Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Carl Spitteler - Erzähler, Denker, Redner...

Carl Spitteler: Erzähler, Denker, Redner

3 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Nagel & Kimche

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 450

ISBN: 9783312011223

Termin: Neuerscheinung März 2019

  • Autor: Carl Spitteler
    Titel: Carl Spitteler: Erzähler, Denker, Redner...
    Seiten: 472
    Verlag: Nagel & Kimche
    ISBN: 9783312011223


    Der Autor:
    Carl Friedrich Georg Spitteler, geboren am 24. April 1845 in Liestal und am 29. Dezember 1924 in Luzern gestorben, war ein Schweizer Dichter und Schriftsteller. 1919 erhielt er für sein Versepos «Olympischer Frühling» den Literaturnobelpreis.


    Inhalt (Klappentext):
    2019 jährt sich die Verleihung des Nobelpreises für Literatur an den Schweizer Autor Carl Spitteler zum hundertsten Mal – willkommener Anlass, an den vielseitigen Erzähler und seine noble Gesinnung zu erinnern und sich mit seinem vielseitigen Werk zu befassen. Anhand eines Querschnitts und kundiger Einleitungen machen die Herausgeber Stefanie Leuenberger, Philipp Theisohn und Peter von Matt das Denken und Wirken dieses herausragenden Mannes zugänglich und vergegenwärtigen ihn als streitbaren, vernunftbetonten Individualisten – Meilenstein der Schweizer Moderne von überraschender Aktualität.


    Meinung:
    Der Verlag Nagel & Kimche hat zum 100jährigen Jubiläum der Verleihung des Nobelpreises der Literatur an Carl Spitteler, eine sehr gelungene Werksübersicht des Schweizer Schriftstellers erstellt. Mehrere Kurzgeschichten, der Roman «Imago», über 40 Seiten Gedichte, bzw Auszüge aus seinen Versepen, ca 90 Seiten Reden (u.a. seine Rede zum hundertsten Geburtstag Gottfried Kellers, oder über den Gotthard, den Tunnel und die «Entweihung» der Alpen) und natürlich die politischen Texte, allen voran «Unser Schweizer Standpunkt», mit der er die Neutralität der Schweiz zum Ersten Weltkrieg begründete, und mithalf das vielsprachige Land zu einen. Eine wirklich sehr gute Sammlung, um einen umfassenden Überblick über Spittelers Werk zu bekommen, nachdem seine Texte heutzutage eher schwer erhältlich sind... Insofern: sehr empfehlenswert.
    Abzüge gibt es daher nicht etwa für die Aufmachung, sondern tatsächlich kann ich mit Spittelers Texten wenig anfangen. Die Kurzgeschichten war so lala, der Roman «Imago» war zäh, lediglich seine Reden und politischen Texte fand ich spannend. Diese Texte, sozusagen aus dem Feuilleton, zeigen einen interessanten, sympathischen Menschen, einen guten Beobachter, der intelligent formuliert. Aber um seine fiktionalen Texte mache ich zukünftig einen weiten Bogen.