V.E. Schwab - Die Verzauberung der Schatten / A Gathering of Shadows

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Die Verzauberung der Schatten

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Verlag: FISCHER Tor

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 640

ISBN: 9783596296330

Termin: November 2017

  • Autor (Quelle Buch):

    Victoria (V.E.) Schwab ist 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters zur Welt gekommen und seitdem von unstillbarer Wanderlust getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten. Vor ihrem ersten Roman für Erwachsene (>>Vicious<<, 2013) hat sie zahlreiche Jugendbücher geschrieben.


    Inhalt (Quelle Buchrücken):

    Die Stadt London gibt es vier Mal.

    Im grauen London wohnt die Langeweile, im weißen der Hass und im schwaren das Nichts. Doch im roten London, da wohnt die Magie ...


    Das rote London steht im Bann des großen Spiels der Elemente, in dem Magier aus aller Welt ihre Kräfte messen. Dass der Antari Kell antritt, ist keine Frage. Aber auch andere illustre Gäste geben sich die Ehre, etwa der berüchtigte Pirat Alucard Emery - und natürlich die Diebin Lila Bard. Zu dumm, dass in all dem Trubel niemand merkt, wie im schwarzem London etwas Urböses aus tiefem Schlaf erwacht.


    Meinung:
    Mit dem Abschließen des Buchs war ich größtenteils eher enttäuscht von der Handlung und der Erfüllung des Vorurteils, dass das Mittelstück einer Trilogie nicht unbedingt mit Stärke glänzt.

    Es gab Aspekte, welche mich motiviert haben mit möglichen Wendungen und Wirrungen, und im Gegenzug waren andere Momente einfach vorhersehbar.


    Von den vielen Londons bleibt die Handlung (gefühlt) 90% im roten London wegen dem Hauptplot rund um das magische Turnier. Ich fand es positiv im vorherigen Teil, dass die Story relativ gleich verteilt in den verschiedene Städte gespielt hat.

    Die Turnierkämpfe wurden angerissen und zum Teil ging es mehr ins Detail. Ich konnte mir dabei leicht bildlich vorstellen wie die Kämpfe abliefen. Der Turnierablauf ansich war größtenteils vorhersehbar und kaum spektakulär. Die Hauptstory "Tunier" fand ich schwach im Vergleich zu den Einwürfen der Zwischenkapitel. Die Nebenhandlung, worauf der letzte Satz des Buchinhalts sich bezieht, hatte eine Präsenz, welche mich eher gefesselt hat und auch überascht hat. Die Verbindung der Neben- und der Haupthandlung fand ich sehr kurz gefasst bzw. sie dient einzig Cliffhanger für das abschließende Band der Triologie.


    Die Charaktere arrangieren sich mit den Konsequenzen aus dem vorherigen Buch, wobei es Kell am schlimmsten hat.

    Während Kell sich selbst verliert und seinen Platz sucht, erlebt Lila das Abenteuer ihres Lebens.

    Ab und an hatte ich das Gefühl eine Teenie-Soap zu lesen, wenn es um die Beziehung Kell und seine Adoptivfamilie ging.

    Wie man den Buchinhalt entnehmen kann wird ein neuer Charakter eingeführt: Alucard Emery. Mit ihm assoziere ich den Captain Jack Sparrow (Film: Fluch der Karibik). Seine Art und Weise entsprechen nicht den allgemeinen Vorstellungen dieser Buchwelt. Seine Hintergrundstory wollte ich direkt wissen... Leider ist die Aufschlüsselung nicht mein Geschmack gewesen.


    Es gab Magie ohne Ende und einige Überraschungen. Blut wurde vergossen und nicht einzig für Blutmagie. Ein Hauch Charme und Humor wurde dazu geliefert.

    Doch wie soll ein Buch glänzen, wenn die Nebenhandlung einen mehr fasziniert als die Haubthandlung?

    Vielleicht wertet ein andere LeserIn dies anders, weil die Handlungsstrang von den Dramen der Charaktere lebt mit denen ich nicht viel anfangen kann.

    Doch so bleibt dieses Werk eine halbwegs gute Brücke zwischen Band 1 und Band 3 mit :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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