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Melanie Vogltanz - Wolfswahn

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Wolfswahn (Schwarzes Blut 6)

5|1)

Verlag: Papierverzierer Verlag

Bindung: E-Book

Seitenzahl: 422

eISBN: 9783959623360

Termin: Oktober 2018

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  • „Wolfswahn“ von Melanie Vogltanz (historische Urban Fantasy der düsteren Art)


    Klappentext

    Wien im Jahr 1921: Nach Jahren ohne Kontakt findet Dante seinen Schöpfer Alfio in einer Wiener Irrenanstalt wieder. Der Hemykin Alfio hat jegliche Erinnerung an sein altes Leben verloren, sogar seine eigenen Fähigkeiten sind ihm fremd geworden. Was ihm seit ihrer Trennung widerfahren ist, das kann er nicht sagen. Das einzige Indiz: eine ominöse Tätowierung auf seinem Arm. Gemeinsam mit einer Expertin für Unsterblichenkrankheiten suchen die beiden Wolfswandler nach Alfios verlorener Vergangenheit und decken dabei Ungeheuerliches auf. Am Ende muss Alfio sich nicht nur seinem größten Feind, sondern auch seinem schlimmsten Albtraum stellen. Die Zeit der Flucht ist endgültig vorüber!


    Eigene Meinung

    Ich habe ein Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig.

    Dies ist der sechste Band einer Reihe. Alle Bände können laut Buchbeschreibung unabhängig voneinander gelesen werden und genau das konnte ich beim Lesen auch feststellen, da ich die bisherigen Teile (noch) nicht kenne. Hier und da wird natürlich auch die vergangenen Bände Bezug genommen.

    Der Roman beginnt nach einem kurzen Prolog recht ungewöhnlich, mit Aufzeichnungen eines Arztes aus einer Nervenheilanstalt, der den mysteriösen Patienten Nummer 62 untersucht. Allerdings gibt es bereits in diesen Aufzeichnungen allerhand Rätselhaftes, das mich als Leserin neugierig machte.


    Danach wechselt die Perspektive zur 3. Person Singular und schildert die Handlung aus Alfios Sicht. Dazu gibt es immer wieder Rückblenden ins Jahr 1909, die Alfios Hintergrundgeschichte - oder zumindest einen Teil davon – genauer beleuchten.


    Der Roman ist nichts für Zartbesaitete und man kann ihn auch dem (Gothic-)Horror-Genre ohne weiteres zuordnen: Die Autorin schont ihre Charaktere nicht, mehr als einmal wird es ziemlich blutig. Im Finale wartet die Geschichte mit einigen Überraschungen auf und auch das Ende habe ich in dieser Form nicht erwartet, fand es aber passend.


    Sehr interessant zu lesen fand ich, was für Gedanken sich Melanie Vogltanz über ihre unsterblichen Wesen gemacht hat. In manchen Fantasyromanen werden Unsterbliche ja gern als allmächtig hingestellt oder es wird wenig bis gar nicht darauf eingegangen, was die Unsterblichkeit eigentlich für Nachteile mit sich bringen mag. In diesem Roman dagegen kommt beispielsweise die Frage auf, was unter Umständen bei der Zeugung von unsterblichen Kindern passieren kann. Oder wie sich die Unsterblichkeit auf lange Sicht geistig und körperlich auswirken kann. Und auch wissenschaftliche Aspekte spielen in dieser Geschichte eine Rolle, darunter die Forschungen eines gewissen Iwan Pawlow.


    Ein weiteres Plus liegt im Sprachstil der Autorin, die oft mit sehr bildhaften Metaphern oder Vergleichen arbeitet, so dass eine Menge Anschaulichkeit und Atmosphäre erzeugt wird.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Melanie Vogltanz - Wolfswahn (Schwarzes Blut 6)“ zu „Melanie Vogltanz - Wolfswahn“ geändert.

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