Kelly Oram - Cinder & Ella

  • Buchdetails

    Titel: Cinder & Ella


    Band 1 der

    Verlag: ONE

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 448

    ISBN: 9783846600702

    Termin: September 2018

  • Bewertung

    4.4 von 5 Sternen bei 54 Bewertungen

    87,4% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Cinder & Ella"

    Ella hat ein hartes Jahr hinter sich. Ihre Mutter starb bei einem Autounfall, den sie selbst nur knapp überlebte. Nach etlichen Klinikaufenthalten zieht sie nun zu ihrem Vater und dessen neuer Familie. Dabei will Ella nur eins: Alles soll so sein wie früher. Sie vermisst ihre Mom, ihren heißgeliebten Bücher-Blog - und Cinder, ihren Chatfreund. Brian Oliver ist der neue Star am Hollywoodhimmel. Doch der Ruhm hat seine Schattenseiten, echte Freunde sind selten geworden. Vor allem vermisst er seine Chatfreundin Ella, mit der er unter seinem Nickname Cinder stundenlang gechattet hat. Als die sich nach einem Jahr Funkstille plötzlich wieder meldet, ist Brian überglücklich. Langsam wird ihm klar, dass er mehr will als nur Freundschaft. Doch Ella hat keine Ahnung, wer er in Wirklichkeit ist ...
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  • Kurzmeinung

    Eleonorah
    Ein wundervolles, bewegendes Buch. Ella ist ein toller Charakter!
  • Kurzmeinung

    Pasghetti
    Eine tolle, emotionale Geschichte, doch das Ende war viel, viel zu kitschig

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  • Cinder und Ella – Aschenputtel in einer wundervollen modernen Adaption


    Ella war glücklich mit ihrer Mom, ihren Büchern, ihrem Blog und ihrem Chatfreund Cinder, ihre heimliche Liebe. Doch dann gerät sie in einen schlimmen Autounfall, bei dem ihre Mutter stirbt und Ella mit schweren Verbrennungen und bleibenden Verletzungen acht Monate im Krankenhaus bleiben muss. Nichts ist mehr so wie es war, als sie zu ihrem Vater und seiner neuen Familie ziehen muss. Ella will nur ihr altes Leben wieder und beschließt, ihrem Chatfreund Cinder nach all der Zeit zu schreiben. Was sie nicht weiß ist, dass Cinder ebenfalls Gefühle für Ella hat und dass er Hollywoods angesagtester Schauspieler ist.


    Schon in der Leseprobe war ich völlig hin und weg von dieser Geschichte. Endlich mal etwas ohne perfekte Hauptfigur und mit einer etwas neuen Idee dahinter. Dazu liebe ich Märchenadaptionen.

    Ella ist wirklich nicht perfekt und doch nahe dran. Sie wird durch die Narben nicht als wunderschön angesehen und beweist durch ihren Charakter und ihren Mut jedem etwas anderes. Es hat mir viel Freude bereitet, Ellas schweren Weg zu verfolgen. Sie kämpft zuhause und in der Schule und nicht nur ihr Umfeld muss Eingeständnisse machen, auch Ella muss viele Schritte auf die anderen zugehen. Das hat mir so gut gefallen. Ella macht nämlich auch einen Fehler nach dem anderen. Dazu ist sie frech und überhaupt nicht auf den Mund gefallen.

    Ebenso wie Brian, der eben nur bei Ella so sein kann wie er ist. Er ist auch kein Ritter ohne Tadel und doch hat er sich einen Ruhmestitel verdient. Warum will ich hier gar nicht näher beschreiben, denn dann würde ich vermutlich zu viel verraten. Aber ich liebe ihn.

    Auch die anderen Figuren sind der Autorin wirklich gelungen. Sie hat sich eine Handvoll Persönlichkeiten ausgesucht und diese im Buch weiterentwickelt. Sie hat plausible Verhaltensweisen und Schritte geschrieben, die in Romanen dieser Art sonst nicht so anzufinden sind. Dazu hat mir die ganze Geschichte und ihr Werdegang einfach wirklich gut gefallen.

    Für mich ist dieses Buch in allen Belangen ein Highlight und kommt zu meinen Favoriten. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Cinder & Ella“ zu „Kelly Oram - Cinder & Ella“ geändert.
  • "Cinder & Ella" beginnt damit, dass das Leben der Protagonistin, Ella, sich von Grund auf verändert. Sie ist in einen Autounfall verwickelt, bei dem ihre Mutter stirbt, weshalb sie nun bei ihrem Vater und dessen neuer Familie leben muss, obwohl sie ihn seit Jahren nicht gesehen hat. Zudem wird sie selbst schwer verletzt und trägt Narben und bleibende Verletzungen davon, was ihr einige Probleme bereitet.


    Obwohl ich die Liebesgeschichte, die in diesem Buch erzählt wird, sehr berührend fand, muss ich sagen, dass die Darstellung dieser körperlichen Behinderung und ihrer Folgen mir am besten gefallen hat. Es war für mich ein origineller Ansatz, um das Aschenputtel-Motiv zu verarbeiten, die Autorin hat eindringlich geschildert, wie hart es für Ella war, mit ihrer neuen Realität umzugehen, und es war bewundernswert, wie sie sich durch ihr absolutes Tief durchgekämpft hat. Ich fand gut, dass ohne Beschönigungen damit umgegangen wurde, wie viel sich durch solch schwerwiegende Verletzungen verändern kann, nicht nur in Bezug auf die Belastungen im Alltag, sondern auch, was die Reaktion der Mitmenschen betrifft.


    Es war schrecklich zu sehen, wie die Protagonistin gemobbt und verspottet wurde und dass andere sie als gezeichnet und voller Makel wahrgenommen haben, aber wirklich beklemmend und herzzerreißend war es, wie sehr sie selbst unter ihren Narben gelitten hat. Oram hat dies sensibel und einfühlsam behandelt und das komplexe Innenleben ihrer Hauptcharaktere wurde ausgiebig thematisiert. Besonders gut und realistisch war, dass diese veränderten Umstände für keine der Figuren leicht waren, schon gar nicht für Ellas Familie. Zwar war es keineswegs richtig oder fair, wie sie teilweise behandelt wurde, doch ich mochte, dass verdeutlicht wurde, in welchem Ausmaß alle dazu beigetragen haben, wie schwierig und verkrampft die Lage sein konnte. Ich fand gut, wie der Konflikt am Ende aufgelöst wurde und es war schön, die Weiterentwicklung einiger Charaktere zu verfolgen.


    Wie bereits erwähnt hat mir auch die Romanze von Ella und ihrem Chat-Freund Cinder sehr gefallen. Es war schade, dass man ihr Kennenlernen und die Entstehung ihrer Freundschaft nicht verfolgen konnte, da das Buch Jahre nach ihrem ersten Gespräch einsetzt, aber die enge Verbindung zwischen ihnen war dennoch offensichtlich und es wurde glaubwürdig dargestellt, dass zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft und romantische Gefühle entstanden sind. Die Parallelen ihrer Geschichte zu den "Aschenchroniken", der liebsten Buchreihe der beiden, wurden gut herausgearbeitet und es gibt ein paar emotionale, berührende Momente, die sehr schön waren. Zudem waren die Wortgefechte, die sie sich geliefert haben, amüsant. Zwischendurch war das Buch ein bisschen kitschig, allerdings hat mich dies nicht gestört, weil es zu der irgendwie märchenhaften Stimmung gepasst hat. Vor allem das Ende war unglaublich bewegend und ich hätte gerne gleich den zweiten Band gelesen, um Brian und Ella weiter zu begleiten.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    _________________

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    Carpe Diem.
    :study: Jana Hoch - Kronenherz

    2021 gelesen: 49 Bücher mit 18.576 Seiten | gehört: 35 Bücher mit 9780 Minuten

  • Inhalt:
    Nach einem schweren Autounfall hat Ella ein Jahr voller OPs und Rehas hinter sich. Und nun muss sie auch noch zu ihrem Vater und dessen neuer Familie ziehen, die sie überhaupt nicht kennt. Ella will nur eins: ihr altes Leben zurück. Deshalb beschließt sie, sich nach langer Zeit wieder bei ihrem Chatfreund Cinder zu melden. Er ist der Einzige, der sie wirklich versteht, und obwohl sie ihn noch nie getroffen hat, ist Ella ist schon eine halbe Ewigkeit heimlich in ihn verliebt. Was sie nicht weiß: Auch Cinder hat Gefühle für sie. Und er ist der angesagteste Schauspieler in ganz Hollywood.

    Rezension:
    Durch einen schweren Autounfall verliert Ella Rodriguez nicht nur ihre Mutter, sondern hat auch noch schwere Verbrennungen erlitten. Es liegt ein hartes Jahr voller Operationen und Schmerzen hinter Ella, als sie nach Los Angeles zu ihrem Vater und seiner neuen Familie zieht, die Ella nicht kennt.
    Wen sie aber wirklich kennt und versteht ist Cinder, ihr bester Freund, mit dem sie früher täglich gechattet hat, doch seit dem Unfall haben die beiden Kontakt mehr.


    "Cinder & Ella" von Kelly Oram ist der erste von zwei Bänden und wird aus den abwechselnden Ich-Perspektiven der achtzehn Jahre alten Ella Rodriguez und dem zweiundzwanzig Jahre alten Schauspieler Brian Oliver erzählt.


    Ella und Cinder chatten seit mehr als zwei Jahren regelmäßig miteinander. Seit Cinder Ellas Blog entdeckt hat, verbindet die beiden nicht nur die große Liebe zu einer Buchreihe, sondern sie sind mittlerweile auch zu besten Freunden geworden. Obwohl die beiden noch nie miteinander gesprochen, geschweige denn sich getroffen haben, entwickelten sowohl Ella als auch Cinder tiefere Gefühle für den jeweils anderen, was sie aber für sich behalten.
    Der Kontakt brach ab, als Ella in einen schweren Autounfall verwickelt wurde, bei dem ihre Mutter gestorben ist und Ella schwere Verbrennungen erlitten hat. Nun zieht Ella noch Los Angeles zu ihrem Vater und gleichzeitig auch in die Stadt, in der Cinder lebt.


    Ella ist eine großartige Protagonistin und ich habe sie sehr gemocht, auch weil sie einen wunderbaren Humor hat, den sie zum Glück nicht verloren hat! Sie kämpft sich Stück für Stück in ihr Leben zurück, muss mit ihren seelischen und körperlichen Narben fertig werden und auch viele Rückschläge hinnehmen. Ihr Leben ist alles andere als perfekt, aber Ella ist stark und lässt sich nicht unterkriegen, was ich sehr bewundert habe!
    Ellas Vater hat sie und ihre Mutter vor zehn Jahren verlassen und der Kontakt ist abgebrochen. Nun muss sie zu ihm und seiner neuen Frau Jennifer und deren Zwillingstöchter Anastasia und Juliette ziehen, die Ella das Leben schwer machen. Ella muss sich mit vielen Oberflächlichkeiten und Anfeindungen herumschlagen, was mich sehr geärgert hat. Generell konnte mich die Geschichte von Beginn an emotional total mitreißen und ich habe besonders mit Ella mitgefiebert!


    Brian ist ein erfolgreicher Schauspieler, dessen Leben von seinen Managern durchgeplant wird. Er ist ziemlich arrogant und manchmal auch überheblich, aber das muss er auch sein, um in dem Haifischbecken namens Hollywood zu überleben. Ich war trotzdem nicht mit allen seiner Handlungen glücklich, besonders sein Verhalten gegenüber seiner Kollegin Kaylee fand ich nicht gut, aber er war immer für Ella da, wenn sie ihn brauchte, ein wahrer Freund!


    Der Schreibstil von Kelly Oram ließ sich richtig gut lesen und das Buch hat sich für mich zu einem richtigen Pageturner entwickelt! Ich mochte die Idee der Chatfreundschaft, die sich zu so viel mehr entwickelt hat, richtig gerne und konnte absolut mit Ella und Brian mitfiebern! Aber auch die Themen Freundschaft und Familie spielen in "Cinder & Ella" eine wichtige Rolle.
    Das Buch hat mich zum Lachen gebracht, konnte mich aber auch zu Tränen rühren, eine wirklich schöne Geschichte!


    Fazit:
    "Cinder & Ella" ist ein wunderbares Buch von Kelly Oram, das mich emotional berühren und einfach begeistern konnte!
    Die Geschichte von Ella und Brian hat mir so gut gefallen, ich konnte es kaum aus der Hand legen, und so vergebe ich verdiente fünf Kleeblätter!

  • Ich kann mir vorstellen, dass viele am liebsten laut aufschreien würden, wenn sie die niedrige Bewertung sehen, die ich "Cinder & Ella" vergeben haben. Das Buch hat sich kurz nach seinem Erscheinungstermin grosser Beliebtheit erfreut und es ist eines der Bücher, durch deren Hype ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich mag (moderne) Retellings von Märchen sehr, deshalb bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass mich diese Geschichte verzaubern würde. Das tat sie leider überhaupt nicht.


    Zum Inhalt kann ich eigentlich gar nicht so viel mehr verraten, als in der offiziellen Inhaltsangabe steht. Denn that's it. Mehr passiert nicht. Während der Anfang noch hochemotional ist und Ellas Leidensweg nach ihrem Unfall in Groben Zügen erläutert wird, konnte ich nach diesen Ereignissen keinen emotionalen Zugang zum weiteren Handlungsverlauf finden. Hinzu kommt, dass der moderne Cinderella Plot schon zigfach auf ähnliche Weise erzählt wurde und "Cinder & Ella" kaum Neues bietet - na ja, vielleicht bis auf den Umstand, dass es sich in diesem Buch um "Rich Kids" handelt, mit denen ich mich als Leserin überhaupt nicht identifizieren kann. Während Ella nach ihrem Autounfall und dem Tod ihrer Mutter nichts dafür kann, dass sie zu ihrem reichen Vater, dessen neue Ehefrau und den zwei gemeinsamen Stieftöchtern in die Hollywood Hills ziehen muss, konnte ich demgegenüber Brians Gejammer leider überhaupt nicht nachvollziehen. Brian ist der Schauspieler, der hinter dem Pseudonym von Cinder steckt. Zu Beginn der Geschichte beschwert er sich beispielsweise über sein achso schlimmes Schicksal, gut auszusehen, was bei mir statt Mitleid, nur ein Augenrollen verursacht hat.


    Die Chatverläufe zwischen Ella und Cinder konnten mich leider auch überhaupt nicht begeistern, denn meistens unterhalten sie sich bloss über eine fiktive Fantasy-Reihe, die (ausgerechnet mit Brian in der Hauptrolle) verfilmt werden soll. Das mag für die beiden Charaktere, die grosse Fans der Reihe sind, interessant sein, aber mich hat das Gerede leider nur gelangweilt, denn dadurch, dass die Bücher nicht in der Realität existieren, konnte ich mit den Debatten, die Ella und Cinder über die Buchcharaktere geführt haben, überhaupt nichts anfangen.


    Natürlich hofft man, wie in jedem anderen, ähnlichen Cinderella-Retelling, dass sich die beiden Charaktere irgendwann in Echt sehen. Bei "Cinder & Ella" muss man dafür aber erst einmal zwei Drittel des Buches lesen, damit es endlich zu einem richtigen Treffen kommt. Das hat mir einfach zu lange gedauert, besonders deshalb, weil zuvor eigentlich gar nicht so viel passiert, dass mich bei der Stange hätte halten können.


    Während Ella durch ihre Erlebnisse einige Sympathiepunkte und vor allem mein Mitgefühl für sich gewinnen konnte, blieb mir Brian bis zuletzt unsympathisch. Das lag aber nicht unbedingt an seinem Charakter, sondern vor allem an der Situation, in der er sich befunden hat. Er wird von seiner Schauspielkollegin Kaylee mit einer total absurden Begründung erpresst und muss der Welt deshalb vorgaukeln, dass er eine Beziehung mit ihr führt. Ansonsten droht sie ihm damit, seinen Ruf zu zerstören. Dieses Drama fand ich so künstlich und unglaubwürdig, dass ich Brians Kapitel nur noch überflogen habe.


    Bis zum Ende war ich so genervt, dass ich den Schlussteil nur noch quer gelesen habe. Es war ja ohnehin von Seite 1 klar, wie es ausgehen wird.


    Fazit:

    Eine moderne Adaption von Cinderella, die auf ähnliche Weise in anderen Büchern und Filme bereits zigfach erzählt wurde. Leider bietet "Cinder & Ella" hierbei nichts Neues, vielleicht abgesehen davon, dass die Handlung in einem reichen Milieu spielt, mit dem ich mich überhaupt nicht identifizieren konnte. Vielleicht habe ich ein Herz aus Stein, aber ich habe mir von der Geschichte nach all dem Hype deutlich mehr erhofft. Mich konnten weder die vorhersehbare klischeehafte Handlung, noch die Charaktere emotional erreichen. Für mich leider eine grosse Enttäuschung. Mehr als 2 Sterne kann ich dafür nicht vergeben.

  • Ein modernes Märchen der besonderen Art


    Klappentext

    „Nach einem schweren Autounfall hat Ella ein Jahr voller OPs und Rehas hinter sich. Und nun muss sie auch noch zu ihrem Vater und dessen neuer Familie ziehen, die sie überhaupt nicht kennt. Ella will nur eins: ihr altes Leben zurück. Deshalb beschließt sie, sich nach langer Zeit wieder bei ihrem Chatfreund Cinder zu melden. Er ist der Einzige, der sie wirklich versteht, und obwohl sie ihn noch nie getroffen hat, ist Ella ist schon eine halbe Ewigkeit heimlich in ihn verliebt. Was sie nicht weiß: Auch Cinder hat Gefühle für sie. Und er ist der angesagteste Schauspieler in ganz Hollywood.“


    Gestaltung

    Das Cover finde ich sehr hübsch mit seiner Farbkombination aus zartem rosa und hellem Blau. Mir gefallen vor allem die Blumen in der Covermitte, die hinter dem Titel zu sehen sind, da sie optisch sehr schön gestaltet sind. Auch finde ich das kleine Detail, das auf einem Herz mit Pfeil das „&“-Zeichen des Titels steht richtig schön. Durch die Schlichtheit fällt das Cover zudem auch im Buchregal sehr schön auf.


    Meine Meinung

    Auf das Buch bin ich vor allem durch das schöne Cover aufmerksam geworden, sodass ich mich ohne große Erwartungen an die Geschichte herangewagt habe. Daher wurde ich auch gleich zu Beginn gehörig überrascht als „Cinder & Ella“ dramatisch – nämlich mit dem im Klappentext erwähnten Autounfall – begann. Schon mit diesem Ereignis hatte die Autorin Kelly Oram mich direkt gepackt und danach auch nicht mehr losgelassen, sodass ich geradezu an den Seiten klebte.


    In „Cinder & Ella“ geht es um Ella, die sich nach einem Autounfall in einem komplett neuen Leben zu Recht finden muss, denn sie zieht zu ihrem Vater und seiner neuen Familie. Ella wünscht sich nichts sehnlicher, als in ihr Leben vor dem Unfall zurückkehren zu können. Dies schreibt sie ihrem Chatfreund Cinder. Cinder, in den sie verliebt ist, obwohl sie ihn nicht persönlich kennt und der sie versteht. Dabei ahnt Ella nicht, dass sie Cinder sehr wohl kennt, denn er ist ein berühmter Schauspieler…


    Bei „Cinder & Ella“ erwartet den Leser eine realistische Young Adult Geschichte, die Elemente des bekannten Aschenputtel-Märchens aufweist (wie man bei der Ähnlichkeit des Titels zum englischen Namen von Aschenputtel vielleicht erahnen kann). So gibt es beispielsweise eine gemeine Stiefmutter und Stiefschwestern, einen besonderen Prinzen und vieles mehr. Aber dennoch ist „Cinder & Ella“ keine typische Märchen-Nacherzählung, sondern eine moderne Geschichte mit großem Gefühls- und Unterhaltungswert.


    Ich mochte es gerne, dass in dieser kleinen Romanze so viel mehr steckte als eben nur diese. Es gab einige bedeutende kleinere Botschaften zwischen den Zeilen. Mobbing spielt eine Rolle genauso wie das Thema Familie und Familienkonflikte. Zudem verdeutlicht die Autorin, dass es nicht auf das Aussehen eines Menschen ankommt, sondern auf seine inneren Werte. Diese Wichtigkeit der Themen, die in dem Buch anklingen ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben, fand ich ganz wundervoll. Zudem ist das Buch dabei nicht zu ernst, sondern genau mit der Richtigen Mischung aus Humor, Lockerheit, Romantik und Gefühlen versehen.


    Fazit

    Mir hat „Cinder & Ella“ wirklich gut gefallen, denn bereits mit den ersten Seiten zog mich die Geschichte in ihren Bann. Ich mochte es, wie in dem Buch wichtige Themen angeschnitten wurden ohne den mahnenden Zeigefinger. Dabei ist die Handlung aber nicht nur ernst, sondern sie versprüht auch eine gewisse Lockerheit, ein wenig Witz und eine große Portion Gefühle!

    5 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Cinder & Ella

    2. Happily ever after (bereits auf Englisch erschienen)

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