Hubert vom Venn - Die Hand im Moor

  • "Noch haben die Wirren des Dreißigjährigen Krieges die Einsamkeit der Moorlandschaft im hohen Venn nicht erreicht. Im Kloster Richwinstein geht das Leben seinen Gang wie seit Jahrhunderten. Oder doch nicht? Plötzlich hallt ein markerschütternder Schrei über das nächtliche Moor. Peter L'allemagne, der Wirt einer einsamen Gastwirtschaft, und sein jüdischer Freund Moyses kommen zu spät. Sie sehen nur noch eine Hand, die im Moor versinkt. Sie versuchen, hinter das Geheinmis dieser furchtbaren Entdeckung zu kommen, und bemerken erstaunt, daß sie in die große Politik der damaligen Zeit verwickelt werden. Denn schon bald darauf finden sich fremde Soldaten in dem einsam gelegenen Kloster ein, mit ihnen eine geheimnisvolle Kutsche. Die seltsam-liebenswerten Bewohner dieser Abgeschiedenheit werden unsanft daran erinnert, daß rings um sie ein großer Krieg tobt. Mit der Ruhe ist es auf dem Venn zunächst vorbei. Es wird noch mehr Tote geben und die erschütternde Wahrheit." (Quelle: Amazon)


    Hubert vom Venn ist Eifelprominenz und vor allem als Kabarettist bekannt. Hier versucht er sich an einem historischen Roman, der mit liebevollem Lokalkolorit punktet. Wer die Eifel in NRW kennt, der hat immer wieder schöne Aha-Erlebnisse. Dazu muss er sich allerdings durch eine Handlung quälen, die nicht sehr fesselnd ist und Dialoge aushalten, die schon manchmal weh tun. Wenn der Jude spricht, so erkennt man es daran, dass jeder (!) Satz mit "No" oder "Nebbith" anfängt. Spricht der Wirt ist es ebenso häufig, nämlich immer (!) ein "Sackerment" oder ein ähnlicher Kraftausdruck. Das ermüdet ungemein. Es gibt immer wieder Erwähnungen: Dreißigjähriger Krieg, Richelieu..., aber für die Geschichte spielt es alles eigentlich keine Rolle, daher war ich auch im Zweifel, ob dieses Buch wirklich ein historischer Roman ist. Nur weil es im 17. Jahrundert spielt?


    Bei Amazon gibt es das Büchlein schon für 94 Cent, das scheint mir ein angemessener Preis zu sein. Vielleicht bei einem Vennspaziergang eine schöne Bank finden mit Aussicht und das Bändchen dann schnell durchlesen, ja das könnte ganz nett sein.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Hubert vom Venn "Die Hand im Moor"“ zu „Hubert vom Venn - Die Hand im Moor“ geändert.
  • Klaus V. die ISBN gehört zur Rezension, bitte achte darauf, sie mit einzutragen - darauf wurdest Du schon öfter hingewiesen. Und die Quelle der Inhaltsangabe musst Du noch angeben, sonst muss ich den Post leider löschen. Quellenangaben sind grundlegend wichtig, darauf wird auch in unserer Rezensionsvorlage hingewiesen.

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Kurt Vonnegut Jr. - Slaughterhouse-Five


  • Wo muss ich die ISbn angeben? Ich hab sie in "Tags" eingegeben:

  • Wo muss ich die ISbn angeben? Ich hab sie in "Tags" eingegeben:

    die ISBN wird unter dem Reiter "Buch" eingegeben, Tags sind Schlagwörter über den Inhalt der Geschichte. Ich habe die ISBN ja nachgetragen. Viel wichtiger: woher stammt die Inhaltsangabe?

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Kurt Vonnegut Jr. - Slaughterhouse-Five


  • Mit Hubert vom Venn habe ich auch schon so meine Leseerfahrung gesammelt. Ohne seine Eifelprominenz wäre wohl nicht viel davon zu hören. Über die Kabarettprogramme kann man streiten - über seine schriftstellerischen Qualitäten sicher weniger.

    Danke für deine Eindrücke - so spare ich mir einen neuerlichen Versuch :-,

  • Ich kenne leider gar kein Kabarett von ihm, nur so kleine Schnipsel im Radio. Das fand ich manchmal ganz amüsant. Aber ich hatte auch schon mal "Ein Jahr in der Eifel" angefangen und nach 30 Seiten oder so wieder weggelegt.

    Für mich ist das Thema damit wohl erledigt.

    Schade.