Matteo Farinella, Hana Ros - Das Gehirn/ Neurocomic

  • Buchdetails

    Titel: Das Gehirn


    Verlag: Verlag Antje Kunstmann

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 136

    ISBN: 9783956142642

    Termin: Neuerscheinung September 2018

  • Bewertung

    4.5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Das Gehirn"

    So schön waren Neurowissenschaften noch nie: Ein prachtvoll illustriertes und unterhaltsames, informatives und verständliches Buch über die Geheimnisse des menschlichen Gehirns und die spannendsten Entdeckungen der Hirnforschung. Dieses Buch ist eine faktenreiche und fantastische Expedition ins menschliche Gehirn. Die Reise führt durch verschlungene Neuronenwälder in die Tiefen einer Synapse. Man begegnet Neurotransmittern mit Superkräften und fabelwesenhaften Substanzen, die das Gehirn bedrohen, dem Hippocampus in Form eines Seepferdchens, dem Pawlowschen Hund – und den großen Erforschern des Nervensystems und des Gehirns: von Santiago Ramón y Cajal – dem Vater der Neurowissenschaften – über Hans Berger, der die Hirnströme und ihre Messung entdeckte, bis zum Gedächtnisforscher Eric Kandel. Dr. Matteo Farinella, Neurowissenschaftler und Illustrator, und seine Kollegin Dr. Hana Roš, bieten in diesem humorvollen, höchst unterhaltsamen und prächtig illustrierten Buch eine einzigartige Einführung in die Funktionsweisen des menschlichen Gehirns und die spannendsten Erkenntnisse der Hirnforschung.
    Weiterlesen
  • Aktion

  • Bestellen

  • Das Gehirn

    Graphic-Novel

    Autoren: Matteo Farinella, Hana Ros

    Verlag: Antje Kunstmann (September. 2018)

    ISBN-10: 3956142640

    Seiten: 136


    Inhalt:

    Der namenlose Protagonist läuft über eine Wiese, sieht eine hübsche Frau, die er ansprechen möchte und *rumms landet er im Gehirn. Das einzige was ihn interessiert ist, wie er hier wieder raus kommt. Denn er will schließlich die Frau ansprechen.

    Doch so leicht kommt er nicht wieder heraus. Er begegnet Wissenschaftlern, die etwas entscheidendes zur heutigen Hirnforschung beigetragen haben. Santiago Ramón y Cajal, der als Vater der Neurowissenschaft gilt oder Luigi Galvanim der sich für die Wirkung von Elektrizität auf den menschlichen Körper interessierte.

    Sie erklären ihm, was sie erforscht haben und reichen unseren Protagonisten quasi von einer Stelle im Gehirn zur nächsten.


    Dabei ist die Graphic Novel in folgende Kapitel gegliedert:

    Morphologie

    Pharmakologie

    Elektrophysiologie

    Plastizität

    Synchronizität


    Die Morphologie beschreibt die äußere Gestalt von Organismen. Also in dem Falle: Wie sehen Neuronen und Nervenzellen aus. Was sind Dendriten, das Soma und das Axon? Und wie arbeitet das alles zusammen.


    Im Kapitel Pharmakologie wird erläutert, wie die Neurotransmitter funktionieren und wie die richtigen Elemente an die richtigen Stellen kommen. Hier wird das Dopamin vorgestellt, das Serotonin, das Glutamat und das Gaba. Ebenso die Antagonisten, die verhindern, dass Neurotransmitter dahin kommen, wo sie hin wollen/sollen.


    Die Elektrophysiologie befasst sich mit dem Strom, den der Körper selbst herstellt.


    Im Kapitel der Plastizität wird vom Hippocampus erzählt, wie Erinnerungen und Erfahrungen entstehen und auch Pawlow und seine Konditionierung fehlt nicht.


    Bei der Synchronizität werden die Gehirnwellen erklärt und wie man sie mit dem EEG messen kann. Und die Frage wird gestellt: Ist mein Geist etwas anderes als das Gehirn? Oder ist der Geist nur ein Produkt meines Gehirns?


    Meine Meinung:

    Die Graphic Novel ist keineswegs leicht zu lesen.

    Ich bin keine Fachfrau, doch lese immer mal wieder gerne etwas über Hirnforschung. So war mir die Funktion der Neuronen nicht komplett fremd. Doch gerade in dem Kapitel Morphologie musste ich die ein oder andere Stelle mehrmals lesen, weil es sich mir nicht sofort erschlossen hat.


    Das Kapitel der Pharmakologie dagegen fand ich großartig erklärt und das mit der Elektrophysiologie war mir im Großen und Ganzen neu.


    Vom Protagonisten war ich zwischen durch ziemlich genervt, da er sich so gar nicht für das Gehirn interessiert hat. Er wollte nur schnell raus. Es hätte mir mehr Spaß gemacht, wenn er Nachfragen gestellt hätte und das ein oder andere noch ein bisschen ausführlicher erklärt worden wäre.


    Leider haben mir die Zeichnungen auch nicht ganz so zugesagt. Gerade den Protagonisten selbst finde ich nicht so hübsch und seine Angebetete hat auf den meisten Bildern keine Pupillen, was ich etwas gruselig finde.


    Aber! Das Ende ist so genial, dass ich mich dadurch entschädigt fühle.

    Und auch wenn ich einiges kritisiert habe, ist das Buch doch richtig toll. Solche wissenschaftlichen Graphic Novels müsste es wirklich öfter geben.

    Und die Aufmachung vom Antje Kunstmann Verlag ist ein wahres Schmuckstück!


    Fazit:

    Auch wenn es nicht so einfach zu Lesen ist, so ist es doch ein sehr spannendes Leseerlebnis!

    4,5 :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    1. (Ø)

      Verlag: Verlag Antje Kunstmann