Brian Lee Durfee - Der Mond des Vergessens (Start: 5.7. 2018)

  • So, dann werd ich mal die nächsten Kapitel zusammenfassen. Ich habe den Wochenabschnitt heute Vormittag beenden können und bin seeehr gespannt, was die nächsten 1oo Seiten bringen werden. Die Handlung nimmt jetzt langsam aber sicher Fahrt auf.:lechz::lechz::lechz:


    Kapitel 29 - Lindholf Le Graven

    Dieses Kapitel kann man in einem Wort zusammenfassen: Was?!:shock:


    Also, wie befürchtet, bringt Lindholf den Schleier der Tugend und den Engelsstein zu Delia ins Dreckspferd. Aber Delia lässt ihn den Schild selbst ins offenbar dafür vorgesehene Versteck bringen. Ich hatte eigentlich angenommen, dass sie den Schild entgegen nimmt, ihm die Drogen gibt - oder auch nicht - und dann trennen sich ihre Wege wieder. Wollte sie den Schild überhaupt haben oder war das nur ein Vorwand, um Lindholf näher zu kommen? Eine seltsame Szene...:-s


    Aber stattdessen fragt sie ihn nach seinem Wissen über die Vallè und warnt ihn vor Seita und Val-Draekin. Und wieder frage ich mich: Wer ist sie? Was führt sie im Schilde? Auf welcher Seite steht sie? Ist sie selbst eine Vallè?

    Offenbar hat auch sie - ähnlich wie Seita - Visionen und hat sich mit Lindholf als Liebespaar gesehen. Ob das stimmt oder versucht sie ihn nur aus irgendwelchen Gründen zu verführen? Will sie ihn nur aushorchen? Ebenso wie Lindholf bin ich die ganze Zeit über extrem skeptisch geblieben.


    Doch als er sich ihr endlich hingeben will, platzt Glade mit seinen Idioten ins Schlafzimmer. Offenbar sind sie Lindholf gefolgt, um ihn des Verrats zu bezichtigen. Ich dachte, genau wie Lindholf auch erst, dass Glade mit Delia unter einer Decke steckt, aber dem scheint nicht so zu sein.

    Zum Glück scheint aber Glades Freund Lindholf wirklich für einen Moment verloren zu haben, denn vom Schleier der Tugend ist die ganze Zeit über keine Rede.


    Kapitel 30 - Nail
    Das war von Anfang bis Ende ein echt spannendes Kapitel. :lechz:


    Nail und die Gesellschaft der Neun stehen einer Horde Oghule gegenüber und überlegen, wie sie als nächstes vorgehen wollen. Dann niest Liz Hen und die Ereignisse überschlagen sich. Am Ende geht die Gesellschaft der Neun aber als Sieger und sogar weitgehend unverletzt aus dem Kampf hervor.


    Es geht tiefer in die Höhle hinein und schließlich finden sie den Altar mit dem titelgebenden Pechschwarzen Herz. Doch der Weg dahin ist mit Fallen gespickt und es ist schwer, an diesen Schatz heranzukommen. Mit Dokis Hilfe schaffen sie es aber schließlich, die heilige Waffe und den Engelsstein zu bergen. Auf dem Rückweg aber löst sich der Pfeil aus der Tür, Doki geht zu Boden und löst gleich mehrere Fallen aus. Außer Nail haben alle den verwundeten Jungen bereits aufgegeben. Nail wird auch noch von Culpa Barra aufgehalten. Am Ende ist es Seidel, der Doki rettet.


    Roguemoore scheint inzwischen übrigens zu ahnen, wer Seita ist.


    Im Übrigen habe ich mir, ebenso wie Stefane die Frage gestellt: Mit was für Pfeilen schießt man mit der heiligen Armbrust? Ich meine, ohne Bolzen kann auch die stärkste und beste Armbrust nichts ausrichten. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass in diese außergewöhnlich Waffe, ganz herkömmliche Bolzen eingelegt werden.:-k


    Kapitel 31 - Stefane Wayland

    Der Rückweg aus der Gletscherhöhle läuft leider alles andere als reibungslos. Doki scheint von den Pfeilen schwer vergiftet worden zu sein und auch Nail und Seidel haben sehr daran zu knabbern. Zudem setzt langsam das Tauwetter ein und macht diese unbeständige Gegend noch gefährlicher. Und als wäre das noch nicht genug, wird die Gesellschaft der Neun auch noch von Oghulen angegriffen. Dass das passieren würde, war klar, immerhin war beim ersten Kampf eines der Ungeheuer entkommen. Die Frage war nur: Wann?


    Und dieses Mal ist der Kampf deutlich schwieriger, da die Gesellschaft einer weniger sind und bereits angeschlagen und langsam die Pfeile ausgehen. Dennoch schaffen es letztendlich alle, den Oghulen zu entkommen...außer Seidel...:cry: Er hat zwar bis zum Schluss nicht aufgegeben und tapfer gekämpft, aber ich fürchte, dass er diese Verletzungen nicht überstehen wird. :cry:


    Jetzt trennt sich die Gruppe. Liz Hen und Godwyn bringen Doki nach Stanclyffe zurück, wo sie auf eine bessere Versorgung für ihn hoffen. Der Rest zieht weiter nach Totholztor, um noch das Feuer der Sühne, das heilige Schwert zu bergen.


    Doch unterwegs bricht das Eis ein und Nail, Roguemoore und Val-Draekin werden vom darunter tobenden Fluss mitgerissen und Stefane befürchtet, dass sie nun tot sind.


    Kapitel 32 - Nail

    Nail kämpft verzweifelt gegen die eisigen Fluten, von denen er gerade mitgerissen wurde. Immer wieder droht er zu versinken, doch er gibt einfach nicht auf und kann sich schließlich retten. In der Zwischenzeit hat er sogar Val-Draekin in den Fluten gefunden, den er nun auch noch retten muss, da der sich verletzt hat. Nur von Roguemoore fehlt weiterhin jede Spur. Sollte er wirklich tot sein oder konnte er sich vielleicht doch noch irgendwie retten?


    Kapitel 33 - Ava Shay

    Inzwischen merkt man es doch ein bisschen. Obwohl Ava sich noch immer nicht wirklich traut, zu handeln, hat sie sich inzwischen sehr verändert. Vor allem ihre Gedanken schlagen langsam eine beunruhigende Richtung ein. Am Anfang des Buches hätte sie doch nie im Leben ernsthaft darüber nachgedacht, jemandem die Kehle aufzuschlitzen - vor allem nicht, wenn derjenige gegen die Armee von Sor Sevier gekämpft hat. Nun fragt sie sich, wie es sich anfühlen würde, so etwas zu tun...8-[

    Fraglich ist, was diese Veränderung herbeigeführt hat... Die ständige Vergewaltigung durch Aeros, die zunehmende Verzweiflung und sterbende Hoffnung, doch noch gerettet zu werden oder die Schwertkampfübungen und der Einfluss von Enna Spades? Oder eine Mischung aus allem?


    Die Folterszene hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen...zumindest nicht so ausführlich...ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke...:puker:8-[


    Später am Abend sitzt Ava mit den Erzrittern und Jenko zusammen am Lagerfeuer und sie feiern die erfolgreiche Folter oder sowas krankes. Diese Szene hatte für mich etwas zutiefst Ironisches, fast schon Zynisches...


    Enna erzählt ihnen ein paar Geschichten aus ihrer Kindheit. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht vielleicht doch alle einen Funken Wahrheit enthielten - und damit meine ich nicht, dass in beiden ihr Bruder vorkam.

    Auf jeden Fall hatte ich den Eindruck, dass sie Ähnliches wie Ava durchgemacht hat. Das habe ich aus ihrer Herablassung gegenüber den heiligen Büchern irgendwie herausgelesen.


    Als die Gruppe sich nach und nach auflöst, redet Spinne ihr nochmal ins Gewissen. Vermutlich fürchtet er, dass Ava anfängt, Vertrauen zu Enna zu fassen udn erinnert sie an ihre Lage und dass es besser ist, niemandem zu vertrauen.


    Kapitel 34 - Krystallholz

    Zitat von Das pechschwarze Herz, Kapitel 34, S. 591

    "Durch ihren Glauben an sich widersprechende Religionen beginnen die Menschen eines Tages die Jagd auf ihresgleichen. Dann verwüsten, zerreißen und fressen sie einander bei lebendigem Leib, wie die unkontrollierbaren Biester der Unterwelt."

    - Das Buch des Verräters -

    :arrow: Das bisher wahrste und deutlichste Zitat der beiden Bände. Auch für unsere reale Welt.:applause::pray:


    Erstmal dachte ich, dieses Kapitel dient dazu, dass Krista sich in Panik und Selbstmitleid suhlen kann, weil sie eingekerjert wurde, bevor sie anfängt, über ihre Flucht nachzudenken. Aber es endete mit einem Paukenschlag: Borden Bronachell lebt!!!:shock::shock::shock:


    Jetzt bin ich extrem gespannt, auf Kristas weiteres Handeln. Wird sie ihn wirklich töten, wie Black Dugal es von ihr verlangt? Und was genau ist wohl sein Plan? Nach der aktuellen Lage würde ich Hans Rakes Auftritt zuvor inzwischen als geplant einstufen...8-[


    Das verheerende Wissen, was Black Dugal in seiner Nachricht angesprochen hat...meint er damit, dass Borden zu der Bruderschaft der Mia gehört? Oder weiß Borden womöglich, wer die wahren Kriegerengel sind?

    Außerdem frage ich mich: Weiß Jovan, dass sein Vater noch lebt und setzt sich deswegen nie auf den Silberthron? Aus Respekt oder Angst? Oder hat er vielleicht Gewissensbisse, weil er ihn verraten hat? Und steckt vielleicht sogar Denarius dahinter? Sehen sie deswegen tatenlos zu, wie Gul Kana von Sor Sevier überrannt wird?


    Unglaublich, was ein Name für eine Gedankenflut auslöst...mein Hirn von Gedanken und Theorien gerade so ziemlich überrannt...:lechz::lechz::lechz:


    Kapitel 35 - Gault Aulbrek
    Lindholf wurde in die Zelle neben Gault gesperrt. Glade - dieses miese A:-#loch - hat offenbar rumerzählt, dass er mit Delia zusammen Ser Pentriss ermordet hat und dass die beiden auch am Attentat an Jovan die Schuld tragen. Da Leif jetzt der Anführer der Tagritter ist, hat Glade natürlich mit solchen Lügen ein leichtes Spiel.


    Die Mutter von Lindholf kommt zu ihm. Er hofft auf Rettung oder wenigstens Trost und Hoffnung, bzw dass sie ihm zuhört und glaubt. Doch sie enterbt ihn einfach nur eiskalt und verrät ihn - behauptet, dass er noch nie ihr Sohn war, so hässlich wie er ist. Eine tolle Mutter...:wuetend:


    Lindholf tut mir echt leid. Ich hoffe sehr, dass Delia die Flucht aus dem Verlies erneut gelingt und sie Lindholf retten kommt. Wenn sie denn in dem Verlies ist und Glade sie nicht irgendwo anders gefangen hält.8-[

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  • Die Handlung nimmt jetzt langsam aber sicher Fahrt auf. :lechz::lechz::lechz:

    Findest du? Ich finde, dass bis auf ganz wenige Kleinigkeiten das Buch gerade in der aktuellen Phase einen richtig zähen Durchhänger hat. Die einzige Handlungsebene, die für mich zurzeit wirklich interessant ist, ist die von Krystallholz. Ich hoffe sehr, dass das Buch wirklich mal langsam Fahrt aufnehmen wird.


    Wollte sie den Schild überhaupt haben oder war das nur ein Vorwand, um Lindholf näher zu kommen? Eine seltsame Szene... :-s


    Aber stattdessen fragt sie ihn nach seinem Wissen über die Vallè und warnt ihn vor Seita und Val-Draekin. Und wieder frage ich mich: Wer ist sie? Was führt sie im Schilde? Auf welcher Seite steht sie? Ist sie selbst eine Vallè?

    Offenbar hat auch sie - ähnlich wie Seita - Visionen und hat sich mit Lindholf als Liebespaar gesehen. Ob das stimmt oder versucht sie ihn nur aus irgendwelchen Gründen zu verführen? Will sie ihn nur aushorchen?

    Natürlich wollte Delia den Schild. Sie weiß aber offensichtlich, dass das Berühren des Steins nicht ungefährlich ist. Daher wollte sie wohl das Risiko vermeiden auch den Schild zu berühren. Lindholf ist für sie ganz offensichtlich nur Mittel zum Zweck. So bin ich auch hier sehr sicher, dass Delia in Wahrheit niemals Visionen hatte. Zumindest keine, die sie und Lindholf als Liebespaar zeigen. Das war reine Strategie und völlig berechnend. Doch so lange wir nicht wissen, wer hinter Delia steht, können wir diesbezüglich nur herumraten.

    Glade geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven. Dass er mit Lindholf noch eine Rechnung offen hatte, war ja klar. Aber er scheint durch seine Beförderung nun auch an Größenwahn zu leiden. Ganz ähnlich wie sein Bruder.


    Dann niest Liz Hen und die Ereignisse überschlagen sich.

    Das war wahrscheinlich die Großtat, die Seita bei Liz Hen vorausgesehen hat. Nämlich dass sie die gesamte Gruppe fast das Leben gekostet hätte. Zu mehr scheint sie auch nichts zu nützen. Entschuldige, wenn ich hier ein bisschen sarkastisch rüberkomme, aber Seita spielt sowas von offensichtlich ein verstecktes Spiel, dass man ihr solche Aussagen einfach nicht abnehmen kann.


    Roguemoore scheint inzwischen übrigens zu ahnen, wer Seita ist.

    Roguemoore scheint der einzige zu sein, der es ähnlich sieht wie ich. Es wurde aber auch Zeit, dass mal jemand merkt was da abgeht. Das macht ihn natürlich für Seita zu einer gewissen Gefahr …


    Und dieses Mal ist der Kampf deutlich schwieriger, da die Gesellschaft einer weniger sind und bereits angeschlagen und langsam die Pfeile ausgehen. Dennoch schaffen es letztendlich alle, den Oghulen zu entkommen...außer Seidel... :cry: Er hat zwar bis zum Schluss nicht aufgegeben und tapfer gekämpft, aber ich fürchte, dass er diese Verletzungen nicht überstehen wird. :cry:


    Jetzt trennt sich die Gruppe. Liz Hen und Godwyn bringen Doki nach Stanclyffe zurück, wo sie auf eine bessere Versorgung für ihn hoffen. Der Rest zieht weiter nach Totholztor, um noch das Feuer der Sühne, das heilige Schwert zu bergen.


    Doch unterwegs bricht das Eis ein und Nail, Roguemoore und Val-Draekin werden vom darunter tobenden Fluss mitgerissen und Stefane befürchtet, dass sie nun tot sind.

    Dieser Kampf gegen die Oghule war für mich ein echtes Ärgernis frei nach dem Motto "Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht". Warum, frage ich mich, schwingen sich die Flüchtlinge immer wieder in den Schlucht um gegen die andere Wand zu klatschen, anstatt auf ihrer Seite das Seil mit einem Pflock zu befestigen, so wie sie es auf der anderen Seite auch gemacht haben. Erstens würde das viel mehr Sinn machen, zweitens den Figuren weniger Schmerzen bereiten, und drittens wäre die Flucht viel schneller gegangen. Der letzte hätte nur noch das Seil lösen müssen und der ganze Kampf hätte vermieden werden können. So war diese Szene für mich völlig absurd und diente scheinbar lediglich der Spannungssteigerung. Die tritt aber nicht ein, wenn die Szene unlogisch aufgebaut ist. Für mich ein echtes Ärgernis.


    Dass Seidel diese Verletzungen nicht überstehen wird, glaube ich auch. Er kann sich als Hund nicht selbst verarzten. Und so wird die Vergiftung noch ihres zum Ende des Hundes beitragen.


    Da Liz Hen nun von der Gruppe getrennt wird, scheint ihr Nieser tatsächlich ihre einzige Großtat zu bleiben. Ein weiteres Indiz dafür, dass Seita nur manipuliert. Was der Autor aus dieser neuen Handlungsebene um Godwyn, Liz Hen und Dokie nun machen will, da bin ich mal gespannt drauf. Ich vermute, dass sie möglicherweise früher oder später auf die Sor Servier treffen werden.


    Bei der Szene, wo das Eis bricht und drei Leute mitreißt, bemerkt natürlich Seita als erste, dass sie auf Eis stehen. Und natürlich werden mit Roguemoore und Nail die beiden mitgerissen, die ihr am gefährlichsten werden können. Natürlich muss Stefane bei ihr bleiben, damit es so aussieht, dass sich ihre Vision, dass drei es nicht schaffen werden, auch erfüllt. Ich würde mich nicht wundern, dass Seita selbst es war, die das Eis zum Brechen gebracht hat, oder dass sie die Gruppe auf das Eis geführt hat. Jetzt hat sie außer Stefane nur noch Culpa Bara "am Bein".

    Sollte er wirklich tot sein oder konnte er sich vielleicht doch noch irgendwie retten?

    Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Roguemoore tot ist. Das wäre für so eine zentrale Figur ein zu sinnloser Tod. Aber bei Durfee müssen wir wohl mit allem rechnen.


    Als die Gruppe sich nach und nach auflöst, redet Spinne ihr nochmal ins Gewissen. Vermutlich fürchtet er, dass Ava anfängt, Vertrauen zu Enna zu fassen udn erinnert sie an ihre Lage und dass es besser ist, niemandem zu vertrauen.

    Dieses Kapitel war für meinen Geschmack das nächste Ärgernis, denn es war inhaltlich irgendwie völlig sinnlos. Es gab schon wieder Kämpfe, schon wieder brutale Folter, schon wieder handelt Ava nicht und schon wieder wird sie danach manipuliert. Das hatten wir alles schon zur Genüge. Was mich interessiert hätte wäre gewesen, was für Konsequenzen es für Ava und Spades durch Aeros geben hat, nachdem sie zuletzt die heiligen Waffen und die Engelssteine gefunden hatten. Das wird gar nicht mehr erwähnt. Dass ein Mann wie Aeros so etwas komplett ohne Konsequenzen durchgehen lässt, ist mehr als nur unglaubwürdig. So wie es beschrieben wurde, hätte man sich dieses Kapitel für meinen Geschmack komplett sparen können.


    Borden Bronachell lebt!!! :shock::shock::shock:

    Wie schon weiter oben geschrieben ist Kristas Handlungsebene für meinen Geschmack die zurzeit interessanteste. Diese neue Erkenntnis ist natürlich ein Knaller. Da aber Black Dugal wahrscheinlich nicht auf der Seite von Amadon stehen wird, wird Krista Borden Bronachell wohl kaum verschonen. Es sei denn sie ist sauer darüber, dass sie nicht über den offensichtlich komplett eingefädelten Plan in Kenntnis gesetzt worden ist. Krista wird mehr manipuliert, als es ihr lieb sei kann. Die Frage ist, wie wird sie damit umgehen?


    Lindholf wurde in die Zelle neben Gault gesperrt. Glade - dieses miese A :-# loch - hat offenbar rumerzählt, dass er mit Delia zusammen Ser Pentriss ermordet hat und dass die beiden auch am Attentat an Jovan die Schuld tragen.

    Das ist für Glade natürlich der perfekte Vorwand, um den Mord an Prentriss einem anderen in die Schuhe zu schieben und Lindholf eins auszuwischen. Dass Delia den Mordversuch an Jovan begangen hat, war ja schon länger klar. Und so brauchte er Lindholf nur in die Geschichte einzubinden. Ich fürchte, wenn man nun auch die Reaktion seiner Mutter darauf sieht, wird Lindholf da so einfach nicht mehr herauskommen.


    Ich hoffe sehr, dass Delia die Flucht aus dem Verlies erneut gelingt und sie Lindholf retten kommt. Wenn sie denn in dem Verlies ist und Glade sie nicht irgendwo anders gefangen hält. 8-[

    Die Frage ist natürlich auch, ob Glade Delia überhaupt gefangen hält. Aber nehmen wir mal an sie befindet sich im Fegefeuer, dann kommt sie wahrscheinlich da auch ein weiteres mal hinaus. Aber warum sie dann Lindholf retten sollte, das wüsste ich jetzt nicht. Für sie war er auch nur Mittel zum Zweck. Es sei denn, sie erhofft sich noch weitere wichtige Infos von ihm.

    :study: Brian Lee Durfee - Das Pechschwarze Herz (MLR)

    :study: Brent Weeks - Jenseits der Schatten

  • Dann mache ich mal mit den nächsten Kapiteln weiter.


    Kapitel 36 - Nail

    Nail und Val-Draekin nutzen ein größeres Stück Treibholz, um damit möglicherweise aus den Eishöhlen zu entkommen. Während sie vorangetrieben werden unterhalten sie sich u.a. über Nails Eltern. Sein Vater war wohl Aeverett Raijael und seine Mutter war die Schwester Shawcrofts. Aber Nail weiß immer noch nicht, wem er vertrauen soll. Val-Draekin kann ihm zumindest mitteilen, dass nicht nur Shawcroft in der Nähe war, als Nails Mutter starb, sondern auch Habichtholz. Außerdem erfährt Nail, dass Tala Bronachell ungefähr in seinem Alter ist. Schließlich wird das Stück Treibholz von einem Eisblock getroffen und die beiden werden von dem Wasser mitgerissen. Sie stürzen unterirdische Wasserfälle hinunter, bevor sie sich auf einem Felsplateau retten können. Durch schmale Spalten und Gänge finde sie schließlich schwer verletzt und fast erfroren einen Ausgang aus dem Eisgewölbe ins Freie. Da sie unterwegs Roguemoore nicht gefunden haben gehen sie davon aus, dass der ZWerg tot ist.


    Mich wundert ein wenig, dass jede wichtige Person in diesem Buch mit Aeverett Raijael verwandt sein soll. Und allesamt wissen nicht, dass dieser gar nicht mehr lebt, weil er von Krystallholz ermordet wurde. Was sie wohl sagen würden, wenn sie davon wüssten? Und was oll die Bemerkung bezüglichNail und Tala? Soll das Hinweis sein, dass die beiden evtl. füreinander bestimmt sein könnten?


    Kapitel 37 - Tala Bronachell

    Squireck van Hester wurde inzwischen offiziell begnadigt und zum Tagritter geschlagen. Seitdem ist sein Ansehen deutlich gestiegen. Die Verletzung Jondralyns als Vorwand nehmend bereiten Jovan und seine Berater nun den Krieg gegen den weißen Prinzen vor. Dazu kommen immer mehr Edelleute mit ihren Rittern nach Amadon. Bei einem Fest im Sonnenvogelsaal bestreitet Squireck einen Schaukampf gegen Glades drei Schergen, den er ohne größere Probleme gewinnt. Während Tala und Lawris dies beobachten beginnt Lawris von Squireck zu schwärmen. Als Glade dazukommt, verschwindet Lawri sofort. Auch Tala will nichts mehr mit Glade zu tun haben und geht zu ihrer Schwester Jondralyn. Doch auch im Gespräch mit ihr merkt sie, dass es ihr schwerfällt ehrlich zu sein, da schon zu viel auf Lügen basiert. Und Tala merkt, dass Jondralyn Talas Unehrlichkeit bemerkt. So geht Tala zu Jovan und versucht mal die Wahrheit zu sagen, indem sie vor allen offenbart, dass Lindholf zu Unrecht im Fegefeuer sitzt, da in Wahrheit Glade Prentiss umgebracht hat. Doch als Jovans Berater erklären, dass dies nie an die Öffentlichkeit kommen darf, da sie im Krieg auf die Ritter von Glades Vater angewiesen sind, merkt Tala dass sie nicht gewinnen kann. Als Jovan sie auch noch schlägt, greift plötzlich Squireck ein und bedroht vor allen den König mit dem Schwert. Er verlangt, dass Jovan schwört nie wieder eine Frau zu schlagen, was dieser aber nicht tut. Bevor die Situation eskalieren kann, führt Jondralyn Tala aus dem Saal.


    Ist es Mut oder Überheblichkeit, die Squireck zu reagieren lässt? Tala muss nun mal langsam merken, dass sie mit ihrer Lügerrei nicht mehr weiterkommt. Warum sie sich Jovan offenbart hat, und nicht Jondralyn, erschließt sich mir nicht so richtig.


    Kapitel 38 - Jondralyn Bronachell

    Nachdem Jondralyn Tala in ihrem Zimmer abgeliefert hat, begibt sie sich auf einen Balkon des Sonnenvogelsaals. Sie ärgert sich darüber, dass Tala sie angelogen hat. Schließlich kommt Squireck zu ihr auf den Balkon. Nachdem Jondralyn sich bei ihm für sein Eingreifen bedankt hat, schweift ihr Gespräch wieder zu Habichtholz ab. Squireck behauptet, dass er Jondralyns Mutter umgebracht hätte und sie nicht bei Anselms Geburt gestorben sei. Tatsächlich gibt es wohl Gerüchte, die in diese Richtung gehen, aber Jondralyn will diese nicht glauben. Als Squireck schließlich auf ihre Gesichtsverletzung zu sprechen kommt, lässt sie ihn stehen und verschwindet in ihr Gemach. Dort macht sie sich Gedanken darüber, ob sie immer nur das hübsche Gesicht für alle gewesen sein könnte und niemand ihre wahren Stärken kennt, als sie plötzlich merkt dass sie nicht mehr allein in ihrem Zimmer ist. Habichtholz ist durch den Geheimgang zu ihr gekommen. Gemeinsam bemerken sie, dass Jondalyns Karte weg ist und damit wohl irgendjemand den Schleier der Tugend gefunden hat. Jondralyn fühlt sich deswegen schuldig. Doch Habichtholz versucht ihr die Schuldgefühle zu nehmen, indem sie ihr sagt dass sie den Schild und den Engelsstein wiederfinden werden. Aber bei allen wichtigen Dingen sei ihm Jondralyn am wichtigsten. Daran ändern auch ihre Verletzungen nichts. Schließlich verführt er sie, worauf sich Jondralyn nur zu gerne einlässt.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich hatte hier den Eindruck dass Habichtholz Jondralyn massiv manipuliert hat. Allerdings konnte er nicht wissen, dass Lindholf den Schild entwendet hatte. Von daher werde ich gerade nicht ganz schlau aus Habichtholz. Aber die Tatsache, dass er eine wichtige Rolle im Prolog zu Band 1 gespielt hat zeigt, dass auch er ein gewisses Spiel zu spielen scheint. Die Frage ist nur, auf wessen Seite steht er wirklich?

    :study: Brian Lee Durfee - Das Pechschwarze Herz (MLR)

    :study: Brent Weeks - Jenseits der Schatten

  • Und hier die restlichen Kapitel dieser Woche.


    Kapitel 39 - Bischof Hugh Godwyn

    Godwyn, Liz Hen und Dokie sind gut vorangekommen und machen schließlich in einer verlassenen Hütte Rast. Dabei unterhalten sich Godwyn und Liz Hen. Währenddessen denkt Godwyn u.a. auch darüber nach, dass Nail eine Zwillingsschwester hat. Doch plötzlich wird die Hütte von drei Oghulen überfallen. Während des Kampfes gelingt es einem Oghul Godwyn zu entwaffnen, ihn zu packen, in den Hals zu beißen und sein Blut zu trinken. Doch plötzlich kommt unerwartete Hilfe. Seidel, der Hund, stürzt hinzu und hilft mit die drei Oghule zu besiegen. Die drei sind gerettet, doch Godwyn ist schwer verletzt und von den Oghulen "infiziert".


    Hier wurde die Aussage nochmal bestätigt, dass Aeverett Raijael Nails Vater ist. Dies erklärt seine Ähnlichkeit mit Aeros. Doch wer ist seine Zwillingsschwester? Dass Seidel plötzlich auftaucht, finde ich nach dessen Verletzungen ziemlich unglaubwürdig. Wie soll er diese lange Strecke mit diesen Verletzungen überwunden haben und dann auch noch Liz gefunden haben? Wichtig scheint aber zu sein, wie sich Godwyns Verletzung durch den Biss des Oghul auf ihn auswirken wird. Das müssen wir mal im Auge behalten.


    Kapitel 40 - Stefane Wayland

    Culpa Barra konnte in der Zwischenzeit Seita und Stefane aus der Eislandschaft herausführen. Hinter einem Arbeiterlager in einem Steinstall finden sie sogar zwei Pferde und nehmen diese mit. Bei einer Rast bemerkt Stefane immer größere Differenzen zwischen Seita und Culpa Barra. Der Tagritter will trotz aller Gefahren und Verluste die Suche fortführen und als nächstes nach Totholztor. Seita wendet sich im Zorn ab, so dass Barra und Stefane sich ohne sie unterhalten können. Barra versteht es, wenn Stefane nicht mehr weiter mit möchte. Daher gibt er ihm eine Frist sich bis zum nächsten Morgen zu entscheiden, ob er weiter mitmachen möchte oder ob er gehen will. Schließlich sucht Stefane das Gespräch mit Seita. Diese verfängt sich dabei Stefnae gegenüber in Widersprüchlichkeiten, was ihm auch kurz aufzufallen scheint. Doch schließlich sagt Seita ihm, dass sie Culpa Barra zwar nicht traut, die Suche aber trotzdem fortsetzen möchte. Sie begründet dies wieder mit ihren angeblichen Träumen und Visionen. Schließlich versucht sie Stefane davon zu überzeugen weiter dabei zu bleiben und versucht ihn zu verführen. Doch Stefane lässt dies nicht zu, woraufhin sich Seita, scheinbar gekränkt, zurückzieht.


    Hier wird mal wieder offensichtlich, wie sehr Seita versucht Stefane zu manipulieren. Doch dieses mal ist sie an eine Grenze gestoßen, mit der sie offensichtlich nicht gerechnet hatte. Ich kann Stefanes Frust vollkommen verstehen, aber ich denke dass es für ihn sicherer wäre, wenn er bei Culpa Barra bleibt. Denn Seita führt etwas im Schilde und das scheint nichts gutes zu sein.


    Kapitel 41 - Krystallholz

    Krista sitzt inzwischen seit drei Tagen in völliger Dunkelheit in ihrer Zelle. Borden Bronachell sucht das Gespräch mit ihr, und als Krista eine Antwort gibt, beginnt dieser zu erzählen. Er sagt ihr, dass er weiß dass sie hier ist um ihn zu töten. Dabei deutet er an, dass Black Dugal und Aeros Raijael zusammenarbeiten. Auch weiß er vom Sakrament der Seelen der Bluthölzler. Er erzählt ihr weiterhin von seinen Kindern. U.a. dass Jovan ihm mit gerade mal achtzehn Jahren in den Krieg gefolgt und davon traumatisiert wurde, was so einiges erklärt was Jovan betrifft. Dabei erwähnt er auch, dass der Vikar und das Quorum der Erzbischöfe alles dafür tun, damit die Prophezeiungen eintreffen und die Straßen Amadons rot vom Blut sein werden. In diese Richtung beeinflussen diese wohl Jovan. Während seiner Erzählungen wird Krista klar, dass Borden Bronachell ihr genaues Alter zu kennen scheint. Und dann erzählt er ihr von Zwillingen, die ihm sehr am Herzen gelegen haben. Dessen Mutter sah fast genauso aus wie sie. Krista wird in diesem Moment klar, dass sie irgendwo einen Zwillingsbruder zu haben scheint. Und schließlich erzählt er ihr noch, dass in den Mondrollen von Mia eine Prophezeiung erwähnt wird, in der ein vaterloses Mädchen, welches eine Königsmörderin wird, die todbringendste Meuchelmörderin der Fünf Inseln, die Wiederkehr der Fünf Kriegerengel bewirken wird.


    Dieses Kapitel war mal sehr informativ. Wenn die Aussagen Borden Bronachells stimmen, dann sind Nail und Krista wohl die Zwillinge, von denen schon in Kapitel 39 die Rede war. Und wenn die Prophezeiungen zutreffen sollten, dann hat Krista noch einiges vor sich. Eine Königsmörderin ist sie ja schon geworden, als sie Aeverett Raijael tötete. Demnach muss sie Borden Bronachell gar nicht töten, um die Prophezeiung zu erfüllen. Die Frage ist nur, wie weit glaubt sie den Informationen und wie weit lässt sie sich noch von Black Dugal manipulieren?


    Kapitel 42 - Tala Bronachell

    Nachdem Leif Chaparral offiziell zum Hauptmann der Tagrtter ernannt wurde, beobachten Tala, Lawri und Jondralyn wie der Großteil der Armeen Gul Kanas mit Leif an der Spitze in Richtung Lord's Point aus der Stadt marschiert. Dabei schwärmt Lawri von Squireck und erzählt, dass sie in ihn verliebt ist und vom ihm geträumt hat. Auch von Lindholf hat sie geträumt, wie der mit zwei anderen in der Arena steht und seine Unschuld beweisen wird. Dabei bemerkt Jondralyn Lawris Verletzung am Arm und schleppt sie zu Val Gianni, dem Arzt der Vallè. Dieser teilt mit, dass er sein bestes tun wird, aber dass er, wenn die Medizin nicht anschlägt, den Arm vielleicht amputieren muss. Dabei fragt er Tala und Jondralyn, ob Lawri in letzter Zeit von merkwürdigen Träumen erzählt hätte, was beide bestätigen. Schließlich erwähnt Lawri die grünen Kugeln des Bluthölzlers, welche sie genommen hat. Dabei schien Val Gianni aufzuhorchen. Schließlich verliert Lawri das Bewusstsein.


    Eine wichtige Information aus diesem Kapitel ist, dass Leif nun mit einer Armee auf den Weg nach Lord's Point ist, um Aeros Raijael aufzuhalten. Des Weiteren scheinen die Vallè um Val Gianni sehr genau zu wissen, was es mit Lawris Verletzung und den grünen Kugeln auf sich hat. Da wir wissen, dass Tala diese von Seita bekommen hat, ist das auch keine größere Überraschung. Die Frage ist nur, wird es diesbezüglich irgendeine Reaktion geben?

    :study: Brian Lee Durfee - Das Pechschwarze Herz (MLR)

    :study: Brent Weeks - Jenseits der Schatten

  • Ich melde mich auch mal aus meiner Versenkung. Schande über mich, aber die letzte Woche bin ich überhaupt nicht zum Lesen gekommen :pale:

    Ich hoffe es, dass ich es zeitnah schaffe, mein Versäumnis aufzuholen.

    „Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen.
    Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“

    – Helen Hayes


    :study: Das Lied von Eis und Feuer - Sturm der Schwerter von George R. R. Martin

    :montag: Bücherkönig von Akram el Bahay

    :study: Die fünf Kriegerengel - Das pechschwarze Herz von Brian Lee Durfee (Leserunde)

  • Ich hole am Donnerstag und am Wochenende die Kapitel von letzter und dieser Woche auf. Während der Nachtschichten kann ich mich immer so schlecht konzentrieren.

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     じしf_, )ノ  *mau*