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Thomas Pregel - Am Ende wird einer die Nerven verlieren

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Am Ende wird einer die Nerven verlieren

4|1)

Verlag: Größenwahn Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 300

ISBN: 9783957712448

Termin: März 2019

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  • Vielen Dank an den Größenwahn-Verlag für das kostenlose, 220-seitige Rezensionsexemplar. Es hat mir großen Spaß gemacht, diesen Krimi lesen zu dürfen. (Vorsicht: Seitenanzahl wird mit 300 angegeben, es sind aber nur 220)


    Cover und Layout
    Anfangs sah ich nur Küher auf einer grünen Wiese. Der Groschen ist bei mir erst nach dem dritten Kapitel gefallen. Die Kühe stehen für das Ermittler-Trio, also drei Bullen. Sehr komisch - ha ha ha! Angenehm aufgefallen ist mir der ordentliche Druck und die übersichtliche Gliederung. Der Autor verzichtet auf eine Danksagung, was ich persönlich ganz ok finde. Man kennt die Leute ja eh nicht.
    Seitenanzahl wird mit 300 angegeben, sind aber in Wahrheit nur 220 und reiner Lesespaß findet nur auf 202 Seiten statt.


    Inhalt
    Es wird ein Briefbombenanschlags auf den Möbelfabrikanten Frings aus Trappenkamp verübt. Die Dienststelle in Bad Segeberg kann den Fall alleine nicht lösen, weshalb die Neumünsteraner zu Hilfe geholt werden. Arnstedt und Freiwald treffen am Tatort auf Oberkommissarin Monika Gutbrodt. Der Krimi ist in drei Teile gegliedert: Gelber, Orangener (orangefarbener Alarm?) und Roter Alarm - wodurch Spannung erzeugt wird und sich zügig lesen lässt. Der Klappentext verspricht zwar noch weitere Gauner, aber die erscheinen nur am Rande und spielen eine untergeordnete Rolle.


    Meine Meinung
    Mit "Am Ende wird einer die Nerven verlieren" hat der Autor Thomas Pregel einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen, teilweise überraschenden, bodenständigen Krimi abgeliefert, der mit gerade mal einem Dutzend Figuren auskommt und den ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann. Der Lokalkolorit kommt zwar etwas kurz, was aber der spannenden Handlung keinen Abbruch tut, dagegen kommt die Mentalität der Schleswig-Holsteiner sowie die Hochsommer-Hitze gut zur Geltung. Der Schreibstil ist dem Genre angemessen, fließend und wortgewandt, der Spannungsbogen wird bis zum Ende aufrecht erhalten und die unterschiedlichen Charaktere sind sympathisch ausgearbeitet. Vor meinem geistigen Auge spielte sich sehr wohl eine originelle Szenerie ab. Besonders gut gefällt mir der mürrische Kommissar und der etwas Hormon gesteuerte Daniel. Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten. Besonders zu Beginn wurde ich sehr neugierig, da haben mir die parallel laufenden Erzählstränge gefallen, so dass ich mitraten und mitfiebern konnte.


    Das soll jetzt nicht abwertend klingen, aber wie sagt man so schön? Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen.


    Der Autor ist 1977 in Bad-Segeberg geboren, lebt heute in Berlin und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Den Größenwahn-Verlag werde ich auf jeden Fall im Auge behalten, weil er - wie der Name schon sagt - ein etwas anderer Verlag zu sein scheint.


    Ein Besuch lohnt sich: https://www.thomaspregel.de

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Am Ende wird einer die Nerven verlieren“ zu „Thomas Pregel - Am Ende wird einer die Nerven verlieren“ geändert.

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