Tad Williams - Die Dämmerung / Shadowrise

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Shadowmarch/Shadowmarch 3: Die Dämmerung

4|6)

Verlag: Klett-Cotta

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 698

ISBN: 9783608949582

Termin: Oktober 2015

  • Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Buch um den dritten Teil einer Tetralogie handelt. Das heißt, dass selbst wenn ich nur ganz oberflächlich auf die Handlung eingehe, es dennoch dazu führen kann diejenigen Leser zu spoilern, die die ersten Bände noch nicht gelesen haben.



    Klappentext (Amazon)

    Vielfältig sind die Bedrohungen des Landes Eion. Von Norden dringt im Schutz undurchdringlichen Nebels ein Elbenheer vor, und im Süden schmiedet der machtbesessene Herrscher Sulepis Eroberungspläne. In diesen Wirren lastet auf Prinz Barrik und seiner Schwester Briony eine übergroße Aufgabe.
    Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen.
    Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt ...?


    Meinung

    Die Handlung dieses Buchs knüpft nahtlos an den Schluss des zweiten Teils an. Die Wege der Zwillinge Barrick und Briony könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Briony am Hof des Königs von Syan versucht Unterstützung zu finden, um ihre Heimat von der Invasion der elbenähnlichen Quar und den Intrigen des ehemaligen Verbündeten Hendon Tolly zu befreien, verschlägt es Barrick immer tiefer in die mysteriösen Schattenlande, wo er nicht nur bis dato unbekannten Grauen begegnet, sondern auch mehr über die Götter Eions und ihrem einstigen Wirken erfährt. Auf dem Weg die Festung Südmarks zu retten, erfährt er Dinge, welche die Geschehnisse in ganz anderem Licht erscheinen lassen, als es ihm bisher bekannt war.


    König Olin, der Vater der Zwillinge, erfährt in Gefangenschaft nach und nach immer mehr über die wahren Hintergründe, welche den Autarchen des südlichen Reichs Xis, Sulepis, veranlasst haben in die nördlichen Reiche einzudringen. König Olins Rolle in diesem Plan scheint gewichtiger zu sein, als es ihm lieb ist. Welche Rolle das Mädchen Quinnitan spielt, die vom Hofe des scheinbar größenwahnsinnigen Eroberers geflohen ist, scheint noch völlig im Dunkeln zu liegen. Doch knüpft sie erste Kontakte, die darauf hinweisen, dass auch ihre Rolle gewichtiger zu sein scheint, als bisher angenommen.


    Der Funderling Chert, der Arzt Chaven oder auch der Dichter Kettelsmit erleben derweil, wie es in der Festung Südmark zugeht, während von außen das offensichtlich feindliche Elbenheer die Stadt belagert, und innen der Intrigant Hendon Tolly etwas auf der Spur zu sein scheint, von dem alle noch gar keine Ahnung haben.


    Tad Williams schafft es auch in diesem Buch wieder Handlung, Orte und Figuren so dicht zu beschreiben, dass man tief in die Geschichte eintauchen und sie miterleben kann. Dass er dies meist sehr ausführlich tut, ist allgemein bekannt. Doch in diesem Buch kam für meinen Geschmack die Handlung phasenweise nur extrem schleppend voran. Die Szenen sind alle sehr schön beschrieben und es gibt auch wieder die eine oder andere unerwartete Wendung. Doch bezüglich des Handlungsfortschritts gestaltete sich diese Buch phasenweise doch sehr zäh. Womöglich lag dies daran, dass mit diesem dritten Band das große Finale im vierten Buch vorbereitet wird. Auf den letzten ca. 150 Seiten nahm das Tempo dann wieder etwas zu und die Handlung endet schließlich in einem Cliffhanger, der für den finalen Band noch einiges erwarten lässt.


    Fazit
    Eine dicht beschriebene Fantasy-Welt, deren Handlung in diesem Band leider nur sehr schleppend vorankommt. Wahrscheinlich, um das Finale im vierten Band vorzubereiten.


    Meine Wertung :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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