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Astrid Lindgren - Meine Kuh will auch Spaß haben/ Min ko vill ha roligt

Meine Kuh will auch Spaß haben

5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Oetinger

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 128

ISBN: 9783789109027

Termin: Neuerscheinung März 2018

Klappentext / Inhaltsangabe: Astrid Lindgren erhebt ihre Stimme gegen Tierquälerei: Beendet die katastrophalen Zustände in der Massentierhaltung! Gebt den Tieren ihr Recht auf eine natürliche Lebensweise zurück! Das forderte Astrid Lindgren von Schwedens Politikern. Mit Erfolg: Ende der 1980er Jahre wurde das schwedische Tierschutzgesetz geändert. Das Buch enthält Astrid Lindgrens Artikel, die 1985 bis 1989 im „Expressen“ erschienen. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit Kristina Forslund, Dozentin an der Tierärztlichen Hochschule Stockholm, die das Buch um einen aktuellen Kommentar ergänzt.
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  • Das Buch ist für Jugendliche von 12-15 gedacht, kann aber auch genausogut von Erwachsenen gelesen werden. Ich habe es bei Sachbüchern eingestellt, wenn das nicht gewünscht ist, bitte zu den Jugendbüchern verschieben. :winken:


    Amazon:
    Astrid Lingren erhebt ihre Stimme gegen Tierquälerei: Beendet die katastrophalen Zustände in der Massentierhaltung! Gebt den Tieren ihr Recht auf eine natürliche Lebensweise zurück! Das forderte Astrid Lindgren von Schwedens Politikern. Mit Erfolg: Ende der 1980er Jahre wurde das schwedische Tierschutzgesetz geändert.
    Das Buch enthält Astrid Lindgrens Artikel, die 1985 bis 1989 im „Expressen“ erschienen. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit Kristina Forslund, Dozentin an der Tierärztlichen Hochschule Stockholm, die das Buch um einen aktuellen Kommentar ergänzt.


    Eigene Meinung:
    Astrid Lindgren war mir bisher ausschließlich als phantasie- und verständnisvolle, engagierte Kinderbuchautorin bekannt. Deshalb war ich umso gespannter auf dieses Buch, das bereits 1990 erschienen ist (1991 in Deutschland) und jetzt neu aufgelegt wurde mit Nachwort der Tierärztin Kristina Forslund. Auch das Cover wurde neu und zeitgemäß ausgestattet. „Meine Kuh will auch Spaß haben“, ein Satz, der kurz und prägnant ausdrückt, worum es in diesem Buch geht.
    In diesem Buch engagiert sich Astrid Lindgren in der Debatte um den Tierschutz, sie gibt den Tieren, die in der Massentierhaltung gequält, gemästet und mit Medikamenten vollgestopft werden, ihre Stimme. In der Tageszeitung „Expressen“ werden ihre Artikel 1985-1989 veröffentlicht. Diese Artikel sind in dem Buch abgedruckt, sowohl von ihr als die Antworten von den Politikern. Öffentliche Kritik der Autorin an den Politikern, wo sie sich auch nicht scheut Namen zu nennen und schonungslos offen, aber trotzdem feinfühlig in ihren Texten ist. Der Bauer kommt bei ihr gut weg, er ist für sie ein Rad in der Maschinerie der Großindustriellen, der, wenn er sich nicht anpasst, seinen Lebensunterhalt nur noch schwer bis gar nicht bestreiten kann.
    Auch der Leser wird zum Nachdenken angeregt, Astrid Lindgrens Plädoyer gegen die Massentierhaltung und an den Menschen zu überlegen, was er den Tieren, die ja nur noch als Objekt und Fleisch- und Milchlieferant gesehen werden, eigentlich mit der „billig will ich“ Preispolitik antut, ist heute wie vor 30 Jahren aktuell und wichtig.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg