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Stephan M. Rother - Die Prophezeiung des magischen Steins

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Die Prophezeiung des magischen Steins

3.7|8)

Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783522202442

Termin: Juli 2018

  • Der Autor (Quelle: Amazon)

    Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und stand fünfzehn Jahre lang im mittelalterlichen Gewand auf der Bühne. Seit 2000 veröffentlicht er erfolgreich Romane für jugendliche und erwachsene Leser. Der Autor ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.


    Produktinformation (Quelle: Amazon)

    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (17. Juli 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3522202449
    • ISBN-13: 978-3522202442


    Der vergessene Schwur

    Der König von Güldenthal musste sich die zeremonielle Rüstung des Herrschers anlegen lassen, was ihn ja so gar nicht gefiel…

    Palatin, Dafydds Harfenlehrer und Lehrmeister, war der Barde am Hof des Königs. Er stand auf der untersten Stufe des Thronpodests und sie warteten auf den König und natürlich auf seinen Besuch…

    Dafydd dachte gerade daran, dass es soweit war, dass er Livia verlieren würde, als Palatin anklopfte. Und von diesem erfuhr er, dass sie zusammen auf eine er Erkundungsreise gehen sollten, denn im Norden schien nicht alles so zu sein, wie es sollte…

    Mit Palatin und Dafydd reiste noch der Gnom Memphistopheles und sie hatten sich einem Handelszug angeschlossen…

    Palatin erfreute jeden Abend die Menschen mit seinem Gesang. Dafydd dachte, dass er nie mit ihm mithalten können würde…Doch eines Abends musste Dafydd selbst singen, die Rolle des Barden übernehmen…

    Und an diesem Abend erfuhr Palatin bei seinen Erkundigungen so einiges…. Und er beschloss, in die Königsstadt zurück zu kehren…

    Und so kam es, dass Dafydd der Zauberin Morgat begegnete… Und den magischen Stein fand…

    Doch da war noch Morlot, der Albino…

    Warum gefiel es dem König nicht, diese Rüstung anlegen zu müssen, und warum musste er das tun? Wer war der Besuch des Königs? Warum sollte Palatin auf Erkundungsreise gehen und Dafydd und en Gnom mitnehmen? Was war im Norden passiert? Warum hatten sie sich dem Handelszug angeschlossen? Weshalb glaubte Dafydd nie mit Palatin mithalten zu können? Und warum musste Dafydd plötzlich selbst singen? Die Rolle des Barden übernehmen? Was erfuhr Palatin bei seinen Nachforschungen? War es so schlimm, dass er deshalb in die Königsstadt zurückkehren wollte? Wie begegnete Dafydd der Zauberin Morgat? Wie kam er zu dem Stein? Und was hat es mit dem Albino auf sich? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

    Meine Meinung

    Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte hinein gekommen bin. Doch alles was der Autor bis zu diesem Zeitpunkt erzählte, war für die Folgehandlung wichtig. Insgesamt ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen. Der Autor schreibt unkompliziert, keine Fragen nach Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Dafydd, der mit der Königstochter Livia aufgewachsen war, immer mit ihr gespielt hatte, musste jetzt damit rechnen, dass sie verheiratet werden würde. Er musste mit Palatin in den Norden reisen, weil von dort unheilvolle Gerüchte aufkamen. Und dann gab es da auch noch die Todesfeen, die es auf Livia abgesehen hatten. Und natürlich Morlot, den Albino…Das Buch ist ein Kinder-/Jugendbuch und daher auch einfacher gehalten. Aber mir hat es trotzdem – ich mag Jugendbücher – sehr gut gefallen und es hat mich auch prima unterhalten. Auch war es von Anfang an spannend und der Autor hat es verstanden, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Das Buch hat mich richtig in seinen Bann gezogen und ich konnte mit Livia und Dafydd sowie ihren Kameraden richtig mitfühlen. Und deshalb bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

    1. (Ø)

      Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH


  • Und damit wir wissen, worum es geht, folgt eine Inhaltsangabe (Quelle Amazon):


    Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...

  • "Die Prophezeiung des magischen Steins" erzählt eine Geschichte voller fabelhafter Wesen, die gemeinsam Abenteuer bestehen. Parallelen zu anderen Fantasywerken sind offensichtlich und es gibt ein paar Klischees, doch der Autor hat sie gut eingesetzt und verschiedene kreative Wendungen eingebaut. Zudem ist schon der Protagonist selbst eher ungewöhnlich, unter anderem, weil er Lehrling eines Barden ist.


    Zu Beginn fand ich das Buch etwas zäh und alles kam mir eher undurchsichtig vor; es ist mir schwer gefallen, einen Überblick über die verschiedenen Charaktere und ihre jeweilige Motivation zu bewahren, aber das hat sich zum Glück schnell gelegt und danach war es einfach, der Geschichte und den Entwicklungen der Figuren zu folgen. Alle haben ihre gewissen Eigenarten und Macken, sodass das Zusammenspiel zwischen ihnen eine einzigartige, interessante Dynamik ergibt und einige humorvolle Momente liefert.


    Obwohl der Gegenspieler ein bisschen blass geblieben ist, war er eine überzeugende Bedrohung und es wurde schnell deutlich, wie gefährlich er sein kann. Mir hat ein wenig die Spannung gefehlt, doch am Ende, als sich alles zugespitzt hat, war sie auf jeden Fall vorhanden. Generell hat mich das Buch gut unterhalten und es war durchaus fesselnd, es hat mir einfach nur etwas gefehlt. Vielleicht lag dies am eher lockeren Schreibstil und dem sehr präsenten Humor; an sich fand ich beides gut und es passt definitiv zu einer Geschichte, die Leser ab 12 Jahren ansprechen soll, aber die Dramatik und der Ernst der Lage kamen so für mich nicht hundertprozentig rüber.


    Die in der Inhaltsangabe erwähnte Liebesgeschichte spielte eine viel geringere Rolle, als ich erwartet hätte, doch sie hat mir alles in allem gefallen und ich mochte die Interaktionen der beiden Charaktere. Auch das Ende fand ich gut, allerdings hat sich für meinen Geschmack alles etwas zu glatt gefügt, selbst wenn mich das nicht wirklich gestört hat. Ob ein zweiter Band geplant ist weiß ich nicht, aber an sich finde ich den Abschluss der Geschichte rund und nötig wäre eine Fortsetzung nicht. Interessant sein könnte sie trotzdem, je nachdem, worum es geht.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    _________________

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    Carpe Diem.
    :study: Emma Scott - All in: Tausend Augenblicke

    2018 gelesen: 163 Bücher mit 60.110 Seiten | gehört: 3 Bücher mit 2266 Minuten

  • Spannender Jugendroman mit einer lustigen Truppe zur Rettung ihrer Welt



    Zitat S.191

    ...alles Wissen ist eine Gabe der Tiniriel. Mit jenem ersten Atem,der der Welt Leben gab, hauchte sie auch Wissen in die Welt, und ihr göttlicher Luftzug macht es zu jeder zeit und an jedem Ort gegenwärtig.



    Klappentext laut Thienemann – Esslinger Verlag:


    Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...


    Meine Meinung:

    Mit Die Prophezeiung des magischen Steins hat Stephan M. Rother ein tolles und solides Fantasy - Abenteuer erschaffen. Aber auch die Welt, die Stephan M. Rother damit erschaffen hat, kann man sich während des Lesens, super vorstellen. Und ich als Leser, fand mich in dieser Welt ganz gut zurecht.

    Die Geschichte lässt sich ohne Probleme leicht und flüssig lesen. An einigen Stellen der Geschichte ist der Schreibstil doch sehr humorvoll gehalten, was mich während des Lesens, sehr oft schmunzeln ließ. Obwohl die Geschichte sehr spannend war, hätte ich mir ein bisschen mehr Action und Dramatik gewünscht. Manchmal zog sich die Geschichte dadurch, etwas in die Länge.

    Die Charaktere waren alle stimmig. Hier war ich sehr überrascht, denn es waren nicht unbedingt Charakter bzw. Helden, die man in einer High Fantasy Geschichte erwartet. Die Charaktere empfand ich daher als sehr erfrischend. Es war auf jedenfall mal was anderes, als immer nur von den Schwertschwingenden Charakteren bzw. Helden zu lesen, die man sonst so antrifft.

    Bei diesem Buch gehe ich auch auf das Cover ein, denn dieses passt genau zu der Geschichte. Es zeigt sogar eine richtig tolle und wie ich finde wichtige Szene aus der Geschichte.



    Fazit:

    Die Prophezeiung des magischen Steins ist ein spannender und unterhaltsamer Jugendbuchroman. Mit seinen ungewöhnlichen Helden, bin ich sehr gerne auf Reisen gegangen. Hier für gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: und eine klare Leseempfehlung.

  • Hätte etwas mehr Action vertragen können


    Klappentext

    „Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...“


    Gestaltung

    Ich finde das Cover total toll, denn es hat so viel Tiefe durch den Hintergrund mit der nebeligen Schlucht und den verschiedenen Gebäuden. Auch mag ich die beiden großen Skulpturen, die einen Kreis halten, in dem der Titel steht. So wird der Blick auch schön durch das Bildmotiv gelenkt. Auch finde ich die drei Figuren im Vordergrund sehr ansprechend, da sie schon Hinweise auf die Geschichte geben. Auch mag ich es sehr, dass die kühleren Blautöne von leichtem orange durchzogen sind, wodurch der Himmel realistischer wirkt.


    Meine Meinung

    Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam durch den spannend klingenden Klappentext, der mich auf ein fesselndes Fantasyerlebnis hoffen ließ, da ich mir einen großen Kampf um die Rettung des Landes versprach. So ganz wurde diese Erwartung allerdings nicht erfüllt, denn zwischendurch fehlte mir ein wenig die Spannung, aber dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten. Es gibt vieles, was das Fantasyleserherz begehrt, allen voran eine sehr vielfältige und sympathische Reisetruppe.


    Die Gruppe um Dafydd mochte ich sehr gerne, auch wenn ich mich anfangs an die außergewöhnlichen Namen gewöhnen musste und Schwierigkeiten hatte, sie mir zu merken. Sie passten aber hervorragend zur Geschichte! Dafydd gefiel mir am besten, denn er ist nicht der typische Held wie man ihn kennt. Er sticht nicht durch Muskelstärke heraus, er braucht kein Schwert, denn er hat andere Waffen. So ist er besonders, was mir gefällt. Zudem entwickelt er sich zu einem mutigen Mann. Auch seine Gefährten fand ich klasse, da sie sehr unterschiedlich sind und jeder seinen ganz eigenen Charme hat.


    Durch den angenehmen Schreibstil des Autors konnte ich das Buch recht schnell lesen. Mir gefiel seine Wortgewandtheit sehr und dass wir zu Beginn eine Einführung in die Welt und das Setting des Buches bekommen haben. So konnte ich mich gut orientieren, wobei eine Karte nicht schlecht gewesen wäre oder klarere Beschreibungen, damit ich mir ein besseres inneres Bild des Ortes hätte machen können. Dann hätte ich auch die Reise der Gefährten besser nachvollziehen können. Diese Reise ist nämlich der Hauptteil der Handlung. Dabei fand ich es aber klasse, dass sie doch immer wieder gespickt war mit Überraschungen oder interessanten Städten und Settings.


    Hier gab es auch Ideen, die mir ausgesprochen gut gefallen haben, da sie außergewöhnlich waren. Zudem gab es immer wieder Passagen, in denen mir die Atmosphäre des Buches sehr gefallen hat, da sie sich den Ortsgegebenheiten angepasst hat. Gut fand ich auch, dass es zwischendurch immer lockere, humorvollere Szenen gab, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Aber ich muss auch sagen, dass es zwischendurch für mich auch immer ein paar Längen gab, in denen ich das Gefühl hatte, dass sich die Geschichte hinzog. Ich war dann nicht so ganz mitgerissen, wie ich es vielleicht hätte sein können, denn es fühlte sich beim Lesen an den Stellen dann einfach mühsam an. Es gab Szenen, da hätte man mehr Nervenkitzel, Tempo und Action herausholen können, die die Spannung dann auch hätten aufleben lassen.


    Das Ende hat mich insgesamt zufrieden gestimmt, denn es wurde einiges geklärt und gab auch schöne Entwicklungen hinsichtlich der in die Geschichte eingebundenen Annäherungen zwischen verschiedenen Charakteren. Dass dies keinen allzugroßen Raum einnahm, aber die Gefühle z.B. von Dafydd und Livia dennoch zum Tragen kamen, gefiel mir auch sehr. Jedoch habe ich zum Abschluss des Buches auch ein wenig die Action vermisst.


    Fazit

    Insgesamt hat mich „Die Prophezeiung des magischen Steins“ gut unterhalten, aber es gab zwischendrin immer wieder diese kleinen Spannungstiefpunkte, in denen ich mich durch die Handlung geschleppt habe. Das Ende war rund und hinsichtlich der Figurenbeziehungen zufriedenstellend, aber es hätte ruhig mehr Action haben können. Die Figuren mochte ich allerdings sehr und auch manch eine Überraschung in der Handlung hat mir gut gefallen, wobei ich auch sehr angetan von den eingestreuten lockereren Szenen war.

    Knappe 4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    Einzelband

  • "Aber die wichtigsten Rückschlüsse gewinnt man selten aus dem, was einem die Leute offen sagen. Eine viel deutlichere Sprache sprechen die Dinge, die sie tun." (S. 33)



    Meine Meinung:


    Ich muss zugeben, dieses Buch hätte ich mir selbst nicht gekauft. Es erinnert mich sehr an Herr der Ringe und diese Art Geschichten sind nicht meins, da ich Angst habe, diese würden sich ziehen.

    Hier fand ich es aber wirklich toll, dass der Protagonist männlich war und es irgendwie auch um Liebe ging, jedenfalls verspricht es der Klappentext. Dafydd hat mir nach einiger Zeit wirklich sehr gut gefallen, aber ein Lieblingsprotagonist ist er leider nicht. Dafür ist er mir viel zu schüchtern und zurückgehalten, anders wie Prinzessin Livia, die Dafydd auf seinem Weg begleitet. Diese ist sehr mutig, selbstbewusst und aufgedreht, solche Protagonisten können auch wirklich auf die Nerven gehen, es war zu Dafyd jedoch eine perfekte Abwechslung.

    Dennoch mochte ich die Freundschaft zwischen Dafydd, Livia und den anderen Charakteren sehr und hatte wirklich großen Spaß, ihr Abenteuer mitzuverfolgen.

    Auch wenn mir Dafydd als Person nicht besonders gefallen hat, wurde er dennoch sehr gut beschrieben und ich konnte seine Handlungen auch wirklich nachvollziehen, auch wenn mir einfach nur das gewisse Etwas gefehlt hatte.



    Die Handlung hat mir besser gefallen, als ich gedacht hätte. Wie schon oben angekündigt, hatte ich beim Lesen wirklich die Angst, die Geschichte un die Abenteuer dementsprechend könnten sich ziehen, doch es war glücklicherweise wirklich nicht der Fall. Es hat mir wirklich gefallen, welche magischen Orte und Gegenden erkundet werden, die überhaupt nicht langweilig. Sondern durch die tollen Beschreibung, hatte ich das Gefühl, mitten dabei zu sein. Was mir jedoch etwas gefehlt hat, waren irgendwelche Schlachten oder außergewöhnliche Gegebenheiten, die mich umhauten. Diese Geschichte hatte mich zwar wirklich sehr gut unterhalten, aber auch nicht viel mehr. Das Mitreißen hat mir ein wenig gefehlt.


    Den Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es nicht wirklich aus einer bestimmten Sicht geschrieben wirde, sondern eben in der Erzähler-Perspektive geschrieben wird, was mich keineswegs gestört hatte. Was Schreibstile angeht, bin ich überhaupt nicht pingelig, mir kommt es da einfach nur drauf an, wie verständlich und lesbar dieser ist und hier war es definitiv der Fall.

    Was auch das erste Mal in einem von mir gelesenen Buch vorkommt, sind die nicht vorhandenen Kapitel. Das ganze Buch über, werden die "Kapitel" nur mit einem Zeichen getrennt, es gibt jedoch keine Kapitelanzahl. Dies fand ich für meine Erfahrungen wirklich toll und muss sagen, dass ich damit überhaupt keine Probleme hatte.

    An einige Worte musste ich mich jedoch erst gewöhnen, da sie erfunden sind und ich diese erst mit einer passenden Beschreibung oder Ort verbinden musste.



    Fazit:


    Ein tolles und spannendes High-Fantasy-Buch, das mich wirklich unterhalten hat und mich mit in die Abenteuer gebracht hat. Mir hat jedoch die große Spannung gefehlt, die die Geschichte noch um einiges besser gemacht hätte.



    Es bekommt dementsprechend 3,5 von 5 Krönchen!

    Gelesen (2018): 20


    :study: Paper Paradise: Die Sehnsucht - Erin Watt
    :study: Magic Academy: Das erste Jahr - Rachel E. Carter


    „Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“
    – Helen Hayes

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