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Meghan March - Sinful King/Ruthless King

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Sinful King (Sinful Empire, Band 1)

4.5|2)

Verlag: LYX

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783736308084

Termin: Dezember 2018

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    • Titel: Sinful King
    • Originaltitel: Ruthless King
    • Autor: Meghan March
    • Seitenanzahl: 259
    • Genre: Erotischer Roman | Contemporary
    • Teil: 1/3
    • Verlag: LYX

    Inhalt

    Keira Kilgore ist die Erbin eines großen Whiskey-Brennerei und frisch verwitwet, als sie herausfindet, dass ihr verstorbener Mann sich von einem der mächtigsten Männer New Orleans viel Geld geborgt hat. Nun hat Keira Schulden und der mächtige Lachlan Mount will sein Geld,eine halbe Million Dollar, von ihr zurück. Doch, da er merkt, dass Keira das Geld nicht hat, schlägt er ihr einen Deal vor, der es in sicht hat; er will sie und wenn sie nicht bereit ist, sich ihm hinzugeben,dann verlieren sie und ihre Familie das Familienunternehmen! Wird Keira sich auf diesen Deal einlassen oder wird sie alles verlieren, was ihr wichtig ist?


    Meinung


    Ich wurde durch das sehr hübsche Cover und den ganz interessanten, wenn auch nicht neuen, Inhalt auf das Buch aufmerksam und durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lesejury.de lesen.


    Die Geschichte ist, wie schon erwähnt, nicht neu, aber sie unterhält relativ gut, auch wenn sie etwas kurz geraten ist. Dafür gibt's aber noch zwei Folgeteile dieser Trilogie!


    Die Protagonisten sind interessant, wobei wir insbesonders von Mount(leider) noch nicht wirklich viel erfahren und auch am Ende dieses ersten Teils, nicht viel wissen.
    Die wenigen Dinge, die wir über ihn wissen sind: er ist sehr sexy, vermögend und scheinbar in nicht immer ganz legale Dinge involviert!
    Mount bleibt bis zum Ende sehr mysteriös und ich freue mich schon auf den zweiten Band dieser Reihe; "Sinful Queen" - wo hoffentlich ein paar Geheimnisse gelüftet werden!


    Hier,im ersten Band, steht Keira im Vordergrund und im Zentrum der Geschichte.
    Wir erfahren viel über sie, ihr Leben, ihre Firma und ihre Ehe, die nicht sonderlich gut verlief! Keira ist eine gute, toughe, coole Protagonistin mit Temperament, die sich, trotz ihrer schwierigen Situation, nicht so schnell einschüchtern lässt. Zudem hat sie ein echt freches Mundwerk, welches sie sicherlich noch in Zukunft des öfteren in Schwierigkeiten bringen wird. Aber eben genau dieses Mundwerk, macht Keira so cool. Auch liefert sie sich des öfteren ziemlich hitzige Wortgefechte mit Lachlan, die mich schon oft zum schmunzeln brachten.
    Das Ende ist etwas fies, da es einen Cliffhanger gibt, der totale Lust auf den zweiten Band macht.


    Fazit


    Gute vier von fünf Sternchen, für eine Geschichte, die gut unterhält und Lust auf die zwei Folgebände macht! Ich bin echt gespannt,wie's mit Lachlan und Keira weitergehen wird!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Buchinfo

    Sie schuldet ihm eine halbe Million Dollar, doch er will nur sie!


    Keira Kilgore ist stolze Besitzerin der Whiskey-Destillerie Seven Sinners - und in großen Schwierigkeiten. Denn plötzlich taucht Lachlan Mount, der gefürchtetste Unternehmer New Orleans, in ihrem Büro auf und behauptet, ihr verstorbener Ehemann schulde ihm eine halbe Million Dollar. Mount stellt Keira vor die Wahl: Entweder sie wird alles verlieren, was ihrer Familie jemals wichtig war, oder aber sie lässt sich auf sein unmoralisches Angebot ein. Denn Mount will nicht ihr Geld - er will sie! (Quelle: Lesejury)


    Anfang

    Sind das Schritte? Ich erstarre vor der Tür meines verschlossenen Büros und starre auf die Klinke, als wäre sie mit Milzbrand verseucht.


    Meine Meinung

    Keira hat ein Problem. Ein ziemlich großes Problem sogar. Es hat einen Namen - Lachlan Mount! Denn es ist nicht genug, dass ihr Familienerbe - eine Whiskeybrennerei - immer seltener schwarze Zahlen schreibt und sie seit kurzem Witwe ist, zu allem Überfluss hat ihr Mann eine halbe Millionen Dollar Schulden hinterlassen und die Brennerei als Sicherheit angegeben. Doch da das noch immer nicht reicht, hat er dieses Geld nicht von einer Bank bekommen, sondern vom König der Unterwelt persönlich. Und dieser hätte sein Geld gerne innerhalb der nächsten sieben Tage - oder Keira willens in seinem Bett.


    Ich weiß gar nicht wo genau ich anfangen soll...bei dem irrsinnig guten Schreibstil, der den Leser durch die Seiten zieht? Den gekonnt ausgewählten Figuren, die alle auf ihre Weise in die Geschichte passen? Oder bei den wirklich heißen erotischen Passagen, durch die das Buch fast Feuer fängt?


    Wenn du den Ruf erlangst, kein Limit zu haben, keine Schwächen, und bereit bist, die Straßen mit Blut zu fluten, reizen die Leute deine Grenzen nicht aus und brechen nicht deine Regeln.

    (Seite 77)


    Es ist so gemein, wenn man bald übersprudeln könnte, weil das Buch so viel in einem selbst auslöst, aber eigentlich nicht viel sagen kann, weil man sonst zu viel verraten würde. Das ist neben zu vielen Büchern ein Hauptproblem für mich als Bücherwurm!


    Meghan March hat ein unglaubliches Talent so flüssig zu schreiben, dass diese 259 Seiten nur so dahin fliegen und nach (gefühlt) zwei Stunden gelesen sind. Der große, sehr große, Nachteil ist bei so etwas natürlich, dass 260 Seiten sofort durch sind und der zweite Teil erst am 31.01.2019 erscheint. Und da das noch nicht gemein genug ist, wird man richtig fies und beendet den ersten Teil mit einem Cliffhanger, bei dem das Herz des Lesers für mindestens einen Schlag aussetzt. Ihr fragt euch, warum ich dann nicht einfach Trick 17 nutze und die Leseprobe vom zweiten Teil lese? Ja so schlau war ich auch - die knüpft leider gar nicht an dem Ende an und stoppt dann auch noch selbst an einer Stelle, bei der man den Verlag gerne schütteln würde, bis die nächsten Seiten irgendwo rausfallen.


    Ich mochte Keira sehr gerne. Sie ist eine starke unabhängige Frau, die alles tut um ihr Familienerbe zu erhalten und zu neuer Größe zu verhelfen. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck und trägt es auch manchmal auf der Zunge, was die ein oder andere Situation wirklich sehr amüsant gestaltet. Auch die von ihr durchgemachte Wandlung finde ich sehr realistisch beschrieben und gut auf den Punkt gebracht.


    Über Lachlan Mount erfährt man im ersten Band noch nicht so arg viel. Aber er sieht gut aus, ist mysteriös, böse und verdammt sexy. Mehr muss ich wohl nicht dazu sagen - ich bin sein Fan!


    Lachlan Mount mag der König der Unterwelt von New Orleans sein, aber er wird mich ganz sicher nie wie eine Königin behandeln.

    (Seite 130)


    Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, waren manche Namen. So heißt Keiras verstorbener Mann zum Beispiel Brett. Die Autorin kommt aus den USA, da ist es klar, dass ihre Figuren nicht Hans oder Margret heißen, aber besonders dieser Name hat mich "gestört". Ich kenne diesen Vornamen nämlich nur aus einer meiner Lieblingsserien. Fackeln im Sturm ♥ (ich weiß, dass das eine Buchverfilmung ist, aber ich kenne eben nur die Serie). In der Serie gehört dieser Name Brett Hazard, geborene Main. Also einer Frau. Es war wirklich sehr ungewohnt für mich, dass dies auch ein männlicher Vorname zu sein scheint.

    Keiras beste Freundin hat auch einen eher außergewöhnlichen Namen. Magnolia Marie Maison. Dabei geht es mir nicht mal wirklich um Magnolia, sondern die drei M. Solche Dinge waren mir schon als Kind bei gewissen Hörspielen echt ein Dorn im Auge.

    Was mir dann aber tatsächlich den Rest gegeben hat, war Magnolias Spitzname für Keira. Während ich mit Keiras 'Mags' wunderbar klar kam, nervte mich ihre Freundin mit 'Ke-ke' doch sehr. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass es dann sicherlich 'Kiki' ausgesprochen wird, hat es mich beim Lesen doch irgendwie gestört. Ich bin immer wieder dran hängen geblieben und mein Lesefluss war dann dahin.

    Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Ich habe damit, für mich persönlich, die Nadel im Heuhaufen gefunden.


    Wenn es um das geht, was zwischen einem Mann und einer Frau geschieht, und sie es beide genießen, gibt es keine Regeln, kein Richtig oder Falsch und keine Scham.

    (Seite 218)


    Ich durfte dieses Buch in einer Vorableserunde zusammen mit anderen Auserwählten lesen. Dabei entstand auch eine Diskussion darüber, dass dieses Buch eine "Christian Grey 2.0"-Version und ein billiger Abklatsch von 50 Shades of Grey sei. Ich muss gestehen, dass ich diese Reihe nicht gelesen (nur mal in den ersten Teil reingeblättert...das hat mir schon gereicht), mir aber den ersten Film angeschaut habe (würg).

    Ich finde es ja gut, dass die SM/BDSM-Szene so langsam aber sicher aus der "Schmuddelecke" kommen darf und die wenigsten Menschen es mittlerweile direkt mit der Bezeichnung pervers abtun. Da hat SoG einen guten Anfangsbeitrag geleistet. Aber (ja, es gibt eins) leider hat die Autorin niemanden erschrecken wollen, oder nicht richtig recherchiert. Die Sexualpraktiken von Anna und Christian zeigen leider in keinster Weise wofür dieser Bereich steht. Es ist so viel mehr als Handschellen, Peitsche und dann doch die ganz große Liebe. Nun sind aber leider sehr viele Leserinnen (haben Männer diese Bücher überhaupt gelesen?) dadurch "versaut" worden und denken, dass das die absolute Spitze des sexuell Machbaren sei. Ist es nicht. Bei weitem nicht.

    In Sinful King gibt es erotische Passagen, die einer etwas härteren Gangart entsprechen. Das beziehe ich nun nicht (nur) auf den Akt an sich, sondern alles andere, was in einem Sub/Dom-Verhältnis eben auch aufkommt. Machtspielchen, Wohlfühlzonen, persönliche Grenzen und deren Überschreiten, Dominanz und Unterwerfung, usw. Es gab einige Leserinnen in der Leserunde, die damit überhaupt nicht klar kamen. Zwei Damen störten sich an einer Szene mit einem Analplug...ich muss ehrlich sagen, dass ich dann nicht weiß, warum manche Menschen solche Bücher lesen. Man muss natürlich nicht alles gut finden und auch nicht alles selbst praktizieren, aber wer bei einem erotischen Roman Probleme mit der Erotik hat, der sollte lieber Liebesromane lesen.

    Eine Mitstreiterin sagte, dass sie die SoG-Bücher gelesen habe und Sinful King überhaupt nichts damit zu tun habe, außer dass der männliche Protagonist reich sei und härteren Sex bevorzuge. Wer also keine Lust auf eine "Christian Grey 2.0"-Version hat, wird hier vermutlich fündig!


    Fazit

    Dieses Buch sollte nur von Menschen gelesen werden, die richtige SM/BDSM-Geschichten vertragen. Auch wenn immer wieder Vergleiche damit gezogen werden, hat dieses Buch nichts mit 50 Shades of Grey zu tun! Wer Romantik und die große Liebe sucht, sollte sich lieber einen Liebesroman kaufen und einen Bogen um erotische Romane machen. Bücher schlecht zu bewerten, weil man sich selbst das falsche Genre ausgesucht hat, ist nicht fair.

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