Jonas Winner - Die Party: Wer Glück hat, stirbt als Erster

  • Buchdetails

    Titel: Die Party: Wer Glück hat, stirbt als Ers...


    Verlag: Heyne

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 368

    ISBN: 9783453439184

    Termin: September 2018

  • Bewertung

    3.2 von 5 Sternen bei 18 Bewertungen

    64,4% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Die Party: Wer Glück hat, stirbt als Ers..."

    Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!
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    Tash98
    Interessante Idee, Mittelteil eher mittelmäßig (dreht sich viel im Kreis), abstruses Ende.
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    nibri
    Spannender Anfang, dann verzettelt der Autor sich.

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  • Die Party: Wer Glück hat, stirbt als Erster - Jonas Winner


    Heyne Verlag

    368 Seiten

    Thriller

    Einzelband

    10. September 2018


    Inhalt:


    Es ist der 31. Oktober - Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren.

    Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen - was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse.

    Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst:

    Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall.

    Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar:

    Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt ... ihre letzte Party!


    Meinung:


    Den Autoren Jonas Winner kannte ich ja bereits von „Murderpark“ - ein solider Thriller, durch den ich neugierig auf mehr wurde. Und so kam es, dass ich aufgrund dieses genialen Klappentextes auch „Die Party“ lesen wollte.

    An dieser Stelle entschuldige ich mich schon mal bei allen, falls das Folgende etwas abschätzig klingen sollte, aber ich kann einfach nicht an mich halten: Was für ein hausgemachter Blödsinn! Wirklich.

    Ich habe selten einen so wirren, chaotischen, komischen „Thriller“ gelesen.


    Es fing ja alles ganz vielversprechend an: Ein abgelegenes Haus auf einem Hügel, umgeben von Stromzäunen und einem Zufahrtsweg, auf den man nur mit einer Fähre kommt. Dazu eine Halloween-Revivalparty, die die 80er wieder aufleben lassen soll. Zehn Menschen, eingeladen bei Brandon, die sich schon jahrelang nicht mehr gesehen haben.

    Und was gehört zu einer guten 80er Party dazu?

    Genau, keine Handys - es gibt ja Festnetz, so wie damals. Alles schön und gut.

    Kim, Donna, Terry, Henry, Louise, Nick, Janet, Ashley, Scott und Ralph.

    Das sind die Gäste. Ohne Brandon, den Gastgeber.


    Tja und hier kann ich leider schon nicht mehr weiterschreiben ohne zu spoilern.

    Denn jedes Wort dazu, würde dazu führen, dass ich mich über diese generell vorherrschende Dummheit und diesen nicht vorhandenen roten Faden aufrege. Deshalb fange ich mal mit den Dingen an, die mir gefallen haben.

    Davon gibt es drei. Erstens: Rein von der Idee her ist die Geschichte genial.

    Morde in Reihenfolge sind ja sowieso mein Steckenpferd und wenn da auch noch ausgeklügelte Pläne dahinter stecken, umso besser. War hier ja leider nicht der Fall, zumindest nicht in meinen Augen.

    Zweitens: Ich wusste tatsächlich bis kurz vor Ende nicht, wer für den Plan verantwortlich ist.

    Das ist mir bei Thrillern immer besonders wichtig.

    Drittens: Ohne das ganze Drumherum und Tralala - die wenigen blutigen und brutalen Szenen fand ich echt gut.

    Wäre der Rest auch nur annähernd an die Situationen ran gekommen, hätte das was werden können.


    Und jetzt kommt das große Aber.

    Die Geschichte ist... ja, aus der Sicht von irgendwie allen erzählt?

    Es gibt keinen großartigen führenden Erzähler - der Autor springt von einem Charakter zum Anderen - die Abstände sind unterschiedlich und manchmal wusste ich wirklich nicht, wer da grade am Zug ist.

    Dadurch ging auch einfach ein überdimensionaler Brocken an Spannung verloren, sodass ich nicht mal mitfiebern konnte, wer denn als nächstes dran ist. Ich bin ehrlich, zwischendurch hat mich das so kirre gemacht, dass ich Sätze übersprungen habe, um voran zu kommen. Zumal ich mir dann auch dachte: „So richtig sinnvolle, interessante Informationen kommen da nicht mehr...“


    Der Schreibstil, den der Autor hier an den Tag legt, ist extrem schwer zu lesen. Nicht, weil er irgendwie viele unbekannte Worte benutzt oder verschachtelt schreibt, nein, es hat einfach nur keinen Spaß gemacht.

    Die Informationen, die die Protagonisten austauschen, waren teilweise so aus dem Kontext gerissen oder aus dem Nichts kommend - bspw tauchen immer wieder Lieder aus den 80ern auf, Sendungen, Bücher, Filme, alles in den Köpfen der Protas, die sie dann auf die Wirklichkeit beziehen - dass ich im Laufe der Zeit keine Lust mehr hatte, dem zu folgen.

    Ich habe tatsächlich nur weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht UND welche Fallen sich der Gastgeber sonst noch ausgedacht haben könnte.


    Leider wurde meine Begeisterung nicht wieder entfacht und der Rest des Buches tröpfelte nur so vor sich hin.

    Ich konnte auch überhaupt keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen.

    Da es so viele waren wurde die Vergangenheit immer nur kurz angeschnitten und nicht ausgebaut.

    Emotional gesehen war die Geschichte einfach nur flach.

    Weder unheimlich, noch gruselig, noch spannend, einfach flach.

    Hinzu kommt, dass die Protagonisten im Verlauf der Story auch noch absolut unauthentisch gehandelt haben.

    Lüsterne Gedanken haben, obwohl man verheiratet ist - ok. Aber während man sich in einem Haus aufhält, das es augenscheinlich auf einen abgesehen hat UND kurz nachdem einer der Partygäste gestorben ist? Ich denke nicht.

    Anderes Beispiel: Dein Mann, mit dem du schon lange zusammen bist, rettet heldenhaft die anderen Leute. Anstatt zusammenzubrechen oder ihn davon abzuhalten, steht man teilnahmslos daneben und lässt es geschehen?

    Weint nicht mal? Stellt sachlich den Tod fest?


    Der Autor hat versucht die Revival Party auf einem Ereignis von damals zu gründen.

    Sprich vor 30 Jahren ist in dem Haus von Brandon etwas passiert und um diesen Punkt baut sich die Geschichte auf.

    Doch wer an dieser Stelle irgendeinen genial ausgeklügelten Plan erwartet, den muss ich enttäuschen.

    Das, was am Ende ans Licht gebracht wird war, für mich, schlicht und ergreifend, ganz ganz großer Unsinn. Zum Haareraufen.

    Blödsinn! Wah Wah Wah! Wie kommt man bitte auf solche Ideen?

    Es hätte sooooooo gut werden können.


    Fazit:


    Wie ihr seht, bin ich von „Die Party“ absolut nicht begeistert gewesen.

    Eine gute Idee alleine reicht leider nicht aus.

    Die Geschichte enthielt für mich keine Spannung, die Charaktere waren farblos, die Umsetzung chaotisch, wirr und ja, irgendwie zu durchgeknallt. Auch die einzeln verstreuten hervorragenden blutigen Szenen konnten die Bewertung nicht retten.

    Am Ende hat das Negative überwogen - dass es mir teilweise unauthentisch vorkam und nicht ganz logisch an einigen Stellen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

    Für mich kein Thriller.


    Bewertung:


    ⭐️⭐️ (2/5)

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Jonas Winner - Wer Glück hat, stirbt als Erster“ zu „Jonas Winner - Die Party: Wer Glück hat, stirbt als Erster“ geändert.
  • Eine gute Idee alleine reicht leider nicht aus.

    Das klingt alles nach dem 1001. Aufguss des Buches von Agatha Christie, das alle paar Jahre einen neuen Titel bekommt.

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Eine gute Idee alleine reicht leider nicht aus.

    Das klingt alles nach dem 1001. Aufguss des Buches von Agatha Christie, das alle paar Jahre einen neuen Titel bekommt.

    Jein...

    Ich kenne Agathas Buch ja. Grundidee ja, aber die Handlung ist sowas von weit weg...

  • Jonas Winner

    Die Party - Wer Glück hat, stirbt als Erster

    Heyne Verlag

    Autor: Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf, Studium in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Mit dem Self-Publishing-Erfolg »Berlin Gothic« gelang Winner der Durchbruch als Spannungsautor. (Quelle: Heyne Verlag)

    Seit der Halloweenparty 1986 haben sich die “Freunde” nicht mehr gesehen. Nun läd Brandon sie wieder zu einer Halloweenparty, in sein Anwesen ein. Schnell fällt den Zehn Freunden auf, dass alles so wie früher zu sein scheint. Bei einem geplanten Showact von Brandon passiert dann jedoch etwas, womit niemand gerechnet hat. Brandon wird unter dem Kronleuchter begraben und ist tot. Die restlichen Zehn Personen versuchen zu Telefonieren, doch finden kein funktionierendes Festnetztelefon und ihre Handys musste sie zu Beginn der Party abgeben. Auch eine Flucht mit dem Auto scheint unmöglich, da der Schlüssel der Fähre, die über den Fluss führt, nicht vorhanden ist.

    Die Geschichte des Buches “Die Party” wird in 50 Kapitel erzählt, die in zwei Teile geteilt sind. Die Überschriften bestehen dabei lediglich aus einer Ziffer.

    Teil eins des Buches, fängt recht normal an, entwickelt sich dann aber sehr rasant Richtung Horror/Action. Anfangs bekommt der Leser nur Andeutungen und weiß eigentlich nicht genau worum sich die Geschehnisse von damals drehen, dies motivierend zum weiterlesen und hält die Spannung aufrecht. In Teil Zwei schlägt der Autor dann aber einen anderen Weg ein, der nicht mehr so gut überzeugen kann. Zwar erfährt man hier sehr viel über die Charaktere und Ihre Vergangenheit, in Kapiteln die kursiv gedruckt sind und sich somit gut abheben. Der Leser weiß also zu jeder Zeit, ob die Story in der Vergangenheit oder der Gegenwart spielt. Leider wechselt in Teil zwei aber auch die Art der Handlung. Erinnerte sie anfangs noch an einen sehr bekannten Horrorfilm, in dem Menschen ebenfalls Aufgaben lösen müssen, geht es ab der Hälfte nur noch um den schwarzen Peter, den sich jeder zu schiebt und dabei in den Tod rennt.

    Die Charaktere sind sehr gut erzählt und man bekommt als Leser auch recht viele Informationen geliefert, um das Bild über die Charaktere zu vervollständigen. Leider handeln die Charaktere aber recht schnell, sehr unrealistisch (in meinen Augen). Anstatt zusammenzuhalten, fangen sie an, sich gegenseitig Angst einzujagen. Auch finde ich es mutig, in einem Horrorszenario mit Erotik zu reagieren. In einem solchen Fall würde wohl kaum einer an Sex denken. Das hat nicht sonderlich gut gepasst.

    Am Ende des Buches wird die Geschichte dann auch aufgeklärt und das klingt auch alles recht schlüssig. Leider ist auch hier das Verhalten nicht 100 % realistisch aber zumindest nachvollziehbar.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es am Ende des Buches ein Charakterverzeichnis gibt. Dies kann, besonders zu Beginn des Buches, sehr hilfreich sein, da die Charaktere doch sehr oft wechseln im Buch und man so, den Überblick behalten kann.


    Cover: Das Cover ist hauptsächlich in Schwarz gehalten. Wir erkennen auf der Vorderseite einen Briefumschlag, der ein wenig erhoben ist (man kann Ihn mit den Fingern ertasten), das gefällt mir gut, da sich der ebenfalls schwarze Umschlag so, vom Hintergrund abhebt. Aus dem Umschlag schaut ein weißer Brief hervor, auf dem in Blut, der Titel des Buches steht. Hier kann man ebenfalls erkennen, dass das Blut in Hochglanz gedruckt ist. Zusätzlich dazu ist der Brief ebenfalls mit den Fingern zu ertasten. Auf der Rückseite sehen wir den Brief nochmals komplett.

    Zusammenfassen gefällt mir das Cover gut, auch wenn es schlicht gehalten ist. Es passt gut zum Inhalt des Buches und sticht durch kleine Details heraus.

    Fazit: Das Buch fängt vielversprechend an, lässt aber leider nach der Hälfte etwas ab. Die Idee war gut und hätte einiges geboten, was leider nicht umgesetzt wurde. Trotzdem hat man am Ende einige Stunden blutige Unterhaltung gehabt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf Thriller/Horror steht. Leider kann ich für das Buch am Ende aber nur 4/5 Sterne geben.

    Klappentext: Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party! (Quelle: Heyne Verlag)

    Autor: Jonas Winner

    Titel: Die Party - Wer Glück hat, stirbt als Erster

    Verlag: Heyne Verlag

    Genre: Thriller

    Seiten: 368

    Preis: Taschenbuch:12,99 // eBook:9,99

    Erstveröffentlichung: 2018

    ISBN: 978-3-453-43918-4

  • Brandon lädt nach dreißig Jahren zu Halloween zehn frühere Freunde zu sich ein. Er hat einen Glasbungalow, der auf einem Felsplateau umgeben von Wald liegt. Dort soll die Party steigen. Schon das ist etwas gruselig, aber der Gastgeber ist auch sonst ziemlich merkwürdig, denn die Gäste müssen ihre Handys abgeben. Spätestens das wäre für mich der Zeitpunkt gewesen, schnellstens die Flucht zu ergreifen. Doch die Zehn lassen sich auf diese Bedingungen ein und schon geht der Schrecken für sie los, denn Brandon wird von einem herunterstürzenden Kronleuchter erschlagen.


    Es ist von Anfang an spannend. Brandon ist ein wenig wunderlich. Er will ein Revival der damaligen Party, von der er ziemlich plötzlich verschwand. Doch was ist damals passiert? Brandon konnte man nicht mehr fragen, denn der hat sich unfreiwillig verabschiedet. Doch es ist von Anfang an klar, dass sich unter den Freunden ein Mörder befindet, der die Darbietung von Brandon für seine Zwecke genutzt hat. Es geht dann weiter wie bei den „Zehn kleine N….“, einer nach dem anderen wird getötet. Aber was ist das Motiv? Lange bleibt das unklar. Es ist natürlich auch nicht möglich, sich nach Brandons Tod von dieser Party zu verabschieden, denn natürlich kommt man von diesem gruseligen Ort nicht so ohne Weiteres weg.


    Über die Freunde und ihre Beziehungen untereinander erfährt man so nach und nach aus unterschiedlichen Perspektiven mehr. Wichtig sind dafür die Rückblicke, wodurch man die Personen besser kennenlernte. Ein wenig mehr Tiefe hätte ihnen nicht geschadet. Und doch…


    Es bleibt undurchschaubar und spannend.


    Es ist ein mörderisches Spiel, das hier inszeniert wurde. Das Ende war zwar unvorhersehbar, aber auch nicht ganz überzeugend. Schade!

  • 1986 lud Brandon seine Freunde zu einer Halloweenparty ein, danach ging jeder seinen eigenen Weg. In der Gegenwart lädt nun der ehemalige Gastgeber wieder 10 seiner Freunde zu einer Halloweenparty der 80er-Jahre ein. Doch kurz nach der Begrüßung ist der Gastgeber tot und alle anderen in Lebensgefahr - denn nur eine Person darf überleben.

    Das Cover des Buches ist zwar eher dezent, aber trotzdem ein echter Eye-Catcher, der sofort mein Gefallen fand.

    Der Schreibstil des Autors ist exzellent, Protagonisten und Orte werden ausgezeichnet dargestellt.

    Insgesamt erinnert die Handlung (v.a. der Beginn des Buches) sehr an das Buch "Und dann gabs keines mehr/10 kleine Negerlein" von Agatha Christie, mit einige Elementen aus der "Saw"-Reihe versetzt. Doch das Buch ist viel mehr als ein Abklatsch des Christie-Klassikers, denn trotz ähnlicher Grundthematik entwickelt sich eine spannende und kurzweilige Top-Story.

    Das Buch ist in 2 Teile aufgeteilt. Der erste Teil beginnt schon sehr actionreich, der 2. Teil beginnt dann etwas ruhiger, gibt aber interessante Rückblicke auf 1986.

    Erschreckend an dem Buch ist natürlich, dass alles sehr realistisch ist, denn auch in der heutigen Zeit (oder gerade in dieser) ist so eine Story durchaus möglich.

    Einige Stellen kamen mir trotzdem etwas unlogisch vor: Natürlich sind zu einer Halloweenparty alle verkleidet, aber warum legt keiner (oder kaum einer) seine Verkleidung bzw. zumindest die Maske ab? Natürlich ist dies auch an manchen Stellen wichtig für das Buch, deshalb aber noch lange nicht ganz logisch.

    Außerdem verfällt der Autor in manchen Kapiteln von der Vergangenheitsform in die Gegenwart - und das in den Gegenwartskapiteln! Dies war für mich absolut nicht nachvollziehbar.

    Für diese beiden Negativkriterien ziehe ich einen halben Stern ab.

    Ich werde in Zukunft sicher noch was von dem Autor lesen und könnte mir eine Verfilmung des Buches sehr gut vorstellen.

    Fazit: Spannender Katz-und-Maus-Thriller, der kaum Zeit zum Atmen lässt. 4,5 von 5 Sternen

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