Katie MacAlister - Vampire lieben gefährlich / Crouching Vampire, Hidden Fang

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  • Inhalt / Klappentext

    Pia Thomason hat es geschafft: Während einer Reise ins malerische Island hat sie ihren Traummann kennengelernt und nach einigen Turbulenzen geheiratet. Damit hat sich ihr größter Wunsch erfüllt. Doch nichts ist so, wie sie es sich immer vorgestellt hatte: Kristoff ist ein Vampir, und sie hat ihn seit der Hochzeit nicht mehr zu Gesicht bekommen. Pia befürchtet, dass er seiner verstorbenen Geliebten nachtrauert. Außerdem sieht die Bruderschaft des Lichts Pia weiterhin als ihre Auserwählte an - ganz gleich, wie oft sie das Gegenteil behauptet - und verlangt, dass sie in ihrem Auftrag Vampire bekämpft. Und dann ist da ja auch noch Matthias aus der Bruderschaft, der weiterhin steif und fest behauptet, er sei Pias rechtmäßiger Ehemann. Als wäre das alles nicht genug, wird sie vom Rat der Vampire verdächtigt, mit Kristoff dessen besten Freund ermordet zu haben. Irgendjemand hat anscheinend eine offene Rechnung zu begleichen und stellt sich ihrem Glück in den Weg. Doch Pia ist fest entschlossen, für ihr eigenes Happy End zu sorgen - und dass sie und Kristoff nur gemeinsam ihre Unschuld beweisen können, kommt ihr dabei gerade recht.


    Über die Autorin

    Katie MacAlister begann ihre Karriere als Autorin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die amerikanische Bestsellerliste stürmen.

    Quelle: Buchumschlag


    Mein persönliches Fazit

    "Vampire lieben gefährlich" knüpft an das Buch "Ein Vampir kommt selten allein" an und ist die Fortsetzung der Paar-Geschichte um den Vampir Kristoff und seine Auserwählte, die Zorya Pia. Die Personen sind im Prinzip die gleichen, lediglich erweitert um ein paar mehr Mitglieder der Bruderschaft des Lichts. Pia möchte ihren Job als Zorya gerne wieder loswerden und lässt sich daher auf einen vermeintlich fairen Handel mit der Bruderschaft des Lichts ein. Gleichzeitig muss sie ihre und Kristoffs Unschuld in einem Mordfall und Veruntreuung von Stiftungsgeldern nachweisen. Und sich mit dem Vampir an ihrer Seite arrangieren, der offensichtlich nicht allzu begeistert davon ist, Pia für den Rest seines Lebens an seiner Seite zu haben. Pia steht also ein volles Programm bevor.


    "Ernst zu bleiben ist bei Katie MacAlisters Humor unmöglich!" schreit mir ein Kommentar des LoveLetters auf der Rückseite des Buches entgegegen. Nun, da sind die Meinungen geteilt. Der Humor der Autorin erreichte mich leider nicht. Viele Dialoge empfand ich eher schon an der Grenze zum peinlichen. Ist das eine amerikanische Sitte, seinem Partner merkwürdige Kosenamen zu geben? Beim Kohlköpfchen habe ich schon nicht schlecht gestaunt, aber Liebeskürbis?! Du meine Güte.

    Schon im vorigen Band ist mir aufgefallen, dass Pia offenbar eine starke und unabhängige Frau darstellen soll. Leider ist das der Autorin nicht geglückt. Denn auch in der Fortsetzung wandelt Pia ahnungslos durch die mystische Welt. Das sie manchmal vor Nervosität den Mund nicht halten kann und drauflos plappert, als gäbe es kein Morgen, kann ich dabei noch verschmerzen und es fast schon als sympathisch durchgehen lassen. Dass sie aber viele Auseinandersetzungen mit Kristoff künstlich provoziert, empfand ich dann doch wieder nervig. Leider werden diese Szenen unnötig aufgebläht. Vermutlich um dazustellen, dass sich dieses ungewollte Paar erst noch zusammenraufen muss.

    Dabei bleiben die einzelnen Figuren so unausgegoren, wie die gesamte Handlung. Die Story ist sprunghaft und das Ende wirkt auf mich wie hastig zusammengesetzt. Die Hauptfiguren bleiben dabei leider genauso oberflächlich. Zwischendurch zieht sich die Erzählung trotz des insgesamt angenehmen Erzählstils dann doch etwas hin. Vor allem, wenn Pia zum x.ten Mal erwähnt, dass sie große Komplexe bzgl. ihrer Figur hat. Das ist aus Frauensicht zwar absolut nachvollziehbar, und die eine oder andere Erwähnung auch ok, aber bei fast jeder intimen Begegnung der beiden - ich wollte schon schreien "Jaaaahaaaaa, du fühlst dich fett und unattraktiv - das habe ich jetzt auch endlich verstanden!"


    Es war ein nettes Buch für einen Samstag mit schlechtem Wetter, mehr aber leider auch nicht. Von daher vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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