Robyn Carr - Neue Hoffnung in Virgin River / Redwood Bend

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  • Klappentext

    Irgendwann wird es wieder aufwärtsgehen, davon ist Katie Malone überzeugt. Dieser Gedanke hat die junge Witwe die letzten Monate überstehen lassen, als sie zusammen mit ihren Zwillingen untertauchen musste. Jetzt, hier bei ihrem Bruder in Virgin River, hofft sie, ein wenig Kraft für einen Neuanfang zu schöpfen. Dabei helfen ihr die intensiven Gespräche mit Dylan Childress, einem Sommergast, dem sie immer wieder begegnet. Obwohl sie beide nicht an einer ernsten Beziehung interessiert sind, scheinen sie gegen die magische Anziehungskraft machtlos zu sein. Doch der Tag des Abschieds rückt immer näher … Hat Katie den Mut, auf die Stimme ihres Herzens zu hören?


    Mein Fazit

    Ich liebe Robyn Carrs Reihe um den fiktiven kleinen Ort Virgin River. Und auch wenn sich die Geschichten mit der Zeit doch alle sehr ähneln, macht es immer wieder Spaß die Besucher dieses kleinen Städtchens zu besuchen.

    Mir gefällt immer wieder sehr gut, wie die einzelnen Bücher untereinander verbunden sind und vorangegangene Geschichten wieder aufgegriffen werden. So wird man als Leser auch über die anderen Paare auf dem Laufenden gehalten. Immer wieder spielt die eine oder andere Person eine unterschiedlich große Rolle in den Büchern.


    Mit Katie und Dylan findet sich dieses Mal ein Paar, das etwas weniger "spektakulär" daherkommt. Katie ist Mutter von Zwillingen und bereits sehr früh verwitwet. Dylan ist ein ehemaliger Kinderstar und hat selbst nach all den Jahren noch immer Probleme mit seiner schillernden und bekannten Familie. Beide tragen ihren eigenen Ballast aus der Vergangenheit mit sich herum und versuchen nun diesen miteinander in Einklang zu bringen.

    Tatsächlich passiert im gesamten Buch nicht äußerst viel. Katie und Dylen reden und unternehmen gemeinsame Ausflüge in die Gegend um Virgin River auf Dylans Motorrad. Oder sie kümmern sich um Katies Zwillinge oder schlafen miteinander. Ganz am Ende kommt es noch zu einer dramatischen Situation, das war es dann allerdings auch schon. Und so plätschert die Geschichte der beiden immer sachte vor sich hin. Katie hat mich mit ihrer Argumentation zwischendurch etwas genervt. Den verletzten Stolz einer Frau als alleingültige Logik darzustellen, ist zum einen überhaupt nicht mein Fall und zum anderen hat Robyn Carr das in ihren Büchern auch überhaupt nicht nötig. In der Regel drehen sich die Geschichten um handfestere Probleme.


    "Neue Hoffnung in Virgin River" konnte mich leider nicht so begeistern wie andere Bücher dieser Reihe, daher vergebe ich nur :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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