Andreas Winkelmann - Das Haus der Mädchen

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Das Haus der Mädchen

4.4|13)

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783499275166

Termin: Juni 2018

  • Leni Fontane ist ein schüchternes Mädchen, das sich in der Welt der Bücher besser zurechtfindet als in der Realität. Nichtsdestotrotz reist sie nach Hamburg, um dort ein Praktikum bei einem Verlag zu absolvieren. Sie freundet sich schnell mit ihrer Zimmernachbarin Vivien an, die zwar das komplette Gegenteil von Leni ist, aber auch sympathisch. Als die zwei eines Abends ausgehen, verlieren sie sich auf der Party und Leni kehrt nach Hause zurück. Doch am nächsten Morgen gibt es keine Spur von Vivien! Sogar ihr Zimmer wird sofort für den nächsten Mieter auf Vordermann gebracht. Leni macht sich Sorgen und begibt sich auf die Suche; dabei gerät nicht nur sie in Lebensgefahr …

    Das Cover sieht düster aus und passt somit gut zur Geschichte. Das Buch ist in 7 große Kapitel geteilt, die jeweils noch weitere Unterkapitel enthalten. Dadurch haben die einzelnen Leseabschnitte die perfekte Länge.

    Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern auch sehr fesselnd! Ab dem ersten Satz konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, alles ist wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen. Durch den Wechsel der Perspektiven, z.B. Lenis Sicht, die der Gefangenen oder der Polizei, kommt noch mehr Spannung auf, sodass man immer weiter lesen muss. Die Szenen, die die Torturen der Gefangenen beschreiben, sind sehr eindringlich und überzeugend geschrieben.

    Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Leni ist mir trotz ihrer Naivität sehr sympathisch, vor allem kann ich mich mit ihrer Liebe zu Büchern gut identifizieren. Aber auch der Polizist ist authentisch; seinen Kampf gegen den inneren Schweinehund in Bezug auf Sport können wohl viele von uns nachvollziehen.
    Im Laufe der Geschichte wird man immer mal wieder auf eine Fährte gebracht, die sich aber einige Seiten weiter als falsch erweist. Das finde ich sehr gelungen, da man lange Zeit nicht weiß, wer wirklich hinter den Taten steckt. Die Auflösung ist ebenfalls schlüssig und lässt den Leser zufriedengestellt zurück.

    Dieses Buch kann ich nur empfehlen und gebe 5 Sterne! Ich freue mich schon, die anderen Werke dieses Autors zu entdecken. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Schweig, um zu leben
    Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
    Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
    Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...


    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.


    Allgemeines
    Erscheinungstermin: 26.06.2018 im Rowohlt Taschenbuch Verlag als TB mit 400 Seiten
    Sieben längere Kapitel mit nummerierten Abschnitten
    Erzählung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven
    Handlungsort und -zeit: Hamburg in der Gegenwart


    Inhalt
    Der Krankenpfleger Oliver Kienat beobachtet eines Nachts zufällig, wie eine junge Frau in einem weißen Lieferwagen entführt wird. Sein Entschluss, dem Wagen zu folgen, endet fatal, er wird erschossen. Freddy Förster, der seit kurzem als Obdachloser auf der Straße lebt, wird Zeuge dieses Mordes und ist deshalb auch in Lebensgefahr.
    Leni Fontane ist eine junge Frau vom Land und sehr unerfahren, schüchtern und unbeholfen. Sie kommt nach Hamburg, um bei einem kleinen Verlag ein Praktikum zu machen. Da das Geld bei ihr knapp ist, mietet sie ein preisgünstiges Zimmer in einer alten Villa, in der junge Leute wohnen, die jeweils nur für eine begrenzte Zeit in der Stadt sind. Die extrovertierte Vivien aus dem Nachbarzimmer bemüht sich um Leni, doch nach nur wenigen Tagen ist sie plötzlich ohne Abschied verschwunden. Leni geht zur Polizei; als ihre Vermisstenanzeige dort zunächst nicht übermäßig ernst genommen wird, stellt sie auch eigene Nachforschungen an und lernt dabei Freddy Förster kennen. Auch dieser hat sich inzwischen entschlossen, lieber Jäger als Gejagter zu sein und versucht, den Entführer und Mörder zu enttarnen.
    Kommissar Jens Kerner ermittelt in einer Reihe von Vermisstenfällen, eins der jungen Mädchen wird bei Baggerarbeiten Im Kanal tot aufgefunden. Als er von Lenis Anzeige erfährt, wird er hellhörig, denn Vivien ist nicht die einzige Vermisste, die in der Villa am Kanal ein Zimmer gemietet hat…


    Beurteilung
    Die Geschichte um eine Reihe von entführten und teilweise ermordeten jungen Frauen wird abwechselnd aus der Perspektive von Leni Fontane, Freddy Förster und Jens Kerner erzählt. Die naive und sehr verschlossene Leni wird in Hamburg vor unerwartete Herausforderungen gestellt, es erfordert für sie große Überwindung, anderen Menschen – beispielsweise ihrem übergriffigen Chef - gegenüber für ihre Interessen einzustehen und auf das Freundschaftsangebot Viviens einzugehen. Trotz der kurzen Bekanntschaft mit Vivien und ihrer extremen Zurückhaltung fühlt sie sich der Vermissten gegenüber verpflichtet, deren unangekündigtem Verschwinden nachzugehen und sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Leni ist die interessanteste Figur des Romans, die im Laufe der Handlung eine beeindruckende Entwicklung durchmacht, doch der Autor hat auch die weiteren Hauptfiguren, den heruntergekommenen Freddy Förster und Kommissar Jens Kerner, sorgfältig charakterisiert.
    Auch die Charakterisierung des Täters ist sehr interessant, wenngleich in Bezug auf gewisse Tatumstände (für mich) einige Fragen offenbleiben, bzw. die Darstellung nicht in allen Facetten ganz stimmig ist. Es handelt sich hier auf jeden Fall um eine ungewöhnliche Konstellation, die erfrischend vom üblichen Schema des „perversen Serienkillers“ abweicht.
    Der Erzählstil ist flüssig, anschaulich und auch fesselnd, jedoch trotz einiger Cliffhanger an den Enden einzelner Abschnitte nicht durchgehend von Hochspannung geprägt, erst gegen Ende verläuft die Spannungskurve steiler. Der Autor legt bezüglich des Motivs geschickt falsche Fährten, erst nach einer überraschenden Wendung erahnt der Leser die Hintergründe der Verbrechen – und ist auch dann noch einen Schritt von der Lösung entfernt.


    Fazit
    Ein unterhaltsamer Krimi mit originellen Elementen, dessen Verlauf für den Leser erst erfreulich spät abzusehen ist – empfehlenswerte Lektüre!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Spannende Unterhaltung

    Für die sechsundzwanzigjährige Leni, ein ausgemachter Bücherwurm, geht ein Traum in Erfüllung, denn sie hat es geschafft eine Praktikumsstelle bei einem Hamburger Verlag zu ergattern. Um möglichst günstig in der fremden Stadt zu wohnen, hat sie sich ein Zimmer via “bedtobed” in einer Villa gemietet. Mit ihrer schönen Nachbarin Vivien versteht sie sich recht gut, doch dann verschwindet diese. Leni macht sich auf der Suche nach der jungen Frau.

    Zur gleichen Zeit wird der einst erfolgreiche Geschäftmann Freddy Förster, der derzeit auf der Straße lebt, Zeuge eines Mordes. Doch als Obdachloser glaubt er, dass die Polizei ihm kein Gehör schenken wird.

    Meine Meinung

    Ein Cover, das ein wenig Gänsehaut macht und gleich laut Thriller schreit. Mich konnte es auf jeden Fall neugierig machen, zumal es von Herrn Winkelmann geschrieben wurde.

    Der Einstieg in diesen Thriller hat es dann auch gleich in sich und der Prolog brachte hier gleich viel Spannung und weckte noch einmal mehr das Interesse an diesem Thriller.

    Herr Winkelmann hat mich wieder einmal überzeugen können, mit seinem sehr klaren und geradlinigen Schreibstil. Der Thriller lässt sich locker und flüssig lesen und je mehr man in den Sog geriet, desto mehr wurde man durch die Seiten getrieben.

    Zugegeben, nach dem Prolog wurde es ein wenig verworrender, denn Winkelmann beginnt hier mit unterschiedlichen Perspektiven. Alle Charaktere, die für den weiteren Verlauf der Handlung wichtig werden, werden kurz vorgestellt und man erhält als Leser einen ersten Eindruck der verschiedenen Persönlichkeiten. Danach beginnt das Puzzle, denn die Perspektiven wechseln weiterhin zwischen verschiedenen Personen und immer wieder bekommt der Leser neue Informationen, die erst zum Schluss ein großes Gesamtbild darstellen. Doch bis dahin wird es immer spannender, es gibt Überraschungsmomente und natürlich auch die berühmten Cliffhanger an den Kapitelenden, die das Lesetempo hoch und den Leser bei der Stange halten.

    Der Fall selber machte mir durchaus eine Gänsehaut, denn Winkelmann spielt hier mit Ängsten, die durchaus in vielen von uns stecken dürften. Die Entführung der jungen Frau ist hier eher der Beginn eines erschreckenden Szenarios. Auf alle Fälle wurden die Ereignisse gut konstruiert und durchdacht.

    Ein Erzähler in dritter Person beschreibt die Ereignisse und dadurch, dass dieser Erzähler zwischen den Charakteren hin und her springt, bekommt der Leser immer mal wieder ein wenig mehr Einblick, als die aktuell handelnde Person. Dank dieser kurzen Einblicke hat man dann auch recht viele Möglichkeiten, sich selber auszumalen, was da passiert ist und vor allem, wer dahinter steckt. Ob man dadurch der Auflösung allerdings näher kommt, sei dahingestellt. Zwar hatte ich hier die ein oder andere Vermutung, die letzten Endes auch in die richtige Richtung ging und doch war ich mir nie sicher, ob es auch wirklich so war.

    Die Charaktere kamen mir zu Beginn vor, als wären es unendlich viele, doch schon bald kam der Durchblick und ich konnte schnell die Personen zuordnen. Die Ausarbeitung der Charaktere war facettenreich, wenn auch ein kleines bisschen zu klischeehaft. Leni, das Landei, die zum ersten Mal als staunendes, braves, pummeliges Mädchen vom Lande in der großen Stadt ist und sich hier doch auch wirklich etwas wie der Depp vom Dorf verhielt. Vivien, die entführte Schönheit, die weltoffen auf Jagd nach dem Millionär ist und auch der Obdachlose Frederic, aber auch der Polizist Jens sorgten für kurze, aber spannende Momente, wenn sie mir auch als Charaktere ein wenig blass blieben. Trotzdem sorgte jeder einzelne der Charaktere für eine gut umgesetzte Handlung.

    Mein Fazit

    Ein spannender und solider Thriller, der mit dem ein oder anderen Überraschungsmoment aufwarten konnte und somit für gute Unterhaltung sorgte. Die Charaktere blieben mir teilweise zu vorhersehbar und klischeehaft, was aber der Spannung an für sich keinen Abbruch tat. Viele kurze Momente, die wie unterschiedliche Puzzleteile wirkten, sorgten letzten Endes für eine klare Auflösung. Wer die Thriller des Autors mag, kann auch hier wieder bedenkenlos zugreifen. Auch Leser mit eher schwachen Nerven dürften hier nicht allzu viele Ekelmomente erhalten, da die Handlung recht unblutig bleibt. Spannende Unterhaltung!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Inhalt:

    Leni möchte in Hamburg ein Praktikum machen und wohnt in der Zeit in einem Bedtobed-Zimmer.

    Am ersten Tag trifft sie dort auf Vivian mit der sie den Abend verbringt. Am nächsten Morgen ist Vivian jedoch spurlos verschwunden. Leni kommt dieses komisch vor und sie beginnt nach ihr zu Suchen. Sie ahnt nicht in welche Gefahr sie sich begibt.


    Meine Meinung:

    Für mich bedeuten die Thriller von Andreas Winkelmann immer spannende Stunden und so war es auch diesmal.


    Andreas Winkelmann spielt immer mit den Ängsten der Leser und diesmal sind wieder Urlauber dran. Wer kennt nicht zumindest dem Namen nach Anbieter wie AirBNB. Genutzt habe ich es noch nie, aber schon genug davon gehört. Und genau die Ängste die der Autor anspricht kann ich mir hier gut vorstellen.


    Zu Beginn war ich noch etwas skeptisch, denn es ging doch recht ruhig zu, aber doch fesselte die Geschichte. Ich las immer mehr als ich mir vorgenommen hatte und war viel zu schnell durch mit dem Buch. Die Story nahm immer mehr Fahrt auf und die verworrenen Stränge lösten sich. Eine Geschichte die bis zum Ende hin nicht vorhersehbar und in der nie klar war wer der Täter ist. Jedenfalls für mich nicht. Winkelmann hat es da einfach drauf.


    Die Anzahl der Figuren ist auch überschaubar. Da ist Leni und Vivian. Sie kennen sich noch nicht wirklich und doch haben sie direkt einen Draht zueinander. Hier zeigt sich, dass Gegensätze sich anziehen, denn wo Leni eher schüchtern, zurückhaltend und unsicher ist ist Vivian das genaue Gegenteil.

    Zudem gibt es noch Kommissar Jens Kerner und Kollegin Rebecca Faust. Beide zusammen ein Dreamteam, das die richtigen Schlüsse zieht. Vom Privaten erlebt man hier nur sehr wenig, was mich aber auch nicht störte.

    Außerdem gibt es neben vielen anderen Figuren, die mal mehr und mal weniger wichtig sind, Freddy, ein Obdachloser, der einen Mord beobachtet hat und nun zu ängstlich ist zur Polizei zu gehen. Er lebt noch nicht lange auf der Straße und ist mehr wie unsicher bei dem was er tut.


    Am Ende ist der Fall aufgeklärt und es gab einige Herzinfarkt Momente. Wenn ich nicht auf Diät wäre hätte ich vermutlich unbewusst Massig an Süßem in mich rein gestopft und hätte hinterher nicht sagen können was. Ein Thriller bei dem einem der Atem stockt und der von allem genau das richtige hat. Die richtige Spannung, die richtigen Figuren und vor allem den richtigen Plot.

    Liebe Grüße
    Natalie

    www.mem-o-ries.de


    :study: Never Never von Colleen Hoover und Tarryn Fisher




    Gelesen 2013: 231
    Gelesen 2014: 195
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    Gelesen 2016: 138
    Gelesen 2017: 122
    Gelesen 2018: 70


    SuB: 297

  • Leni vom Lande hat ein Praktikum in einem Verlag ergattert und zieht in Hamburg in eine WG ein. Dort lernt sie die aufgeschlossene Vivien, ihres Zeichens Millionärsfängerin, kennen. Als Vivien über Nacht verschwindet, macht sich Leni auf die Suche. Zu gleicher Zeit beobachtet der obdachlose Freddy einen Mord. Zunächst versteckt er sich, als er jedoch mitbekommt, dass der Mörder ihn sucht, dreht er den Spieß um.

    Auf den ersten Hundert Seiten nimmt das Haus der Mädchen richtig Fahrt auf. Sowieso hat das Buch alles, was ein guter Krimi ausmacht: ein spannendes Thema, Gänsehaut ab Seite eins, ein Polizist als Einzelkämpfer und ein paar falsche Fährten. Gegen Mitte der Geschichte verpufft die Spannung leider. Die Charaktere bleiben mehr als flach und ich konnte mich weder mit Leni noch Freddy noch unseren ermittelnden Dirty Harry identifizieren. Die Auflösung ist überraschend und nicht vorhersehbar, es bleiben jedoch einige Logiklücken übrig (die ich nicht erwähnen möchte, da sonst Spoiler - rund ist Geschichte aber nicht). Man hätte deutlich mehr aus der Geschichte herausholen können. Schade !

  • So lange auf das Ende der Sperrfrist gewartet und dann doch verpasst... Dann spare ich mir mal die Einleitung mit Kurzbeschreibung und Autoreninfo.:)


    Meine Meinung:

    Ein ehemals erfolgreicher Geschäftsmann, der mittlerweile auf der Straße lebt und beinahe in Selbstmitleid versinkt, eine junge Frau vom Lande, die sich auf das große Abenteuer Hamburg einlässt und sich dabei gar nicht wohlfühlt, ein Kriminalist, dem sein etwas eigenwilliger Ruf vorauseilt und junge Frauen, die in einem Kerker gefangen gehalten und gequält werden – 4 Handlungsstränge, die jeder für sich schon Stoff für einen Roman hergeben. Winkelmann gelingt es, sie alle miteinander zu verweben, erst lose und mit der Zeit immer dichter und bizarrer. Als Leser kann man gar nicht anders, als mitfiebern und mitleiden. Schon die erste Kerkerszene macht uns klar: das ist hier ist nichts für schwache Nerven. Mit welch unglaublicher psychischer Brutalität der jungen Frau hier zugesetzt wird, geht nicht spurlos am Beobachter der Szene vorbei. Umso erstaunlicher ist, dass es Winkelmann immer wieder gelingt, ein Grinsen beim Leser zu erzeugen. Wenn Leni Landei mit ihrer neuen Bekannten Vivien, ihres Zeichens Millionärsjägerin, loszieht, kann man einfach nicht anders. Großartig auch die Dialoge zwischen Ermittler Jens Kerner und seiner brillanten Assistentin Rebecca, die beide trotz oder gerade wegen ihrer Eigenheiten wunderbar normal wirken. Endlich mal keine gestörten Kriminalisten am Rande des Abgrunds. Das tut gut und erlaubt dem Leser, ab und zu mal Luft zu holen. Überhaupt gefallen mir die Charaktere durchweg gut. Keiner wirkt eindimensional oder platt, selbst die Nebendarsteller haben ihr eigenes Gesicht und einen gewissen Tiefgang. Dass dabei das ein oder andere Klischee bedient wird, sorgt nicht für Verdruss und Augenrollen beim Lesern, sondern eher für ein Schmunzeln.

    Ich sage selten etwas zum Cover, weil die sowieso Geschmacksache sind. Aber dieses finde ich in seiner Schlichtheit so genial und einfach zum Inhalt passend, dass ich auch das noch erwähnen will.

    Winkelmann hat wieder einen sehr guten Thriller abgeliefert, bei dem man die meiste Zeit meint, die Lösung zu kennen, um Ende doch festzustellen, dass das nur die halbe Wahrheit war. Beste spannende Unterhaltung, für die es von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: gibt und eine klare Leseempfehlung.


    Fazit:
    Temporeiche, spannende Unterhaltung, wie man sie von Winkelmann erwartet. Dazu ein sympathisches Ermittlerpaar, von dem ich mir weitere Fälle wünsche.

    Gelesen in 2018: 7 - Gehört in 2018: 6 - SUB: 352


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Leni fährt nach Hamburg um drei Wochen lang ein Praktikum beim New Media Verlag zu absolvieren.

    Der Verlag hat ihr ein Zimmer in einem schönen Haus, in einem netten Viertel, empfohlen. Erst fühlt sich Leni einsam in dem grossen Hamburg, dann freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin Vivien an. Eines morgens ist Vivien weg, wie vom Erdboden verschluckt. Leni kann nicht glauben, dass sie weitergezogen ist, denn sie hatte ihr per Nachricht versprochen, dass sie sich abends treffen.



    Durch eine verstörende Passage gleich zu Beginn des Buches, war klar: Das wird ein Thriller, der nichts für sensible Leser ist. Und tatsächlich gibt es immer wieder Szenen, die sehr brutal und furchteinflössend sind.

    Durch regelmässige Perspektivwechsel und zurückhaltende Einführung in die Figuren und ihre Geschichten, empfand ich die ersten Unterkapitel als wirr. Ich brauchte, nach der oben angesprochenen Eingangsszene, eine Weile, bis ich in der Geschichte angekommen bin und die Figuren einordnen konnte. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Opfer immer wieder im Mittelpunkt stehen, und so Konturen und Leben erhielten. Man fühlt dadurch einfach automatisch mehr mit, als wenn da nur Opfer X oder Opfer Y erwähnt wird. Den Brennpunkt so zu legen, ist sehr clever. Man konnte als Leser dabei zusehen, wie die Opfer gebrochen werden. Wo es, wie gesagt, hart zur Sache geht und man sich als potentieller Leser darauf einstellen sollte.

    Ich empfand gerade diese Passagen als interessant, da sie psychologisch gut ausgearbeitet wurden.

    Immer wieder enden Kapitel, die oft in 10 bis 12 Unterkapitel unterteilt sind, mit einem Cliffhanger, was gleichzeitig ein Garant für Spannung ist. Geschickt wird gegen Mitte Buch ein Unterkapitel aus der Sicht des Täters eingesetzt, das erste überhaupt. Mangels ernsthafter Alternativen, hatte ich schon relativ früh eine Vermutung wer der Täter ist. Zwar hat Andreas Winkelmann noch mit einer Überraschung aufgewartet, doch meine Ahnung hat sich schon bestätigt. Ich denke, die Figur mit der er die Leser täuschen wollte, war so offensichtlich eine falsche Spur, dass danach nur noch der wirkliche Täter übrig blieb. Vielleicht hätte man da noch eine weitere falsche Spur einsetzen sollen?

    Der Schreibstil hat mir gefallen und Andreas Winkelmann hat durch geschickt eingesetzte und über das Buch verteilte, gruselige Szenen, die Spannung und meine Aufmerksamkeit halten können.

    Die Figuren sind im Grossen und Ganzen gut charakterisiert, wenn auch etwas klischeehaft gezeichnet. Da jedoch die Figuren ihre Rolle gut gespielt haben und eng in ihrem Klischee gehandelt , gefühlt und gedacht haben, ist mir das hundertmal lieber als Figuren, die nicht überzeugend rüberkommen.

    Mir hat dieser Thriller, der seine Genreeinteilung zu Recht trägt, gefallen. Spannung, überzeugende Figuren und ein Plot, der keine Ungereimtheiten aufweist. Was will man als Thrillerleser mehr?

  • Als ich das neue Buch von Andreas Winkelmann gesehen habe, stand für mich fest "Das muss ich haben" und es hat mich nicht enttäuscht.
    Schon das Cover hat was. Es ist schlicht und trotzdem ein Hingucker.
    Das Buch fängt rasant an. Ein Autofahrer sieht einen blutigen Handabdruck an einen Autofenster und wird daraufhin ermordet. Ein Obdachloser beobachtet den Mord.
    Das Buch wird in kurzen Episoden aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Dadurch ist man als Leser gut informiert und glaubt die Zusammenhänge und den Täter zu kennen. Trotzdem bringt das Buch noch einige Überraschungsmomente.
    Die Charaktere fand ich etwas stereotyp. Es war aber auch wohltuend, dass das Privatleben der Kommissare nur kurz angeschnitten wurde.

    Fazit
    Das Buch war kein Thriller zum Nägel kauen, aber es lies sich gut lesen und hat nicht gelangweilt. Die Gewaltszenen hielten sich in Grenzen.
    Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung

    Sub: 5339:twisted: (Start 2017: 5312)
    gelesen 2018: 55 / 2 abgebrochen

    gelesen 2017: 86 / 4 abgebrochen / 33551 Seiten
    gelesen 2016: 101 / 6 abgebrochen / 40098 Seiten
    gelesen 2015: 90 / 38733 Seiten
    gelesen 2014: 92


    :montag: Ken Follett - Der dritte Zwilling

    :study: Lutz Wilhelm Kellerhoff - Die Toten im Wannsee


    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

  • Mörderisches Hamburg

    An ihrem ersten Abend in Hamburg lernt Leni ihre Zimmernachbarin Vivien kennen, die wie sie ein Zimmer über die Internetplattform BedtoBed.com gemietet hat. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, Leni, ein schüchternes Mädchen aus der Kleinstadt, und die aufgetakelte Vivien, deren Ziel es ist, sich in Hamburg einen reichen Mann zu angeln. Trotzdem freunden sie sich an. Als Vivien plötzlich verschwindet, schrillen bei Leni alle Alarmglocken, da sie für den Abend mit Vivien verabredet war.

    Sie geht zur Polizei, wo sie zunächst nicht ernst genommen wird, doch dann stellt sich heraus, dass Vivien nicht die erste junge Frau auf Besuch in Hamburg ist, die spurlos verschwindet.

    Ein Obdachloser war Zeuge eines Mordes, die Polizei glaubt, dass es einen Zusammenhang zwischen den vermissten Mädchen und diesem Mordfall gibt. Obwohl der Mann im Visier des Mörders ist, beteiligt er sich an der Suche nach Vivien, nachdem er Leni kennengelernt hat. Hat der Chef des Verlags, in dem Leni ein Praktikum macht, etwas mit der Sache zu tun? Immerhin besitzt er einen weißen Kastenwagen wie ihn der Mörder gefahren ist. Oder der wohlhabende Hausbootbesitzer ten Damme, mit dem Vivien sich am Abend vor ihrem Verschwinden getroffen hatte?

    Das Haus der Mädchen ist ein spannender und richtig gut konstruierter Krimi, der bis zum Schluss für Überraschungen sorgt. Nichts frustriert mich mehr als ein Krimi, dessen Ende so absurd und unglaubwürdig ist, dass es mir das gesamte Buch vergällt. Dies ist hier ganz und gar nicht der Fall. Für mich war das der erste Krimi von Andreas Winkelmann, aber sicher nicht der letzte.

  • Andreas Winkelmann - Das Haus der Mädchen


    Die schüchterne Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum bei einem Verlag zu absolvieren. Für die Dauer ihres Aufenthaltes hat sie ein WG-Zimmer in einer schönen Villa gemietet. Dort lernt sie die lebenslustige Vivien, die so ganz anders ist als sie selbst, kennen. Da Vivien nicht lockerlässt, freunden sich die beiden an. Doch plötzlich fehlt von Vivien jede Spur. Dass die neue Freundin abgereist ist, ohne sich von ihr zu verabschieden, hält Leni für ausgeschlossen. Deshalb begibt sie sich auf die Suche und gerät dabei selbst in große Gefahr.....


    Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos. Denn man beobachtet gespannt, wie der Krankenpfleger Oliver zur falschen Zeit am falschen Ort ist und dabei etwas entdeckt, das ihn das Leben kosten wird. Olivers Tod wird von einem Obdachlosen beobachtet, der nun selbst ins Visier von Olivers Mörder gerät. Damit ist der Grundstein für eine spannende Handlung gelegt. Man möchte unbedingt erfahren wie es weitergeht und wie sich der Handlungsstrang, in dem die schüchterne Leni im Mittelpunkt steht, wohl mit dem Ganzen verbinden wird.


    Andreas Winkelmann versteht es von Anfang an, das Interesse an der Handlung zu wecken. Durch die ständig wechselnden Perspektiven, die häufig an besonders spannenden Stellen stoppen, hängt man schnell am Haken und wird förmlich durch das Buch getrieben. Auch in diesem Thriller gelingt es dem Autor wieder hervorragend, mit den Ängsten der Leser zu spielen und diese zu schüren.


    Die Charaktere wirken authentisch, sodass man mit ihnen mitfiebern und den Thrill der Handlung nachvollziehen kann. Da die Handlungsorte ebenfalls so realistisch beschrieben sind, hat man das Gefühl, selbst am Ort des Geschehens zu sein. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Das bereits früh aufgebaute Tempo kann durchgehend gehalten werden und sich zum Schluss sogar noch steigern. Der Drahtzieher ist gar nicht so einfach auszumachen. Es gelingt Andreas Winkelmann hervorragend, Wendungen einzubauen, die dafür sorgen, dass man dem Täter nicht so schnell auf die Schliche kommt und am Ende überrascht wird.


    Krimis und Thriller sind meine absoluten Favoriten und die, die aus der Feder von Andreas Winkelmann stammen, lese ich besonders gern. Denn er schafft es immer mich zu überraschen und mit einer temporeichen Handlung durch das Geschehen zu treiben. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb auch alle fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Leni flüchtet aus ihrem Heimatdorf nach Hamburg, um dort ein Praktikum in einem Verlag anzutreten. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in eine Villa am Kanal ein. Dort lernt sie ihre Zimmernachbarin Vanessa kennen, eine lebensfrohe junge Frau. Doch am nächsten Tag ist sie spurlos Verschwunden. Was ist mit ihr geschehen? Und ist sie die einzige die aus dem Haus spurlos verschwunden ist? Was bürgt es für Geheimnisse?


    Freddy Förster, lebt auf der Straße und beobachtet zufällig einen Mord an einem Mann. Um nicht das nächste Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
    Lenis und Freddys Wege kreuzen sich im laufe der Geschichte. Aber wie hängt der Mord an den Mann und Vanessas Verschwinden zusammen? Gibt es überhaupt einen?

    Und wer ist Jana? Das Mädchen das in einem eiskalten Kellerverlies erwacht und das erste was sie sieht ist eine Schild auf dem steht:„SCHWEIG,UM ZU LEBEN“



    Dies ist mein zweiter Thriller von Winkelmann und er hat mir wieder sehr gut gefallen.
    Der Autor hat von der ersten bis zur letzten Seite einen unglaublich fesselnden und packenden Schreibstil. Die kurzen und knackigen Kapitel, in denen man abwechselnd unterschiedliche Protagonisten begleitet, enden dementsprechend immer wieder mit einem fiesen Cliffhanger, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Im mittleren Teil war ich schon felsenfest davon überzeugt, dass ich weiß wer der Mörder ist. Aber Pustekuchen, Winkelmann hat mich komplett aufs Glatteis geführt und eine Wendung eingebracht mit der nicht gerechnet hatte.Ich war ab diesem Punkt immer wieder erneut am überlegen und rätseln. Somit kam auch nie Langweile auf.
    In diesem Thriller steckt nicht nur Spannung, sondern auch eine starke Gruselstimmung, die mich Abends oft am einschlafen gehindert hat. Ein Kompliment an den Autor für dieses spannende, raffinierte und gut durchdachte Buch.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.

    Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.

    Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...

    Dieser Thriller fängt ganz harmlos an, dann steigert er sich bis ins Unendliche.

    Das Grauen wechselt sich ab mit zwei Ermittlerteams 1. Der Polizist Jens mit seiner Partnerin Rebecca die im Rollstuhl sitzt und dadurch wie es heißt eine andere Sichtweise auf die Ermittlungen hat. 2. Leni Landei die ihre Freundin sucht und Freddy Förster ein Obdachloser. Dazwischen lesen wir die Geschichte aus Sicht des Täters oder Täter.

    Das Buch vermittelt das Grauen und Gefühle hautnah. Es wird nichts über-trieben brutal dargestellt aber die Sprache, die kurzen Sätze, die Aufteilung in Kapitel und Unterkapitel machen den besonderen Reiz aus.

    Ein Buch das schlaflose Nächte verursacht ( im positiven Sinn ) , ich werden ganz gewiss mehr Bücher dieses Autors lesen.

  • Auf der Suche nach einem halbwegs trockenem Schlafplatz muss der Obdachlose, Freddy Förster den brutalen Mord an einem jungen Mann beobachten. Nur eine Stunde später ist Kommissar Jens Kerner am Tatort, doch da ist Freddy schon längst verschwunden, denn der Mörder hat ihn gesehen und verfolgt ihn nun gnadenlos.

    Zwei Tage später kommt Leni aus dem Provinznest Sandhausen in der Weltstadt Hamburg an. Sie hat ein dreiwöchiges Praktikum bei einem kleinen Hamburger Verlag ergattert, auch die Unterkunft wurde über den Verlag vermittelt. In der riesigen Villa wird eine komplette Etage illegaler Weise über einen kleinen Ableger der bekannten Internet-Bed& Breakfast Plattform vermittelt. Dort freundet sich die stille und schüchterne Leni mit der weltoffenen Vivien an. Doch Vivien verschwindet nach einem gemeinsamen Ausflug ins Hamburger Nachtleben spurlos. Leni mit ihrem übergroßem Herzen ist in Sorge und macht sich auf die Suche nach ihr.





    Eine alte Villa in Hamburgs besserer Wohngegend. Ein Haus mit versteckten Kammern und unterirdischen, alten Anlegestellen im Keller. Ein wenig venezianisches Ambiente in der sonst eher nüchternen Weltstadt. Hier siedelt der Autor seinen wahrhaft spannenden Thriller an. Gepaart mit sympatischen Charakteren wie die Duo's aus Kriminalist/ Sekretärin und Obdachlosem/Praktikantin. Das fand ich sehr erfrischend. Vor allen Dingen bedient nur der Kriminalist ein Klischee seiner Zunft...mehrfach verheiratet. Sonst sind eher keine nennenswerten psychischen Auffälligkeiten thematisiert worden.

    Einen kleinen Fehler habe ich allerdings gefunden: Auf Seite 222 ist von einer Nummer sechs die Rede, obwohl es die auf Seite 220 schon nicht mehr gibt. In der Regel fällt mir dies nur sehr selten auf, diesmal ist es allerdings sehr auffällig.



    Fazit: Ein spannender Plot genährt durch die Abartigkeiten menschlicher Existenzen der fesselnd und gruselig zugleich ist.

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