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Clare Mackintosh - Deine letzte Lüge / Let Me Lie

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Deine letzte Lüge

3.7|3)

Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 464

ISBN: 9783404177035

Termin: Januar 2019

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  • Inhalt

    Annas Eltern nehmen sich beide das Leben, am gleichen Ort mit einem halben Jahr Abstand. Ein Jahr später erhält sie eine mysteriöse Nachricht und fängt an der ganzen Sache nachzugehen. Dabei macht sie eine unglaubliche Entdeckung…


    Meinung:

    Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, so dass ich das Buch sehr flüssig lesen konnte. Durch die steigende Spannung wollte ich auch unbedingt wissen wie es weiter geht.

    Die Geschichte ist toll aufgebaut und hat für viele Spekulationen gesorgt.

    Anna verhält sich aus meiner Sicht authentisch, denn es ist wirklich sehr ungewöhnlich, dass beide Elternteile Selbstmord begehen.

    Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen, denn ich habe an diversen Stellen gerätselt, und wollte schnell weiter lesen. Sie bringt viele Personen mit ins Spiel und irgendwie kann man keiner so recht trauen.


    Anfangs war ich mir nicht sicher, ob dies ein Psychothriller ist, aber je länger ich darüber nachdenke, umso sicherer bin ich mir, dass es genau das ist.


    Fazit:

    Ein ganz besonderer Psychothriller, der ein großes Familiendrama versteckt.

    1. (Ø)

      Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)


    SuB: 65 Print / 94 Ebooks


    2019

    :study: 25 / 5342


    2018
    :study: 38 / 13265 (abgebrochen 5)

    2017
    :study: 16 / 7571 (abgebrochen: 2)
    2016
    :study: 29 / 7832
    2015
    :study: 40 / 8916 (abgebrochen: 1)

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Clare Meckintosh - Deine letzte Lüge“ zu „Clare Mackintosh - Deine letzte Lüge / Let Me Lie“ geändert.
  • Danke für die Rezension Tiniii ,das klingt ziemlich spannend! Ich habe das Buch gleich mal relativ günstig als eBook gekauft.

  • Zäher Start...dann aber!


    Anna ist gerade Mutter geworden und ihre Eltern fehlen ihr in dieser besonderen Lebenssituation an allen Ecken und Enden. Mutter Caroline hatte ein Jahr zuvor, kurz vor Weihnachten, Selbstmord verübt. Genau an der gleichen Stelle wie Annas Vater Tom sieben Monate zuvor. Nun, am Jahrestag des Todes ihrer Mutter, bekommt Anna eine Karte mit einer geheimnisvollen Botschaft. Diese Karte bestätigt Annas Verdacht, dass ihre Eltern ermordet wurden.


    Mir hat Anna unheimlich leid getan. Was sie durchmacht, muss schrecklich sein. Nicht zu wissen, weshalb die Eltern, und dies kurz nacheinander, sich umgebracht haben, ist absolut verstörend. Diese Gefühle wurden von der Autorin sehr gut ausgearbeitet. Was allerdings die Geschichte zu Beginn sehr gefühlsbetont und damit etwas träge macht. Erst nach einem Drittel des Buches kommt Spannung auf. Denn man fragt sich, was genau mit Tom und Caroline geschehen ist. Der Plot hat mir an und für sich gut gefallen, wenn er auch etwas überkonstruiert wirkt. Leider muss ich meine Erklärung dazu spoilern. Nur so viel dazu: Die Gründe für den Verlust der Eltern war mir zu weit hergeholt. War vielleicht auch etwas zu viel Drama, da Caroline und Tom verschiedene Gründe gehabt haben, zu sterben. Multipliziert, wirkt das dann genau ein wenig zu viel.

    Kurzzeitig hatte ich Angst, dass die Story ins Esoterische / Uebersinnliche abrutscht. Dem war zum Glück nicht so. Der Hauptanteil der Geschichte wird aus der Sicht von Anna erzählt. Kurze Kapitel, die eingeschoben wurden, aus der Sicht von zwei anderen Figuren. Oft fliessen in den Passagen, in denen Anna im Mittelpunkt steht, Gedanken und Handlung der Gegenwart mit Erinnerungen an die Vergangenheit ineinander. Was die Story leicht wirr macht. Und dann kommt auch noch Murray Mackenzie, ein pensionierter Ermittler der Sussex Police, zu Wort. Da werden die Probleme mit Ehefrau Sarah, die psychisch krank und mehr oder weniger hospitalisiert ist, beschrieben. Komischerweise bespricht Murray mit der kranken Sarah seinen Fall. Normalerweise mag ich das nicht so, wenn Privates der Ermittler so ausschweifend beschrieben wird. Doch sein Schicksal und das seiner Frau Sarah hat mich gefesselt. Und war nötig, denn die Geschichte rund um Anna und ihre Eltern war zu Beginn nicht so gehaltvoll, dass sie mich durch das ganze Buch gefesselt hätte.

    Erst gegen Schluss nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Es wird es so richtig spannend und mit überraschenden Wendungen fesselnd.

    Wirklich toll ist der Schreibstil. Hat mir gut gefallen, wie die Autorin es auch bei gefühlsbetonten Passagen fertig bringt, dass man keine Langatmigkeit empfindet.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Anna trauert noch immer um ihre Eltern. 1 Jahr ist es nun her, dass ihre Mutter sich das Leben genommen hat. Erst wenige Monate davor hatte ihr Vater bereits Selbstmord begangen. Beide auf die gleiche Weise. Doch eine mysteriöse Nachricht lässt Anna daran zweifeln, dass es tatsächlich Selbstmord war...

    Wenn ich nichts durcheinander bringe, beginnt das Buch erst ein Mal mit einem kurzen Kapitel aus der Sicht einer unbekannten Person. Erst dann lernt man Anna kennen. Anna lebt gemeinsam mit dem Vater ihrer Tochter Ella im Haus ihrer Eltern. Die firsch gebackenen Eltern haben sich erst nach dem Tod ihrer Eltern kennen gelernt, als Anna zu einem Therapeuten gegangen ist. Dieser bat sie selbst um das Ende der gemeinsamen Sitzungen, da er sich verguckt hatte und mit ihr ausgehen wollte. Das Ergebnis dieses Dates war ihre gemeinsame Tochter Ella. Die beiden Eltern sind also noch dabei, sich richtig kennen zu lernen, kennen manche Eigenheiten des anderen noch nicht und das wurde auch gut dargestellt. Teilweise hat man sich dann doch gefragt, wo die Gefühle bleiben. Die kamen bei mir als Leser nämlich nicht an. Bei Anna selbst hat mir irgendwo die Sympathie gefehlt. Ich habe leider keinen Draht zu ihr gefunden und konnte daher auch nicht ganz so sehr mitfühlen.

    Als Anna ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter eine mysteriöse Karte bekommt, die den Selbstmord ihrer Mutter in Frage stellt, geht sie damit direkt zur Polizeidienststelle in ihrem Ort. Dort trifft sie auf Murray, der pensionierter Ermittler ist, aber erst ein mal selbst Ermittlungen aufnimmt, bevor er die Infos weitergeben möchte. Er befürchtet, der Fall würde in der Fülle der Fälle unter gehen, daher sucht er erst nach stichhaltigen Beweisen. Währenddessen kümmert er sich um seine psychisch Kranke Ehefrau. Ich fand es auch etwas merkwürdig, dass er alles so im Detail mit ihr bespricht. So richtig angemessen kam es mir dann doch nicht vor, aber es schien das Einzige zu sein, dass ihre Ehe lebendig macht.


    Kurzzeitig hatte ich Angst, dass die Story ins Esoterische / Uebersinnliche abrutscht.

    Diese Befürchtung hatte ich auch zuerst. Dann weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich das Buch beendet hätte. Aber es hat sich dann ja doch anders entwickelt und ich muss sagen, es kam sehr oft anders als gedacht und das ist auch das, was mir am positivsten an dem Buch aufgefallen ist. Man wurde doch immer wieder überrascht, weil nichts so kam, wie es zuerst schien. Das hat mir besonders gut gefallen und die Spannung durchgehend aufrecht erhalten.

    Leider blieben mir die Charaktere sehr fern, daher muss ich doch ein paar Pünktchen abziehen. Von mir gibt es:

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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