Bücherwichteln im BücherTreff

Bücher mit Geschichten wie in "Reservoir Dogs"

  • Hallo liebes Schwarmwissen :ergeben:


    Ich habe heute Nacht nach längerem mal wieder "Reservoir Dogs" gesehen - Tarantinos Erstling, und ich war mal wieder begeistert.


    Jetzt die Frage: Kennt jemand Geschichten, in denen es sich um die Planung, Durchführung und Folgen eines Bankraubs oder eines ähnlich großen Coups geht, bitte aus der Sicht der Verbrecher selbst. Gerne auch etwas heftiger - eben wie in "Reservoir Dogs" :wink:


    Danke schonmal vorab!

    :study: Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
    :study: Bernard Cornwell - Sharpes Rivalen

    :musik: Jules Verne - In 80 Tagen um die Welt

    :pale:
    Start-SUB 2018: 203

    aktueller SUB: 205
    gelesene Bücher 2018: 18

  • Mein Roman entspricht nicht allen deinen Kriterien, aber ich glaube, er kommt dem, was du suchst, recht nah. Die Geschichte wird aus der Sicht von einem der beiden Protagonisten erzählt, und tatsächlich haben Mickey und Joshua ein bisschen so eine Beziehung wie Mr. White und Mr. Orange. Es gibt - wie in "Reservoir Dogs" - einige Popkultur-Referenzen, viel Tempo und auch Drama. Ich glaube mich sogar zu erinnern, dass einer meiner Testleser damals meinte, es wäre Stoff für Tarantino. :wink:

  • Richard Stark AKA Donald E. Westlake hat eine lange Reihe von Romanen über den knallharten Berufsverbrecher Parker geschrieben. Dieser Roman bildet einen guten Einstieg (es war auch mein Einstieg): Keiner rennt für immer, ein Roman über einen minutiös geplanten Bankraub - und wie sich die Dinge danach entwickeln. Auch ein absoluter Profi wie Parker kann nicht alles vorherplanen ...


    (Quasi die direkte Fortsetzung des Romans ist dann "Fragen Sie den Papagei", ähnlich gut, der 2009 als bester internationaler Roman beim "Deutschen Krimi Preis" ausgezeichnet wurde).

    David Lynch & Kristine McKenna "Traumwelten" (189/746)

    Jacob Paludan "Gewitter von Süd" (257/749)

    Edgar Lee Masters "Spoon River Anthology" (74/316)


    Jahresbeste: Denton Welch (2018), Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
    Gelesen: 105 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: George Saunders "Lincoln im Bardo" (16.10.)

  • Auch hier geht ein Bankraub in die Binsen, weil einige am eigenen Strang ziehen (kein Spoiler). Ein sehr guter Roman, weniger rabiat als Richard Stark, dafür stärker in der Lebenswirklichkeit verankert.

    1. (Ø)

      Verlag: Suhrkamp Verlag


    David Lynch & Kristine McKenna "Traumwelten" (189/746)

    Jacob Paludan "Gewitter von Süd" (257/749)

    Edgar Lee Masters "Spoon River Anthology" (74/316)


    Jahresbeste: Denton Welch (2018), Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
    Gelesen: 105 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: George Saunders "Lincoln im Bardo" (16.10.)

  • Richard Stark AKA Donald E. Westlake hat eine lange Reihe von Romanen über den knallharten Berufsverbrecher Parker geschrieben. Dieser Roman bildet einen guten Einstieg (es war auch mein Einstieg): Keiner rennt für immer, ein Roman über einen minutiös geplanten Bankraub - und wie sich die Dinge danach entwickeln. Auch ein absoluter Profi wie Parker kann nicht alles vorherplanen ...


    (Quasi die direkte Fortsetzung des Romans ist dann "Fragen Sie den Papagei", ähnlich gut, der 2009 als bester internationaler Roman beim "Deutschen Krimi Preis" ausgezeichnet wurde).

    Lange Reihe ist gut :shock: Über 20 Teile! Aber das klingt genau nach dem, was mir vorschwebt, danke!

    :study: Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
    :study: Bernard Cornwell - Sharpes Rivalen

    :musik: Jules Verne - In 80 Tagen um die Welt

    :pale:
    Start-SUB 2018: 203

    aktueller SUB: 205
    gelesene Bücher 2018: 18

  • Richard Stark AKA Donald E. Westlake hat eine lange Reihe von Romanen über den knallharten Berufsverbrecher Parker geschrieben. Dieser Roman bildet einen guten Einstieg (es war auch mein Einstieg): Keiner rennt für immer, ein Roman über einen minutiös geplanten Bankraub - und wie sich die Dinge danach entwickeln. Auch ein absoluter Profi wie Parker kann nicht alles vorherplanen ...


    (Quasi die direkte Fortsetzung des Romans ist dann "Fragen Sie den Papagei", ähnlich gut, der 2009 als bester internationaler Roman beim "Deutschen Krimi Preis" ausgezeichnet wurde).

    Lange Reihe ist gut :shock: Über 20 Teile! Aber das klingt genau nach dem, was mir vorschwebt, danke!

    Dieses "Keiner rennt für immer" ist allerdings nicht der erste Roman der Reihe. Die Reihe begann Anfang der 1960er (mit "The Hunter") und lief zunächst bis Mitte der 1970er. Ende der 1990er hat Westlake die Figur Parker reaktiviert und neue Romane geschrieben. "Keiner rennt für immer" ist der drittletzte Roman und der Beginn einer Art Abschlusstrilogie: Die drei Bände hängen stark zusammen, dennoch kann man "Keiner rennt für immer" auch alleine lesen. Es stört auch nicht, bei diesem Roman anzufangen und nicht bei "The Hunter". Der aber auch großartig ist. Darin geht es um Rache. "The Hunter" wurde 1967 übrigens auch richtig toll als "Point Blank" mit Lee Marvin verfilmt (und später nochmal mit Mel Gibson als "Payback").

    David Lynch & Kristine McKenna "Traumwelten" (189/746)

    Jacob Paludan "Gewitter von Süd" (257/749)

    Edgar Lee Masters "Spoon River Anthology" (74/316)


    Jahresbeste: Denton Welch (2018), Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
    Gelesen: 105 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: George Saunders "Lincoln im Bardo" (16.10.)

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