V.E. Schwab - Die Beschwörung des Lichts / A Conjuring of Light

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Die Beschwörung des Lichts

4|3)

Verlag: FISCHER Tor

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 720

ISBN: 9783596296347

Termin: April 2018

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  • Autor (Quelle Buch):

    Victoria (V.E.) Schwab ist 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters zur Welt gekommen und seitdem von unstillbarer Wanderlust getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten. Die drei Bücher der Weltenwanderer-Trilogie um die Antari Kell und Lila werden zu internationalen Bestsellern.


    Inhalt (Quelle Buchrücken):

    Die Stadt London gibt es vier Mal.

    Das rote London träumt vom Gleichgewicht der Welten, das weiße von Gewalt. Das graue London hat aufgehört zu träumen und das schwarze... ist erwacht.


    Dunkelheit zieht auf: Das Schwarze London erwacht und mit ihm ein fast allmächtiges Geschöpf der Magie. Osaron, die schlimmste Ausgeburt der Finsternis, belagert das Rote London und bringt die Einwohner unter seine Kontrolle. Allen ist klar, dass das Schicksal des Reiches in den Händen der letzten drei Antari liegt. Doch reicht ihre Macht aus, um Osaron die Stirn zu bieten? Gemeinsam machen sie Kell, Holland und Lila auf die Suche nach einem Artefakt, mit dem man einen Gott töten kann.


    Meinung:

    Nun denn. Dies ist das Abschlussband der Trilogie.

    Ich war schon irgendwie "heiß" auf die Handlung, welche hier fortgeführt wird. Im letzten Band noch die starke Nebenhandlung und doch wurde es schwierig sobald es zur Haupthandlung wurde.


    Wo fange ich am Besten an? Am Anfang wäre wohl nicht verkehrt.

    Der Übergang zwischen den Bändern ist nahtlos, so dass man Band 2 und Band 3 optimal direkt zeitnah hinter einander lesen kann. Wenn ich mich recht erinnere, sind in etwa drei Monate vergangenzwischen Band 1 und 2.

    Wir starten also mit einen hohen Chaos-Level. Aus diesem Sturm der Handlung wird ein Antagonist geboren, welcher einfach die Balance stört. Ich kann verstehen, dass der Gegenspieler am Anfang stärker ist, um bis zum Ende im Spiel zu sein. Die Kluft zwischen den Kräften kann ich wie folgt beschreiben: Unsere Protagonisten sind einfache Kriminellen bewaffnet mit Pistolen, welche sich mit Superman messen wollen. Ergebnis: Vorhersehbare Niederlagen.

    Hat die Autorin es bis zum Ende des Buches geschafft mich mit dem weiteren Handlungsverlauf zu überzeugen? Ich empfand es als eine seichte 0815-"Wir suchen das eine Artefakt, welches den Sieg bringen sollte"-Erzählung.


    Die Beziehungen zwischen den Charakteren wird klarer. Manche bekommen epische Kopfkino Szenen. Doch sind sie durch und durch gut?

    Während die Protagonisten ihren logischen Verlauf gehen, fragte ich mich fast permanent: Was ist eigentlich schief beim Antagonisten? Gut, zum Glück ist er nicht ganz Supermann.

    Wer auf einen Hauch Beziehungsdrama steht, kommt bestimmt auf seinen Spaß. Ich habe die romantischen Aspekte nebenbei mitgenommen und zu meinen Glück waren sie nicht ganz prägnant störend.


    An einer Stelle des Buches wird eventuell die sadistische Seite der Autorin offenbart, finde ich. Wie an einen Lagerfeuer sitzend warte ich auf eine Auflösung eines Handlungsknotend. Weil ich gedanklich in meinen standard Fantasy-Verlauf, versuche ich das Ergebnis voraus zu sehen. Und dann schockt sie mich einfach :( :) Herrlich!


    Auch wenn es momentan offiziell eine Trilogie ist, würde ich nicht ausschließen, wenn der eine oder andere Faden aufgeknüpft wird, um die Reihe zu erweitern. Dafür existieren Aspekte, welche dafür perfekt bereit stehen.


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    Schlussendlich war es für mich nichts besonderes. Zu viel leichte Kost und somit bekommt es eine Mittelfeld-Bewertung :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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