Kate Penrose - Nachts schweigt das Meer / Hell Bay

  • Kurzmeinung

    Mystery
    Guter Stil und fesselnd, aber unerwartet hart !!
  • Kurzmeinung

    Cordi
    Eine tolle Story, mit überraschenden Wendungen, die spannend ist bis zur letzten Seite.

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  • Benesek Kitto ist auf der Scilly-Insel Bryher vor der cornischen Küste aufgewachsen. Mit achtzehn verließ er die Insel und wurde Polizist in London. Doch nun will er auf der Insel zur Ruhe kommen. Aber Ruhe ist ihm nicht gegönnt, denn kaum ist er angekommen, wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und wenig später tot aufgefunden. Ben bittet DCI Madron, die Ermittlungen auf der Insel führen zu dürfen. Aber das ist nicht so einfach, denn jeder der zweiundsiebzig Inselbewohner ist zunächst verdächtig und Ben kennt sie alle schon sehr lange.

    Die Autorin beschreibt die Landschaft und das Leben auf den Inseln so bildhaft, dass der Leser sich alles gut vorstellen kann. Ich war vor Jahren auf den Scilly-Inseln und habe sehr angenehme Erinnerungen: blauer Himmel, schöne Strände und fast schon tropisches Klima. Doch dieser Krimi zeigt ein stürmisches, düsteres und etwas bedrohliches Szenario auf Bryher.

    Der Schreibstil aus der Ich-Perspektive von Ben ist ziemlich nüchtern. Zwischendurch erfahren wir immer wieder von den Problemen, welche die Kräuterfrau Rose hat.

    Ben hat zehn Jahre als Undercover-Ermittler in der Mordkommission hinter sich. Er ist ein sympathischer, ruhiger Mensch und ein beharrlicher Polizist. London hat Spuren bei ihm hinterlassen. Auf der Insel will er wieder mit sich ins Reine kommen, dabei soll ihm die Arbeit bei seinem Onkel Ray auf der kleinen Werft helfen.

    Es ist kein einfaches Leben auf einer solchen kleinen Insel. Jeder kennt jeden und weiß über jeden genauen Bescheid und doch hat so manch einer seine dunklen Geheimnisse. Dass Ben einer von ihnen ist, erleichtert es ihm, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, aber die meisten sind nicht sehr gesprächig und er bekommt obendrein auch noch den Frust und Ärger ab. Ben muss feststellen, dass einige seiner alten Freunde sich doch sehr verändert haben. Dann verschwindet auch noch der Freund der toten Laura.

    Besonders gut hat mir der Wolfshund Shadow gefallen, der seinen eigenen Kopf hat und der sich auf der Insel offensichtlich sehr wohl fühlt.

    Das Leben auf der Insel verläuft ruhig und daran ändert auch der Mordfall nicht so viel. Es ist also ein sehr ruhig verlaufender Kriminalroman. Die Spannung ist die ganze Zeit über da, aber erst zum Schluss werden die erschreckenden Hintergründe ersichtlich.

    Mir hat dieser ruhige Krimi mit der besonderen Atmosphäre sehr gut gefallen.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Kate Penrose - Nachts schweigt das Meer“ zu „Kate Penrose - Nachts schweigt das Meer / Hell Bay“ geändert.
  • (Die Kindle-Ausgabe ist schon erschienen)


    Verlagstext

    Türkisblaues Meer, sattgelbe Ginsterbüsche, majestätische Klippen – doch die Idylle auf den Scilly-Inseln trügt …

    Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. Soweit der Plan. Doch bereits bei der Ankunft auf seiner Heimatinsel Bryher wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, aber bald hat er mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. Darunter auch Menschen, die er sein Leben lang kennt und die ihm viel bedeuten. Denn in der kleinen Inselgemeinschaft auf Bryher gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen. Der packende Start einer neuen Krimireihe auf den Scilly-Inseln mit dem charismatischen Ermittler Ben Kitto, der Ruhe sucht und Verbrechen findet.


    Die Autorin

    Kate Penrose ( d. i. Kate Rhodes) kennt die Scilly-Inseln vor der Küste Cornwalls wie ihre Westentasche. Seit Kindertagen verbringt sie fast jeden Sommer dort und ist jedes Mal aufs Neue fasziniert von dem atemberaubenden Naturparadies. Die Idee für eine Krimiserie mit diesem einzigartigen Schauplatz kam ihr spontan bei einem Restaurantbesuch, und aus ein paar hastig hingekritzelten Stichworten auf der Speisekarte wurde einige Monate später der erste Insel-Krimi. Kate Penrose, die auch unter dem Namen Kate Rhodes schreibt, lebt mit ihrem Mann, dem Autor David Pescod, in Cambridge am Ufer des River Cam.


    Inhalt

    Ben Kitto ist der letzte Passagier auf der Fähre von Penzance zur Insel Bryher, alle anderen sind schon in Tresco von Bord gegangen. Ben ist während seiner Tätigkeit als Undercover-Agent der Londoner Polizei in eine Lebenskrise gesackt. Er will sich mitten im Winter den salzigen Wind vor Cornwall um die Nase wehen lassen und danach entscheiden, wie es mit seiner Polizeilaufbahn weitergehen soll. Shadow, den Hund seiner verstorbenen Kollegin, bringt er als neuen Gefährten mit. Keine Autos, keine Motorräder, Ben fühlt sich, als würde er in die 50er Jahre zurückkehren. Sein Onkel Ray reagiert misstrauisch: zwei Monate Urlaub, kommen die bei der Londoner Kripo so lange ohne dich aus? Ben hat mit einigen Dingen zu hadern, dass er damals von der Insel fortging und keine Ausbildung in Rays Bootswerkstatt begann, und aktuell mit einem Fehler, den er sich nicht verzeihen will.


    Auf der Insel wird just zu Bens Ankunft die 16-jährige Laura vermisst und auch Sam, der bis vor kurzem mit Laura zusammen war. Da wegen des Wintersturms zuvor der Fährverkehr ausfiel, kann Laura die Insel nach menschlichem Ermessen nicht verlassen haben – und ein möglicher Täter auch nicht. Die Insel wurde wegen ihrer Lage seit Jahrhunderten gern von Schmugglern genutzt, so liegt es nahe, dass ihre Bewohner bis heute krumme Geschäfte laufen haben, auch wenn Ben vorwitzig einen privaten Konflikt als Ursache für Lauras Verschwinden vermutet. Während der gemeinschaftlichen Suche nach Laura und der Befragung der Bewohner erhält Ben jedenfalls ausreichend Gelegenheit, sich über deren wirtschaftliche und private Probleme auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Er hält sich für völlig genesen von seinem Zusammenbruch und ist davon überzeugt, dass der Polizeiposten der Scilly-Inseln ihn in diesem Fall dringend benötigt. Immerhin hat Ben gegenüber dem Deputy aus Cornwall den Heimvorteil, fast alle Inselbewohner noch von früher zu kennen. Als Laura schließlich tot aufgefunden wird, stehen mehr Verdächtige zur Auswahl, als den Ermittlern auf einer so kleinen Insel lieb sein kann, und Ben muss sich fragen, auf wessen Seite er steht.


    Fazit

    Bens Bericht aus der Ichperspektive wechselt mit einem zweiten Handlungsfaden um Sams Mutter Rose, die Honig und Kräuter an Touristen verkauft. Rose vermutet nichts Gutes und will ihren Sohn finden, bevor es die Polizei tut. Neben düsteren Legenden über Strandräuber und Schmuggler erfährt man als Leser von der Kehrseite einer Touristenidylle auf teurem Pflaster und den Folgen für die Bewohner. Eine rasant spannende Handlung nimmt hier für meinen Geschmack etwas zu viele hinauszögernde Wendungen, die Lösung des Falls wirkt zu bemüht. Den Fernweh-Faktor in Penroses Setting fand ich jedoch konkurrenzlos - und die Landkarte in der vorderen Umschlagklappe vermittelt eine Spur von Luxus. Da sich für Ben und auch für die Hotelbesitzerin Suzan neue Perspektiven andeuten, bin ich bei einem zweiten Band auf den Scilly-Inseln gern wieder dabei.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: -- Leopold - Ein Jahr im Sand County

    :study: -- Die Meerjungfrau von Black Conch

    :musik: --

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

  • Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Türkisblaues Meer, sattgelbe Ginsterbüsche, majestätische Klippen – doch die Idylle auf den Scilly-Inseln trügt …
    Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. Soweit der Plan. Doch bereits bei der Ankunft auf seiner Heimatinsel Bryher wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, aber bald hat er mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. Darunter auch Menschen, die er sein Leben lang kennt und die ihm viel bedeuten. Denn in der kleinen Inselgemeinschaft auf Bryher gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen.
    Der packende Start einer neuen Krimireihe auf den Scilly-Inseln mit dem charismatischen Ermittler Ben Kitto, der Ruhe sucht und Verbrechen findet.


    Autorin (Quelle: Verlagsseite)
    Kate Penrose kennt die Scilly-Inseln vor der Küste Cornwalls wie ihre Westentasche. Seit Kindertagen verbringt sie fast jeden Sommer dort und ist jedes Mal aufs Neue fasziniert von dem atemberaubenden Naturparadies. Die Idee für eine Krimiserie mit diesem einzigartigen Schauplatz kam ihr spontan bei einem Restaurantbesuch, und aus ein paar hastig hingekritzelten Stichworten auf der Speisekarte wurde einige Monate später der erste Insel-Krimi. Kate Penrose, die auch unter dem Namen Kate Rhodes schreibt, lebt mit ihrem Mann, dem Autor David Pescod, in Cambridge am Ufer des River Cam.


    Allgemeines
    Erster Band einer Reihe um DI Ben Kitto
    Titel der Originalausgabe: “Hell Bay“, ins Deutsche übersetzt von Birgit Schmitz
    Erschienen am 22. Mai 2019 im Fischer Verlag als broschiertes TB mit 464 Seiten
    Gliederung: Prolog – 56 Kapitel -Danksagung
    Ich-Erzählung von Ben Kitto
    Handlungsort und -zeit: Scilly-Insel Bryher, in der Gegenwart


    Inhalt
    Nachdem DI Ben Kitto in London seine Kollegin Clare auf tragische Weise verloren hat, kehrt er für eine Auszeit vom Dienst zur Insel Bryher, auf der er aufgewachsen ist, zurück. Er ist in Begleitung von Shadow, dem Wolfshund seiner verstorbenen Team-Partnerin. Ben kennt die nicht einmal 100 Bewohner der Insel seit seiner Kindheit und hofft auf ein paar erholsame Wochen. Doch schon bei seiner Ankunft erfährt er, dass die sechzehnjährige Laura, Tochter von Bens Schul- und Jugendfreunden Matt und Jenna, vermisst wird. Nach intensiven Suchaktionen wird das Mädchen ermordet aufgefunden, als Mörder kommt nur ein Inselbewohner in Frage. Ben versucht herauszufinden, wer die schreckliche Tat, die nicht die einzige bleiben wird, verübt haben kann, dabei muss er feststellen, dass es viele Dinge gibt, die er über die ihm vermeintlich gut bekannten Inselbewohner nicht weiß…


    Beurteilung
    „Nachts schweigt das Meer“ ist ein atmosphärischer Krimi, der das Leben auf einer kleinen und nur durch den Fährbetrieb erreichbaren Insel beschreibt, mit dieser Beschreibung ist eine anschauliche Schilderung der Landschaft und Natur verbunden. In dieser abgeschlossenen und überschaubaren Gesellschaft versucht Ben, einen Mörder zu finden. Er spricht wiederholt mit allen Inselbewohnern und erfährt im Laufe der Ermittlungen Dinge über diese, die ihm trotz langjähriger Bekanntschaft vollkommen neu sind und ihn schockieren. Nicht wenige Bewohner haben etwas zu verbergen und zählen schnell zu den Verdächtigen. Die Auflösung ist für den Leser – ebenso wie für Ben - nicht vorzeitig abzusehen, solange das Mordmotiv ungeklärt ist. Die Ermittlungen sind logisch konstruiert und recht breit angelegt, da sowohl eine Beziehungstat aus Eifersucht als auch finanzielle Motive im Zusammenhang mit Drogenschmuggel nicht ausgeschlossen werden können. Die eher langsam voranschreitenden Untersuchungen werden in einem flüssigen und anschaulichen, aber nicht allzu spannenden Erzählstil geschildert.
    Ben Kitto ist ein sympathischer Protagonist, kein Superheld und manchmal etwas leichtsinnig, aber beharrlich und auch einfühlsam und empathisch. Seine Charakterisierung ist – ebenso wie der Kriminalfall - realistisch und nachvollziehbar.
    Als Zusatzmaterial enthält die vordere Umschlagklappe eine Karte der Scilly-Inseln, die dem Leser die Orientierung erleichtert, in der hinteren Umschlagklappe findet man ein Interview mit der Autorin.


    Fazit
    Ein glaubwürdig konstruierter, atmosphärischer Krimi, der ohne brutale Szenen auskommt und damit auch für Freunde „ruhiger“ Kriminalliteratur geeignet ist!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Detective Inspector Benesek Kitto, genannt Ben, kommt nach 10 Jahren samt seinem Adoptivhund Shadow von London zurück auf die Insel Bryher. Ben hat gerade einschneidende Erlebnisse hinter sich und seine berufliche Partnerin Claire verloren. Hund Shadow ist ihr Vermächtnis. Um sich über seine weitere berufliche Zukunft Gedanken zu machen hat er sich eine Auszeit genommen. Sein Plan war eigentlich, seinem Onkel beim Bootsbau zur Seite zu stehen. Als die Leiche der 16-jährigen Laura gefunden wird, hilft er der Polizei selbstverständlich mit seiner Erfahrung aus und da er einen Überblick über die begrenzte Anzahl von Bewohnern hat, erweist sich das durchaus hilfreich. Leider wird nach einiger Zeit auch noch die Leiche ihres Freundes Danny gefunden. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig, weil Ben die Einheimischen samt ihren Verflechtungen untereinander kennt alle gut kennt und sich keinen wirklich als Täter vorstellen kann. Allerdings werden peu à peu Geheimnisse offenbart.




    Dem Leser wird hier ein neuer Schauplatz präsentiert – die Scilly-Inseln, und zwar im Winter. Als Leser konnte man aufgrund der bildhaften Beschreibungen die Atmosphäre richtig spüren - die wilde See, Dauerregen, die Einstellung des Fährbetriebs etc. Sehr positiv ist anzumerken, daß sich vorne im Buchinnendeckel eine (für mich hilfreiche) Landkarte befindet.


    Ein Krimi, der aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Zum einen aus der Sicht von Ben mit seinem Vorleben, seinen aktuellen Ermittlungen und auf der anderen Seite von Rose, einer Mutter, die ihren Sohn vor einem Unglück bewahren möchte und selbst um die Erhaltung ihres Hauses bangen muß. Ben wurde für mich sehr gut charakterisiert und auch seine Zuneigung zu seinem treuen Begleiter. Die Bewohner wurden auch überzeugend dargestellt. Die Auflösung der Story fand ich schlüssig, aber für mich überraschend. Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen. Spannung stand für mich hier nicht so im Fokus, sondern für mich war es die Beschreibung und die Atmosphäre auf der Insel samt seiner überschaubaren Anzahl von 85 Bewohnern und Nina als einzigen Gast. Dies wurde sehr bildhaft und gut vorstellbar beschrieben. Als Leser wurde man direkt animiert, auf den Scilly-Inseln einmal Urlaub zu machen.


    Dieser Krimi ist Lesern zu empfehlen, die gerne ruhige Krimis in bildhafter Atmosphäre bevorzugen.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Inhalt: Detective Inspector Ben Kitto braucht eine Auszeit vom Job in der Metropole London und so reist er in seine Heimat Cornwall auf die Scilly-Insel Bryher. Hier ist er aufgewachsen und hofft in der Abgeschiedenheit auf andere Gedanken zu kommen.

    Doch bereits bei seiner Ankunft wird die 16-jährige Laura vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden…

    Meine Meinung: Mir hat dieser ruhige, atmosphärische Krimi sehr gut gefallen. Hier wird die Spannung nicht durch dramatische Action aufgebaut, sondern durch die detailliert beschriebene Ermittlungsarbeit, die durchdachten Charaktere und Motive.

    In der kleinen Inselgemeinschaft gibt es viele Verdächtige mit unterschiedlichsten Motiven, zu denen auch Angehörige und Freunde von Ben zählen.

    Parallel zu Bens Ermittlungen werden die Gedanken der Einsiedlerin Rose, die ihren Lebensunterhalt durch Kräuter sammeln etc. verdient, erzählt.

    Diese kursiv geschriebenen, eingestreuten Kapitel zeigen auf, dass es noch weitere dunkle Geheimnisse auf der Insel gibt.

    Die Autorin hat die besondere Stimmung auf der kleinen Insel gekonnt eingefangen. Das raue, stürmische Wetter bildet den perfekten Hintergrund der Geschichte.

    Die Personen, allen voran Ben und Rose, sind sehr glaubwürdig gelungen. Von allen konnte ich mir ein klares Bild machen und auch Bens Gedankengänge waren stets logisch und nachvollziehbar.

    Dieser erste Teil um den sympathischen Ermittler Ben Kitto und das Setting auf den Scilly-Inseln hat mir so gut gefallen, dass ich weitere Bender der dieser Reihe gerne lesen würde.


    Fazit: Eine klare Empfehlung für Leser eher ruhiger Krimis.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Über die Autorin (Amazon)

    Kate Penrose kennt die Scilly-Inseln vor der Küste Cornwalls wie ihre Westentasche. Seit Kindertagen verbringt sie fast jeden Sommer dort und ist jedes Mal aufs Neue fasziniert von dem atemberaubenden Naturparadies. Die Idee für eine Krimiserie mit diesem einzigartigen Schauplatz kam ihr spontan bei einem Restaurantbesuch, und aus ein paar hastig hingekritzelten Stichworten auf der Speisekarte wurde einige Monate später der erste Insel-Krimi. Kate Penrose, die auch unter dem Namen Kate Rhodes schreibt, lebt mit ihrem Mann, dem Autor David Pescod, in Cambridge am Ufer des River Cam.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 951 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 464 Seiten

    Verlag: FISCHER E-Books; Auflage: 1 (27. März 2019)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B07JN39ZFC


    Ein guter Inselkrimi

    Detektive-Inspektor Ben Kitto kehrt auf die Scilly-Inseln zurück, um sich zu erholen und eine Entscheidung zu treffen, denn seine Chefin will seine Kündigung nicht akzeptieren. Doch kaum ist er auf seiner Heimatinsel Bryher, wird die sechzehnjährige Laura Treskothick vermisst und kurz danach tot aufgefunden. Ben will zu der Aufklärung beitragen und erhält von dem zuständigen Chefermittler die Erlaubnis dazu. Doch bald muss er selbst Menschen verdächtigen, die er schon seit jeher kennt und die ihm lieb sind. Aber auf der Insel gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann wieder zuschlagen.


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Der Schreibstil war angenehm und unkompliziert. Es gab keine Unklarheiten. In der Geschichte war ich sehr schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. In Ben Kitto, dessen jetziger Chef alles besser wusste und ihn immer wieder kritisierte. Der Typ ging mir wirklich auf den letzten Nerv. Das Buch wurde gleich von Anfang an spannend, als Laura vermisst und dann tot aufgefunden wurde. Ben hatte es mit seinen Ermittlungen nicht leicht, weil der eine oder andere immer etwas verschwieg, nicht alles sagte, was er wusste bzw. gesehen hatte. Es blieb spannend bis zum Ende. Dieses Buch hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Gegen Ende konnte ich es fast nicht aus der Hand legen. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten sowie eine Lese-/Kaufempfehlung. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Lerchie



    _______________________
    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Bewertet mit 5 Sternen

    Der Mörder ist mitten unter ihnen

    Der Krimi ist spannend und schnell zu lesen. Er entfaltet sich langsam und nimmt dann immer mehr an Fahrt auf. Die Spannung ist durchgehend vorhanden, steigert sich aber stetig zum Höhepunkt am Ende des Buches.

    Besonders spannend ist, dass der Mord sich auf einer Insel ereignet und nach der Tat niemand Fremdes auf die Insel darf und die Bewohner nicht auf das Festland. Das heißt, der Täter befindet sich mitten unter ihnen. Da die Insel nicht sehr groß ist und dort jeder jeden kennt, ist es für Detective Inspector Ben Kitto nicht immer leicht, da er auf der Insel aufgewachsen ist und seine Familie und Freunde hinterfragen muss.

    Es herrscht ein gutes Verhältnis zwischen Falllösung, Privatem und persönlichen Problemen des Ermittlers. Letztere nehmen nicht die Überhand, zeichnen aber ein tiefergehendes Bild des Protagonisten und lassen ihn sympathisch wirken.

    Fazit:

    Spannender Kriminalfall, sympathischer Ermittler und ein toller Schreibstil garantieren reines Lesevergnügen bis zur letzten Seite. Ich freue mich auf die weiteren Bände mit Ben Kitto.

  • Auf Bryher, eine der Scilly-Inseln verschwindet ein junges Mädchen und wird später tot aufgefunden. Detective Inspector Ben Kitto, der von der Insel stammt und sich nach dem Verlust seiner Partnerin dort eine Auszeit gönnt, bietet seine Hilfe an und bekommt den Fall übertragen. Leicht sind die Ermittlungen nicht, denn obwohl es einer der Bewohner der Insel gewesen sein muss, und manch einer ein Motiv hatte, kennt Ben doch alle gut und kann sich die wenigsten als Täter vorstellen.


    Der Roman lockte mich bereits mit seinem schönen Cover, doch ich war mir lange nicht sicher, ob ich ihn überhaupt lesen möchte. Wie froh bin ich, dass ich mich dafür entschieden habe, denn ich fühlte mich von Anfang an wohl mit ihm, war sofort in der Geschichte und las sie innerhalb kurzer Zeit.


    Nicht nur die Scilly-Inseln und vor allem Bryher, die tatsächlich nicht fiktiv ist, wie ich zunächst dachte, sondern tatsächlich existiert, haben es mir angetan. Ich liebe kleine Inseln und habe direkt Lust bekommen, selbst einmal die Scillys zu besuchen. Auch die Charaktere sind der Autorin gut gelungen, sie sind alle besondere Typen, die man sich gut vorstellen kann, und Ben Kitto war mir sofort sympathisch. Wie schön, dass dies nicht der letzte Roman mit ihm gewesen sein wird, und wohl auch die Scillys weiter eine Rolle spielen werden.


    Mir hat der Schreibstil gut gefallen, der mich sofort gepackt hat, und der mir die Insel(n) und ihre Bewohner gut vor Augen geführt hat. Dass die Autorin Ben selbst in Ich-Form erzählen lässt, passt sehr gut. Mehrere kursiv gehaltene Szenen erzählen, was Ben nicht selbst erlebt, z. B. die Tat selbst und einen weiteren Erzählstrang, der sich vor allem mit einer der Bewohnerinnen befasst, die als Außenseiterin lebt. Viel Action darf man hier allerdings nicht erwarten, auch die Spannung hält sich in Grenzen und lebt vor allem davon, den Täter zu entlarven. Mir fehlte trotzdem nichts und ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt. Das einzige, was ich zu kritisieren hätte, ist, dass den Äußerungen Shadows, des Hundes, den Ben mitgebracht hat, so gut wie keine Bedeutung beiwohnt, und dass manches ein bisschen zu oft wiederholt wird. Beides hat mich aber nicht so sehr gestört, dass es meine Bewertung negativ beeinflusst hat.


    Auch die Geschichte an sich ist interessant und bietet gute Möglichkeiten, mitzuraten. Nach und nach lernt der Leser viele der Inselbewohner kennen, Bryher hat weniger als hundert Einwohner, man hat schnell das Gefühl, alle zu kennen. Nach und nach stellen sich auch mehr und mehr Motive heraus, und so muss Ben, und mit ihm der Leser, hin und wieder seine Theorien umwerfen. Am Ende wird man überrascht, dennoch ist die Auflösung nachvollziehbar und in meinen Augen gelungen.


    Ich mag es, neben einer unterhaltsamen Lektüre auch Neues zu lernen, hier habe ich die Scilly-Inseln kennengelernt, die mir vorher kein Begriff waren, und mich direkt ein bisschen weiter über sie informiert – auch in diesem Punkt gibt es also einen „Daumen hoch“. Sehr nützlich finde ich auch die Karte vorne im Buch.


    Was soll ich sagen, ich bin begeistert von dem Roman, der nicht nur Krimi ist, sondern mir auch Land und Leute nahe bringt und mich sehr gut unterhalten hat. Ich freue mich auf weitere Bände und vergebe sehr gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

  • In "Nachts schweigt das Meer" geht es um Detective Inspector Benesek ('Ben') Kitto, der seine langjährige Partnerin verloren hat. Aus diesem Grund will er seinen Job in London hinter sich lassen und auf den Scilly-Inseln, seiner Heimat, zur Ruhe kommen. Allerdings scheitert dieser Plan sehr schnell; schon kurz nach seiner Rückkehr wird eine Leiche gefunden und Kitto ist entschlossen herauszufinden, was passiert und wie das Mädchen zu Tode gekommen ist.


    Wie schon aus der Inhaltsangabe hervorgeht, wird der Protagonist bei seinen Ermittlungen mit der Möglichkeit konfrontiert, dass jemand, den er schon sein ganzes Leben lang kennt, der Mörder sein könnte. Mir hat gefallen, dass dieser potentielle Konflikt thematisiert und deutlich wurde, wie sehr ihm diese Vorstellung zusetzt, auch wenn er sehr darum bemüht war, professionell vorzugehen. Man kann und will sich kaum vorstellen wie es sein muss, langjährige Bekannte oder sogar Mitglieder der eigenen Familie zu verdächtigen... und da es sich um eine recht kleine Gemeinschaft handelt, ist es beinahe ausgeschlossen, dass der Täter jemand ist, mit dem Kitto nicht bekannt ist. Im Lauf der Handlung erfährt er über einige Menschen, die er gut zu kennen glaubte, Dinge, die er ihnen nie zugetraut hätte und die Autorin ist gut mit den Gefühlen umgegangen, die dies in ihm ausgelöst hat. Die Untersuchung des Falls ist durch diese komplexe Dynamik gleich noch einmal interessanter geworden.


    Auch darüber hinaus fand ich das Buch sehr gelungen. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, der Protagonist ist sympathisch und der Fall wurde gut ausgearbeitet. Es gibt viele mögliche Verdächtige, die alle ganz unterschiedliche Motive haben und bei jeder neuen Information, die Ben erhält, ergeben sich neue Optionen. Alle falschen Fährten wurden sehr gut gelegt und dies lädt den Leser natürlich dazu ein, selbst zu spekulieren. Auf diese Weise blieb die Geschichte fesselnd und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Auflösung an sich hat mich definitiv überrascht, aber sie war stimmig und im Rückblick ergab alles sehr viel Sinn.


    "Nachts schweigt das Meer" bekommt von mir 4 Sterne. Es ist ein eher ruhiger Krimi, der mich dennoch von Anfang an packen konnte, und mir hat gefallen, wie der Protagonist mit der für ihn schweren Aufgabe, gegen Menschen, die er sehr gut zu kennen glaubt, zu ermitteln. Die anderen Bände der Reihe will ich auf jeden Fall auch lesen.

    _________________

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    Carpe Diem.
    :musik: Ellen Barksdale - Mord mit spitzer Feder (gelesen von Vera Teltz)

    2022 gelesen: 8 Bücher mit 2490 Seiten | gehört: 0 Bücher mit 0 Minuten

  • Zitat von Amazon

    Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. Soweit der Plan. Doch bereits bei der Ankunft auf seiner Heimatinsel Bryher wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, aber bald hat er mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. Darunter auch Menschen, die er sein Leben lang kennt und die ihm viel bedeuten. Denn in der kleinen Inselgemeinschaft auf Bryher gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen.



    ein trauriger Krimi, alle haben etwas verloren, einen Menschen, Vertrauen, Kinder oder den Verstand. Dazu kommt die Umgebung eine kleine einsame Insel auf der jeder jeden kennt, die nur mit dem Boot bei ruhiger See erreichbar ist.
    Diese Stimmung teilt nach und nach der Leser mit jeder Zeile die er liest. Gleichzeitig entsteht das Gefühl, das ist alles so schlimm es kann nur besser werden wenn man weiter liest.
    Am Ende sind zwar die Taten aufgeklärt aber es bleibt ein fader Geschmack über, Recht ist nicht immer Gerechtigkeit.
    Für mich ein etwas anderer gewöhnungsbedürftiger Krimi, anscheinend der Anfang einer Serie, wenn ein zweite,s Buch kommt werde ich es auf alle Fälle lesen vielleicht wird die Stimmung heller.

  • Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. ...

    Ich würde es fairer finden, wenn du eine kopierte Inhaltsangabe, die nicht von dir stammt, auch als Verlagstext kennzeichnest.

    :study: -- Leopold - Ein Jahr im Sand County

    :study: -- Die Meerjungfrau von Black Conch

    :musik: --

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

  • Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. ...

    Ich würde es fairer finden, wenn du eine kopierte Inhaltsangabe, die nicht von dir stammt, auch als Verlagstext kennzeichnest.

    Laut Rezensionsmuster muss man das sogar, wenn man einen Text von außerhalb einkopiert. (siehe: Inhalt und Kopieren fremder Texte)

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • wiechmann8052 Die Kennzeichnung von einkopierten Zitaten ist zwingend notwendig, wie Du im Rezensionsmuster nachlesen kannst. Diesmal hab ich es für Dich nachgeholt und in deinem Beitrag das Zitat markiert. Beim nächsten Mal denke bitte dran.

    viele Grüße vom Squirrel



    :study: Vera Buck - Das Buch der vergessenen Artisten


  • RUHIGER BRITISCHER INSELKRIMI


    Klappentext: Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. Soweit der Plan. Doch bereits bei der Ankunft auf seiner Heimatinsel Bryher wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, aber bald hat er mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. Darunter auch Menschen, die er sein Leben lang kennt und die ihm viel bedeuten. Denn in der kleinen Inselgemeinschaft auf Bryher gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen.


    Fazit: Mir hat diese intensive blaue Cover von 'Nachts schweigt das Meer' angezog und ich freute mich schon auf einen tollen Inselkrimi. Was mich aber von der ersten Seite an begegnet ist, war mit für mich gewesen:


    Der lokal beschwerte RegionalKriminalroman startet mit den nach London weggezogenen Polizisten Ben Kitto, der seine Kindheit wie die Autorin Kate Penrose auf der Scilly-Inseln verbrachte und für einen wegweisende Entscheidung nach Bryher gekommen ist. Zur gleichen Zeit geschied eine Mord an einem Inselmädchen und Ben findet sich auf einer schweigsamen Ermittlungstour vor den südwestlichen Ende von Englands Hoheitsgebiet in Atlantik wieder.


    Es schweigt nachts ncht nur das Meer sondern für mich ist der knapp 460 Seiten dicker 'Zeilenozean' zu sehr auf die lokalen Begebenheiten wie Landschaft und Menschen getrimmt und obendrein in für meiner Meinung nach ungünstig gewählten 'Ich'-Erzählform verfasst würden. Ich finde, dass der Leser nur eine 'Ansicht' des Gesamtbildes einer (kriminelle) Geschichte und beeinträchtigen Handlungsverlaufes darbietet, obwohl Kate Penrose auf zweit Persepktiven heraus schreibt. Auch die Ortsbeschilderung und Entfernungsbeschreibung sind aus Bens Sichtfenster heraus schier schlecht formuliert um mir eine detailvolles Kopfkinoleinland in eine Geiste zu projektieren. Die Charakterisierung der einzeln Aktuere fanden leider keine positiven Anhall bei mir.


    Wer ruhig Kriminalroman und wildromatische Landschaften mag, ist bei 'Nachts schweigt das Meer' von Kate Penrose richtig. Für mich war das Lesen des Auftaktsbande zur 'Scilly-Insel'-Krimireihe eine kurzweiliges und einseitiges 'ICH-Form'-Lesevergnüng gewesen...2,0 Sterne

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