Catherine Webb - The Doomsday Machine

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  • Inhaltsangabe:

    There are many mysteries in this world that are yet to be resolved in 1865. Some of them, man was not meant to know. Scientist, inventor, and occasional sleuth, Horatio Lyle, is a man of science and a man of reason. As such, he does not care for the mysterious sect known as the Tseiqin and the strange, mystical enigma they represent. But when news reaches him of a plot to remove them through the simple expedient of mass murder - well, that presents a problem for a man of moral fortitude. Once more leading his young friends, Tess and Thomas, and his faithful hound, Tate, into a series of the most appalling dangers, Lyle leaps to the rescue of his mortal enemies. But when the dust clears and the menace has been confronted, there remains one rather pressing question for occasional Special Constable Horatio Lyle - whos going to rescue him?

    Meine Meinung:

    Es ist schon länger her, dass ich die beiden ersten Bände der Reihe gelesen habe, und deshalb konnte ich mich absolut nicht mehr daran erinnern, was darin passiert war. So fand ich mich in einer Welt wieder, die ich nicht kannte, und war vom Auftauchen der Tseiqin völlig überrascht. Das war aber auch so ziemlich das einzige, was mich an dem Buch überraschte, denn die Handlung war vorhersehbar und die Charaktere hatten keine Tiefe. Lediglich die Tseiquin Lin Tzi brachte durch ihre unkonventionelle Art etwas Leben in das Buch, wurde mir aber schnell zu anstrengend.


    Es kostete mich viel Mühe, das Buch überhaupt fertig zu lesen, denn abgesehen von der lahmen Handlung machte mir der Schreibstil schwer zu schaffen. Ausführliche Beschreibungen in für ein Jugendbuch recht anspruchsvollen Sätzen und Satzkonstruktionen behinderten den Lesefluss so sehr, dass ich diese Passage gegen Ende nur noch quer las, ohne etwas zu verpassen. Zudem wurden sämtliche Erkenntnisse immer und immer wieder durchgekaut und besprochen und noch einmal unter die Lupe genommen, ohne dass etwas dabei herausgekommen wäre. Wie die Protas überhaupt etwas herausgefunden haben, ist mir schleierhaft. Entweder bin ich da beim Lesen eingeschlafen oder sie wussten halt einfach, wo sie als nächstes hinmussten und was dort zu tun war.


    Auch mit den Figuren wurde ich nicht warm. Die bildungsresistente Straßengöre Tess mit ihrem schwerverständlichen Gassenjargon sollte wohl für ein bisschen Humor sorgen, nervte aber nur. Ebenso der junge Wissenschaftler aus Adelskreisen, der schon in jungen Jahren als trotteliger Professor rüberkommen musste. Horatio Lyle selber erinnte mich stark an Doctor Who, manchmal an den enthusiastischen 10., meistens aber eher an den völlig verpeilten 11. Doctor. Alle drei zusammen wirkten so, als hätten sie keine Ahnung, was sie da taten, weshalb sie es unbedingt tun mussten, nur um zu sehen, ob es funktioniert.


    Gegen Schluss kamen mir dann noch erhebliche Zweifel an der Physik, aber das war zu dem Zeitpunkt auch schon egal. Und wozu der Doctor, pardon Horatio, im letzten Kapitel noch einmal ein Treffen mit Lin Tzi hatte, habe ich auch nicht verstanden.


    Fazit:

    Nur was für hartgesottene Fans der Reihe. :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Verführung Volljähriger zum Bücherkauf sollte nicht unter 5 Jahren Stadtbibliotheksmitgliedschaft bestraft werden!

  • Amethyst

    Hat den Titel des Themas von „Catherine Webb - The Doomsday Machine9783886195138“ zu „Catherine Webb - The Doomsday Machine“ geändert.

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