Connie Glynn - Geheimnisse / Undercover Princess

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Prinzessin undercover – Geheimnisse

4.2|5)

Verlag: FISCHER KJB

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783737341288

Termin: Juli 2018

  • Prinzessin Undercover (Geheimnisse) - Connie Glynn


    Fischer KJB

    400 Seiten

    Kinder-/Jugendbuch

    Band 1

    25. Juli 2018


    Inhalt:


    „Ich wollte immer nur eins: keine Prinzessin mehr sein.

    Und dann lande ich in einem Zimmer mit einem Mädchen, das von Prinzessinnen besessen ist!“


    Ellie ist eine echte Prinzessin, die sich nichts mehr wünscht, als ein normales Leben zu führen.

    Lottie ist ein ganz normales Mädchen, das sich nichts mehr wünscht, als Prinzessin zu sein.

    Als sich ausgerechnet diese beiden im Internat Rosewood Hall ein Zimmer teilen müssen, liegt die Lösung auf der Hand:

    Sie tauschen heimlich die Rollen.

    Doch in Rosewood ist auch sonst nicht jeder, wer er zu sein scheint, und eine Geheimorganisation hat es auf die Prinzessin abgesehen - ohne zu wissen, welche nun die echte ist ...


    Nur mit Mut, Entschlossenheit und absoluter Loyalität können die Freundinnen sich gegenseitig retten.

    Denn Prinzessin ist mehr als ein Titel - Prinzessin bist du im Herzen!


    Meinung:


    Ich lese ja wirklich ungern Kinderbücher, aus Angst, dass ich mich mit meinen 26 Jahren, nicht mehr so ganz in die Protagonisten hineinversetzen kann.

    Ja, das ist vielleicht engstirnig gedacht, aber manche können das und manche halt nicht. Ich eher nicht so.

    Doch Connie Glynns Debüt klang so vielversprechend und kitschig schön, dass ich nicht anders konnte, als es zu lesen.


    Ich kann auch gleich vorweg sagen, dass man direkt merkt, dass es für jüngere Leser geschrieben wurde. Der Schreibstil ist leicht, einfach gehalten und doch für die Altersgruppe auf die es abzielt, teilweise schon moralisch extrem tiefgreifend gehalten.

    Für mich war es einfach super locker zu lesen und die 400 Seiten vergehen wie im Flug, weil man auch nicht viel nachdenken muss. Irgendwie. Nicht falsch verstehen, es ist nicht anspruchslos, im Gegenteil.


    Man begleitet als Leser Lottie Pumpkin auf ihrem Weg sich einen großen Traum zu erfüllen. Ein Versprechen, das sie ihrer Mutter gegeben hat. Mit viel harter Arbeit und Disziplin an der Rosewood Hall aufgenommen zu werden - ursprünglich ein Internat für die obere Hälfte der Gesellschaft. Söhne und Töchter von Politikern, von Süßigkeitenimperien, Botschaftereltern und vielem mehr.

    Von der reichen Elite eben.

    Ich muss allerdings gestehen, dass alleine die Namenswahl der Protagonistin in meinen Augen nicht ganz sooo gut getan hat.

    Ich kann nicht sagen wieso genau, aber die Verniedlichung von Charlotte „Lottie“ suggeriert mir fast immer sofort einen Abzug was das Alter angeht. Bei „Lottie“ denke ich an 10-12 jährige Mädchen. Nicht an ein 14 jähriges Mädel, das ihr Leben schon fast selbstständig lebt.


    Aber nicht nur die Namenswahl trug zu diesem Bild bei. Obwohl Lottie relativ gut auf sich selbst aufpassen kann, ist sie in ihrem Denken doch sehr kindlich und meiner Meinung nach nicht dem heutigen „Altersdenken“ entsprechend.

    Das soll jetzt keine generelle Wertung sein, hat mich aber schon ein wenig gestört. Alle anderen Charaktere verhalten sich jedoch ihrem Alter entsprechend - in ihren Entscheidungen und Gedanken - manchmal sogar noch etwas verantwortungsvoller und erwachsener als sie in Wahrheit sind.


    Lotties Werdegang auf der neuen Schule, soll alle Erwartungen, die sie an sich stellt, übertreffen. Leider begibt sie sich fast direkt zu Beginn in Schwierigkeiten, indem sie ein Gerücht nicht aus dem Weg räumt, weil ihr keiner glauben will. Plötzlich Prinzessin!

    Na, wenn das mal nichts für das märchenliebende Mädchen ist, dessen Lieblingsfarbe rosa ist.

    Und Zack, dann ist da auch noch ihre Zimmergenossin, die das genaue Gegenteil von Lottie ist. Frei, wild, chaotisch, scheinbar unberechenbar - aber mit einem großen Geheimnis.


    Die beiden völlig unterschiedlichen Mädchen freunden sich recht schnell an, das war ja von vorneherein klar. Aber das, was danach passiert, war schon etwas undurchsichtiger. Grundsätzlich sind Lotties und Ellies Leben an der Rosewood Hall nun gespickt von Rätseln, Gefahren und Spannung - immer mit der kalten Hand im Nacken, dass jemand die Wahrheit erfahren könnte.

    Man begibt sich mit den beiden als Leser auf einen schmalen Grad zwischen Internatsleben und Prinzessinnenausbildung.

    Ich mochte dieses Hin und Her, wenn es auch an manchen Stellen etwas actionreicher und emotional tiefgreifender hätte zugehen können.


    Die Autorin schafft es mit Leichtigkeit der Geschichte Leben einzuhauchen, führt den Leser in die Welt der Königlichen ein, in die der Partisten und Porter.

    Zusammen mit Jamie, Ellie, Lottie, Binah, ja auch mit Anastasia und den Zwillingen, erschafft sie eine fesselnd-festliche Atmosphäre, bei der ich mir in manchen Momenten gewünscht hätte, auch Prinzessin zu sein.

    Wobei mir das auf Dauer gesehen vermutlich zu anstrengend wäre. ;)


    Fazit:


    Um Rosewood Hall ranken sich unzählige Geheimnisse. Doch das Größte von ihnen ist die Freundschaft zwischen zwei mehr als unterschiedlichen Mädchen.

    Connie Glynn hat hier eine kindlich schöne Geschichte geschaffen, die mit einer Vielzahl an Charakteren aufwartet, die den Leser für sich einzunehmen wissen.

    Und auch die Botschaft, die das Buch zwischen den Zeilen vermittelt, ist wunderbar bei mir angekommen.


    Es ist ein Abenteuer, das gerade erst am Anfang steht und von dem vor allem jüngere Leser noch viel erwarten dürfen.

    Mich hat die Geschichte ebenfalls gut unterhalten, ich habe mitgefiebert, war überrascht und auch wenn es manchmal etwas langatmig war, die Protagonisten ein wenig zu blass, für ein Kinderbuch ist es wirklich sehr gelungen.


    Bewertung:


    ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Connie Glynn - Geheimnisse“ zu „Connie Glynn - Geheimnisse / Undercover Princess“ geändert.
  • Klappentext:

    »Ich wollte immer nur eins: keine Prinzessin mehr sein. Und dann lande ich in einem Zimmer mit einem Mädchen, das von Prinzessinnen besessen ist!«

    Ellie ist eine echte Prinzessin, die sich nichts mehr wünscht, als normal leben zu können. Lottie ist ein ganz normales Mädchen, das sich nichts mehr wünscht, als Prinzessin zu sein.
    Als sich ausgerechnet diese beiden im Internat Rosewood Hall ein Zimmer teilen müssen, liegt die Lösung auf der Hand: Sie tauschen heimlich die Rollen.
    Doch in Rosewood ist auch sonst nicht jeder, wer er zu sein scheint, und eine Geheimorganisation hat es auf die Prinzessin abgesehen - ohne zu wissen, welche nun die richtige ist ...

    Nur mit Mut, Entschlossenheit und absoluter Loyalität können die Freundinnen sich gegenseitig retten. Denn Prinzessin ist mehr als ein Titel - Prinzessin bist du im Herzen!

    "Prinzessin undercover" ist das Debüt des Youtube-Stars Connie Glynn und ich finde, das ist ihr richtig gut gelungen. Ich hab mich richtig gut unterhalten gefühlt und auch den Schreibstil fand ich sehr nett und mitreißend. Denn die Geschichte war zum Ende hin richtig spannend und actiongeladen und damit hätte ich zu Beginn niemals gerechnet. Da hat mich die Autorin wirklich überrascht und sowas liebe ich :-)

    Aber auch die Charaktere und Rosewood Hill im allgemeinen fand ich wirklich sehr zauberhaft und sehr detailliert beschrieben. Ein bisschen hat es mich beim Lesen an Hogwarts erinnert, wobei es in Rosewood Hill keine Zauberer und Hexen gibt, sondern "nur" reiche Kids. Lottie mochte ich schon zu Beginn an richtig gerne und ich verstehe ihr Faible für Prinzesinnen. Wer wäre denn nicht gerne mal im Leben eine Prinzessin (ich denke jeder außer Ellie *g*) Ellie war der genaue Gegensatz zu Lottie, aber auch sie war wirklich ein sehr starker Charakter und mir hat es gut gefallen, wie sich ihre Freundschaft entwickelt hat.

    Für mich eines der Jugendbuch-Highlights in diesem Jahr. Nicht nur das Cover ist einfach traumhaft schön, sondern auch der Inhalt überzeugte mich in vollends. Ich freue mich auf jedenfall auf Band zwei, der im Frühjahr 2019 erscheinen soll.

  • Prinzessin Undercover klang für mich nach einer Geschichte wie das doppelte Lottchen. Diese Geschichte mochte ich gerne und so war ich sehr neugierig auf den Serienstart vo0n Connie Glynn.


    Die Geschichte begann mit einem kurzen Ausschnitt aus Ellies Leben und ging weiter mit Lottie. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte auch hauptsächlich erzählt. Von Ellie liest man so gar nichts mehr aus ihrer Sicht und nur Jamie kommt zwischendrin nochmal sehr kurz zu Wort. Mich störte das gar nicht. Ganz im Gegenteil. ich mochte die Figur Lottie, die es bisher nicht leicht hatte und die so gerne mal Prinzessin sein würde.
    Doch auch Ellie schloss ich ins Herz, denn wer möchte diese Bürde wirklich auf sich nehmen? Ellie konnte ich somit sehr gut verstehen und empfand sie als herzensguten mensch, auch wenn ihr Ruf etwas anderes behauptete.
    Jamie war und blieb geheimnisvoll. Es gab immer mal Szenen in denen er etwas von sich selbst zeigte, aber die waren so schnell vorbei wie sie begonnen hatten.


    In der Geschichte geht es um Freundschaft, um Mut und auch um das Füreinander einstehen und um Freundschaft, doch auch um eine völlig fremde Welt in der es Prinzessinnen gibt, die keine sein wollen und deswegen eine Porerin beschäftigen, ein Double und die so viel Angst um ihr Leben haben müssen das sie einen Bodyguard brauchen. In dem Fall Jamie, der nicht älter ist als Ellie und Lottie.


    Ich fand das Wechselspiel der beiden Mädels höchst interessant und es mangelte auch nicht an Spannung. Leider wurde jedoch am Ende eine, für mich, wichtige Frage nicht beantwortet. Ich hoffe das geschieht dann in der Fortsetzung.


    Einen Einwand habe ich noch zum Alter. Das Buch soll ab 11 Jahren sein, doch geht es mitunter ganz schön zur Sache, so dass ich diese Altersangabe für zu früh empfinde. Ab 14 wäre hier mein Maßstab:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Natalie

    www.mem-o-ries.de


    :study:

    Ein letzter Brief von Dir von Juliet Ashton


    Gelesen 2013: 231
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    Gelesen 2016: 138
    Gelesen 2017: 122
    Gelesen 2018: 81


    SuB: 298

  • Zu Beginn plätschert die Handlung etwas, aber dann wird der Spannungsbogen angezogen


    Klappentext

    „Ellie ist eine echte Prinzessin, die sich nichts mehr wünscht, als ein normales Leben zu führen. Lottie ist ein ganz normales Mädchen, das sich nichts mehr wünscht, als Prinzessin zu sein.

    Als sich ausgerechnet diese beiden im Internat Rosewood Hall ein Zimmer teilen müssen, liegt die Lösung auf der Hand: Sie tauschen heimlich die Rollen.

    Doch in Rosewood ist auch sonst nicht jeder, wer er zu sein scheint, und eine Geheimorganisation hat es auf die Prinzessin abgesehen - ohne zu wissen, welche nun die echte ist ...


    Nur mit Mut, Entschlossenheit und absoluter Loyalität können die Freundinnen sich gegenseitig retten. Denn Prinzessin ist mehr als ein Titel - Prinzessin bist du im Herzen!“


    Gestaltung

    Geradezu zauberhaft finde ich den Schattenumriss des Mädchenkopfes mit Diadem, welcher sofort an eine Prinzessin denken lässt. Im Schatten erkennt man dann ein Schloss unter einem Sternenhimmel. Dies verleiht dem Motiv Tiefe. Der Hintergrund ist hingegen schlicht hellblau gehalten, sodass ein schöner Kontrast entsteht. Besonderes Highlight ist für mich das goldene Krönchen auf dem Vorsatzpapier und die schöne innere Gestaltung, da sich zu jedem Kapitelbeginn eine Krone wiederfindet.


    Meine Meinung

    Die Geschichte von „Prinzessin Undercover“ klang nicht unbedingt neu und erinnerte mich ein wenig an den Film „Prinzessinnen Schutzprogramm“, aber da ich Internatsgeschichten gerne lese, konnte ich meine Finger nicht vom Buch lassen. Beim Lesen habe ich dann schnell gemerkt, dass mich die Idee des Buches überzeugen und gut unterhalten konnte. Mit Lottie und Ellie hat die Autorin zwei Protagonistinnen geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten!


    Während Ellie eine waschechte Prinzessin ist, wünscht sich Lottie nichts sehnlicher als eine solche zu sein. Ellie hingegen ist alles andere als eine typische Prinzessin, was mir sehr gut gefallen hat. Sie ist schlagfertig, lässt sich nichts so leicht gefallen und chaotisch. Mir war sie sehr sympathisch und ihre Art hat mich wirklich gut unterhalten. Wer bei Ellie Märchenkleider und Gedanken an Traumprinzen sucht, ist bei ihr definitiv an der falschen Adresse!


    Bei Lottie ist man da schon richtiger, denn sie ist zwar ein ganz normales Mädchen, hegt aber den Traum, eine Prinzessin zu sein. Sie war ein wenig klischeehaft, da sie wirklich typisch Mädchen ist: sie mag rosa, ist lieb, ruhig und ordentlich. Ich fand es klasse, dass sie dann durch Ellis Auftauchen am Internat Rosewood Hall und den Rollentausch mit dieser, total aufgeblüht ist. Sie zeigt dann ihre entschlossene und geradezu kämpferische Seite.


    Auch wird in „Prinzessin Undercover“ deutlich, dass das Prinzessinnendasein nicht nur Vorteile mit sich bringt. Einsamkeit gehört ebenso dazu wie Gefahr, denn nachdem Lottie als Prinzessin Undercover unterwegs ist, erhält sie auf einmal Drohbriefe. Nachdem das Buch zu Beginn etwas vor sich hingeplätschert ist, kam für mich so doch noch Spannung auf. Wer steckt hinter den Briefen? Schweben die Mädchen in Lebensgefahr? So wurde die Handlung dann zunehmend fesselnder.


    Der Schreibstil von Connie Glynn hat mir gut gefallen, denn sie schreibt sehr modern und locker-leicht. So konnte ich der Geschichte sehr gut folgen. Ich mochte es dabei gerne, dass die Kapitel nicht so lang waren, da ich beim Lesen so das Gefühl hatte, schnell voranzukommen. Das Internatsleben von Rosewood Hall hat mir gut gefallen und ich fand es gut, wie die Autorin auch den Mitschülern von Ellie und Lottie ein wenig Raum gegeben hat.


    Fazit

    Nachdem die Handlung von „Prinzessin Undercover“ für mich zu Beginn etwas plätscherte, konnte mich das Buch dann doch mit den Geheimnissen um die Drohungen überzeugen und fesseln. So wurde der Spannungsbogen um einiges angezogen! Auch mochte ich vor allem Ellie als sehr untypische Prinzessin sehr gerne. Lottie gefiel mir auch sehr, da sie nach dem Rollentausch mit Ellie einiges an Potenzial zulegt.

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Prinzessin Undercover – Geheimnisse

    2. Princess in Practice (erscheint im Frühjahr 2019)

  • Erster Satz:

    Es gibt Orte auf dieser Welt, an denen es wahrscheinlicher scheint, dass wundersame und erstaunliche Dinge passieren, als irgendwo sonst.


    Inhalt:

    Ellie ist Prinzessin und Thronfolgerin von Maradova. Doch glücklich ist sie damit ganz und gar nicht und bisher hat sie es geschafft, sich nicht in der Öffentlichkeit zu zeigen. Jetzt ist sie 15 und soll aufs Internat, um dort ihren Abschluss zu machen. Natürlich nicht auf irgendein Internat, sondern auf das, auf dem alle Prinzen und Prinzessinnen ihren Abschluss machen. Doch sie schafft es, ihre Eltern zu überreden, undercover auf ein anderes Internet, das Rosewood Hall, zu dürfen.

    Ellie ist wild, frech und selbstbewusst.


    Lottie lebt ein ganz anderes Leben. Ihre Mutter ist vor 4 Jahren gestorben, ihr Vater schon lange tot. Sie hat im letzten Jahr alles gegeben, um ein Stipendium für Rosewood Hall zu bekommen. Lottie liebt die Farbe Rosa, alle Disney-Prinzessinnen und ganz besonders Cinderella. Gäbe es etwas schöneres, als Prinzessin zu sein?


    Und beide Mädchen teilen sich ein Zimmer auf Rosewood Hall.


    Trotz aller Heimlichkeiten geht schon am ersten Tag das Gerücht um, dass sich die Prinzessin von Maradova auf der Schule befindet. - Und alle halten Lottie für die Prinzessin. Wäre es da nicht praktisch, einfach die Rollen zu tauschen?


    Wenn es da nur nicht jemand gäbe, der es auf das Leben der Prinzessin abgesehen hat.


    Meine Meinung:


    Die Geschichte fängt total märchenhaft an. Ich war sofort verzaubert. Aber dann...

    Bei ihrer Bewerbung hatte Lottie auch einen Test mit mehreren Was-wäre-wenn und Multiple-Choice-Fragen ausfüllen müssen. Anhand ihrer Antworten war ermittelt worden, welches Haus am besten zu ihr passt.“


    Entschuldigung, wenn ich das so direkt sage: Aber wie albern ist das denn bitte schön?!

    Jedes der drei Häuser steht für eine Eigenschaft: Ehrlichkeit, Entschlossenheit, Einfallsreichtum.

    Da hätte sie ja gleich schreiben können: Weil sich die Nummer mit dem Hut in Hogwarts als so erfolgreich heraus gestellt hat, hat Rosewood Hall das übernommen. Zumal ich nicht sehen konnte, wo es eine Rolle spielte, in welchem Haus man ist, außer dass man zusammen Unterricht hatte usw, siehe Hogwarts.


    Was mir auch etwas auf die Nerven ging, war Lotties Mantra: „Sei freundlich, sei mutig, gib niemals auf!“ Den Satz hat ihre Mutter ihr mit auf dem Weg gegeben und den wiederholt sie nun immer, wenn sie Angst bekommt. Sicher ist es grundsätzlich richtig, dass man freundlich sein soll. Doch in Lotties Fall hätte ich ihr lieber mit auf den Weg gegeben, sich auch mal zu behaupten.


    Diversität:

    Transidentität und Homosexualität spielen am Rande eine Rolle.

    Was mich dabei störte, dass immer wenn das Mädchen, das sich später als homosexuell entpuppte, im Buch auftauchte, sich etwas in Lottie „sträubte“, was sie nicht benennen konnte.

    Wo ich mich immer wieder fragte: Was sollte das?

    [x] lachte ein tiefes, kehliges Lachen, hob eine Hand an die Hüfte und strich sich ihr Kleid über den Oberschenkeln glatt. Etwas in Lottie sträubte sich.“ Solche Szenen gab es mehrere.


    Lottie ist auch echt ein bisschen naiv und Ellie gewinnt leider nicht so sehr an Tiefe.

    Und trotz aller Kritik hatte ich viel Spaß mit dem Buch. Es liest sich leicht und flüssig, die Protagonisten gewinnt man lieb.


    Fazit:

    Es ist ein recht typisches Mädchenbuch, dass versucht, mehr zu sein. Das „mehr“ ist in meinen Augen nicht gelungen.

    Dennoch ist es schön zu lesen und lässt die Träume mancher Mädchen, eine Prinzessin zu sein, auf interessante Art wahr werden.

    4 ♥ ♥ ♥ ♥