Scott Hancock, James Goss & Justin Richards - Gallifrey VI

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Und wieder hat BigFinish drei Kapitel der Gallifrey-Saga in eine Box gepackt.


    Extermination (Scott Hancock)


    Durch die Zeitachse ist eine neue Bedrohung in das andersdimensionäre Gallifrey gekommen. Die Daleks haben sich dieser Kreuzung zwischen den Dimensionen bemächtigt und sind nun auf dem Gallifrey gelandet, das bisher noch nicht die Möglichkeit der Zeitreise entwickelt hat. Romana, Leela und Narvin haben alle Hände voll zu tun, sich gegen die neuerliche Bedrohung zur Wehr zu setzen – und diese überhaupt erst den anderen Gallifreyern bewusst zu machen, denn die halten die Daleks zunächst für wesentlich harmloser, als diese tatsächlich sind. Und so kommt es zu einer entscheidenden Auseinandersetzung zwischen der weniger mächtigen Regeneratoren, den drei Besuchern und dem Vorauskommando der Daleks, die sich freuen gleich mehrere Universen zur Eroberung zur Verfügung zu haben.


    Dalekfolgen sind natürlich immer spannend und mal eine Dalekgeschichte ohn den Doctor zu haben ist auch eine interessante Abwechslung. Natürlich liest Nicolas Briggs wieder die Daleks, so dass man sich da nicht umgewöhnen muss und auch die anderen Sprecherinnen und Sprecher werden ihrer Sache mehr als gerecht.


    Renaissance (James Goss)


    Das Zuhause, zu dem man nach längerer Abwesenheit zurückkehrt ist nicht notwendigerweise das, das man zuvor verlassen hat. Und so findet sich Romana, die aus irgendeinem Grund beim Übergang von ihren beiden Begleitern getrennt worden ist, auf der Oberfläche eines verwüsteten Gallifreys wieder, wo sie jemand ganz überraschendes erwartet. Und zusammen mit dieser Person muss sie nicht nur Gallifrey retten, sondern die Zeit selbst. Doch das fordert ihr einige Kompromisse zu grundsätzlichen Regeln der Zeitreise ab, die sie ihren Freunden dann relativ schwer schmackhaft machen kann.


    Doch zwei Ramonas sind wohl eine zu viel und die Loyalitäten Leelas und Narvins werden mal wieder auf die Probe gestellt, denn die „neuere“ Ramona verfolgt ihre ganz eigenen Ziele, die nicht unbedingt das Wohlgefallen ihres jüngeren Selbsts finden.


    Eine ziemlich dichte Erzählung, bei der man genau aufpassen muss um die Nuancen nicht zu verpassen.


    Ascension (Justin Richards)


    Mit diesem Kapitel endet die lange Erzählung über Gallifeys Kämpfe und Streitigkeiten in mehreren Dimensionen und dabei wird Einiges aus den Beginnen, das vielleicht in Vergessenheit geraten war wieder aufgerufen. Denn auf Gallifrey ist bei Weitem nicht alles so, wie es sich bisher dargestellt hat und so findet sich Romana in einer Welt wieder, deren Existenz sie noch nicht einmal hat vorher ahnen können – und deren Existenz für die weitere Existenz der Gallifreyer essentiell ist.


    Das scheint zunächst nach einer sehr gradlinigen Lösung zu rufen – bis sich herausstellt, das alle Schwierigkeiten, wie die Free-Timer, die unterschiedlichen Virenepidemien, die Unruhen und Aufstände letztendlich. Sehr überraschend – und eventuell für die Gegner bestimmter klassischer Erzählkniffe eher enttäuschend.


    Damit ist die Gallifrey-Erzählung in ihrem (vorläufigen) Abschluss ein wenig zwiespältig zu betrachten, auch wenn das Vorhergehende und auch die aktuelle sprecherische und aurale Umsetzung wieder einmal überzeugen kann.


    Die Extras erzählen von der Produktionsgeschichte der gesamten Erzählung und rufen so noch einmal die gesamte Vorgeschichte dieser letzten drei Kapitel auf, was sicherlich für den ein oder anderen Zuhörer vorteilhaft sein mag.

    Insgesamt großes Ohrenkino mit viel Aktualitätsbezug. :musik:

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Scatt Hancock, James Goss & Justin Richards - Gallifrey VI“ zu „Scott Hancock, James Goss & Justin Richards - Gallifrey VI“ geändert.

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