Frank Hinz - Die Geschichte der Prinzessin

Affiliate-/Werbelink

Die Geschichte der Prinzessin

(0)

Bindung: E-Book

Seitenzahl: 185

ASIN: B07PPC9293

Termin: März 2019

Anzeige

  • In diesem Buch erfahrt ihr, wie die Prinzessin aus meinem Buch „Pauline“, zur dem wurde was sie ist. Dieses Buch ist ein selbständiger Titel und setzt nicht voraus das ihr „Pauline“ gelesen habt. Es erzählt vom Leben eines Mädchens, das seine Mutter im Alter von 16 Jahren verliert. Erst kurz vor dem Tod dieser, erfährt sie, dass ihr Stiefvater eigentlich der Sklave ihrer Mutter ist. Beschützt aufgewachsen, sieht sie sich einer Welt, aus Lust und hemmungsloser Liebe gegenüber. Auf einmal dreht sich alles, in ihrem Leben, nur noch um die schönste Sache der Welt. Genau zu dem Zeitpunkt, als sie ihre Mutter am meisten braucht, erleidet diese ihren Unfall. Ob und wie sie damit weiterleben kann, lest selbst.

    Soweit der Text bei Amazon. Durch den Erfolg von Pauline und dem positiven Rückmeldungen angestachelt habe ich dieses Buch geschrieben. Bei der Handlung geht es nicht nur um das Thema Liebe sondern auch um den Verlust der Mutter. Mit 16 Jahren keine leichte Aufgabe und sie schaft es auch nur mit Unterstützung. Ein kleiner Auszug aus den Buch. Sie wird abgeholt und zu einen Hubschrauber gebracht weil die Mutter einen Unfall hat.



    „Ihr müsst sofort aufstehen!“ Sagt sie, völlig außer Atem. „Kathy, hilf ihr bitte packen und
    dann sofort runter, der Hubschrauber ist in 10 Minuten da.“

    Fragendsehen wir sie an und haben eigentlich keinen Bock auf Hektik.

    „Mama wasist denn los? Wozu der Hubschrauber?“ Kathy war auch genervt und wollte wissen
    was los ist.

    „Oh entschuldigt, ihr wisst es ja nicht. Deine Mama hatte einen schweren Unfall und ein gewisser Jon
    schickt dir einen Hubschrauber, der dich nach Vegas fliegen soll. Bitte beeilt
    euch, der müsste jeden Moment, bei uns am Haupthaus, landen. Du kannst auch
    alles hierlassen und es später abholen. Ja, so machen wir das. Los zieht euch
    an und dann runter.“ Besorgt, schaut sie mich an.

    „Was für ein Unfall? Wie geht es ihr und was ist mit Jon?“ Geschockt stehe ich da und
    weis nicht, was ich machen soll.

    „Ich habe keine Ahnung! Das Krankenhaus hat nur angerufen und das von Jon ausgerichtet.
    Komm Kindchen, zieh dir was an und wir fahren. Vielleicht hat der Pilot ja mehr
    Informationen. Sie liegen wohl beide in demselben Krankenhaus und es muss sie
    böse erwischt haben.“ Dabei hilft sie mir mich anzuziehen und führt mich zur Leiter.

    Ich setze mich automatisch in den Geländewagen und sie fährt mit Vollgas zurück zum Haupthaus.

    Dort steht schon ein Hubschrauber bereit und ich werde einfach in den gesetzt. Ohne Tschüss und
    Umarmung, fliegen wir los. Was ist mit Mama, geht es mir durch den Kopf. Der
    Pilot hat auch keine Informationen und sagt nur, dass er den Auftrag hat, mich zu
    einem Flieger zu bringen. Dort würde ich wohl alles erfahren und eine Pia würde
    wohl warten. Pia war da und das beruhigte mich etwas. Mit einer Atemberaubenden
    Geschwindigkeit flogen wir nach Vegas und in mir baute sich eine böse Vorahnung
    auf. Ängstlich sehe ich die Landschaft unter uns dahingleiten. Nach zwanzig Minuten
    landen wir auf einen Flughafen. Wir landen neben einen dieser teuren Privatjets.
    Ich steige um und kaum das ich drinsitze, heben wir ab. Eine nette junge Dame
    bringt mir was zu essen. Ich lehne es ab.

    „Hörzu Kleine, ich verstehe das du jetzt kein Hunger hast, aber du musst was essen. Wer weiß, wann
    du wieder Zeit dafür hast. Bitte iss was und wenn es auch nur ein bisschen ist.“
    Sie sieht mich bittend an.

    „Wissensie was passiert ist?“ Fragend sehe ich sie an.

    „Nein, die haben uns aus der Bereitschaft geholt und gesagt wir sollen dich hier aufnehmen.
    Am nächsten Flughafen wartet ein Hubschrauber,der dich zum Krankenhaus bringt. Soll ich bei dir bleiben?“ Fragt sie und
    schaut mich dabei mitleidig an.

    „Ja bitte, das wäre schön.“ Sage ich und stochere in meinen Essen rum. „Kann ich jemanden anrufen?“

    „Natürlich, warte ich hol das Telefon.“ Kurze Zeit später wähle ich die Nummer von Pia. Ich
    bin froh das sie die mir gegeben hat, bevor ich von Vegas weggeflogen bin.

    „Jetzt nicht verdammt.“ Hör ich sie sagen und breche in Tränen aus. „Prinzessin, bist
    du das?“

    „Ja, ich bins.“ Sage ich, mit viel Mühe.

    „Wo bist du?“ Fragt Pia kurz und bündig.

    „Keine Ahnung, in einem Flugzeug.“ Die junge Frau zeigt mir, dass wir in einer halben Stunde da
    sind. „Wir sind in einer halben Stunde da, glaube ich.“

    „Das ist gut. Das ist sogar sehr gut. Da steht schon ein Hubschrauber und ich warte hier
    auf dich. Du bist nicht allein Schatz, wir warten auf dich. Ich muss rein, die
    wollen was von mir. Bis gleich.“ Pia legt auf, bevor ich noch was fragen kann.

    Mir war jetzt klar, dass es was Schlimmes sein muss. Ich heulte einfach los, wurde aber
    von der Frau in die Arme genommen. Sie streichelt mir den Rücken und sagt immer
    wieder. „Das wird schon nicht so schlimm sein.“ oder „Komm lass es raus, das
    hilft.“

    Nach der Landung, wieder in den Hubschrauber der mich ins Krankenhaus zu Mama und Jon
    bringt. Von weiten sehe ich den Landeplatz des Krankenhauses. Ich sehe aber
    auch Pia, die an einer Wand kauert und weint. Bei ihr ist ihre Mama und die hält
    sie fest, als sie dem Hubschrauber entgegen gehen will. Ich klettre aus dem Hubschrauber
    und der hebt gleich wieder ab. Pias Mama lässt sie los und ich kann ihr ansehen,
    dass sie auch geweint hat. Pia kommt zu mir gerannt und nimmt mich in die Arme.

    „Sie hat es nicht geschafft. Die Verbrennungen waren einfach zu stark. Sie hat es nicht
    geschafft.“ Mehr sagt sie nicht und in mir bricht eine Welt zusammen. Für mein Hirn
    ist das zu viel und ich breche zusammen. Mein Körper nimmt mich aus der Situation
    raus und ich werde ohnmächtig. In einem Krankenzimmer komme ich wieder zu mir. Pia liegt bei mir im Bett und weint leise.

    „Was ist passiert?“ Frage, ich leise.

    „Sie hatten einen Unfall. Ihnen ist seitlich ein Laster ins Auto gerast. Sie haben ihn wohl
    übersehen und der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Ihr Auto hat
    Feuer gefangen, aber sie konnte nicht mehr raus. Die Ärzte meinen auch, mit den
    inneren Verletzungen wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sie gestorben
    wäre. Jon saß neben ihr und sie versuchen ihn zu retten. Ihn hat es aus dem
    Wagen geschleudert und sie wissen noch nicht ob er es schafft. Die haben ihn
    fünf Stunden operiert und jetzt können sie nur noch abwarten, ob es sein Körper
    schafft. Sie wollten dir ein Geschenk kaufen fahren. Sie wollten heute wieder zurückfliegen
    und haben sich auf dich gefreut.“ Das alles sagt sie unter Tränen und mir wird
    klar, dass ich Mama nie wiedersehen werde. Wir halten uns in den Armen und
    weinen. Nach einer gefühlten Ewigkeit schau ich sie an und frage.

    „Wo liegt Jon?“ Ich weis, dass ich jetzt zu ihm muss. Ich will ihn nicht auch noch verlieren.

    „Auf der Intensiv liegt er.“ Ich schiebe sie weg und stehe auf. Fragt nicht, woher ich
    die Kraft genommen habe, ich habe keine Ahnung.

    „Kommst du mit oder soll ich allein gehen?“ fragend sehe ich sie an. Sie kommt natürlich
    mit und so gehen wir Hand in Hand zu Jon. Der Anblick, der uns erwartet, treibt
    mir wieder die Tränen ins Gesicht. Durch ein Fenster können wir ihn liegen sehen.
    Er hat überall Binden und Schläuche, die in seinen Mund gehen. Um ihn herum
    stehen ganz viele Geräte und das alles macht mir Angst.

    „Bist du seine Prinzessin?“ Höre ich jemanden neben mir fragen.

    „Ja, das bin ich!“ Antworte ich und dreh mich zu der Stimme um. Vor mir steht ein Mann in
    OP Klamotten und sieht mich aufmunternd an. Kurz endschlossen nimmt er mich in
    seine Arme und streichelt mir den Kopf.

    „Ich kann dir versprechen, dass er wieder wird. Er ist ein Kämpfer und wir haben ihn nur
    in ein künstliches Koma versetzt, damit er schneller wieder gesund wird. Leider
    konnten wir für deine Mama nichts mehr tun, ihre Verletzungen waren einfach zu schwer.“
    Ich lege meine Arme um den Arzt. „Sie hatte einfach zu viele und zu große
    Verbrennungen. Möchtest du zu ihm?“ Er sieht mich an.


    Ich hoffe euch neugierig gemacht zu haben und wünsche viel Spaß beim lesen.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Frank Hinz - "Die Geschichte der Prinzessin"“ zu „Frank Hinz - Die Geschichte der Prinzessin“ geändert.

Anzeige