Glossar oder Fußnoten?

  • Bei einem meiner zuletzt gelesenen Bücher gab es ein Glossar für die sämtlichen im Buch verwendeten jüdischen Begriffe am Ende des Buches. Da es in manchen der Kurzgeschichten recht häufig zu solchen Wortnennungen kam, die man nachschlagen musste (konnte), war es ein ständiges Hin- und Herblättern. Die Begriffserklärung war jeweils nicht länger als vielleicht 3 Zeilen, manchmal auch nur ein Wort als Übersetzung.

    Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn auf der jeweils betreffenden Seite eine Fußnote mit der Übersetzung bzw. Erklärung gewesen wäre. Wie seht Ihr das? Stören euch Fußnoten im laufenden Text und sind euch daher Glossare lieber, oder wollt ihr auch die Erklärung direkt auf der gleichen Seite?

    Welche Erfahrungen habt ihr mit den Büchern gemacht? Ist es dort meist so wie ihr es vorzieht? Oder kommt es auf die Häufigkeit an bzw. auf die Länge der Erklärungen?

    :study: Thomas Chatterton Williams: Selbstportrait in Schwarz und Weiss - Unlearning Race


    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"

    Warnhinweis:
    Lesen gefährdet die Dummheit

    :study:

  • Fußnoten finde ich auch praktischer, und sie stören mich nicht weiter. Bücher, für deren Verständnis das Glossar unbedingt wichtig ist, lese ich mit zwei Lesezeichen, so dass ich die Stelle im Anhang nicht immer suchen muss.

    Ohne Bücher auf der Welt wäre ich längst verzweifelt. (Arthur Schopenhauer)

  • Wenn es sich um viele Fussnoten handelt, stört mich das auf Dauer, jedenfalls bei Belletristik. Da ist mir ein Glossar lieber. Am besten ist es natürlich, wenn man sich den Sinn der unbekannten Wörter auch so aus dem Zusammenhang erschliessen kann.

  • Fuer Übersetzungen und kurze Erklärungen finde ich Fussnoten praktischer. Vor allem auf dem E-Reader ist das ständige Umblättern eher nervig.

    Für längere Ausführungen, die man zum Verständnis des Textes nicht unbedingt braucht, hab ich lieber ein Glossar.

    "Selber lesen macht kluch."


    If you're going to say what you want to say, you're going to hear what you don't want to hear.
    Roberto Bolaño

  • Als Sachbuchleser habe ich meist Glossar, Fußnoten, Anmerkungs- und Quellenverzeichnis, also alles. Ich bin es gewöhnt, ständig umzublättern. Bei Romanen habe ich dennoch lieber Fußnoten und vielleicht am Ende ein Personenverzeichnis. Das finde ich viel praktischer.

  • Ich finde Fußnoten auch praktischer. Auf ein Glossar kann ich im Grunde auch verzichten, da ich Wörter, die ich nicht kenne, sowieso gleich nachschlage (=google:wink:).

  • Vor allem auf dem E-Reader ist das ständige Umblättern eher nervig

    nachdem ich kein E-Book habe, war mir das so gar nicht bekannt. Ich dachte mir immer, dass das beim E-Book sicher angenehmer sei, weil man da vielleicht wie bei einem hinterlegten Link draufklicken könnte. Ist das nicht so? Muss man da wirklich auch zur Glossar-Seite?

    :study: Thomas Chatterton Williams: Selbstportrait in Schwarz und Weiss - Unlearning Race


    „An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“

    Erich Kästner

    "Das fliegende Klassenzimmer"

    Warnhinweis:
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    :study:

  • Vor allem auf dem E-Reader ist das ständige Umblättern eher nervig

    nachdem ich kein E-Book habe, war mir das so gar nicht bekannt. Ich dachte mir immer, dass das beim E-Book sicher angenehmer sei, weil man da vielleicht wie bei einem hinterlegten Link draufklicken könnte. Ist das nicht so? Muss man da wirklich auch zur Glossar-Seite?

    So ist das bei Fußnoten, die sind (meist) verlinkt.

    Glossare eher selten. Es hängt auch davon ab, wie der Autor/Verlag das E-Book formatiert haben, aber meistens muss man tatsächlich hin und her springen. Und das unterbricht den Lesefluss schon ziemlich.

    "Selber lesen macht kluch."


    If you're going to say what you want to say, you're going to hear what you don't want to hear.
    Roberto Bolaño

  • Ich ziehe bei Romanen Glossare vor, bei E-Books ist das allerdings etwas unpraktisch mit dem Hin-und Herspringen. Bei Papierbüchern klebe ich mir ein Mini-Lesezeichen an die Stelle, an der das Glossar beginnt.

    Bei Sach- und Fachbüchern finde ich Fußnoten besser, da es bei solchen Büchern sehr viele Anmerkungen gibt.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn auf der jeweils betreffenden Seite eine Fußnote mit der Übersetzung bzw. Erklärung gewesen wäre. Wie seht Ihr das? Stören euch Fußnoten im laufenden Text und sind euch daher Glossare lieber, oder wollt ihr auch die Erklärung direkt auf der gleichen Seite?

    ich bin Anhängerin von Fußnoten, mich stören die nicht im geringsten, sondern helfen mir den Text zu verstehen, ohne viel blättern zu müssen. Besonders bei EBooks finde ich es sehr nachteilig, wenn die Wörter im Glossar erklärt werden, ich bin da nicht so fix, hin und her zu blättern, da geht es Googeln bei mir schneller.

    2026: Bücher: 35 Seiten: 15 745
    2025: Bücher: 168 Seiten: 75 214
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    Mein Blog: Zauberwelt des Lesens
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von Etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz "
    Dalai Lama
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