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Michael Schalk - Am liebsten dreist

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Am liebsten dreist

2.5|1)

Verlag: Cupido Books

Bindung: E-Book

Seitenzahl: 284

eISBN: 9783944490786

Termin: Dezember 2018

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  • "Stolze und feige Menschen sind dreist, solange ihnen das Schicksal günstig ist, in der Not aber werden sie plötzlich kleinlaut und bescheiden." (Niccoló Machiavelli)
    Der Polizist Ommel hat eine Affinität für Frauen bzw. den Sex mit ihnen, vor allem wenn diese sich dreist nehmen was sie wollen. Die Kombination dieser Eigenschaften und Vorlieben führt ihn immer zu sehr eigenwilligen Begebenheiten bei denen Ommel nie weiß wie sie enden werden. Eigentlich könnte er jede Frau herumbekommen, den er scheint für viele ein sympathischer Zeitgenosse zu sein. Das funktionierte auch gut bei Wiebke, Ina und Cora ehe er eines Tages in der Lottoannahmestelle Charlott kennenlernt. Charlott ist genau das was Ommel schon immer gesucht hat sie begeht Ommel und mit ihr hat er seinen besten Sex bisher. Den Charlott ist offen für alles was dieses Thema anbelangt, zumindest so lange bis die Kinder auf die Welt kommen. Denn dann gerät Ommel auch in dieser Beziehung immer wieder an Situationen bei denen er nicht weiß, ob er sich darauf einlassen oder doch lieber die Finger davon sein lassen sollte. Autor Michael Schalk macht aus seinem Ommel keinen Frauenversteher, aber er versucht es zumindest. Einfach lesen, lachen und am besten alles dreist auf die leichte Schulter nehmen!


    Meine Meinung:
    Das Cover mit der Banane und dem Stinkefinger weist hier schon auf ein provokantes, erotisches Buch hin. Der Schreibstil war flott und leicht zu lesen, doch ich tat mich ein wenig schwer mit diesem Buch. Leider fehlte mir bei dieser Geschichte der Plot, den es ging eher wie im Tagebuchstil um Ommels Sexualleben. Ich muss sagen nach der Hälfte des Buches hatte ich dann auch schon fast genug von dem ganzen. Trotzdem hatte ich es zu Ende gelesen, um zu sehen, ob doch noch eine Wende kommt oder wie das ganze ausgeht. Jedoch der ganze rote Faden dieses Buches zog sich allein um Ommels Sexualität. Schon alleine der Name nervte mich mit der Zeit, ich fand ihn dann auch nicht lustig. Beim gesamten Buch fehlte mir unter anderem der Humor, es gab kaum eine Szene, bei der ich schmunzeln musste. Es sei diese, als er in dem Wäschekorb steckt oder als der Sohn morgens in sein Bett kam. Gut fand ich lediglich das Ommel sich immer wieder zusammenriss und das Thema Treue dann doch noch bei ihm in der Vordergrund rückte. Was der Autor bei Namen wie Ommel oder Mannomann lustig fand, konnte ich leider gar nicht verstehen. Ebenfalls konnte auch mit Mergelsex und dem Blitzer Schlitzer wenig anfangen. Vielleicht bin ich einfach der falsche Leser für so eine Art von Buch, bei dem ich leider nicht alles dreist auf die leichte Schulter nehmen konnte. Mir war es zu viel Akt und zu wenig Geschichte drumherum, von daher kann ich diesem Buch nur 2 1/2 von 5 Sterne geben.

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