und Seele, der mit liebenswerten Protagonisten und einer gut durchdachten Handlung überzeugen kann. Für diese kurzweiligen und warmherzigen Lesemomente ist eine absolute Leseempfehlung verdient!


    Sehr schöne :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)


    "Wissen ist begrenzt, Fantasie aber umfasst die ganze Welt."
    Albert Einstein


    "Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
    _____________________________________________


    SUB: ca. 1.800 / gelesen 2019: 367/ 143788 Seiten

  • Unterwegs auf der landschaftlich schönsten Route...


    Jedes Jahr freue ich mich auf einen neuen Band aus der Hamburg-Reihe von Petra Hülsmann. Wenn man so will, ist es wie ein Treffen mit guten Freunden. Denn man trifft lauter vertraute Charaktere wieder, die man in den vorangegangenen Büchern kennengelernt und in sein Herz geschlossen hat.


    In dem Roman "Meistens kommt es anders, wen man denkt" dreht sich alles um Nele, die von der Liebe die Nase gestrichen voll hat. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die größte Glucke von allen. Um das Chaos perfekt zu machen, stellt Nele fest, dass Claas mehr als nur ein netter Chef für sie ist und dass er ihr Herz ganz schön zum Stolpern bringt. Aber soll sie sich von der Liebe etwa schon wieder einen Strich durch die Rechnung machen lassen?


    Das hübsche Cover ist in frühlingsfrischen Farben gehalten und auf den 2018 erschienen Band "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" abgestimmt. Eine gelungene Vorgehensweise, weil die Bücher gleichsam eine erzählerische Einheit bilden, auch wenn sie voneinander unabhängig gelesen werden können. Auf den ersten Blick springt ein Schneiderpuppe ins Auge, die im Leben von Nele eine wichtige Rolle spielt.


    Was soll ich zum Titel sagen? Ich finde ihn schlichtweg genial. Er ist kurz und knackig, bringt die Handlung auf den Punkt und bleibt im Gedächtnis haften. Besser geht es nicht!


    Kommen wir zu der Protagonistin. Die Heldin Nele kennen wir bereits aus dem 2018 veröffentlichten Roman "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen." Sie lebt in einer WG mit der engagierten Lehrerin Anni, arbeitet in einer PR-Agentur und ist eine fröhliche junge Frau, die nicht nur durch ihre bedingunglose Liebe zu ihrem an Trisomie 21 leidenden jüngeren Bruder Lenny beeindruckt. Ihr Leben ist nicht frei von Baustellen; sie kämpft mit Pleiten, Pech und Pannen. Anfangs erscheint sie etwas naiv und gutgläubig und neigt dazu, sich von ihren Mitmenschen ausnutzen zu lassen, aber im Verlauf des Geschehens lernt sie, persönliche Grenzen zu ziehen und auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.



    Wie immer ist es Petra Hülsmann gelungen, mich durch ihren humorvollen, lebendigen und temporeichen Stil zu begeistern, der durch eine vielschichtige Geschichte führt. Natürlich kommt die Liebe in diesem Buch nicht zu kurz, aber Petra Hülsmann kann und will weitaus mehr, als gefällige leichte Literatur zu schreiben. Anschaulich schildert sie die vielen großen und kleinen Probleme, mit denen behinderte Menschen in unserer Gesellschaft kämpfen. für mich sind Lenny und Mia die heimlichen Helden dieses Romans, die mich mit ihrer frischen, lebensbejahenden Art berührt haben. Der neue Roman von Petra Hülsmann ist ein Appell an Mitmenschlichkeit, Toleranz und Verständnis, und für mich gibt es nur eine angemesse Bewertung: 5 Sterne!

  • "Meistens kommt es anders, wenn man denkt" von Petra Hülsmann,

    ist ein wirklich tolles Buch. Wie auch schon mit alle Bücher vorweg, hat die Autorin es hier geschafft, mich mitten in die Geschichte zu holen. Schnell war ich wieder drin in der WG der Hauptprotagonisten. Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr mitreisend und fesselnd. Auch die Geschichte an sich hat mich sehr am Buch gehalten. Für mich ist es wirklich ein sommerliches Buch mit sehr viel Gefühl. Mit persönlich hat dieses Buch wieder gezeigt das das Leben nicht nur schwarz weiß ist, sondern das es viele schöne Umwege geben kann. Außerdem hat es die Autorin aus meiner Sicht geschafft, die Gefühle der Protagonisten sehr klar und deutlich zu zeigen.

    Für mich war es auch wirklich toll wie Neles Bruder Lenny mit Trisomie 21 eingebunden wurde und wie toll das Thema rund um die Behinderung besprochen wurde, mit so viel Respekt und Achtung vor den Menschen, da muss ich meinen Respekt aussprechen, denn das war wirklich eine Leistung.

    Alles in allem ein sehr gelungenes und rundes Buch. Mit der ein oder anderen krassen Situation die wir allerdings im Alltag auch immer wieder vorfinden werden.

    Zum Inhalt:

    Nele hat es geschafft, auch wenn der Schmerz wegen ihrem Ex Tobi noch tief sitzt, sie hat eine Anstellung bei M&T ergattert. Schnell sieht sie das auch hier nicht alles einfach wird, denn schon bei ihrem ersten Auftrag muss sie nicht nur mit einem ihrer Chefs Arbeiten, auch muss sie mit ihrer letzten Agentur und somit mit Tobi arbeiten. Doch mit Claas Hilfe und mit vielen tollen Ideen schafft es Nele ihre Chefs und auch fast alle Kollegen zu begeistern. Als sie und Claas sich näher kommen müssen sie allerdings auch mit Schwierigkeiten und Gegenwind klarkommen. Dazu versucht Nele ihrem Bruder Lenny noch zu einem eigenständigen Leben zu verhelfen.

  • Ernste Themen im Liebesroman


    Buchmeinung zu Petra Hülsmann – Meistens kommt es anders, wenn man denkt

    „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“ ist ein Roman von Petra Hülsmann, der 2019 bei Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist bereits der sechste Band in der Hamburg-Reihe der Autorin.

    Zum Autor:
    Petra Hülsmann wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Bestsellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in ihrer Lieblingsstadt Hamburg.

    Klappentext:
    So'n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh.
    Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die größte Glucke von allen. Um das Chaos perfekt zu machen, stellt Nele fest, dass Claas mehr als nur ein netter Chef für sie ist und dass er ihr Herz ganz schön zum Stolpern bringt. Aber soll sie sich von der Liebe etwa schon wieder einen Strich durch die Rechnung machen lassen?

    Meine Meinung:
    Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptfigur Nele Wilkens erzählt. Dadurch lernen wir auch ihre Gedanken und Gefühle kennen. Zu Beginn ist es ein klassischer Liebesroman, bei dem vieles vorhersehbar ist und die Figurenzeichnung zu wünschen lässt. Erst als Neles Bruder Lenny, der ein Leben mit dem Down-Syndrom führen muss, um seine persönliche Freiheit zu kämpfen beginnt, wird es gut und interessant. Lenny hat das Leben seiner Eltern und seiner großen Schwester immer bestimmt. Alles drehte sich um ihn und um seine Krankheit. Nun ist auch Lenny verliebt und will auf schnellstem Wege in ein normales Familienleben.
    Die Autorin berichtet glaubwürdig und nachvollziehbar vom Einfluß eines Dauerkranken auf das gesamte Familienleben. Für die Eltern und die Geschwister werden die notwendigen Einschränkungen zu einem Bestandteil ihres Lebens und verändert auch die Betroffenen. Claas spricht dies an und nach einer Zeit des Verdauens beginnt Nele nachzudenken. Natürlich nimmt die Geschichte einen positiven Ausgang, aber niemand verknüpft ernste Themen so eindrucksvoll mit einer Liebesgeschichte wie die Autorin Petra Hülsmann. Dieses Buch hat mich zum Nachdenken darüber gebracht, wie gravierend der Einfluß einer ernsten Erkrankung auf den gesamten Familienverbund ist, aber auch wie wichtig es ist, den betroffenen Menschen genügend Freiraum zu gewähren.

    Fazit:
    Mir hat dieses Buch gefallen, auch wenn das Ende vorhersehbar ist und es ziemlich lange gedauert hat, bis sich die ernsten Themen zu Wort gemeldet haben. Figuren und Handlung haben mich positiv überrascht und haben mich für viele Stunden gefangen genommen. So vergebe ich vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung für die Freunde heiterer und unterhaltsamer Romane mit einem ernsten Hintergrund aus.

    :Hörbuch P. D. James - Drei Fälle für Adam Dalgliesh

    :Hörbuch Graham Norton - Ein irischer Dorfpolizist

    :lesend Ulrike Renk - Tage des Lichts

    :lesend Lorenz Stassen - Opferfluss

  • Klappentext:

    Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die größte Glucke von allen. Um das Chaos perfekt zu machen, stellt Nele fest, dass Claas mehr als nur ein netter Chef für sie ist und dass er ihr Herz ganz schön zum Stolpern bringt. Aber soll sie sich von der Liebe etwa schon wieder einen Strich durch die Rechnung machen lassen?


    Autorin:

    Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate lang mit Mann und Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen ‘Hummeln im Herzen’, ‘Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen’ und 'Glück ist, wenn man trotzdem liebt' die Bestsellerlisten stürmte.


    Allgemeines:

    Erscheinungsdatum: 31, Mai 2019

    Seitenanzahl: 512

    Verlag: Bastei Lübbe


    Eigene Meinung:

    Tatsächlich ist dies erst mein zweites Buch von Frau Hülsmann, aber ich muss sagen, dass ich es wirklich faszinierend finde, wie sie ernste Themen aufgreift und diese dabei so gefühlvoll und mit so viel respekt zu Papier bringt und dem Leser nahebringt, das ist wirklich mal ein Lob wert! Hier geht es unter anderem um Trisomie 21 und Frau Hülsmann schafft es dieses Thema in eine schöne Geschichte einzubauen.

    Man trifft bekannte Charaktere aus ihren anderen Büchern wieder und generell sind die meisten auch sehr sympathisch und authentisch. AuchNKnut der Taxifahrer verteilt wieder seine Weisheiten.

    Jedoch muss ich sagen, dass bei dem Buch hier einige Seiten weniger nicht gestört hätten. Denn es wird viel wiederholt und gerade Nele mit ihrem Gesülze ging mir zeitweise auf den Keks. Generell fand ich diesen Band etwas kitschiger als den Vorgänger, der mich auch aufgrund des Themas mehr begeistern konnte.


    Fazit: Trotz der Kiritkpunkte ist dies ein Buch für schöne Stunden Lesezeit! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Der Thron der Finsternis (Dämonenzyklus 4) - Peter V. Brett

    :study: Dragon Ninjas: Der Drache der Berge - Michael Petrowitz

    :montag: 42 Grad - Wolf Harlander

    :montag: Conan the Barbarian (Complete Collection) - Robert E. Howard


  • :Klappentext:

    Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die größte Glucke von allen. Um das Chaos perfekt zu machen, stellt Nele fest, dass Claas mehr als nur ein netter Chef für sie ist und dass er ihr Herz ganz schön zum Stolpern bringt. Aber soll sie sich von der Liebe etwa schon wieder einen Strich durch die Rechnung machen lassen?

    Meinung:

    Trotz einiger Probleme wird hier auf humorvolle Art und Weise eine heile Welt beschrieben. Es gibt die perfekte Familie, die perfekten Freunde, tolle Chefs und Arbeitskollegen und einen liebenswerten Hund.

    Die kleinen Haare in der Suppe sind ein etwas neidischer Arbeitskollege und der Bruder mit Downsyndrom um den sich die Heldin immer Sorgen macht unbegründet wie man merkt. Es war alles ein bisschen zu schön selbst das Wetter in Hamburg .

    Es war ein absoluter Wohlfühlroman für schlechtes Wetter auf dem Sofa, für den Urlaub am Strand oder wenn einem alles um die Ohren fliegt damit man sich in etwas Schönes denken kann.

  • Ich habe das Buch nach 150 Seiten abgebrochen -ich war von "Wenn einfach wär´,würd´s jeder machen" total begeistert,aber diese Geschichte hat mich nicht überzeugt,obwohl die Protagonisten sympathisch waren

    Allerdings war mir der Schreibstil zu langatmig -für mich gab es zuviele Beschreibungen,die man kürzer hätte halten können

    Das Ende ist meiner Meinung auch vorhersehbar-diesmal habe ich beschlossen,das Buch abzubrechen

  • Ich habe das Buch nach 150 Seiten abgebrochen -ich war von "Wenn einfach wär´,würd´s jeder machen" total begeistert,aber diese Geschichte hat mich nicht überzeugt,obwohl die Protagonisten sympathisch waren

    Allerdings war mir der Schreibstil zu langatmig -für mich gab es zuviele Beschreibungen,die man kürzer hätte halten können

    Das Ende ist meiner Meinung auch vorhersehbar-diesmal habe ich beschlossen,das Buch abzubrechen

    Erstaunt mich...bei mir ist es gerade andersrum. Mich hat dieses Buch noch ein Quentchen mehr begeistert als "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen"...

  • Leseempfehlung!


    Nele freut sich auf den neuen Job in einer PR - Agentur, denn an der alten Arbeitsstelle musste sie die Segel streichen. Dort arbeitet immer noch ihr Ex Toby, der sie belogen und betrogen hat.

    Nun hat Nele beschlossen, die Liebe aussen vor zu lassen und sich stattdessen ganz auf die Arbeit zu konzentrieren.

    Und da ist auch noch ihr jüngerer Bruder Lenny. Er lebt mit Trisomie 21 und hat sich in den Kopf gesetzt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und bei den Eltern auszuziehen. Eigentlich wäre Nele also mehr als beschäftigt. Doch dann bringt auch noch ihr neuer Chef Claas ihr Leben durcheinander.


    Als grosser Fan von den Romanen von Petra Hülsmann macht sich in mir einmal mehr Begeisterung breit.

    Die Autorin trifft einfach jedes Mal genau den Punkt zwischen sorgloser Unterhaltung und tiefgründiger Geschichte.


    In " Meistens kommt es anders, wenn man denkt " war ich mehr als kritisch, da ein Teil der Story meine berufliche Erfahrung berührt. Lenny lebt mit Trisomie 21 und möchte, wie wohl alle Menschen, frei entscheiden können wie und wo er lebt. Ich begleite beruflich junge Menschen mit einer Beeinträchtigung genau bei diesem Schritt und was hier die Autorin abliefert, ist absolut authentisch. In sehr vielen Situationen bringt die Autorin sehr gut rüber, mit was für Schwierigkeiten und Vorurteilen Menschen mit einer Beeinträchtigung konfrontiert sind. Dies auf eine sehr leichte ... und dennoch mehr als einprägsame Art.

    Es wird jedoch auch romantisch, um auch den Unterhaltungswert hervor zu heben. Ohne kitschig zu werden, erlebt man als Leser auch eine wunderschöne Liebesgeschichte.


    Die Figuren empfand ich, allen voran natürlich Lenny, absolut authentisch. Nele, die immer wieder an die falschen Männer gerät, auch mal lautstark ihren Bruder verteidigt und quirlig durch die Geschichte tobt. Dabei ist Nele keineswegs anstrengend, sondern einfach nur sehr sympathisch.


    Ueber den Schreibstil von Petra Hülsmann muss ich mich gar nicht lange auslassen. Mit viel Witz führt sie uns Leser zielsicher durch eine abwechslungsreiche Story mit viel Tiefgang.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Ich zitiere mich mal selbst aus dem "Welche Bücher habt ihr abgebrochen?"-Thread:


    Ich habe dieses Buch nun abgebrochen. Ich habe es geschenkt bekommen und wusste von Anfang an, dass es nicht so meins sein wird, wollte es aber trotzdem versuchen. Vor ein paar Wochen waren wir dann über's Wochenende weg und ich hatte nur dieses Buch dabei, daher bin ich bereits ziemlich weit gekommen. Doch seit wir wieder zuhause waren, habe ich das Buch nicht angerührt. Heute morgen habe ich mal wieder ein Stück weiter gelesen und dann entnervt abgebrochen. Ich hätte glaube ich noch 100 oder 150 von ca. 500 Seiten zu lesen und das Buch liest sich auch wie nichts, ich wär also nicht mehr allzu lange damit beschäftigt, aber die Protagonistin geht mir unheimlich auf den Senkel mit ihrer Naivität und die ganze Geschichte langweilt mich irgendwie total... es gibt gar keine Höhepunkte oder interessante/spannende Momente, stattdessen nur Klischees und kitschige Szenen. Ich frage mich, worauf das hinauslaufen soll bzw. was auf den letzten Seiten noch Spannendes passieren kann. Es interessiert mich jedenfalls nicht genug, um weiterzulesen...


    Daher leider nur :bewertung1von5::bewertungHalb: von mir, für den lockeren Schreibstil.

  • aber die Protagonistin geht mir unheimlich auf den Senkel mit ihrer Naivität und die ganze Geschichte langweilt mich irgendwie total... es gibt gar keine Höhepunkte oder interessante/spannende Momente, stattdessen nur Klischees und kitschige Szenen.

    Genau so habe ich mir das schon anhand der Kurzbeschreibung vorgestellt. Das Cover tut ein Übriges.:wink: Vermutlich wäre es besser gewesen, dieses Buch gleich bei den "Liebesromanen" einzuteilen, dann würden Lesern, die Belletristik, eventuell mit etwas Anspruch, erwarten, Enttäuschungen erspart bleiben.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • "Sein Leben in den Griff bekommen kann nur der, der es loslässt" (Anke Maggauer-Kirsche)

    Nele Wilkens hat genug von Männern, nachdem sie von ihrem Freund Tobias enttäuscht wurde und deshalb ihren Job wechseln musste. Jetzt möchte sie sich erst einmal ganz in ihren neuen Job bei einer PR-Agentur hineinknien. Dort soll Nele eine Kampagne für Politiker Hofmann-Klasing betreuen, dessen Werteskala für die anstehende Wahl nicht gerade positiv ausfällt. Kein Wunder, den der Politiker ist kein einfacher Mensch, wie Nele schnell feststellt. Zum Erstaunen Neles, haben ihre Eltern beschlossen die langen Jahre der wilden Ehe hinter sich zu lassen und zu heiraten. Und dann ist da noch Neles Bruder, der an Trisomie 21 geborene Lenny, der frisch verliebt ist in Mia. Er möchte gerne eine eigene Wohnung und als Tierpfleger arbeiten. Nun soll ausgerechnet Nele hinter dem Rücken ihrer Eltern ihn dabei unterstützen. Bei all diesem Chaos verliebt sich dann Nele ausgerechnet in ihren neuen Chef Claas Maurien. Dabei hatte sie sich doch vorgenommen nie mehr etwas mit jemand von der Arbeit anzufangen.


    Meine Meinung:
    Das schöne bunte Cover passt sehr gut zu der lebenslustigen Fortsetzungsgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig, locker und einfach, sodass ich recht schnell ins Buch eingetaucht bin. Dadurch das dieser Roman die Fortsetzung von "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" ist, kannte ich ja Nele schon ein wenig. Es ist schön, dass ich nun etwas mehr über Nele, Annikas Freundin und Mitbewohnerin aus der WG erfahre. Schade das die Freundschaft mit Tobias so abrupt geendet hat und Nele deshalb einen neuen Job suchen musste. Dass sie einen Bruder hat, mit Downsyndrom wusste ich ja durch den letzten Band noch nicht. Lenny hat es nicht gerade einfach durch seine Behinderung, besonders weil ihn seine Eltern und Nele nicht loslassen möchten. Lenny gehört zu den wenigen Trisomie 21 geborenen Menschen, die recht selbstständig und relativ gut im Leben zurechtkommen. Natürlich braucht er weiter Unterstützung, jedoch spürt man hier, dass er sich selbst vieles zutraut, wenn man ihn nur lässt. Leider sind nicht alle Betroffenen so wie Lenny, es gibt auch einige die gar nicht eigenständig leben können. Von daher darf man sich jetzt hier durch Lenny kein falsches Bild dieses Gendefekts machen. Trotzdem finde ich schön, dass die Autorin in diesem Roman die Themen Behinderung, Inklusion und Selbstständigkeit aufgreift. Zudem finde ich es toll, dass sie hier zeigt, dass diese Menschen ein Recht haben auf Eigenständigkeit und sie sich genauso verlieben dürfen. Dass Eltern dabei aufpassen müssen solche Kindern überzubehüten, ist sicher nicht gerade einfach. Von daher fand ich es bemerkenswert, dass Petra Hülsmann sich so ein Charakter ausgesucht hat. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, das Lenny der Hauptcharaktere Nele den Schneid abkauft. Humorvoll und durchaus auch ernst geht es wieder in diesem Buch zur Sache. Ich habe mich besonders gefreut wieder etwas von Annika, Sebastian und Kai zu erfahren. Auch Knut der knuffige Taxifahrer der für jeden den passenden Spruch auf Lager hatte, durfte diesmal nicht fehlen. Zudem hat mir die Hündin Sally gefallen, die dem ganzen noch einen besonderen Flair gibt. Das schließlich alles auf die Liebe hinausläuft und sich nicht auf das Thema Behinderung war natürlich klar. Nele und Claas fand ich sehr sympathisch dargestellt, genauso wie Lenny. Unsympathisch dagegen war mir sofort Neles Kollege Julius, der sie total ausnützt. Und der Politiker Hofmann-Klasing der gegen Ende bei mir noch Sympathiepunkte sammelte, als er Lenny half. Alles in allem ein netter unbekümmerter Roman, zum Nachdenken, bei dem ich lachen konnte und dem ich 5 von 5 Sterne gebe.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::applause::thumleft: