Welche Kinderbücher hab ihr noch einmal als Erwachsener gelesen?

  • Hallo in die Runde! :winken:


    Ich hatte heute morgen mal so eine Idee und vielleicht gibt es hier jetzt einen netten Austausch. Ich probiere es einmal.


    Also jeder von uns hatte doch bestimmt als Kind ein oder mehrer Lieblingsbücher. Welche hattet ihr da so und habt ihr vielleicht als Erwachsener nach dem Buch gesucht und es vielleicht auch noch einmal gelesen?


    Mein Lieblingsbuch als Kind war: Mecky im Schlaraffenland. Ich habe das Buch als Erwachsene dann lange gesucht und auf der Büchermeile gefunden.

    Mensch war ich happy und stolz. Es war zwar eine Neuauflage aber egal. Mein Mecky Buch :love:


    Es lag danach einige Zeit im Regal bis ich es angefangen habe zu lesen. Ja und was soll ich euch schreiben. Ich war total entsetzt. Es war irgendwie total komisch geschrieben und ich habe es nachdem ich es gelesen habe verschenkt.


    Was war das???? Ich denke mal als Kind hat man ganz andere Vorstellungen und Empfindungen was Bücher angeht. Erst war ich total enttäuscht, aber mittlerweile sehe ich es positiv und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben, das was ich als Kind toll fand als Erwachsener ganz anders rüber kommt.


    Habt ihr vielleicht ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht?


    Freue mich auf eure Erfahrungen.


    Liebe Grüße :flower:

  • Thread in den Bereich „Allgemeines“ verschoben :wink:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Louise Erdrich - Das Haus des Windes
    :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)

    :study: Yuval Noah Harari - Homo Deus (Bücherwürmer-Langzeitprojekt)

  • Was war das???? Ich denke mal als Kind hat man ganz andere Vorstellungen und Empfindungen was Bücher angeht. Erst war ich total enttäuscht, aber mittlerweile sehe ich es positiv und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben, das was ich als Kind toll fand als Erwachsener ganz anders rüber kommt.

    Das geht einem nicht nur bei Büchern so. Als Jugendliche fand ich den Film "Der dunkle Kristall" absolut super, als Kind habe ich die Märchen, die im DDR-Fernsehen liefen und die ich auch bei uns sehen konnte, geliebt. Außer drei Nüsse für Aschenbrödel finde ich die Märchenfilme heute nur noch grausig und als ich spaßeshalber mit meiner 20-jährigen Tochter "Der dunkle Kristall" geschaut habe, wusste ich nicht mehr, was mich damals so sehr daran fasziniert hat. So ist leider das Leben.

    Andererseits habe ich mit 12 Jahren "Herr der Ringe" angefangen zu lesen und habe beim zweiten Buch in der Mitte abgebrochen, weil ich das viel zu langatmig fand, und heute lese ich alle drei in einem Rutsch weg und finde sie toll.


    Die Geschmäcker ändern sich und manchmal ist es besser, einfach mit der Erinnerung an die beeindruckenden Bilder zu leben, die man als Kind noch hatte, als wenn man versucht, sie wiederaufleben zu lassen und dadurch die große Enttäuschung erfährt :wink:

    Wer Lust hat, an einer Leserunde zu einem meiner erotischen Bücher – und natürlich mit mir – teilzunehmen, hat hier die Gelegenheit dazu. Wenn dann nachher noch im Büchertreff eine Rezension abfällt – umso besser :wink:

  • Was war das???? Ich denke mal als Kind hat man ganz andere Vorstellungen und Empfindungen was Bücher angeht. Erst war ich total enttäuscht, aber mittlerweile sehe ich es positiv und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben, das was ich als Kind toll fand als Erwachsener ganz anders rüber kommt.

    Das geht einem nicht nur bei Büchern so. Als Jugendliche fand ich den Film "Der dunkle Kristall" absolut super, als Kind habe ich die Märchen, die im DDR-Fernsehen liefen und die ich auch bei uns sehen konnte, geliebt. Außer drei Nüsse für Aschenbrödel finde ich die Märchenfilme heute nur noch grausig und als ich spaßeshalber mit meiner 20-jährigen Tochter "Der dunkle Kristall" geschaut habe, wusste ich nicht mehr, was mich damals so sehr daran fasziniert hat. So ist leider das Leben.

    Andererseits habe ich mit 12 Jahren "Herr der Ringe" angefangen zu lesen und habe beim zweiten Buch in der Mitte abgebrochen, weil ich das viel zu langatmig fand, und heute lese ich alle drei in einem Rutsch weg und finde sie toll.


    Die Geschmäcker ändern sich und manchmal ist es besser, einfach mit der Erinnerung an die beeindruckenden Bilder zu leben, die man als Kind noch hatte, als wenn man versucht, sie wiederaufleben zu lassen und dadurch die große Enttäuschung erfährt :wink:

    Ja da gebe ich dir Recht. Schön zu lesen, das es nicht nur mir so geht. Als Kind hat man ja auch ganz andere Vorstellungen als Erwachsener. das mit den Märchen, kann ich auch bestätigen. Das ist mir auch so gegangen. Danke für deine Rückmeldung. :winken:

  • Einige meiner Kinderbücher werden jetzt zum dritten oder vierten Mal gelesen. Beim zweiten Mal habe ich sie meinen Kindern vorgelesen, inzwischen meinen Enkeln. Einige von ihnen sind daher so vertraut, dass ich keinen Unterschied im Leseerlebnis feststellen kann.


    Z.Z. ist der zweite Band vom "Räuber Hotzenplotz" an der Reihe.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

  • Mir geht es wie marie: ich lese meinen Enkelliebchen die alten "Schinken" vor, und

    alle haben ihren Spaß dabei.

    Beliebt sind immer noch "Die Kinder von Bullerbü", "Michel" und vor allem "Wanja" von Otfried Preußler. Die englischen Kinderbücher

    meiner Mutter übersetze ich beim Vorlesen, mir gefallen die Illustrationen nach wie vor.

    Von Enttäuschung also keine Spur!

    :study:Camilla Läckberg, Die Eishexe.

    :study:immer wieder mal: Navid Kermani, Ungläubiges Staunen. Über das Christentum.

    :musik:Christoph Ransmayr, Der fliegende Berg.

  • Ich kenne beide Seiten. Was ich als Kind und Jugendliche toll fand, löst bei mir heute mitunter auch leichtes Grausen aus - wahrscheinlich wäre es "unnormal", wenn es nicht so wäre. Allerdings habe ich an die meisten meiner Kinderbücher schöne Erinnerungen und würde bei einigen viel dafür geben, wenn ich sie wieder hätte. Bei ein paar ist es mir auf Flohmärkten gelungen - enttäuscht war ich trotz der Einfachheit von Sprache und Handlung bisher nie, weil dieses wohlige Gefühl wieder aufkam, das ich beim Vorlesen oder später beim Selbstlesen hatte, z.B. bei kurzen Gute-Nacht-Geschichten mit schönen Bildern.


    Eine besondere Zuneigung hege ich übrigens zum kleinen Wassermann von Otfried Preußler, gerade auch, weil ich die Illustrationen absolut entzückend finde. So herrlich angestaubt kartoniert riecht meine neue Ausgabe zwar nicht, aber ich bin froh, dass das Buch als Klassiker noch leicht zu erwerben ist.

    1. (Ø)

      Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH


  • Einige meiner Kinderbücher werden jetzt zum dritten oder vierten Mal gelesen. Beim zweiten Mal habe ich sie meinen Kindern vorgelesen, inzwischen meinen Enkeln. Einige von ihnen sind daher so vertraut, dass ich keinen Unterschied im Leseerlebnis feststellen kann.


    Z.Z. ist der zweite Band vom "Räuber Hotzenplotz" an der Reihe.

    Oh ja Räuber Hotzenplotz habe ich auch total gerne gelesen, auch heute noch. Märchen allgemein sind toll, auch als Erwachsene. Die kleine Hexe z.Bsp. hab ich mir im Kino angesehen, einfach schön. Ich denke genau wie du, werde ich diese Geschichten auch später an meine Enkelchen weitergeben :flower:

  • Mir geht es wie marie: ich lese meinen Enkelliebchen die alten "Schinken" vor, und

    alle haben ihren Spaß dabei.

    Beliebt sind immer noch "Die Kinder von Bullerbü", "Michel" und vor allem "Wanja" von Otfried Preußler. Die englischen Kinderbücher

    meiner Mutter übersetze ich beim Vorlesen, mir gefallen die Illustrationen nach wie vor.

    Von Enttäuschung also keine Spur!

    Ja der Michel, Ferien auf Saltkrokan und Pippi Langstrumpf. Die liebe ich auch heute noch. :love::love:

  • Dieses hier ist auch ein Renner bei uns - und zwar in der Übersetzung von Sybil Gräfin Schönfeldt und mit den schönen Illustrationen

    von Eric Kincaid.

    :study:Camilla Läckberg, Die Eishexe.

    :study:immer wieder mal: Navid Kermani, Ungläubiges Staunen. Über das Christentum.

    :musik:Christoph Ransmayr, Der fliegende Berg.

  • Eine besondere Zuneigung hege ich übrigens zum kleinen Wassermann von Otfried Preußler, gerade auch, weil ich die Illustrationen absolut entzückend finde. So herrlich angestaubt kartoniert riecht meine neue Ausgabe zwar nicht, aber ich bin froh, dass das Buch als Klassiker noch leicht zu erwerben ist.

    Der kleine Wassermann ist auch mein absoluter Liebling unter den Preußler-Büchern. Ich kann mich noch gut, an meine Hörspielkassette dazu erinnern, besonders der Karpfen Cyprinus hatte es mir immer so angetan. Aber auch "Die kleine Hexe" und "Räuber Hotzenplotz" finde ich ganz toll! :love: Ach, und natürlich "Krabat".


    Ansonsten natürlich noch Astrid Lindgren, "Der Wind in den Weiden" und Märchen in allen Variationen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich meine Meinung hierzu einmal ändern sollte - zumal man vielleicht mit Büchern, zu denen man eine emotionale Verbindung hat, weniger streng ist. Von Enttäuschung könnte ich also auch nicht sprechen, im Gegenteil: mit dem Thema Märchen habe ich mich zum Beispiel im Studium sehr intensiv beschäftigt und fand sie danach noch interessanter.

Anzeige