Bücherwichteln im BücherTreff

Cecelia Ahern - Frauen, die ihre Stimme erheben / Roar.

Frauen, die ihre Stimme erheben: Roar

2.5 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Verlag: Argon Verlag

Bindung: Audio CD

Laufzeit: 00:04:40h

ISBN: 9783839816745

Termin: August 2018

Anzeige

  • Dieses Hörbuch umfasst 30 Geschichten von Cecelia Ahern zum Thema „Frauen erheben ihre Stimme“. Jedes Mal steht eine Frau im Vordergrund, die oft gar keinen Namen hat, sondern einfach irgendeine Frau darstellt.

    Von der Thematik her sind die Geschichten alle gleich. Frauen sollen selbstsicher sein und sich Männern nicht unterordnen, schließlich sind wir gleichberechtigt. Frauen sollen laut sein und sich nicht selbst klein machen.


    Das Schönste am Hörbuch waren die Kapitelüberschriften. Die Frau, die im Boden versinkt, versinkt tatsächlich im Boden und die Frau, die in die Schuhe ihres Mannes schlüpft, zieht diese tatsächlich an, etc.


    Leider haben mir die Geschichten, die von Merete Brettschneider, Anne Moll und Therea Underberg gelesen werden, nur bedingt gefallen. Humor habe ich kaum gefunden und wirklich berührt haben sie mich auch nicht. Einige sind sogar eher skurril. Der Esprit, den Ahern in ihren früheren Büchern versprüht hat, hat mir komplett gefehlt.


    Fazit: Der Ansatz war gut, die Umsetzung hat mir persönlich jedoch nicht gefallen.


    :bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Cecelia Ahern - Frauen, die ihre Stimme erheben. Roar.“ zu „Cecelia Ahern - Frauen, die ihre Stimme erheben / Roar.“ geändert.
  • Frauen, die ihre Stimme erheben (Roar!) - Cecelia Ahern


    Fischer Verlag

    352 Seiten

    Roman

    Einzelband

    22. August 2018


    Inhalt:


    Dreißig Frauen, dreißig Storys: 350 Seiten voller Überraschungen, Gefühl und Aha-Erlebnisse.

    Da ist die Frau, die im Boden versinkt und dort auf jede Menge anderer Frauen trifft.

    Oder die Frau, die auf ihrem Grundstück Zweifel sät.

    Eine andere Frau, deren Uhr so laut tickt, dass sie nicht schlafen kann, und eine, die aus ihrer Schublade herausklettert. Lauter Frauen, denen gerade dann Flügel wachsen, wenn sie es gar nicht erwarten. So wie es für uns alle in jedem Moment möglich ist, wenn wir nur auf uns selbst hören. In ihren Romanen berührt Cecelia Ahern Millionen Leserinnen und Leser.

    Mit diesem besonderen Story-Projekt stellt sie mit sprudelnder Phantasie und liebevollem Humor die Fragen, die uns bewegen:

    Wer bin ich in dieser Welt? Und wer bestimmt das eigentlich?

    Was ist mir wirklich wichtig? Und was ist für Frauen alles möglich?


    Meinung:


    Mein erstes Buch von Cecelia Ahern war... gewöhnungsbedürftig.

    Und ich muss gestehen, auch leider nicht so ganz mein Stil.

    Das Thema „Frauen“, das sie aufgegriffen hat, ist natürlich ein wichtiges Thema und vor allem in der Gesellschaft auch heute noch viel diskutiert.

    Doch die Umsetzung des Ganzen war, uff... mehr schlecht als recht in meinen Augen.


    Doch bevor ich zum Inhalt komme, noch ein paar Worte zum Schreibstil.

    Ich vermute mal, dass die Autorin bewusst diesen Stil gewählt hat, um eine gewisse Distanz zu den Situationen aufzubauen. Um die Dinge zu verallgemeinern - damit jede Frau es auf sich beziehen kann. Bei „Frauen, die ihre Stimme erheben“ handelt es sich um eine Sammlung von 30 Kurzgeschichten, die sich mit dem alltäglichen Leben und Problemen von weiblichen Individuuen beschäftigen.

    Da gibt es lustige Situationen, stressige Gegebenheiten, ernsten Gesprächsstoff und jede einzelne Geschichte soll zum Nachdenken anregen.

    Frauen stärken. Ihnen Mut zusprechen, so zu sein, wie sie sind und sich nicht für die Gesellschaft zu verbiegen.


    Die Autorin zeigt auf, dass es ganz normal ist, sich mal zu schämen.

    Solange man danach weiter macht. Es gibt Schlimmeres.

    Es ist normal, wenn man sich als Frau übermäßig viele Gedanken macht.

    Solange man noch auf sich achtet. Es gibt Schlimmeres.

    Es ist auch normal, wenn man versucht sich anzupassen.

    Als Frau hat man es in dieser Welt nicht leicht - das ist die Botschaft dieses Buches.


    Als ich die Geschichten das erste Mal Revue passieren ließ, kam mir direkt das Wort „Gleichnis“ in den Sinn. Ihr wisst schon - solche Geschichten, die stellvertretend für etwas stehen.

    Die immer eine Botschaft übermitteln sollen, sie aber nicht klar formuliert aussprechen, sondern in besondere Situationen verpacken. Jede dieser 30 Kurzgeschichte ist für mich ein Gleichnis. Und das hat die Sache so schwer gemacht, denn obwohl jede Message ankam, berühren konnten mich nur wenige - aus dem einfachen Grund, dass es mir zu unpersönlich war. Es ist immer von „die Frau“ die Rede. Die Frau hielt einen Vortrag, pupste und sprang in ein Loch im Boden. Die Frau sah sich um, es war dunkel. Die Frau erkannte, dass es Schlimmeres gab... usw.


    Sicherlich lag die Intention der Autorin irgendwo zwischen „Mut machen“ und „Hoffnung schenken“ - wer mit dem Schreibstil umgehen kann, der ist hier auch sehr gut bedient.

    Cecelia Ahern schreibt sehr... frei. Es wäre leicht zu lesen gewesen und einige Geschichten haben mir auch besser gefallen als andere, aber das Gesamtkonzept war für mich einfach nicht stimmig.


    Fazit:


    30 Geschichten, die von starken Frauen erzählen.

    30 verschiedene Schicksale inspiriert von Situationen, die jeder kennt.

    Meine Lieblingsgeschichte war die von der Frau, die in eine Schublade gesteckt wurde.

    Es ist sehr sehr viel Wahres in diesem Buch.

    Leider konnten mich diese kleinen und großen Wahrheiten nicht berühren, denn die Umsetzung war nicht mein Fall.

    Diese Buch wird die Cecelia Ahern Leser spalten, dessen bin ich mir sicher.

    Ob es für euch passt, müsst ihr selbst entscheiden.

    Es kann gefallen oder aber auch nicht.

    Für mich war es eine nette Zwischendurchlektüre.


    Bewertung:


    ⭐️⭐️⭐️ (3/5)

Anzeige