Der einsame Baum
Klappentext: Das einst so blühende Reich der Magie und Gefahr scheint dem Untergang geweiht. Begleitet von einer Handvoll von Getreuen, bricht Thomas Covenant mit "Sternfahrers Schatz", dem steinernen Schiff der Riesen, auf zur gefahrvollen Suche nach der toten Insel. Von der Weltschlange bewacht, wächst auf diesem Eiland der magische Einholzbaum, dessen Kraft die Welt retten könnte...
Meine Meinung:
War man es von der ersten Chronik noch gewohnt, dass Covenant am Anfang des Buches ins Land und am Ende wieder in unsere Welt gelangt, bleiben er und Linden in dieser Chronik die ganze Zeit dort, ohne dauernd hin und her zu wechseln. Dadurch entstehen natürlich offene Enden. Was aber nicht so schlimm ist. Endlich sieht man mehr von dieser anderen Welt als nur "das Land". Da habe ich schon lange drauf gewartet. Die Riesen der ersten Chronik hatten sich auf dem Meer verirrt. Von den Bewohnern des Landes wurden sie damals aufgenommen. Seitdem warteten sie darauf, von ihren Verwandten gefunden zu werden. Leider gibt es sie nicht mehr (Während der ersten Chronik hatte Lord Foul ihr Dorf vernichtet und die Riesen umbringen lassen). Jetzt fanden die Riesen endlich ihre verschollenen Verwandten und müssen feststellen, dass diese schon lange tot sind. Dieser Moment hat mich fast zum heulen gebracht
und das passiert nicht so oft. Ein tolles Buch.



