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Veronika Bärenfänger - Rex Sanders

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Rex Sanders

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Bindung: E-Book

Seitenzahl: 327

ASIN: B07FYVQS7V

Termin: Juli 2018

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  • Rex Sanders“ ist das dritte Buch von Veronika Bärenfänger, mit den Büchern „Die dritte Generation – Norden“ und „Die dritte Generation – Süden“ als Vorgänger. Es befasst sich mit der Lebensgeschichte des Meschun Rex Sanders, der einzig für den Krieg geschaffen wurde. Das Buch stellt einen eigenständigen Roman dar und kann daher ohne Vorkenntnisse der anderen Teile gelesen werden.



    Für mich war es das erste Buch der Autorin, auf die ich über ihre Kurzgeschichte in der Anthologie „Geträumte Welten“ aufmerksam wurde. Da mich ihre Kurzgeschichte sehr angesprochen hat, habe ich sehr gespannt Rex’ Geschichte gelesen.



    Mit „Rex Sanders“ wird man in eine finstere und kriegsbeherrschte Welt entführt. Die Länder Calabandrien, Rex’ Heimat, und Lendor führen verbittert Krieg. Calabandrien hat Kinder geschaffen, von einer Frau geboren, dennoch Produkt aus dem Labor. Ein Meschun erinnert an eine Mischung aus Mensch und Maschine, die einen Chip in ihrem Kopf haben, der sie stets kontrollieren soll. Mächtige und brutale Fähigkeiten hat Rex und wird mit 10 Jahren auf eine Militärschule für Meschun entsendet, wo er ausgebildet wird und auf den Krieg vorbereitet.



    Das Besondere an diesem Buch war für mich gleichermaßen eine kleine Schwäche in dieser Geschichte. Dadurch dass Veronika eine ganze Lebensgeschichte spannend und mitreißend erzählt, versteht man, was ein Meschun wirklich ist und wie viele innere Konflikte - zwischen Kriegsmaschine auf der einen Seite und menschliche Gefühle auf der anderen – in Rex ablaufen. Ein großes Thema dabei auch die komplizierte Art eines Meschun zu lieben. Verschiedene Frauen, sowohl Mensch als auch Meschun spielen dabei eine große Rolle in seinem Leben. Gerade die vielen kleinen Geschichten und interessanten Charaktere, der stetige Drang wissen zu wollen, wie es jetzt weiter geht, haben mir an diesem Buch ganz besonders gefallen. Es war spannend in seiner gesamten Erzählung, mit Momenten der Liebe, der Verzweiflung und der Grausamkeit.



    Dennoch haben die großen Zeitsprünge hier und da zwangsläufig die Details der Geschehnisse etwas abkürzen müssen. In einigen Szenen hätte ich mir als Leser gern etwas mehr Zeit gewünscht und dies ist für mich die kleine Schwäche des sonst spannenden Buches.



    Es war für mich mal etwas völlig anderes, eine spannende und raue Welt, von der es noch eine ganze Menge zu lesen gibt. Rex ist mir sehr sympathisch geworden und um sein raues Leben ist er nicht zu beneiden.



    Für mich ein solides Buchen mit Stärken und Schwächen, für jeden zu empfehlen, der raue, dystopische Welten mag. Mir jedenfalls hat es großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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