Caroline Sesta - Edelfa und der Teufel

  • Die Autorin (Quelle: Amazon)

    Caroline Sesta, geboren und aufgewachsen im Vogtland, erfüllte sich vor Jahren einen Traum. Seither lebt sie in einem aus einer Ruine wiederaufgebauten Natursteinhaus in den Hügeln der piemontesischen Langhe.

    Von ihrer Wahlheimat verzaubert und inspiriert, widmet sie sich dort ihrer Leidenschaft: dem Schreiben von Romanen quer durch die bewegten Epochen des Piemont bis hin zu seiner Gegenwart.


    Produktinformation

    • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
    • Verlag: ediZioni; Auflage: 1 (14. Mai 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3963920025
    • ISBN-13: 978-3963920028


    Teufelswerk

    Für Lauro di Montemano hatte sein Vater eine unangenehme Nachricht…

    Zwar war die Schlacht gewonnen worden, doch auf dem Rückweg, wurden sie aus dem Hinterhalt überfallen… Und als Sklaven verkauft…

    Edelfa di Frattamaggiore war von ihren Eltern zu ihrem zukünftigen Ehemann unterwegs, als auch sie überfallen wurde…

    Emanuele und seine Mutter Emiliana waren auf dem Sklavenmarkt, um einzukaufen. Bei ihnen landeten die drei Freunde sowie noch vier andere Männer, und auch das Mädchen gefiel Emmanuele ausnehmend gut…

    Was diese acht Menschen auf der Burg Cortemilia erlebten, war schrecklich, und das Schrecklichste traf Edelfa…

    Und doch konnten sie durch die Hilfe eines Gefangenen fliehen…

    Edelfa brachte Lauro in ein Kloster wo sie einige Monate blieb. Währenddessen hatten die sieben Männer sich im Hochgebirge eingerichtet… Denn nach Hause konnten sie noch nicht…

    Und dann holte Lauro Edelfa zurück… Und auf diesem Weg stellte Lauro fest, dass der Klosteraufenthalt Edelfa geholfen hatte…

    Und doch verließ sie die Angst vor einer Rückkehr nach Cortemilia nie ganz…

    Welche unangenehme Nachricht hatte Lauros Vater für ihn? Was war das für eine Schlacht, die gewonnen worden war? Und wieso wurden sie aus dem Hinterhalt überfallen? Und letztlich auch noch als Sklaven verkauft? Wer4 waren Emanuele und seine Mutter Emiliana? Wozu brauchten sie die sieben Männer? Was hatte Emanuele mit Edelfa vor? Inwiefern erlebten diese acht Menschen auf Cortemilia Entsetzliches? Und was war bei Edelfa schlimmer? Wer war der Gefangene, der ihnen geholfen hatte? Warum brachte Lauro Edelfa in ein Kloster? Wie hatten die sieben Männer es geschafft, sich im Hochgebirge praktisch eine Existenz aufzubauen? Und warum konnten sie nicht nach Hause? Durfte Edelfa nicht im Kloster bleiben? Inwiefern stellten sie fest, dass der Klosteraufenthalt richtig gewesen war? Warum hatten sie weiterhin Angst vor den Bewohnern der Burg Cortemilia? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch war ich in der Geschichte recht schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Lauro, der unbedingt heiraten sollte, und der doch in den Krieg ziehen musste. In Edelfa, die zu ihrem Bräutigam geschickt, ebenfalls überfallen worden und als Sklavin verkauft worden war. Die schlimme Zeit auf Burg Cortemilia und dann alles danach. Eigentlich war das Buch von Anfang an schon spannend, doch leider ließ diese Spannung immer wieder zu sehr nach. Ich möchte damit sagen, dass es einige Längen aufwies, Zeiten die, ich will nicht sagen langweilig, aber eben doch langatmig waren. Diese Stellen haben mir nicht so sehr gefallen, zumal ich denke, dass man hier um einiges kürzen gekonnt hätte. Jedoch hat mir das Buch letztendlich alles in allem noch sehr gut gefallen, und mich interessiert es, wie es weiter geht. Denn dieses Buch ist der erste Band eines Mehrteilers. Was mir dabei auch noch fehlt ist ein Personenverzeichnis. Zwar gibt es Fußnoten, doch sind die nur auf bestimmte Worte gemünzt und bei einem E-Book schon sehr umständlich, denn die Erklärung steht am Ende des Buches. Natürlich war zwischendurch immer mal wieder eine gewisse Spannung in dem Buch vorhanden, aber durch die Längen die immer wieder vorkamen, verlor sich diese immer wieder. Das Ende gefiel mir recht gut –zwar kein Happy-End, aber doch gut. Mit dem Happy-End hatte ich auch gar nicht gerechnet, denn wie gesagt, es wird vier Bücher geben. Natürlich interessiert mich, wie es weitergeht, aber man könnte es auch so ausklingen lassen. Wegen der Längen und des fehlenden Personenverzeichnisses bekommt das Buch von mir – mit viel Wohlwollen – eine Lese-/Kaufempfehlung und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten. Denn trotz allem hat es mich doch gut unterhalten.

    Edelfa und der Teufel

    Band 1: Wie alles begann

    Band 2: Verworrene Wege

    Band 3: Offenbarung

    Band 4: Auf ewig

    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Ich kann mich der positiven Rezension meiner Vorgängerin leider nicht anschließen.

    Auch ich verkenne nicht die eigentlich gut konzipierte Liebesgeschichte mit faszinierenden Protagonisten und einem Touch Mystik vor einer interessanten historischen Kulisse und in einer anschaulich beschriebener schöner Landschaft. Aber auch mich störten die immer wieder auftretenden Längen ebenso wie das Fehlen eines Personenregisters. An Zusatzinformationen bot das Buch eigentlich nur gelegentliche Fußnoten und eine Kartenskizze.

    Am meisten störte mich in meinem Lesefluss aber die am Vorhandensein jeglichen Lektorats zweifeln lassenden und überhäufig auftretenden Fehler.

    Deshalb werde ich wohl auch keine der Fortsetzungen kaufen.

    Sehr schade, hier hätte man wesentlich mehr daraus machen können!

    Ich kann somit bedauerlicherweise natürlich auch keine Leseempfehlung aussprechen...