BBC - Doctor Who: The Missy Chronicles

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Doctor Who: The Missy Chronicles

3.5|1)

Verlag: PENGUIN GROUP (UK)

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 224

ISBN: 9781785943232

Termin: Februar 2018

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Dies ist eine Kurzgeschichtensammlung über Doctor Whos “Moriaty”, dem Master in seiner neuen, nun weiblichen Form. Sie wurden geschrieben von James Goss, Cavan Scott, Paul Magrs, Peter Anghelides, Jacqueline Rayner und Richard Dinnick.


    Dismemberment (James Goss)


    Das Scroundels ist ein Gentlemen-Club in London mit überaus fragwürdigem Klient, weswegen es nicht weiter verwundern kann, dass der Master seit dessen Eröffnung in all seinen Gestalten ein gern gesehener Gast dort gewesen ist. Doch nun ist er Missy und die Clubregeln erlauben keine Frauen auf dem Gelände, was Missy sehr handgreiflich klargemacht wird. Das lässt die Gute natürlich nicht auf sich sitzen.


    Lords and Masters (Cavan Scott)


    Die beiden abtrünnigen Zeitherren werden von Gallifrey aus immer im Auge behalten und wieder und wieder hat sich der Doctor in Umständen befunden, in denen er mehr oder weniger gezwungen wurde, einen Auftrag für seine Landsleute zu erfüllen – in der Regel eine Art von Auftrag, den er von sich aus ausgeführt hätte, hätte er zuvor davon gewusst. Doch nun ist der Doctor nicht erreichbar und so schicken die Zeitherren eine junge Dame zum Master, damit er diesmal einen Auftrag erfüllt – und zwar in einer Art und Weise, die dem Doctor eventuell nicht gefallen würde. Um den Master bzw. Missy zu motivieren, nehmen, nehmen sie das Auge der Harmonie, die Energiequelle der TARDIS mit direkter Verbindung nach Gallifrey als Geisel.


    So ist Missy gezwungen, eine sehr ungewöhnliche Unregelmäßigkeit im Zeitstrom zu untersuchen – und einen Weg in die Unabhängigkeit zu finden.


    Teddy Sparkles Must Die (Paul Magrs)


    Missy sieht ein wenig wie Mary Poppins aus und in dieser Geschichte wird sie tatsächlich das Kindermädchen einer Gruppe von Geschwistern im Viktorianischen England, in deren Haushalt außerdem noch ein Goldglitter behafteter Teddy namens Sparkle ist. Und ihre Ambitionen in ihrer neuen Stellung reichen deutlich weiter als die einer anderen mit ihrem Regenschirm durch die Luft reisenden Nanny, zu der gerade ein neuer Film gedreht worden ist. Und die sie sehr nervt.


    The Liar, the Glitch and the War Zone (Peter Anghelides)


    Venedig ist immer eine Reise wert, aber das ihre TARDIS schwer beschädigt in einer Basilika landet ist nun nicht wirklich in Missys Sinne – insbesondere, weil ihr Aufenthalt ziemlich lang sein wird, bevor sie alle Reparaturen durchgeführt hat. Und dann stiehlt ein junger italienischer Dieb auch noch einen wichtigen Teil der TARDIS und verschwindet durch einen Zeitriss in der Vergangenheit. Nun muss Missy mit der Schwester des Diebes einen Weg finden, ihn – und insbesondere das fragliche Bauteil – zurück zu bekommen.


    Girl Power! (Jacqueline Rayner)


    Wir befinden uns in der Capaldi-Doctor-Zeit und Nardole kümmert sich um die gefangene Missy und schickt dem Doctor regelmäßig ihre Anfragen für irgendwelche Dinge – und zu Nardoles großer Beunruhigung gewährt der Doctor eine ganze Menge davon. Schließlich befinden sich unter den Bestellungen auch einige „Extra“-Smartphones, mit denen man durch die Zeit telefonieren kann. Und die Gesprächspartner, die sich Missy dort sucht machen Nardole große Sorgen – und den Doctor überaus neugierig.


    Vollständig im Textnachrichtenformat geschrieben, was ein wenig nervig sein kann, doch dafür ist die Geschichte nicht lang genug.


    Alit in Underland (Richard Dinnick)


    Im großen Kampf gegen die Cybermen sind Missy und ihr vorheriges Selbst aufeinander getroffen und versuchen einen gemeinsamen Plan auszuführen. Doch für die ebenfalls anwesende Alit scheint es enorme Uneinigkeiten zwischen den Beiden zu geben, was angesichts der näher kommenden silbernen Horde nun nicht gerade beruhigend ist. Kann man Missy in Begleitung dieses Mannes überhaupt trauen? Und dem Cybermen, den sie unterworfen zu haben scheint?


    Die Banalität des Bösen – dieser Gedanke ging mir in der dritten Geschichte durch den Kopf (und danach immer wieder), weil Missys Pläne und Impulse oft einfach kindisch wirken und auch nicht wirklich tiefschürfend. Insofern wäre es nicht unbedingt bedauernswert, wenn es bei dieser einen Sammlung bleiben würde. Aber so ist das Ganze schon einigermaßen unterhaltend.

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