Jochen Till - Zu gut für die Hölle

  • Buchdetails

    Titel: Luzifer junior: Zu gut für die Hölle


    Band 1 der

    Verlag: Loewe

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 224

    ISBN: 9783785583661

    Termin: März 2017

  • Bewertung

    4.6 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    91,7% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Luzifer junior: Zu gut für die Hölle"

    Ein Teufel in der Schule - der Comic-Roman um den Höllensohn Luzifer bietet Lesespaß und viel Grund zum lauthals lachen für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren. Zahlreiche humorvolle Bilder illustrieren Luzifers Abenteuer in der Hölle und im strengen Jungeninternat. Wer Gregs Tagebuch mag, wird Luzifer junior lieben! Luzifer junior lebt als Sohn des Teufels in der Hölle und soll den 'Laden' einmal übernehmen. Pech nur, dass sein Papa findet, Luzie sei für den Job noch viel zu lieb. Prompt schickt er ihn zum Praktikum auf die Erde. Denn wo bitte schön kann man das Bösesein besser lernen, als bei den Menschen? So landet Luzie im Sankt-Fidibus-Institut für Knaben. Da soll er sich bei Torben und seiner Bande abgucken, wie man so richtig fies und gemein sein kann. Die Frage ist nur, ob Luzie das überhaupt will! Mehr Infos zum Buch unter:
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  • Band 1 der "Luzifer junior" Reihe.


    Ein typischer Tag in der Hölle. Luzie, Sohn des Teufels, mischt sich mal wieder in die Bestrafungspläne seines Vaters ein. Nachdem er den Metallica-Fans die Bedröhnung durch Volksmusik erspart, reisst seinem Vater der Geduldsfaden. Luzie hat kein natürliches Talent zum Bösesein und wird allmählich zur Bedrohung für Papa, der ständig befürchtet, dass der "CEO" von diesem Unfug hört und ihn bestrafen wird. Bei der nächsten "Tiemvermietung" (O-Ton Dämon Cornibus) hat Onkel Gabriel die rettende Idee: ein Schuljahr in einem Internat für schwererziehbare Jungen oben auf der Erde. Wer dort nicht Hinterlist und Bosheit lernt, wird sie nie meistern.


    Luzie ist entsetzt: Schule kennt er nur als Folter für Reality-TV-Darsteller in Abteilung 63. Als er sich das einmal ansah, hielt er keine 2 Minuten durch. Ein Folterknecht fesselte die Seelen auf Stühle und zwang sie zum Lernen total unnützen Zeugs.


    Luzifer senior jedoch ist begeistert. Gesagt, getan und so begleitet Gabriel Luzie an die Erdoberfläche und verlässt ihn vor dem Eingangstor der "St Fidibus Ganzheitlichen Schule für Knaben". Aber nicht, bevor er Luzie noch nostalgisch von Schokolade vorschwärmt und ihm 12000 Euro mitgibt.


    Innerhalb der ersten Stunde an der neuen Schule macht Luzie Bekanntschaft mit der Verletzbarkeit der Menschen und quält sich durch Heulattacken, Atemnot, Seitenstechen, Schweissausbrüche und Rückenschmerzen. Damit nicht genug, wird es schnell noch schlimmer. Bei seinem ersten Kontakt mit einem Lehrbuch schneidet er sich am Papier und sieht zum ersten Mal im Leben sein eigenes Blut. Natürlich hatte er schon viele blutverschmierte Menschen in der Hölle ankommen sehen, die zuvor an ihren Blutungen gestorben waren. Für Luzie steht fest, dass er nun auch sterben muss. Er steigert sich so sehr in seine Panik hinein, dass ihm schwarz vor Augen wird. Egal was er macht, er fällt immer auf.


    So auch dem fiesen 8-Klässler Torben Goldreich und seiner Bande. "Fies" klingt gut - Luzie setzt nun alles daran, Teil von Torbens Bande zu werden und Arglist zu lernen.


    Meine Meinung:

    Dieser Reihenauftakt ist kurzweilig geschrieben und erzählt verschmitzt und ohne erhobenen Zeigefinger davon, warum es gut ist, moralisch zu handeln und dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Im Mittelpunkt stehen zudem Luzies Freundschaft mit Aaron, Gustav und Lilly, die sein Leben bereichern, und für die er es (mitunter unfreiwillig) mit Fieslingen und seinem Vater aufnimmt.

    Mir gefielen nicht nur die Charaktere, sondern auch die sympathischen Illustrationen. Ein gelungener Reihenauftakt, dessen Protagonisten in den Folgebänden sicher noch detaillierter beschrieben werden. Ich bin sehr gespannt, welche Abenteuer Luzie & Co. noch erleben wird.


    Eine ideale Alternative zu Comic-Romanen für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren, die nicht komplett auf bebilderte Kinderbücher verzichten wollen.

    She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
    - Jane Austen "Pride and prejudice" - +

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