Jennifer Niven - All die verdammt perfekten Tage (ab 01.05.2019)

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  • Also ich lese gleich weiter und würde dann demnächst kommentieren. Jisbon(: wenn du magst, kannst du deine Notizen gerne schon hochladen *g*

    :study: Bis ihr sie findet - Gytha Lodge

    :montag:Secret Keepers: Tage der Späher (1) – Trenton Lee Stewart

    :musik:

  • pralaya: Alles klar :D


    VIOLET – 145 Tage bis zur Freiheit

    Finch führt Violet zu einer Mauer, an der verschiedene Leute sich notiert haben, was sie noch tun wollen, bevor sie sterben. Dabei macht man sich als Leser auch unwillkürlich Gedanken, was man selbst gerne noch tun möchte, bevor man selbst stirbt... und das ist irgendwie ernüchternd, vielleicht, weil man automatisch mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird. Beide notieren verschiedene Dinge; Violet will keine Angst mehr haben, wieder Auto fahren, schreiben - alles sehr wichtige Wünsche, die zeigen, dass sie langsam wieder bereit ist, nach vorne zu sehen. Finch notiert hingegen, dass er Violet küssen will, was ich sehr süß fand - auch, dass er es nicht sofort getan hat. Zunächst denkt sie, dass er es nur versuchen soll, dann aber hofft sie, das er es tun wird und sie fragt sich, wie er wohl küsst. Daran sieht man, dass sie auch Interesse hat, obwohl beide sich (sehr glaubwürdig *hust*) versichern, dass sie einander nicht leiden können.


    FINCH – 15. Tag (Immer noch)

    Zu diesem Kapitel habe ich mir nur zwei Dinge notiert, da ich diese wirklich beunruhigend fand - Finch beschreibt seine Kopfschmerzen, das er manchmal das Gefühl habe, dass sein Gehirn zu schnell läuft. Außerdem hat er tief in sich das Gefühl, nicht echt zu sein :-? Und er hat sich schon Gedanken über seine Grabsteininschrift gemacht, was an sich nicht ungewöhnlich ist, aber in seinem Alter und in Kombination mit seiner Faszination mit dem Tod klingt das absolut nicht gut. Er denkt in diesem Kapitel übers Erhängen nach, beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn er in den SCHLAF fällt. Er kann auch scheinbar Schmerzen sehen... oh je.


    FINCH – 16. und 17. Tag

    In diesem Kapitel erzählt er Embyro von Violet, aber ohne ihren Namen zu nennen. Ich fand es schön, dass er betont hat, wie glücklich er ist und dass das stimmt, aber dann hat Embryo ihm gleich gesagt, er solle vorsichtig sein, was... selbst für mich als Leser ernüchternd war. Ich kann mir kaum vorstellen, wie er sich dabei gefühlt haben muss. Natürlich verstehe ich diese Mahnung zur Vorsicht, aber das war nicht, was Finch hören wollte. Und natürlich macht er sich jetzt prompt Gedanken darüber, dass Violet sein Herz brechen könnte... was nur zeigt, wie wichtig sie ihm schon jetzt ist.

    Irgendwie ist es auch traurig, wie leicht es ihm fällt, darüber zu lügen, ob er darüber nachgedacht hat, sich etwas anzutun... und dass er glaubt, seine wahren Gedanken verbergen zu müssen. Zugegebenermaßen wäre Emybro wohl beunruhigt, wenn er die Wahrheit wüsste, aber Finch braucht doch bestimmt in irgendeiner Form Hilfe... in ihm sieht es nicht gut aus :-?

    Dann spürt er Violet mehrmals auf und... das betrachte ich auch mit gemischten Gefühlen. Es ist schön, dass er Zeit mit ihr verbringen möchte und ihre Nähe sucht, aber sie wirkt leider gar nicht begeistert und dadurch fand ich es ein wenig unangenehmen, das er nicht locker gelassen hat. Klar, sie sollte auch in der Schule zu ihrer aufkeimenden Freundschaft stehen und er darf auch sauer sein, dass sie es nicht tut, aber er kann sie nicht zwingen oder bedrängen. Die Szene, in der sie vor ihm zurückgewichen ist, bis sie mit dem Rücken an der Wand (den Spinden stand), war für mich nicht besonders positiv. Von daher fand ich es leider auch nicht schön, dass sie signalisiert hat, dass sie gerne geküsst werden würde. In einer anderen Situation hätte mir das besser gefallen :roll:

    Dass die beiden Nachsitzen verpasst bekommen haben, wird sich vermutlich auch nicht positiv auf ihr Verhältnis zueinander auswirken.


    VIOLET – Noch 142 Tage

    Wieder wirft er nachts Steinchen an ihr Fenster und er weckt sie auf. Das passt ja sehr gut zu ihm. Ich würde ihn erwürgen, wenn er meinen Schlaf stören würde :lol: Und dass er ankündigt, er würde ihren Baum hochklettern, wenn sie nicht reagiert, kommentiere ich lieber nicht. Immerhin ist sie auch angemessen sauer, wobei es schade ist, dass sie auch auf sich selbst wütend ist. Trotzdem macht sie sich zurecht, bevor sie ihn sieht, was zeigt, dass sie vor ihm gut aussehen möchte, und er entschuldigt sich auch dafür, dass er sie geweckt hat - immerhin etwas.

    Er schlägt vor, loszufahren, und sie stimmt zu. Er bringt sie zu dem Buchladen, in dem seine Mutter arbeitet, und sie lesen gemeinsam, was eine tolle, schöne und stimmungsvolle Szene war, obwohl es kaum Dialog gab. Später besteigen sie den Purina Tower. Sie sprechen darüber, dass es die kleinen Dinge sind, die zählen. Dann schreit er all die Dinge heraus, die er hasst, aber besonders sticht hervor, dass er schreit, dass er hier ist; als hätte er Angst, zu verschwinden. Sie bringt die Worte nicht heraus.

    Mir ist auch aufgefallen, dass in der Kapitelüberschrift nicht mehr "bis zur Freiheit" steht... das kommt mir bedeutsam vor.


    FINCH – 22. Tag. Und ich bin immer noch da.

    Finch passieren hier nicht gerade gute Dinge. Wir erfahren mehr über seinen 'tollen' Vater, der ihn scheinbar regelmäßig verletzt; sein Schädel knallt gegen die Wand, was bestimmt gesundheitlich nicht gut sein kann. Ob es hier Zusammenhänge zu seinen Symptomen gibt?

    Außerdem wird ihm wieder gesagt, dass er vorsichtig sein soll, was in seiner Wiederholung fast schon wie eine Prophezeiung wirkt. Ich habe hier ein ungutes Gefühl :-?

    Interessant fand ich die Idee, schlechte/böse Wörter aus dem Buch auszuschneiden, bis nur noch die guten übrig sind... ich würde ein Buch niemals zerschneiden, aber die Idee gefällt mir irgendwie. Auch wenn ich mich dann frage, wie leer der Text letztlich sein wird :lol:

    Irgendwie bittersüß ist es, dass Finch das Schlechte von Violet fernhalten will. Ich verstehe, dass er sie beschützen will und auch das zeigt, wie wichtig sie ihm ist, aber man kann einen andren Menschen (leider?) nicht vor allem Schmerz abschirmen. Dass er will, dass sie nur von Schönheit umgeben ist, ist allerdings süß.


    VIOLET – Noch 138 Tage

    Hier habe ich mir auch nur wenig notiert; sie schreibt Wörter auf Zettel und hängt sie an die Tafel. Dann schickt sie ihm ein Bild, wozu er sie "angestiftet" hat... doch er antwortet nicht.

    Es ist toll, dass sie sich wieder - in irgendeiner Form - mit dem Schreiben befasst und dass sie Ideen hat; es ist ein Fortschritt. Dass Finch sich gar nicht meldet, ist dagegen eher beunruhigend. Ich hatte mir wirklich zuerst Sorgen gemacht, dass etwas passiert ist oder er vielleicht wieder SCHLÄFT.


    FINCH – 23.-25. Tag

    Der vergangene Abend ist für ihn wie ein Puzzle, was... nicht besonders gut klingt. Ich sorge mich, ob sein Zustand sich vielleicht verschlechtert? Sein Herz schlägt schnell, er kann sich auf nichts konzentrieren. Oh je. :-?

    Immerhin hat er das Gefühl, dass sein Zimmer zu deprimierend ist. Er kauft sich neue Farbe und streicht. Etwas beunruhigend fand ich, dass er das Überstreichen damit verglichen hat, dass die Wände bluten, weil das Rot unter der neuen Farbe durchscheint... hoffentlich soll das nicht vorausschauend sein. Die Nachricht, die er Violet geschickt hat, war immerhin schön. Und irgendwie hoffnungsvoll.

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • VIOLET – Noch 135, 134, 133 Tage

    Finch kommt eine Woche nicht zur Schule und als er wieder auftaucht, ist er erneut komplett verwandelt. Ich frage mich, wie er sich zu dieser Persönlichkeit entschlossen hat...

    Dann geht der Feueralarm los und Finch will sich mit Violet treffen. Sie folgt ihm und sie sitzen schließlich am Flussufer, Sie reden. Dann zieht er sich aus und sie schaut ihn an; er ist der erste nackte Junge, den sie sieht. Sie schaut ihm beim Schwimmen zu, macht sich Notizen - sie schreibt wieder, beinahe beiläufig. Er will, dass sie auch reinkommt, aber das will sie verständlicherweise nicht so richtig. Dann erzählt er ihr von den Umräumarbeiten in seinem Zimmer; die Stimmung kam mir ruhig, friedlich und entspannt vor... was natürlich bedeutete, dass es nicht so bleiben konnte :lol:

    Es kommt zu einer Auseinandersetzung von Roamer und Finch. Finch drückt ihn unter Wasser, Violet muss ihm sagen, er soll loslassen. Ich muss sagen, dass ich diese Szene sehr schockierend fand :shock: Es ist nicht das erste Mal, dass er zu solchen Gewalttätigkeiten neigt... und auch wenn es sich nur gegen jene richtet, die ihm gegenüber auch nicht zimperlich sind, ist es schockierend.

    Nach alldem geht Violet zu ihm nach Hause, trifft ihn aber nicht an. Kate sagt, man wisse nie, was er ausheckt, was auch nicht gerade eine positive Äußerung ist.


    FINCH – 27. Tag. (Ich bin immer noch da.)

    Er steht am Fenster und schaut zu, wie sie wegfährt, was bedeutet, dass er nicht mit ihr reden wollte - oder es in diesem Moment nicht konnte.

    Bedeutsam fand ich aber, dass sein SCHLAFEN wieder thematisiert wurde. Er redet sich ein, dass er WACH bleiben und nicht SCHLAFEN wird. Es fällt ihm schwer, sich aufs Lesen zu konzentrieren, und er verändert sein Zimmer erneut - er streicht die Decke blau; das weiß ist zu hell. Ich weiß noch nicht, ob das gut oder schlecht oder einfach nur ein unwichtiges Detail ist... auf jeden Fall bemüht er sich um Veränderungen und klammert sich an den Gedanken, dass er dieses Mal nicht SCHLAFEN will oder wird. Ich befürchte nur, dass er sich vergeblich bemüht, da es ihm ja schon schwerer fällt, sich auf etwas zu konzentrieren :-?


    VIOLET – Noch 133 Tage

    Ihre Eltern reden mit ihr darüber, dass sie nicht mehr zum Unterricht gegangen ist; sie sagen ihr, sie sind enttäuscht und dass sie den Tod ihrer Schwester nicht als Entschuldigung benutzen kann, um über die Stränge zu schlagen. Diese Worte waren irgendwie hart, aber vielleicht auch nötig - immerhin ist dadurch der Damm gebrochen und Violet hat endlich ein offenes Wort geredet. Sie sagt, dass alle mit ihrem Leben weitermachen und sie nicht Schritt halten kann - nicht weiß, ob sie das überhaupt will. Es war tragisch und traurig, das zu lesen, aber manchmal muss die Wahrheit weh tun und man merkt ja schon, dass sie kleine Schritte nach vorne macht. Was sehr gut ist.

    Ihre Mutter redet mit ihr über ein potenzielles neues Web-Magazin, über das sie sich Gedanken macht. Hieran sieht man ja auch, dass es ihr schon besser geht; sie denkt wieder ans Schreiben, denkt daran, ein eigenes Projekt aufzubauen, statt nur darüber nachzudenken, was sie nicht mehr mit ihrer Schwester tun kann. Das muss ein unglaublich schwerer Schritt gewesen sein und es war toll, dass ihre Mutter zugehört hat und da war.

    Sie sagt, Finch ist momentan so ziemlich der einzige Freund, den sie hat, was traurig ist - daran sieht man, dass sie keinerlei Verbindung mehr zu den Menschen hat, die ihr wichtig waren, und da es Finch nicht so gut zu gehen scheint, mache ich mir Sorgen, was passieren wird, falls er SCHLAFEN sollte. :-? Aber vielleicht werden sie einander auch weiter Halt geben können. Man sieht auf jeden Fall, dass sie einander gut tun, selbst wenn Finch... ungewöhnliche Methoden hat.

    Sie schreibt Finch und hofft, dass es ihm gut geht. Dann bringt Eleanors Brille in ihr Zimmer zurück - was definitiv ein wichtiges, bedeutsames Ereignis und ein Schritt nach vorne ist. Es ist nur schade, dass es ihr langsam besser und ihm zugleich schlechter zu gehen scheint...


    Nach dem zweiten Abschnitt kann ich sagen, dass ich Finch immer noch nicht wirklich durchschaue und ich Teile seines Handelns problematisch finde, aber ich mag die Freundschaft und die Hinweise auf mehr zwischen ihm und Violet; sie sind füreinander da und tun sich auf ihre eigene Art gut. Ich befürchte nur, dass bald etwas passieren wird :-?

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • Der Typ ist manchmal schon ganz schön komisch.

    Besser hätte man es nicht sagen können :mrgreen:

    Dann streicht sie den Tag im Kalender aus und betrachtet das Wort Abschluss im Juni. Sie denkt an Hoosier Hill, an Finch und dass das der beste Tag seit Monaten war :love:

    Das fand ich auch eine sehr schöne Stelle. :love:

    Er versucht so lange wie möglich die Luft unter Wasser anzuhalten und als er auftaucht ist da nur noch Leere.

    Das war eine sehr eindrückliche Szene. Ich musste die tatsächlich nochmal lesen, weil ich dachte er badet nur, aber er war tatsächlich UNTER Wasser, das hatte ich überlesen...:shock: Und dann kam mir wieder diese Zwiespältigkeit in den Sinn, ob er es ernst meint oder nicht... Er ist so schwer greifbar... Aber da wirkte das schon ernst, zumal er ja in den momenten irgendwie wegdriftet und andere Gedanken hat, so dass es passieren könnte, ohne dass er es mitbekommen könnte, wisst ihr was ich damit meine? :-k

    und gibt ihm einen Kuss darauf :evil: Find ich gar nicht lustig.

    Ich dachte auch schon... mäh... Dreieck... aber dann dachte ich mir, dass Violet eben noch an Ryan hängt. Er ist ein Stück aus ihrem alten Leben, was sie ja auch nicht unbedingt gehen lassen will, was sie sich zurücksehnt. Ich kann also irgendwo verstehen, dass es ihr schwerfallen muss und sie vielleicht noch schwächelt...

    Ich muss zugeben ich verstehe Finch immer noch nicht oder seine Krankheit oder wie auch immer.

    Dito... Er redet ja auch von diesen Schmerzen, die er fühlen und sehen kann...

    Dort gibt er ihr einen Gutenachtkuss aber sie dreht sich, so dass er nicht ihre Lippen erwischt.

    Sie merkt schon, dass das nicht richtig ist, aber ich glaube sie ist noch nicht stark genug, um ganz abzuschließen. Zumal sie sich auch zu Finch nicht unbedingt bekennen will... Sie merkt ja, dass sie ihn anziehend findet, aber möchte in der Schule dennoch so wenig wie möglich mit ihm gesehen werden. Sie hat ihre Schwester verloren und hatte ihre Freunde als Halt, das bricht jetzt irgendwie dann weg. Ich glaube sie hats ganz schön schwer...

    Sie fahren zu einem Buchmobil- Park. Sowas stelle ich mir ja echt cool vor

    Jaaaaa, wär ich sofort dabei :love:

    Mir gefällt die Vertrauensbasis, die sich hier gerade zwischen den Zweien entwickelt :)

    Stimmt schon :)

    Hier sieht man wieder, dass man nicht in andere Menschen hineinschauen kann.

    Genau und ich finde das spiegelt sich irgendwie noch in der Erzählweise. Obwohl beide aus ihrer Sicht ja erzählen, bleibt alles mehr oder weniger oberflächlich, oder? Oder geht nur mir das so? Klar sind ab und an mal ein paar Zweifel da, aber bei Finch weiß ich nie, meint er es ernst oder nicht und bei Violet spekulieren wir auch nur, wie sehr sie leiden muss :-k

    Ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass der Einstieg ins Buch mir schwer gefallen ist. Ich fand es gut, dass man gleich mitten in die Handlung geworfen und nicht alles erklärt wurde, weil man so weiterlesen wollte, aber mir ist es nicht leicht gefallen, Verbindungen zu den Charakteren aufzubauen. Ehrlich gesagt habe ich damit jetzt noch Schwierigkeiten, obwohl die Autorin das Innenleben der Figuren gut beleuchtet.

    Ich bin immer noch nicht drin muss ich gestehen. mich langweilt das Buch auch ein wenig. :pale: Ich will eigentlich nur wissen, was für ne Krankheit Finch hat :totlach:

    Heißt das, dass er wirklich tagelang nicht schläft oder nur ganz wenig? Da kann es ihm ja nicht gut gehen.

    Es ist wirklich schwierig zu fassen, einerseits liest es sich, als würde er wirklich ach bleiben, andererseits gibts ja auch die Momente in denen er Violet bei Facebook nicht antwortet und er versteckt sich ja auch unter der Decke mit den Büchern:-k Keine Ahnung also?(

    Ich muss auch sagen, dass ich die psychologische Beraterin unsensibel fand.

    Gleichfalls, auch Embryo im zweiten Teil, als er Finch rät, mit dem Mädchen vorsichtig zu sein. Das hat sich bei Finn natürlich sofort festgesetzt...:-?

    Na ja, Heimat- und Sachkunde hatten wir auch und wir mussten ähnliche Projekte machen... in Erdkunde hatten wir auch einmal ein Jahr, in dem jeder seinen eigenen Ort vorstellen sollte. Zur Not in Gruppen. Sehr sinnig^^

    Echt jetzt? Um Gottes Willen :totlach: Ne sowas blieb mir zum Glück erspart.:uups:

    Ich fand es ja traurig, dass er es besonders fand, dass sie ihn nicht wie einen "ansteckenden Virus" behandelt, sondern angelächelt hat. Ein einfaches Lächeln sollte nicht außergewöhnlich sein.

    Das stimmt, aber es sind ja gerade bei Außenseitern dann auch die kleinen Dinge die zählen und entweder springen sie dann direkt drauf an (weswegen Finn vielleicht so besessen von Violet ist?) oder sie winken es ab, weil sie glauben, sie hätten es sich eingebildet...

    In einem späteren Kapitel erzählt sie ihm doch auch, ihre Schwester habe sie nicht fahren lassen wollen, oder? Vielleicht fühlt sie sich schuldig, weil sie denkt, wenn sie gefahren wäre, wäre es nicht passiert... oder dass sie dann gestorben wäre, statt ihrer Schwester.

    Ich denke auch, dass es das ist.

    Hier hat mir auch gut gefallen, dass sie darüber nachgedacht hat, was sie ihren Eltern damit angetan hätte - dieser Aspekt spielt in Geschichten nicht oft eine Rolle.

    Das spielt ja nachher nochmal eine Rolle, als Finch im Auto sitzt und überlegt sich mit Abgasen zu töten. Er driftet wieder weg und erinnert sich dann aber an eine Familie, die dabei gestorben ist, als sie ihn retten wollten. Daraufhin bricht er das ja ab und öffnet das Garagentor.

    Ich muss auch sagen, dass ich nicht so richtig mag, dass er sie dauernd bedrängt, morgens beim Frühstück auftaucht (Abschnitt 2) und nachts Steine an ihr Fenster wirft, auch wenn sie 'Nein' sagt... das ist wirklich alles seltsam. Mir gefällt, dass er sich um sie bemüht und es scheint ihr ja zu helfen, aber trotzdem...

    Ja, ich hab da auch immer so ein komisches Gefühl bei, aber er scheint ihr ja dennoch gut zu tun.

    ich finde es schade, dass man hier nicht mehr erfährt. Violet stellt ja später auch fest, dass er auf Fotos jedes Jahr komplett anders wirke... wieso versucht er dauernd, sich neu zu erfinden?

    Echt? Hab ich das überlesen oder kommt das noch? Könnte ja mit seinen verschiedenen "Persönlichkeiten" zusammen hängen:-k

    Ich fand es ja toll, dass er ihr gesagt hat, sie werde nicht in die Hölle kommen, wenn sie lacht... ich glaube, das musste sie wirklich hören.

    Allerdings. War für mich tatsächlich eine der schönsten Szenen bis jetzt im Buch :love: Da war so eine richtige Stille an der Stelle. Schwer zu beschreiben.

    Ich muss auch sagen, dass ich zuvor eine eher negative Meinung über die Mutter hatte, weil sie sich nicht kümmert, aber hier sieht man ja, wie erschöpft sie ist... da tat sie mir schon leid. Auch, weil sie verwirrt ist, weil ihr Sohn positive Gedanken hat. Das sollte selbstverständlich sein.

    Und ich fand das so schön, dass sie so gerührt war:love:

    Ganz schlimm fand ich ja diese Journalistin, die meinte, ob sie sich gut fühle, weil sie nun ein Leben retten konnte, nachdem sie ihre Schwester schon nicht retten konnte :smiley: Als ob man ein Leben gegen das andere aufwiegen könne...

    Da hätt ich auch einfach aufgelegt :evil:

    Das fand ich ja gar nicht lustig - es ist gut, dass er sich mit ihren Eltern versteht, aber er kann doch nicht einfach so auftauchen und sich in ihren Familienalltag integrieren :shock: Wobei ich auch einräume, dass ich das wohl zu streng sehe.

    Ich weiß nicht, ich fand das schon sehr seltsam. Aber die Szene an sich nicht besonders überraschend. Finch taucht ja eh immer auf und da Violets Eltern sicher neugierig auf ihn sind, laden sie ihn zum Frühstück ein. Kann mir das also gut vorstellen. Heißt allerdings nicht, dass ich das gutheißen muss :pale:

    :study: Bis ihr sie findet - Gytha Lodge

    :montag:Secret Keepers: Tage der Späher (1) – Trenton Lee Stewart

    :musik:

  • Finch führt Violet zu einer Mauer, an der verschiedene Leute sich notiert haben, was sie noch tun wollen, bevor sie sterben. Dabei macht man sich als Leser auch unwillkürlich Gedanken, was man selbst gerne noch tun möchte, bevor man selbst stirbt...

    Ja genau so ging es mir auch.

    Zu diesem Kapitel habe ich mir nur zwei Dinge notiert, da ich diese wirklich beunruhigend fand - Finch beschreibt seine Kopfschmerzen, das er manchmal das Gefühl habe, dass sein Gehirn zu schnell läuft.

    Ich habe schon überlegt, ob er einen Gehirntumor hat. Das kann doch auch Wesensveränderungen auslösen. Aber bei anderen Stellen finde ich passt es dann wieder gar nicht :-k

    Mir ist auch aufgefallen, dass in der Kapitelüberschrift nicht mehr "bis zur Freiheit" steht... das kommt mir bedeutsam vor.

    Echt? Das ist mir gar nicht aufgefallen. Muss ich nochmal blättern

    Finch passieren hier nicht gerade gute Dinge. Wir erfahren mehr über seinen 'tollen' Vater, der ihn scheinbar regelmäßig verletzt; sein Schädel knallt gegen die Wand, was bestimmt gesundheitlich nicht gut sein kann. Ob es hier Zusammenhänge zu seinen Symptomen gibt?

    ey also es gab ja schon so Andeutungen im Buch aber als ich das gelesen habe, war ich doch sehr schockiert. Wie kann man denn sowas machen? Dass das mit den Symptomen zusammenhängt hoffe ich jetzt erstmal nicht

    Er steht am Fenster und schaut zu, wie sie wegfährt, was bedeutet, dass er nicht mit ihr reden wollte - oder es in diesem Moment nicht konnte.

    Bedeutsam fand ich aber, dass sein SCHLAFEN wieder thematisiert wurde.

    Ja, das zieht sich irgendwie durchs ganze Buch. So richtig schlau werde ich nicht

    Nach dem zweiten Abschnitt kann ich sagen, dass ich Finch immer noch nicht wirklich durchschaue und ich Teile seines Handelns problematisch finde, aber ich mag die Freundschaft und die Hinweise auf mehr zwischen ihm und Violet; sie sind füreinander da und tun sich auf ihre eigene Art gut. Ich befürchte nur, dass bald etwas passieren wird :-?

    Das denke ich auch und irgendwie hoffe ich es auch, denn mir geht es wie pralaya So richtig hat mich das Buch nicht und ich will eigentlich auch nur wissen wie es endet :uups:


    :study: „Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste" :study:
    (Heinrich Heine)

  • Finch führt Violet zu einer Mauer, an der verschiedene Leute sich notiert haben, was sie noch tun wollen, bevor sie sterben. Dabei macht man sich als Leser auch unwillkürlich Gedanken, was man selbst gerne noch tun möchte, bevor man selbst stirbt..

    Die Idee fand ich zwar ein wenig verstörend, aber je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto schöner fand ich sie. Allerdings kam mir dann der Gedanke, wieviele kaputte Seelen es geben muss, dass die Mauer voll ist... Oder ob es einfach auch ein Ort der Reflektion ist und man da in sich gehen kann und seine Wünsche in Worte formuliert...

    Und er hat sich schon Gedanken über seine Grabsteininschrift gemacht, was an sich nicht ungewöhnlich ist, aber in seinem Alter und in Kombination mit seiner Faszination mit dem Tod klingt das absolut nicht gut.

    Gruselig. Zumal er sich ja auch für die anderen was ausgedacht hatte 8-[

    Und natürlich macht er sich jetzt prompt Gedanken darüber, dass Violet sein Herz brechen könnte...

    Ja das war was ich meinte, nicht nur die Psychotante bei Violet hat daneben gegriffen, Embryo kann das auch...

    Von daher fand ich es leider auch nicht schön, dass sie signalisiert hat, dass sie gerne geküsst werden würde. In einer anderen Situation hätte mir das besser gefallen :roll:

    Dito. Ich fand die ganze Stelle bekloppt. Sie sollte sich meiner Meinung nach auch mal so langsam entscheiden, ob ihr das gefällt was Finch macht oder nicht. Sie ist da immer noch wie eine Fahne im Wind... wobei man ja auch sagen muss, dass Finch es ihr nicht leicht macht :-k

    Sie sprechen darüber, dass es die kleinen Dinge sind, die zählen. Dann schreit er all die Dinge heraus, die er hasst, aber besonders sticht hervor, dass er schreit, dass er hier ist;

    Traurig fand ich das. Aber es deckt sich ja mit seinem ganzen anderen Verhalten. Er kann sich wahrscheinlich selber nicht greifen, weswegen er ja auch unterschiedliche Persönlichkeiten "ausprobiert"

    Mir ist auch aufgefallen, dass in der Kapitelüberschrift nicht mehr "bis zur Freiheit" steht... das kommt mir bedeutsam vor.

    Echt? Ist mir ga rnicht aufgefallen:idea:

    Ob es hier Zusammenhänge zu seinen Symptomen gibt?

    Möglich...:-k Das wäre irgendwie umso trauriger, wenn es wirklich so wäre :cry:

    Der vergangene Abend ist für ihn wie ein Puzzle, was... nicht besonders gut klingt. Ich sorge mich, ob sein Zustand sich vielleicht verschlechtert? Sein Herz schlägt schnell, er kann sich auf nichts konzentrieren. Oh je. :-?

    Ich befürchte das ebenso:-? Es geht gerade gesundheitlich für ihn steil abwärts und es beschäftigt ihn und macht ihm Angst,w eil er natürlich gerade jetzt nicht schlafen will. Ich vermute auch, dass da vielleicht ein Grund in seiner Abhängigkeit liegt, er braucht Violet, um sich davon fernzuhalten.

    Es kommt zu einer Auseinandersetzung von Roamer und Finch. Finch drückt ihn unter Wasser, Violet muss ihm sagen, er soll loslassen. Ich muss sagen, dass ich diese Szene sehr schockierend fand :shock: Es ist nicht das erste Mal, dass er zu solchen Gewalttätigkeiten neigt... und auch wenn es sich nur gegen jene richtet, die ihm gegenüber auch nicht zimperlich sind, ist es schockierend.

    Ja, ich hab auch irgendwie noch so ein Gefühl, dass das noch ne Rolle spielen wird:-?


    Diese Worte waren irgendwie hart, aber vielleicht auch nötig - immerhin ist dadurch der Damm gebrochen und Violet hat endlich ein offenes Wort geredet. Sie sagt, dass alle mit ihrem Leben weitermachen und sie nicht Schritt halten kann - nicht weiß, ob sie das überhaupt will. Es war tragisch und traurig, das zu lesen, aber manchmal muss die Wahrheit weh tun und man merkt ja schon, dass sie kleine Schritte nach vorne macht. Was sehr gut ist.

    Ich fand es jedenfalls schön, dass sie überhaupt darüber gesprochen haben. Das war wichtig denke ich, damit sie verstehen, was der andere meint und fühlt. Und ihre Mutter bringt sich ja dann auch für die Ideen der Website mit ein :love:

    Es ist nur schade, dass es ihr langsam besser und ihm zugleich schlechter zu gehen scheint...

    Ich bin gespannt wie das buch enden wird...



    Ich habe jetzt übrigens mal auf die letzten Seiten gespinzelt (nein keine Sorge, nicht das Ende :wink: ) Aber es gibt einige Hilfe Nummern... Unter anderem eben "Hilfe bei Depression"... was vielleicht ein hinweis darauf ist, dass wir gar nicht so falsch lagen. In ihrer Danksagung allerdings bedankt sie sich noch bei allen Jugendlichen, die ihr von ihrer "geistigen Krankheit" und ihren Depressionen und Suizidgedanken erzählt haben. Was uns nicht wirklich schlauer macht, aber immerhin scheinen die Depressionen ein Teil der Geschichte zu sein, die Finch betreffen :-k Oder geht es vielleicht eher um Violet?:scratch:

    Das macht mich mürbe :totlach:


    Ich habe schon überlegt, ob er einen Gehirntumor hat. Das kann doch auch Wesensveränderungen auslösen

    Hm, aber würde man das dann nicht anders thematisieren? Würde man das nicht wissen? :-k Es wäre eine interessante Theorie aber ich glaube, dann wäre das Ganze an sich etwas greifbarer, als dass Chaos, was wir jetzt haben:lol:

    Das denke ich auch und irgendwie hoffe ich es auch, denn mir geht es wie pralaya So richtig hat mich das Buch nicht und ich will eigentlich auch nur wissen wie es endet :uups:

    Ja, leider, spricht nicht wikrlich für das Buch :-,:pale:

    :study: Bis ihr sie findet - Gytha Lodge

    :montag:Secret Keepers: Tage der Späher (1) – Trenton Lee Stewart

    :musik:

  • Aber da wirkte das schon ernst, zumal er ja in den momenten irgendwie wegdriftet und andere Gedanken hat, so dass es passieren könnte, ohne dass er es mitbekommen könnte, wisst ihr was ich damit meine? :-k

    Ja... das las sich so, als wäre es knapp gewesen und als hätte es sehr leicht anders ausgehen können :-?

    Ich dachte auch schon... mäh... Dreieck... aber dann dachte ich mir, dass Violet eben noch an Ryan hängt. Er ist ein Stück aus ihrem alten Leben, was sie ja auch nicht unbedingt gehen lassen will, was sie sich zurücksehnt. Ich kann also irgendwo verstehen, dass es ihr schwerfallen muss und sie vielleicht noch schwächelt...

    Das klingt auf jeden Fall logisch. Sie will ja unbedingt ihr altes Leben (ihre Schwester) zurück und da ergibt es Sinn, dass Ryan das ein Stück weit verkörpert. Vor allem, da sie am Abend des Unfalls ja Zeit zusammen verbracht hatten, wenn ich mich recht erinnere.

    Sie merkt ja, dass sie ihn anziehend findet, aber möchte in der Schule dennoch so wenig wie möglich mit ihm gesehen werden. Sie hat ihre Schwester verloren und hatte ihre Freunde als Halt, das bricht jetzt irgendwie dann weg. Ich glaube sie hats ganz schön schwer...

    Sie steckt auf jeden Fall in einem Zwiespalt. Mit ihren Freunden kann sie an sich nicht mehr viel anfangen beziehungsweise sie fühlt sich ihnen nicht mehr nahe, aber sie sind ihr trotzdem noch wichtig und sie versuchen, für sie da zu sein. Da sie ihre Schwester verloren hat, ist es nachvollziehbar, dass sie nicht noch weitere Menschen verlieren will...

    Genau und ich finde das spiegelt sich irgendwie noch in der Erzählweise. Obwohl beide aus ihrer Sicht ja erzählen, bleibt alles mehr oder weniger oberflächlich, oder? Oder geht nur mir das so? Klar sind ab und an mal ein paar Zweifel da, aber bei Finch weiß ich nie, meint er es ernst oder nicht und bei Violet spekulieren wir auch nur, wie sehr sie leiden muss :-k

    Das hast du gut formuliert... ich habe auch noch nicht wirklich das Gefühl, dass ich mich in die Charaktere hineinversetzen kann. Bei Violet noch eher als bei Finch, da bei ihm noch sehr viel unklar ist ... und selbst bei ihr kann ich ihren Schmerz zwar sehen, aber nicht richtig nachempfinden... wisst ihr, was ich meine?

    Ich bin immer noch nicht drin muss ich gestehen. mich langweilt das Buch auch ein wenig. :pale: Ich will eigentlich nur wissen, was für ne Krankheit Finch hat :totlach:

    Das denke ich auch und irgendwie hoffe ich es auch, denn mir geht es wie pralaya So richtig hat mich das Buch nicht und ich will eigentlich auch nur wissen wie es endet :uups:

    Ich würde jetzt nicht sagen, dass es mich langweilt, aber so richtig gepackt hat das Buch mich leider auch noch nicht :| Ich will auch wissen, was Finch hat und wie das Buch endet. Auch wenn ich im Moment kein gutes Gefühl habe und auch nicht behaupten kann, dass ich wirklich um das Schicksal der Charaktere besorgt wäre... ich fände ein Happy End schon schön, aber wenn die beiden getrennt voneinander glücklich wären, wäre das für mich auch okay. Das sollte bei einer Liebesgeschichte jeglicher Art eigentlich anders sein^^

    Gleichfalls, auch Embryo im zweiten Teil, als er Finch rät, mit dem Mädchen vorsichtig zu sein. Das hat sich bei Finn natürlich sofort festgesetzt...:-?

    Ja, das fand ich auch nicht gut durchdacht. Natürlich verstehe ich irgendwie, warum die beiden diese 'Ratschläge' geben, aber die Art und Weise war unglaublich kontraproduktiv - und zeigt, dass sie ihre Patienten wohl nicht besonders gut kennen. Wie sollen sie die beiden dann beraten und unterstützen?

    Echt jetzt? Um Gottes Willen :totlach: Ne sowas blieb mir zum Glück erspart.:uups:

    Ja. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir die Präsentationen zusammengestellt haben :loool: Das hätte man sich wirklich sparen können.

    Ja, ich hab da auch immer so ein komisches Gefühl bei, aber er scheint ihr ja dennoch gut zu tun.

    Das stimmt :D Und es gibt ja auch durchaus schöne Momente zwischen den beiden...

    ich finde es schade, dass man hier nicht mehr erfährt. Violet stellt ja später auch fest, dass er auf Fotos jedes Jahr komplett anders wirke... wieso versucht er dauernd, sich neu zu erfinden?

    Echt? Hab ich das überlesen oder kommt das noch? Könnte ja mit seinen verschiedenen "Persönlichkeiten" zusammen hängen:-k

    Seite 101: "An den Wänden hängen gerahmte Schulfotos. Finch in der Grundschule. Finch in der Mittelstufe. Jedes Jahr sieht er anders aus, nicht nur älter, sondern als wäre er ein ganz anderer Mensch. Finch, der Klassenclown. Finch, der Tollpatsch. Finch, der Klugscheißer. Finch, die Sportskanone."

    Ich vermute auch, dass hier ein Zusammenhang zu seinen ganzen Persönlichkeiten besteht...

    Aber die Szene an sich nicht besonders überraschend. Finch taucht ja eh immer auf und da Violets Eltern sicher neugierig auf ihn sind, laden sie ihn zum Frühstück ein. Kann mir das also gut vorstellen.

    Sein Verhalten überrascht mich auch nicht und dass Violets Eltern ihn eingeladen haben, fand ich ebenfalls nachvollziehbar. Gerade nach dem Tod ihres Kindes haben sie bestimmt ein großes Interesse an allem im Leben ihrer verbliebenen Tochter.

    Allerdings kam mir dann der Gedanke, wieviele kaputte Seelen es geben muss, dass die Mauer voll ist... Oder ob es einfach auch ein Ort der Reflektion ist und man da in sich gehen kann und seine Wünsche in Worte formuliert...

    Darüber hatte ich gar nicht so genau nachgedacht... dass die Mauer voll ist, eröffnet wirklich ein paar traurige Optionen :|

    Gruselig. Zumal er sich ja auch für die anderen was ausgedacht hatte 8-[

    Ja... der Tod ist für ihn auf jeden Fall durchgängig präsent und das ist gar nicht gut, sondern eher verstörend. 8-[

    Sie sollte sich meiner Meinung nach auch mal so langsam entscheiden, ob ihr das gefällt was Finch macht oder nicht. Sie ist da immer noch wie eine Fahne im Wind... wobei man ja auch sagen muss, dass Finch es ihr nicht leicht macht :-k

    Gut, ich denke, hier müssen wir beiden zugestehen, dass sie noch jung sind und sie zusätzlich beide noch in einer schlimmen Lage stecken, selbst wenn wir bei ihm noch nicht wissen, was eigentlich los ist... da stelle ich es mir schwer vor, auch noch aufkeimende Gefühle zu navigieren, vor allem, da er ja so ganz anders ist als die Jungs, mit denen sie bisher ausgegangen ist. Trotzdem hast du recht - sie könnte sich langsam entscheiden und eine klare Ansage machen. Zugleich sollte er ihre Signale aber auch respektieren und ein 'Nein' hinnehmen...

    Ich befürchte das ebenso:-? Es geht gerade gesundheitlich für ihn steil abwärts und es beschäftigt ihn und macht ihm Angst,w eil er natürlich gerade jetzt nicht schlafen will. Ich vermute auch, dass da vielleicht ein Grund in seiner Abhängigkeit liegt, er braucht Violet, um sich davon fernzuhalten.

    Das ist eine gute Theorie. Er ist bei ihr glücklich und merkt, dass sie ihm gut tut, also sucht er ihre Nähe, weil er hofft, dass es ihm so besser gehen wird... das würde passen, auch wenn es sein teils fragwürdiges Verhalten nicht entschuldigt.

    Ich fand es jedenfalls schön, dass sie überhaupt darüber gesprochen haben. Das war wichtig denke ich, damit sie verstehen, was der andere meint und fühlt.

    Das stimmt - es war ein wichtiger Schritt nach vorne, für die ganze Familie.

    Ich bin gespannt wie das buch enden wird...

    Momentan befürchte ich das Schlimmste, muss ich sagen... :-?

    Aber es gibt einige Hilfe Nummern... Unter anderem eben "Hilfe bei Depression"... was vielleicht ein hinweis darauf ist, dass wir gar nicht so falsch lagen. In ihrer Danksagung allerdings bedankt sie sich noch bei allen Jugendlichen, die ihr von ihrer "geistigen Krankheit" und ihren Depressionen und Suizidgedanken erzählt haben. Was uns nicht wirklich schlauer macht, aber immerhin scheinen die Depressionen ein Teil der Geschichte zu sein, die Finch betreffen :-k Oder geht es vielleicht eher um Violet?:scratch:

    Das macht mich mürbe :totlach:

    Das ist auf jeden Fall sehr interessant und macht mich neugierig darauf, wie die Handlung weiter verlaufen wird und was Finch denn nun haben könnte... aber vielleicht geht es auch um beide? :-k Am Anfang des Buches ging es ja beiden nicht besonders gut und Violet scheint es zwar momentan besser zu gehen, aber sie wird bestimmt auch noch (kleine) Rückschritte machen. Das ist ja ganz normal, wenn man trauert; es gibt 'gute' und 'schlechte' Tage.

    Ich habe schon überlegt, ob er einen Gehirntumor hat. Das kann doch auch Wesensveränderungen auslösen

    Hm, aber würde man das dann nicht anders thematisieren? Würde man das nicht wissen? :-k Es wäre eine interessante Theorie aber ich glaube, dann wäre das Ganze an sich etwas greifbarer, als dass Chaos, was wir jetzt haben:lol:

    Hm, ich weiß nicht... vielleicht nicht direkt einen Hirntumor, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass er etwas im Kopf/Gehirn hat, das seine Gesundheit stark beeinträchtigt. Obwohl es nicht so hundertprozentig zu passen scheint... ?( Vielleicht weiß er auch, was es ist, will es aber nicht namentlich benennen, weil es so wenige real ist? Keine Ahnung.

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • Das hast du gut formuliert... ich habe auch noch nicht wirklich das Gefühl, dass ich mich in die Charaktere hineinversetzen kann. Bei Violet noch eher als bei Finch, da bei ihm noch sehr viel unklar ist ... und selbst bei ihr kann ich ihren Schmerz zwar sehen, aber nicht richtig nachempfinden... wisst ihr, was ich meine?

    Ich weiß genau was du meinst :mrgreen:

    aber so richtig gepackt hat das Buch mich leider auch noch nicht :|

    Überlegt mal, wir sind bei der Hälfte. Hätte ich es alleine gelesen, hätte ich es entweder schon abgebrochen oder nur noch überflogen 8-[

    Seite 101: "An den Wänden hängen gerahmte Schulfotos. Finch in der Grundschule. Finch in der Mittelstufe. Jedes Jahr sieht er anders aus, nicht nur älter, sondern als wäre er ein ganz anderer Mensch. Finch, der Klassenclown. Finch, der Tollpatsch. Finch, der Klugscheißer. Finch, die Sportskanone."

    Ich vermute auch, dass hier ein Zusammenhang zu seinen ganzen Persönlichkeiten besteht...

    Stimmt, jetzt wo du das so erwähnst, fällts mir auch wieder ein. Glaube ich hatte da sogar was zu geschrieben selber... himmel... das Alter :totlach:

    Zugleich sollte er ihre Signale aber auch respektieren und ein 'Nein' hinnehmen...

    Dazu ist seine Verlustangst glaube ich zu groß. Er kann gar nicht anders als sich aufzudrängen. Er hat viel zu viel Angst Abstand zu nehmen, um Violet nicht zu verlieren, dann würde er seinen Kampf gegen den Schlaf verlieren. Das ist so das, was ich rauslese. Er hat ja schon eine Art von Anstand. Er küsst sie ja nicht sofort, als er die Gelegenheit dazu hat und so. Aber gewisse Situationen, ich glaube, da kann er gar nicht anders...:-?


    Heute abend werde ich endlich mal weiterlesen :)

    :study: Bis ihr sie findet - Gytha Lodge

    :montag:Secret Keepers: Tage der Späher (1) – Trenton Lee Stewart

    :musik:

  • Ich habe das Buch jetzt zu Ende gelesen. Wenn ich ehrlich bin wollte ich nur noch damit fertig werden :pale: Das hat mich einfach nicht gepackt aber ich wollte wissen wie es zu Ende geht. Wenn Ihr so weit seid, werde ich mich auch zum Buch äußern


    :study: „Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste" :study:
    (Heinrich Heine)

  • Schlimmerweise geht es mir auch so. Hatte samstag abend angefangen zu lesen aber sowas von keine Lust nebenbei Notizen zu machen... da hab ich es wieder weggepackt. Auslesen würde ich es schon noch aber die Mühe für Notizen, das ist echt doof 8-[  Jisbon(: wie gehts dir denn dabei?

    Fabiane hat sich denn das Meiste noch aufgeklärt oder ist man dann so schlau wie vorher?

    :study: Bis ihr sie findet - Gytha Lodge

    :montag:Secret Keepers: Tage der Späher (1) – Trenton Lee Stewart

    :musik:

  • Fabiane hat sich denn das Meiste noch aufgeklärt oder ist man dann so schlau wie vorher?

    Ja und nein, ich kanns gar nicht so richtig in Worte fassen ohne jetzt zu viel zu verraten. Aber ich sag mal so ich weiß nicht wann ich das letzte Mal ein Buch nur mit :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sternen bewertet habe oder ob überhaupt schon einmal :-k Schade, dass wir so eine Leserunde erwischt haben


    :study: „Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste" :study:
    (Heinrich Heine)

  • Fabiane hat sich denn das Meiste noch aufgeklärt oder ist man dann so schlau wie vorher?

    Ja und nein, ich kanns gar nicht so richtig in Worte fassen ohne jetzt zu viel zu verraten. Aber ich sag mal so ich weiß nicht wann ich das letzte Mal ein Buch nur mit :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sternen bewertet habe oder ob überhaupt schon einmal :-k Schade, dass wir so eine Leserunde erwischt haben

    Oha okay. Na mal sehen wie der Tag heute weitergeht. Die letzten 30 Seiten meines aktuellen Buches schaffe ich sicher noch. Aber danach werde ich dann erstmal dieses Buch zu Ende bringen...

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    :musik:

  • Überlegt mal, wir sind bei der Hälfte. Hätte ich es alleine gelesen, hätte ich es entweder schon abgebrochen oder nur noch überflogen 8-[

    Mir geht es ähnlich... leider. Ich kenne ja schon ein Buch der Autorin ("Stell dir vor, dass ich dich liebe") und das fand ich wirklich gut, also verstehe ich nicht so ganz, wieso dieses Buch mich nicht packen kann.

    Wir haben einfach kein Glück mit unseren Leserunden-Büchern :lol:

    Dazu ist seine Verlustangst glaube ich zu groß. Er kann gar nicht anders als sich aufzudrängen. Er hat viel zu viel Angst Abstand zu nehmen, um Violet nicht zu verlieren, dann würde er seinen Kampf gegen den Schlaf verlieren.

    Das ist ein gutes Argument, so habe ich das noch gar nicht betrachtet.

    Auslesen würde ich es schon noch aber die Mühe für Notizen, das ist echt doof 8-[  Jisbon(: wie gehts dir denn dabei?

    Es geht mir leider ähnlich. Ich habe mit dem nächsten Abschnitt angefangen und mir auch zu jedem Kapitel ein paar Notizen gemacht, die ich gerne noch ausformulieren und hochladen kann, aber richtig motiviert war ich nicht und ich hatte auch keine große Lust, das Buch wieder in die Hand zu nehmen...

    Aber ich sag mal so ich weiß nicht wann ich das letzte Mal ein Buch nur mit :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sternen bewertet habe oder ob überhaupt schon einmal :-k Schade, dass wir so eine Leserunde erwischt haben

    Das klingt ja nicht unbedingt gut 8-[ Ich hatte noch gehofft, dass wenigstens das Ende gut ist und alles erklärt wird, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein. Oh je.

    Aber danach werde ich dann erstmal dieses Buch zu Ende bringen...

    Ich werde auch versuchen, heute zumindest den dritten Abschnitt zu lesen. Morgen werde ich wohl nicht zum Lesen kommen, aber am Mittwoch oder spätestens Donnerstag sollte ich Zeit haben.

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • Es geht mir leider ähnlich. Ich habe mit dem nächsten Abschnitt angefangen und mir auch zu jedem Kapitel ein paar Notizen gemacht, die ich gerne noch ausformulieren und hochladen kann, aber richtig motiviert war ich nicht und ich hatte auch keine große Lust, das Buch wieder in die Hand zu nehmen...

    Wie du magst. Ich habe vorhin dann begonnen es einfach nur noch auszulesen. Es ist wie bisher, man kann beide nicht richtig greifen und es gibt dann aber auch schöne Szenen. Zum nebenher weglesen reicht es noch :mrgreen: Ich hab noch knapp 150 Seiten dann bis zum Ende vor mir. Notizen werde ich mir keine machen, wenn du das möchtest, diskutiere ich aber gerne noch deine Notizen mit. ich kann aber auch verstehen, wenn du selber sagst, dass du dir die Arbeit nicht mehr machen möchtest :-,

    Schade um die Leserunde ja, aber alleine das Spekulieren mit euch macht ja immer Spaß :mrgreen:

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    :musik:

  • Ich habe das Buch jetzt auch beendet - und tatsächlich habe ich mir zu jedem Kapitel Notizen gemacht :loool:


    VIOLET – Samstag

    Zu diesem Kapitel habe ich mir notiert, dass er ihr sofort gesagt hat, dass sie ohne Brille besser aussieht - die Implikation dahinter ist, dass er sie lieber mag, wenn sie sich nicht hinter ihrer Schwester versteckt, denke ich. Außerdem hat er ihren Eltern erzählt, dass sie ihm helfen wollte - ich fand es schön, dass er versucht hat, sie vor Ärger zu bewahren. Solche Momente sind es, in denen ich ihn sympathisch finde und merke, dass er nur das beste für sie will.

    Ich fand es auch interessant, und alarmierend, dass er sich mit einem Charakter vergleicht, der weiß, dass er sterben wird.

    Es ist vermutlich auch bedeutsam, dass er ihr sagt, es sei wichtig, dass sich Dinge wahr anfühlen, ob sie es sind oder nicht.


    FINCH – 28. Tag

    Hier hat man wieder gesehen, dass die beiden zusammen Spaß haben und sie die gemeinsame Zeit genießen. Sie sagt ihm, er sei interessant und sie könne mit ihm reden, aber auch, dass er sich nichts darauf einbilden soll. Daraufhin sagt er, dass er alles an ihr mag. Er ist viel offener, aber auch intensiver, was gut zu beiden Charakteren passt, denke ich... obwohl es mir immer noch schwer fällt, beide richtig zu verstehen. Den Kuss fand ich sehr schön, dass er dagegen gleich zu mehr übergehen wollte, war wieder ein bisschen übereilt und... na ja, irgendwie typisch er. Wie pralaya oben schreibt, hat er Verlustängste und sucht so viel Nähe wie möglich.

    Schön fand ich, dass er später bei "wie nah ich dran war, es zu tun" 0/10 angegeben hat und dass er am Ende auch sagt, er will niemand anders sein als der Junge, der Violet liebt. Leider scheint es ihm direkt danach schlechter zu gehen, er nennt es "seltsame Zeitfalte".


    FINCH – 30. Tag (und ich bin WACH)

    Finch hat sich tatsächlich vorgenommen, sich Roamer gegenüber zurückzuhalten (und "gut sein"... diese Formulierung fand ich irgendwie traurig), was ihm sehr schwer fallen muss und zeigt, wie sehr er sich bemüht... aber leider lässt der ihn nicht in Ruhe und schlägt auf ihn ein. Trotzdem wehrt er sich nicht :shock:

    Besonders auffällig fand ich aber folgendes: Er hat Angst vor der Zeit, weil er glaubt, nicht genug zu haben. Und er hat Angst vor sich selbst. Das deutet schon in die Richtung, dass er weiß, was los ist... oder?


    VIOLET – 2. Februar

    Mir ist hier wieder gleich aufgefallen, dass ihr Kapitel nun anders benannt ist... und im ersten Moment fand ich es dadurch schwer, mich zu orientieren, da ich nicht gleich wusste, an welchem "Tag" wir sind :lol: Bei "Samstag" war es gleich am Anfang des Kapitels ersichtlich, hier hat es für mich ein bisschen gedauert.

    Mrs. Kresneys Ungläubigkeit, als Violet ihr gesagt hat, dass es ihr gut geht, kam mir auch irgendwie unprofessionell vor, oder bin ich hier zu streng? :-k Ich kann verstehen, dass sie daran zweifelt, da Violet bisher auch gelogen und Dinge verschwiegen hat, aber sie sollte ihr das nicht so offensichtlich zeigen, oder?

    Schön war dagegen, dass sie im Unterricht mitgearbeitet hat und für Ryan fand ich es auch gut, dass er eine neue Freundin hat (obwohl es mir so vorkam, als kam es aus dem Nichts, aber die Geschichte ist ja nicht aus seiner Sicht geschrieben). Er und Violet sind beide gut mit der Lage umgegangen. Auffällig war natürlich, dass sie kurz den Impuls hatte, ihm von ihr und Finch zu erzählen.


    VIOLET – Das Wochenende

    Violet denkt über Sex nach; sie ist noch nicht bereit, fühlt sich aber sehr zu Finch hingezogen. Sie fiebert der Zeit mit ihm entgegen - die Beschreibung war schön und passt zu einer aufkeimenden Beziehung. Außerdem schickt er ihr ein Geschenk - eine Schwimmbrille. :lol: Und sie erzählt ihren Eltern, sie und Finch seien nur Freunde, obwohl sie mit dieser Bezeichnung nicht ganz glücklich ist.

    Die Interaktion mit ihren Eltern hat mir auch gut gefallen; es war ein normaler Familienalltag und ihr Verlust wurde zwar adressiert, hat sie aber nicht mehr vollständig überwältigt.


    FINCH – Der erste warme Tag

    Interessant, dass die Kapitelüberschrift nun auch hier stark abweicht... das passt zu den Veränderungen, die die Charaktere durchmachen.

    Besonders herausragend fand ich am Anfang eigentlich nur den Moment, in dem sie über ihre größten Ängste sprechen. Sie thematisiert ihre recht offen, während er behauptet, vor gar nichts Angst zu haben. Es ist schade, dass er nicht glaubt, sich ihr öffnen zu können oder dass er es einfach nicht kann, weil er es nicht kennt.

    Außerdem steigt (zum ersten Mal?) in ihrer Gegenwart Dunkelheit in ihm auf und er macht sich Gedanken über den Selbstmord durch Ertrinken :-? Er mag es, dass das Wasser schwerer wird und dass er durch das Wasser dem SCHLAF entkommen kann. Ich fand es sehr erschreckend, wie anstrengend es für ihn war, wieder aufzutauchen und dass er das Gefühl hatte, dass sein Körper müde ist. Das ist gar nicht gut... und ihre Reaktion war natürlich furchtbar. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das für sie gewesen sein muss... sie fängt langsam an, den Tod ihrer Schwester zu verarbeiten und dann wird sie prompt mit der Möglichkeit konfrontiert, Finch zu verlieren. :( Immerhin hat sie danach angefangen, ihre ganzen aufgestauten Gefühle rauszulassen.

    Positiv zu erwähnen ist zudem, dass er ein bisschen darüber spricht, was in ihm vor sich geht. Es wurde auch Zeit. Der Kuss am Ende des Kapitels war ebenfalls sehr schön.


    VIOLET – DER Tag

    Ich fand es gut, dass er ihr endlich gesagt hat, warum er auf dem Glockenturm war - und ich denke, es war wichtig, dass es an dieser Stelle und nicht später thematisiert wurde.

    Und ich mochte, dass er betont hat, dass sie nichts tun muss. Das zeigt, dass er sie respektiert, selbst wenn er ihre Grenzen manchmal überschreitet.


    FINCH – DER Tag

    Die Beschreibung am Anfang des Kapitels hat mir gut gefallen, auch wenn es schade war, dass es selbst in diesem Moment einen kurzen Augenblick der Panik gab.

    Die Nähe der beiden wird hier generell gut beschrieben. Die Stimmung war ziemlich positiv... wodurch ich gleich vermutet habe, dass bald etwas schlimmes passieren würde :|


    VIOLET – Der Morgen danach

    Die beiden haben die ganze Nacht zusammen verbracht ... ohne ihren Eltern Bescheid zu sagen. Ich kann mir kaum vorstellen, wie panisch sie gewesen sein müssen :( Und natürlich bleibt es nicht dabei; ihr Vater ist der Meinung, dass Finch nur Ärger macht. Sie haben mit seiner Mutter gesprochen und sie hat wohl von Wutanfällen erzählt, die er hat, seit er klein war. Erschreckend fand ich aber, dass seine Mutter seinen Vater alarmieren will, weil er wüsste, was zu tun sei :shock: So, wie sein Vater ihn behandelt, kann das ja nur schief gehen. Super. Gerade war ich ja recht optimistisch gestimmt, was das Buch anging, aber diese Entwicklung...

    Dass sie denkt, ihre Eltern werden ihr nie wieder vertrauen, fand ich aber heftig :shock: Klar, sie hätte sich melden sollen und ich verstehe absolut, dass sie besorgt, fassungslos und ängstlich waren, doch ein 'Fehltritt' sollte nicht das Vertrauen kosten. Hoffentlich überdramatisiert sie das.


    FINCH – Was danach kommt

    Und natürlich greift sein Vater ihn prompt an. Immerhin setzt er sich zur Wehr und sagt ihm, dass er es nie wieder tun wird, aber sein Lachen wirkte schon besorgniserregend.

    Ich fand gut, dass er sich bemüht, mit ihren Eltern zu reden und dass er "einiges" (nicht "alles", wie mir aufgefallen ist) erklären wollte, aber es ist auch klar, dass die Eltern jetzt nicht in der Stimmung sind, ihm zuzuhören. Erschreckend ist nur, dass er wirklich zu glauben scheint, nicht mehr genug Zeit zu haben, um zu warten, bis sich die Lage beruhigt. Oh je.


    FINCH – Wie man Treibsand überlebt

    Irgendwie fand ich das kurze Kapitel ein bisschen beunruhigend... er spricht von "Überlebenstraining", will in seinem Wandschrank bleiben, so lange es nötig ist. Er sagt, er dürfe nicht in Panik geraten. Das klang alles ernst und nicht gut.


    VIOLET – Die Woche danach

    Violet fällt auf, wie müde er aussieht, dass sich etwas in ihm verschlossen hat. Es ist schade, dass wir hier nicht seine Sicht auf die Dinge hatten.

    Sie schleichen umeinander herum, stehlen sich Nähe, wünschen sich, Zeit miteinander verbringen zu können... das kann nicht gut gehen. Und ich muss auch ehrlich sagen, dass es mich sehr überrascht hat, dass ihre Eltern sie einfach haben gehen lassen. War es nur für uns offensichtlich, wohin sie wirklich gehen will?

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • VIOLET – Osterferien

    Die einzelnen (kurzen) Kapitel decken jetzt größere Zeiträume ab, was heißt, dass die Zeit schneller vergeht... und da Finch meint, nicht viel Zeit zu haben, kann das nicht gut sein.

    Violet ist mit ihren Eltern in New York, macht sich aber Sorgen, weil er nicht auf ihre Nachrichten antwortet.

    Und ich kann wirklich nicht verstehen, wieso ihre Eltern glauben, sie hätten Finch erfolgreich 'vertrieben'. Können sie nicht sehen, dass Violet sich nach ihm sehnt, oder wollen sie es nicht wahrhaben?


    FINCH – 64 Tage WACH

    Ich fand seine Interaktion mit seinem Stiefbruder schön - er sieht, dass der Junge Dinge hat, die ihm verwehrt bleiben oder die er sogar gerne (gehabt) hätte, aber trotzdem ist Finch nett zu ihm.

    Sein Vater scheint ebenfalls gut gelaunt zu sein und lädt Finchs Freundin ein, er solle sie doch einmal mitbringen 8-[ Das könnte auf viele verschiedene Arten schief gehen.

    Es war irgendwie traurig, dass er sich später dauernd vorgesagt hat, dass es ihm gut geht und alles sich regeln wird. Durch die vehemente Wiederholung wurde klar, dass es ganz und gar nicht der Fall ist... dafür besorgt er Violet Blumen und das hat für ihn eine enorme Dringlichkeit, was irgendwie süß, aber irgendwie fast schon beklemmend war. Es spielt wieder in 'Ich habe nicht viel Zeit' hinein, zumindest für mich. Die Szene zwischen den beiden war trotzdem gut.


    FINCH – 65. und 66. Tag

    Er fühlt sich zu Beginn des Kapitels fehl am Platz, hat das Gefühl, nichts wirklich aufnehmen zu können. Außerdem geht er wieder auf den Glockenturm :-? Zwar liest er, aber dass ihm egal ist, ob ihn jemand sehen könnte, war nicht ermutigend - und er vergisst immer gleich, was er liest. Das heißt, es geht ihm immer schlechter. In der Pause merkt Charlie, dass etwas nicht stimmt... und er sagt Finch, dass er ihn total runterzieht. Oh je.

    Embryo spricht ihn auf bipolare Störungen und manische Depressionen an, was mir auch schon als Möglichkeit durch den Kopf gegangen ist, aber nicht hundertprozentig zu passen schien (so wie eigentlich nichts exakt zu passen schien). Finch denkt darüber nach, dass man mit dieser Diagnose in eine Schublade gesteckt wird, was auch heute leider noch so ist. Ich fand auch nicht besonders gut, dass Embryo Finch so fest gehalten hat, dass er Angst hatte, sein Arm könnte brechen. Und die Bemerkung, dass wir alle alleine in unserem Körper sind... puh.

    Am Ende gibt es dann noch eine Konfrontation, die ja kommen musste. Die gelegentliche gewalttätige Tendenz war hier wieder deutlich.


    VIOLET – 10. März

    Violet bekommt einen Anruf von Finch. Er versucht, sie von einem Ausflug zu überzeugen, doch damit hat er nicht viel Erfolg... was ich verstehen kann, ihre Argumente waren mehr als nachvollziehbar. Allerdings hat er darauf recht distanziert reagiert, er hat mit hohler Stimme gesagt, er werde alleine fahren, das sei ihm vielleicht sogar lieber. Und er erwähnt nebenbei, dass er von der Schule geflogen ist, keine große Sache :| Das alles sieht nicht gut aus.


    FINCH – 66. und 67. Tag

    Bei dem Gedanken daran, dass er verschwinden könnte oder sogar schon weg ist, empfindet er Faszination, nicht Angst. Man sieht, dass er in einer Abwärtsspirale ist; er glaubt, dass er kaputt ist, dass ihn niemand lieben kann und er nicht echt sei. Er verpasst sich den eigenen Worten zufolge selbst "einen Stempel", indem er die Krankheit diagnostiziert. Die Leere in ihm war gut dargestellt, aber trotzdem hat die Autorin es nicht richtig geschafft, dass ich mit ihm leiden konnte :-? Ging es nur mir so? Ich hatte auf jeden Fall Mitgefühl mit ihm, aber ich weiß nicht...

    Sein Zustand wird immer schlechter, er hat kaum noch Kraft, fühlt sich schwach, nimmt viele Tabletten und landet sogar im Krankenhaus. Ohhh man.


    FINCH – 71. Tag

    Er beschreibt, dass er erschöpft ist und Violet aus dem Weg geht, weil er nicht will, dass sie etwas merkt. Tatsächlich entschließt er sich aber, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, was mir sehr wichtig vorkam. Leider denkt er schnell, dass er nicht hätte kommen sollen, und auch am Ende hat er noch pessimistische Gedanken. Überraschenderweise taucht dann noch Amanda auf, womit ich nicht gerechnet hatte :shock: Wir erfahren, dass sie Bulimie hat und sich schon zwei Mal umbringen wollte. Ich erkenne, dass es eine schockierende und überraschende Enthüllung ist, aber irgendwie hat sie mich emotional nicht richtig gepackt. Das kommt mir komisch vor.


    VIOLET – 18. März

    Finch hat sich nach wie vor nicht bei ihr gemeldet, weshalb sie sich den Wagen borgen will, um zu ihm zu fahren. Ihre Mutter reagiert darauf verständlicherweise emotional, da Violet seit dem Unfall nicht mehr gefragt hat.

    Bei dem Besuch stellt Violet fest, dass seine Mutter nicht zu wissen scheint, dass er von der Schule geflogen ist... und Finch selbst erzählt ihr, es ginge ihm besser, was ich ihm keine Sekunde lang geglaubt habe. Die Szenen der beiden waren trotzdem ganz schön und man hat wieder gesehen, dass sie einander gut verstehen und dass sie gemeinsam Spaß haben.


    FINCH – 75. Tag

    Hier erfährt man einfach nur, dass er "in Trümmern" liegt, was beunruhigend ist und bestätigt, dass er Violet etwas vorgemacht hat. :|


    VIOLET – 20. März
    Amanda erzählt Violet tatsächlich von der Selbsthilfegruppe, womit ich nicht gerechnet hätte - aber sie hat recht, Violet sollte wissen, dass ihr Freund selbstmordgefährdet ist. Auch wenn ich nicht hundertprozentig glücklich damit bin, dass sie ihn "geoutet" hat... schwierig. Ich wüsste auch nicht, was ich in dieser Lage tun würde :-?

    Violet macht sich natürlich Sorgen, aber da sie ihn zuhause nicht antrifft beziehungsweise niemand sie reinlässt, kann sie wenig ausrichten. Sie hat Angst, das Thema über Nachrichten anzusprechen, weil sie denkt, er könnte sich verschließen.


    VIOLET – 21. März und danach

    Ich fand die Überraschung, die er für sie vorbereitet hat, wirklich schön, aber zugleich fühlte sich das ganze an, als wollte er Abschied von ihr nehmen...

    Sie sagt ihm, er sei der beste Freund, den sie je hatte - was ein großes Kompliment ist, da sie ihrer Schwester sehr nahe stand - doch dann fängt sie an zu weinen und erzählt ihm, dass Amanda es ihr gesagt hat. Zum Glück. Das Gespräch läuft allerdings nicht gerade gut; sie versucht ihn zu unterstützen und sagt, dass sie für ihn da ist, während er ihr klar macht, dass er gerne mit ihr tauschen würde. ER sei ein "Freak" und "abartig"; sie versucht ihm zu verdeutlichen, dass sie auch leidet, doch das geht gehörig schief und er fordert sie schließlich - kalt, was im Umgang mit ihr neu ist, oder? - dazu auf zu gehen.

    Ich war tatsächlich positiv überrascht, dass sie ihren Eltern die ganze Wahrheit gesagt hat, weil sie ihm unbedingt helfen wollte... die Arme. Denn: Finch ist nicht da. Er ist für sie nicht erreichbar. Das ist alles... gar nicht gut. Ich kann zwar keine Panik oder Sorge um ihn empfinden (da die Geschichte mich immer noch nicht richtig emotional berührt), aber es ist trotzdem nicht gut. Die Beschreibung, dass "tote Stille" in der Luft seines Zimmers liegt, kam mir schon sehr... zukunftsweisend vor. :-? Und es war traurig, dass Violet sich gefragt hat, ob sich denn sonst niemand sorgt, wenn er einfach kommt und geht.


    FINCH – 80. Tag (ein gott verd@#*mmter Weltrekord)

    Hier bekommt man wohl den besten Einblick in Finchs Inneres - er fragt sich, was er wirklich empfindet und wer er wirklich ist, weil er sich nicht sicher sein kann. Und dann meint er, er war so lange wach, wie es ging... als das Ich, das er tatsächlich mochte. Autsch.


    VIOLET – Der restliche März

    Sie bekommt vereinzelte Nachrichten. Er schreibt ihr, dass sie perfekte Tage hatten. Zugleich scheint sich außer ihr - zumindest nimmt sie es so wahr - kaum jemand Sorgen zu machen. Violet dagegen ist sehr besorgt. Und wütend, was ich gut verstehen kann - selbst wenn er häufiger verschwindet und wieder kommt, kann ich verstehen, wieso sie nicht nachvollziehen kann, dass man nicht besorgt sein kann. Sie erlebt es zum ersten Mal und ich muss sagen, dass ich auch nicht verstehe, wie man die Sorge komplett abschalten kann, trotz Gewohnheit. Auch wenn es natürlich sein kann, dass sie es nur so sieht, weil sie nicht weiß, was in den Menschen vor sich geht.

    "Und dann wird alles stumm" ist ein Kapitelende, das ... keine einzige gute Interpretationsmöglichkeit hat.


    VIOLET – April

    Sie besuchen die Stelle, an der ihre Schwester starb, und sie beschließt, über Eleanor zu reden, was ein wichtiger Schritt ist. Außerdem erfährt man, dass Finch dort wohl einen kleinen Blumengarten angelegt hat, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Man erfährt, dass sie nichts mehr von ihm gehört hat :-? Violet ist wütend, weil er sie einfach verlassen hat, und obwohl sie versucht, nach vorne zu blicken, spürt man, dass sie leidet. Ihr bleibt wirklich nichts erspart, hm? Immerhin versinkt sie nicht in einem Loch, was ich sehr positiv finde; sie geht mit Ryan aus, was ich etwas verfrüht fand, aber letztlich muss sie tun, was ihr gut tut. Ich fand toll, dass sie wieder richtig an einem Magazin arbeitet.


    VIOLET – 26. April

    Wir erfahren von Kate, dass Finch wohl noch lebt, was mich ganz ehrlich überrascht hat... da von ihm nichts mehr zu hören war dachte ich, dass wir ihn wohl nie mehr sehen würden. Stattdessen hat er sich scheinbar einmal in der Woche bei Kate oder seiner Mum gemeldet (was Violet verständlicherweise weh getan hat). Jetzt hat er aber Nachrichten geschrieben... die wie Abschied klingen, vor allem, weil sie nicht nur an seine Familie oder Violet, sondern auch an Brenda und Charlie gingen. Violet antwortet ihm, er soll bleiben, doch er reagiert nicht darauf. Bei ihm zuhause stößt sie auf eventuelle Hinweise und wird darum gebeten, nach ihm zu suchen, da sie äußert, eine Idee zu haben, wo er sein könnte.

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • VIOLET – 26. April (Teil II)

    Am Anfang hat sie Schuldgefühle und denkt, dass er ihretwegen aus seinem 'sicheren Ort' verschwunden sei :-? Das war alles andere als ihre Schuld und ich hoffe sehr, dass sie sich das nicht auflädt. Natürlich wollte sie ihm helfen.

    Sie findet sein Auto und denkt für einen Moment darüber nach, einfach wegzufahren, um nicht mit der Realität konfrontiert zu werden. Dann findet sie seine zusammengefaltete Kleidung ... dann sucht sie nach ihm, kann ihn aber nicht finden. Sie weiß schließlich mit Gewissheit, dass er fort ist - aber nicht tot, sondern in einer "anderen Welt". Sein Körper wird schließlich geborgen und sie erkennt nicht an, dass es sein Körper ist; sie betont in ihren Gedanken, dass er weiter wandert und einfach in einer anderen Welt ist. Ich muss gestehen, dass ich mir hier Sorgen um sie gemacht habe, da es ein wenig so klang, als würde sie die Realität verleugnen 8-[ Auch wenn die Vorstellung, dass er einfach weiter wandert, natürlich schön und vermutlich tröstlich ist.

    Ich muss auch sagen, dass ich am Ende des Kapitels Tränen in den Augen hatte, aber das ist tatsächlich die erste richtige emotionale Reaktion, die das Buch in mir weckt :pale:


    VIOLET – 3. Mai

    Sie beschreibt sich zu Beginn als traurig, verloren, einsam und fragt sich, ob ihr Herzschmerz immer in ihrem Spiegelbild zu erkennen sein wird. Gott, die Arme hat ihre Schwester und den Jungen, der ihr so geholfen hat, verloren...

    Ich fand interessant, dass der Tod als Unfall angesehen wurde, weil es keinen richtigen Abschiedsbrief gab. Violet macht sich Gedanken darüber, ob er sich selbst als Opfer sehen würde, da dies für sie beinhaltet, dass es keine andere Wahl gab. Und dann denkt sie, dass er ihr das doch nicht antun kann, weil er ihr doch beigebracht hat, nach vorne zu schauen.

    Ihre Gedanken am Ende verraten ihr Gefühlschaos; da ist Hass, Schuld, Liebe, Reue. Die Mischung kommt mir sehr realistisch vor.


    VIOLET – Die ersten drei Wochen im Mai

    Sie nimmt die Trauer der Schule als Heuchelei wahr, was es... irgendwie auch ist. Im Leben hatte keiner von ihnen positive Gefühle für Finch und jetzt, da er tot ist, bereuen sie es. Brenda hat leider recht, wenn sie sagt, dass es für Finch selbst "zu wenig und zu spät" ist.

    Mr. Embry versucht dann, Violet beizustehen, doch ich fand es schon ... fragwürdig, dass er Finch als gut, aber "verkorkst" bezeichnet hat.

    Violets Leid ist auf jeden Fall gut dargestellt.


    VIOLET – Die restlichen Wanderungen Nr. 1 und 2
    Ich fand es sehr bittersüß, dass sie die Orte besucht hat, zu denen er noch wollte - und dass sie dann festgestellt hat, dass er sogar schon an einem der Orte gewesen war. Und ich fand es unglaublich wichtig, dass sie zu ihren Eltern gesagt hat, dass sie über ihre Schwester reden müssen, weil sie ihr Leben nicht vergessen will. Ich kann sehr gut verstehen, dass sie die Stimme von Eleanor nicht vergessen will :( Aber auch, dass sie betont, wie wichtig Finch für sie war, fand ich bedeutsam - genau wie ihre Aussage, dass man nicht ändern könne, was passiert ist.


    VIOLET – Die restlichen Wanderungen Nr. 3 und 4

    Sie will ihr Projekt unbedingt beenden und macht sogar Fotos, um die Erinnerung zu bewahren, was ich auch wieder bittersüß fand. Sie sammelt auf jeden Fall wichtige Erinnerungen.

    Dass er einen neuen Ort ausgesucht hat, klingt interessant...


    VIOLET – Die letzte Wanderung

    Er war an einem Ort für "müde Wanderer" und hat dort einen Umschlag für Violet hinterlassen - was zeigt, dass er sich sicher war, dass sie dorthin gehen würde. Und die Worte, die er ihr hinterlassen hat, sind schon schön und zeigen, wie viel sie ihm bedeutet hat. Das hat sie wohl gebraucht und die Botschaft, worum es eigentlich ging, fand ich auch gelungen und passend zur Geschichte.


    VIOLET – 20. Juni

    Wir erfahren, dass Violet einen Nachruf für Finch geschrieben hat, der hervorhebt, dass er gelebt hat - was für ihn, der auf keinen Fall SCHLAFEN wollte, wohl sehr wichtig wäre. Und es ist gut, dass sie einen guten Tag hat, in die Zukunft blickt und viele Möglichkeiten sehen kann. Ich verstehe, wieso es ein hoffnungsvolles Ende ist und ich gönne es Violet absolut, aber... es kam mir irgendwie zu abrupt, wenn ihr versteht, was ich meine? Obwohl das Thema 'nach vorne blicken' absolut passt :-k


    Wie ich das Buch jetzt bewerten soll, weiß ich gar nicht... ?( Spontan würde ich zu 3 Sternen tendieren, aber eine schlechtere Bewertung könnte ich auch begründen. Ich muss das Ende erst noch ein bisschen sacken lassen.

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • Ich habe das Buch jetzt ein bisschen sacken lassen und meine Meinung ausformuliert. Bei der Bewertung bin ich bei den :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: geblieben, aber auch nur knapp. Es ist wirklich schade, dass das Buch uns alle nicht so richtig überzeugen konnte, Fabiane  pralaya - aber trotzdem fand ich die Leserunde schön und sie hat mir auf jeden Fall dabei geholfen, das Buch zu beenden :friends:

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

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